Das Projekt 'lernen lernen' hat unseren Kindern nicht geschadet, wieviel es genützt hat, weiß man's. Die Kurse in der Kollegstufe sind dürftig, dafür wird seit Jahren der LK Kunst als Vorzeigeprojekt gehätschelt, sozialwissenschaftliche Kurse fehlen weitgehend.
... ist für mich nicht erkennbar. Mein Sohn hat nur ein "Problemfach" und bringt, davon abgesehen, gute Leistungen. Das "Problemfach" ist ein "Kernfach", also ist er reif für die Realschule. Eine Standardempfehlung übrigens.
Das "Projekt" Lernen lernen scheint man eher stiefmütterlich zu behandeln. Aber man prahlt mit einer Schulpsychologin und schickt die Kinder auch fleißig dorthin. Kinder mit Schulproblemen sind schließlich Problemkinder. Am System kann's ja nicht liegen...
Ein altes Haus, das durch viel Kunst und Anbau aufgepeppt wird. Die Fachräume sind angemessen ausgestattet, auch wenn man wenig Wert auf die Vermittlung von PC-Kenntnissen legt und diese als verklärte Schreibmaschine für das Wahlfach Textverarbeitung missbraucht.
Mit Ausnahme von einigen wirklich ausgezeichneten und beliebten, echten Pädagogen, ist der übrige Lehrkörper manchmal demotiviert oder nur dann wirklich engagiert, wenn Schwerpunkte vermittelt werden können.
Manchmal hat man das Gefühl, die Lehrkräfte sprechen nicht viel miteinander. Es gibt einige sehr engagierte, aber auch einige Personen im Lehrkörper, die offenbar nur Ihrem Ruhestand entgegendösen. "Unserem" Englischlehrer könnte man beim Laufen/Reden jederzeit die Schuhe besohlen.
Es werden schon mal Fehlzeiten von Lehrkräften im Leistungskurs nicht aufgefangen, sodass der LK für Wochen komplett entfällt. Stundenausfälle sind aber auch in allen anderen Klassenstufen die Regel.
Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen: Der Rektor hat recht. Es gibt keinen Gott neben ihm. Manchmal ist das notwendig, aber die Stimmung ist schon recht.... seltsam. <br />
Pädagogisches Feingefühl: hab ich noch nicht herausgefunden<br />
Personalmanagement: Grauenvoll schlecht. Es kann schon mal vorkommen, dass eine Woche lang der Deutschunterricht ausfällt. Ob man das der Schulleitung anlasten kann, weiß ich nicht, aber in anderen Schulen klappt's ja auch besser.<br />
Repräsentanz: Kann sich und die Schule gut "verkaufen". Aber es ist wie im Handel. Was man wirklich hat, erkennt man erst, wenn man's hat. Die vielgepriesene Förderung gibt es nicht. Was zählt, ist Selektion - heißt - was von oben kommt, wird durchgedrückt.
Das ist, m.E., das wirklich positive am Pirckheimer, es gibt kaum Diskriminierung oder Gewalt, insbesondere auf gegenseitiges Verstehen und hohe soziale Kompetenz wird von Anfang an geachtet.
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