An Berlins Grundschulen könnte es bald zu einer gravierenden Änderung kommen. Denn die Berliner Grundschüler schnitten beim innerdeutschen Grundschulleistungsvergleich sehr schlecht ab. Fast ein Jahr hinken die Berliner Viertklässler dem Bundesdurchschnitt hinterher, wie "Der Tagesspiegel" berichtet. Deshalb fordert Erziehungswissenschaftler Hans Merkens nun die Einführung der Sechs-Tage-Schulwoche.
Dadurch würde die Lernzeit besser über die Woche verteilt, meint der Experte. Die Lernpause von Freitag bis Montag sei zu lang. Dafür sei das Lernpensum in der Woche zu groß. Sechs Tage Schule wäre daher besser.

Bildquelle: colourbox.com
Landeselternsprecher Günter Peiritsch kann sich so eine Regelung lediglich vorstellen, wenn alle Beteiligten freiwillig zustimmen. Zudem plädiert er eher für zweiwöchigen Samstagunterricht, den es an einer Berliner Schule sogar bereits gibt.
Allerdings wurde an einer anderen Berliner Schule, an der es Samstagunterricht gab, dieser wieder abgeschafft. Grund: Eltern und Lehrer waren dagegen, dass Kinder samstags in die Schule mussten.
Weitere Verbesserungsvorschläge
Vertreter des Grundschulverbands, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und Grundschulforscher Jörg Ramseger halten von Merkens´ Vorschlag wenig. Reformbedarf sehen aber alle Experten.
Der Ganztagsbetrieb sei in Berlin noch nicht optimal. Qualitativ gute Nachmittagsangebote und mehr als nur Hausaufgabenbetreuung müssten her. Aber dafür fehlten Geld und Flexibilität.
Die Sprachförderung der Schüler und die Lehrerbildung sollten verbessert werden. Die Klassen in der Schulanfangsphase müssten deutlich reduziert werden. Zudem gibt es Zweifel an dem Sinn der in Berlin eingeführten Früheinschulung und dem jahrgangsübergreifenden Lernen (JüL).
Was haltet ihr von dem Vorschlag, samstags in die Schule zu gehen? Wäre das eine sinnvolle Reform? Welche genannten Verbesserungsvorschläge findet ihr gut?
Dadurch würde die Lernzeit besser über die Woche verteilt, meint der Experte. Die Lernpause von Freitag bis Montag sei zu lang. Dafür sei das Lernpensum in der Woche zu groß. Sechs Tage Schule wäre daher besser.

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Landeselternsprecher Günter Peiritsch kann sich so eine Regelung lediglich vorstellen, wenn alle Beteiligten freiwillig zustimmen. Zudem plädiert er eher für zweiwöchigen Samstagunterricht, den es an einer Berliner Schule sogar bereits gibt.
Allerdings wurde an einer anderen Berliner Schule, an der es Samstagunterricht gab, dieser wieder abgeschafft. Grund: Eltern und Lehrer waren dagegen, dass Kinder samstags in die Schule mussten.
Weitere Verbesserungsvorschläge
Vertreter des Grundschulverbands, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und Grundschulforscher Jörg Ramseger halten von Merkens´ Vorschlag wenig. Reformbedarf sehen aber alle Experten.
Der Ganztagsbetrieb sei in Berlin noch nicht optimal. Qualitativ gute Nachmittagsangebote und mehr als nur Hausaufgabenbetreuung müssten her. Aber dafür fehlten Geld und Flexibilität.
Die Sprachförderung der Schüler und die Lehrerbildung sollten verbessert werden. Die Klassen in der Schulanfangsphase müssten deutlich reduziert werden. Zudem gibt es Zweifel an dem Sinn der in Berlin eingeführten Früheinschulung und dem jahrgangsübergreifenden Lernen (JüL).
Was haltet ihr von dem Vorschlag, samstags in die Schule zu gehen? Wäre das eine sinnvolle Reform? Welche genannten Verbesserungsvorschläge findet ihr gut?
