In den letzten Jahren gab es in Deutschland Bildungsreformen. Sie sollten für Chancengleichheit sorgen. Doch Kinder aus Arbeiterfamilien haben immer noch sehr schlechte Chancen, zu studieren.
Das geht aus einer aktuellen Studie im Auftrag der Vodafone Stiftung hervor, wie der "Deutschlandfunk" berichtet. Kinder von Akademiker-Eltern hätten sechsmal höhere Chancen, ein Studium aufzunehmen, als Nicht-Akademiker-Kinder.
Der Autor der Studie, Steffen Schindler, spricht von sozial selektiven Zugangswegen zum Studium. Er arbeitet am Mannheimer Zentrum für europäische Sozialforschung.

Zudem sei die Bereitschaft zum Studieren bei Nicht-Akademiker-Kindern deutlich zurückgegangen, meint Schindler. Diese Kinder werden auch meist ungerecht schlecht benotet, wie in einer anderen Studie nachgewiesen wurde, über die wir im Januar berichteten.
Politiker und Pädagogen müssten auch Schüler aus bildungsfernen Familien motivieren, an eine Hochschule oder Universität zu gehen, meint Schindler. Weitere Bildungsmaßnahmen seien deshalb nötig.
Das geht aus einer aktuellen Studie im Auftrag der Vodafone Stiftung hervor, wie der "Deutschlandfunk" berichtet. Kinder von Akademiker-Eltern hätten sechsmal höhere Chancen, ein Studium aufzunehmen, als Nicht-Akademiker-Kinder.
Der Autor der Studie, Steffen Schindler, spricht von sozial selektiven Zugangswegen zum Studium. Er arbeitet am Mannheimer Zentrum für europäische Sozialforschung.

Zudem sei die Bereitschaft zum Studieren bei Nicht-Akademiker-Kindern deutlich zurückgegangen, meint Schindler. Diese Kinder werden auch meist ungerecht schlecht benotet, wie in einer anderen Studie nachgewiesen wurde, über die wir im Januar berichteten.
Politiker und Pädagogen müssten auch Schüler aus bildungsfernen Familien motivieren, an eine Hochschule oder Universität zu gehen, meint Schindler. Weitere Bildungsmaßnahmen seien deshalb nötig.
