In fünf Jahren wird es in Deutschland ein Einheitsabitur geben. Das haben die 16 Kultusminister der Bundesländer kürzlich in Hamburg beschlossen. Für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch soll es dann einheitliche Abi-Standards geben. Später sollen naturwissenschaftliche Fächer hinzukommen.
Die neuen Standards umfassen 248 Seiten, wie "taz online" berichtet. Sie gelten für die Abiturienten, die 2014/2015 die 11. Klasse besuchen werden. Die Standards sollen "kompetenzorientiert" sein.

Bildquelle: Gerd Altmann/pixelio.de
Durch die neuen Abi-Standards werden bei den Schülern eine vertiefte Allgemeinbildung, eine bessere Studierfähigkeit und die Hinführung zum wissenschaftlichen Arbeiten angestrebt.
Es gibt dabei beispielsweise in Deutsch keine bestimmten Bücher, die vorgeschrieben werden. Doch jeder Abiturient soll einen fundierten Überblick über Texte von der Aufklärung bis zur Gegenwart haben.
In Mathematik sind die Vorgaben enger als in Deutsch. Lineare Algebra, Stochastik und Analysis nehmen dort demnächst den Hauptstellenwert ein. Bei Französisch und Englisch liegt der Schwerpunkt künftig deutschlandweit beim Sprechen und Hörverstehen.

Bildquelle: Hildegard Endner/pixelio.de
Durch die gleichen Anforderungen soll in allen Bundesländern das Abitur gleich schwer sein. Ein "Abi light" soll es nicht mehr geben.
Allerdings sprechen manche Experten von einem "Zentralabitur light", wie "Welt online" berichtet. Denn es wird kein Zentralabitur geben, bei dem bundesweit alle Schüler zur gleichen Prüfungszeit die gleichen Abiaufgaben bekommen.
Lediglich einen gemeinsamen Pool, aus dem die Abituraufgaben genommen werden, wird es geben. Später sollen in diesen Pool auch naturwissenschaftliche Fächer aufgenommen werden.
Die Abiaufgaben werden von Forschern der Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) getestet und geprüft. Ein offizielles Länder-Ranking ist nicht vorgesehen.

Bildquelle: colourbox.com
Die neuen Aufgaben würden eine neue Unterrichtskultur verlangen, meinen Experten. Daher finden die ersten Abis nach einheitlichen Standards erst 2017 statt.
Vertreter von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg planen hingegen bereits ab 2014 erstmals ein gemeinsames Abitur. In diesen sechs Bundesländern soll sich dabei ebenfalls aus einem gemeinsamen Abi-Aufgaben-Pool bedient werden.
Die neuen Standards umfassen 248 Seiten, wie "taz online" berichtet. Sie gelten für die Abiturienten, die 2014/2015 die 11. Klasse besuchen werden. Die Standards sollen "kompetenzorientiert" sein.

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Durch die neuen Abi-Standards werden bei den Schülern eine vertiefte Allgemeinbildung, eine bessere Studierfähigkeit und die Hinführung zum wissenschaftlichen Arbeiten angestrebt.
Es gibt dabei beispielsweise in Deutsch keine bestimmten Bücher, die vorgeschrieben werden. Doch jeder Abiturient soll einen fundierten Überblick über Texte von der Aufklärung bis zur Gegenwart haben.
In Mathematik sind die Vorgaben enger als in Deutsch. Lineare Algebra, Stochastik und Analysis nehmen dort demnächst den Hauptstellenwert ein. Bei Französisch und Englisch liegt der Schwerpunkt künftig deutschlandweit beim Sprechen und Hörverstehen.

Bildquelle: Hildegard Endner/pixelio.de
Durch die gleichen Anforderungen soll in allen Bundesländern das Abitur gleich schwer sein. Ein "Abi light" soll es nicht mehr geben.
Allerdings sprechen manche Experten von einem "Zentralabitur light", wie "Welt online" berichtet. Denn es wird kein Zentralabitur geben, bei dem bundesweit alle Schüler zur gleichen Prüfungszeit die gleichen Abiaufgaben bekommen.
Lediglich einen gemeinsamen Pool, aus dem die Abituraufgaben genommen werden, wird es geben. Später sollen in diesen Pool auch naturwissenschaftliche Fächer aufgenommen werden.
Die Abiaufgaben werden von Forschern der Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) getestet und geprüft. Ein offizielles Länder-Ranking ist nicht vorgesehen.

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Die neuen Aufgaben würden eine neue Unterrichtskultur verlangen, meinen Experten. Daher finden die ersten Abis nach einheitlichen Standards erst 2017 statt.
Vertreter von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg planen hingegen bereits ab 2014 erstmals ein gemeinsames Abitur. In diesen sechs Bundesländern soll sich dabei ebenfalls aus einem gemeinsamen Abi-Aufgaben-Pool bedient werden.
