In Deutschland sozial aufzusteigen, ist schwer. Oft ist gute Bildung dafür eine wichtige Voraussetzung. Doch nur 20 Prozent der jungen Deutschen schaffen einen besseren Bildungsabschluss als ihre Eltern.

In den anderen Industrienationen schaffen hingegen 37 Prozent der Kinder einen höheren Bildungsabschluss als ihre Eltern. Das geht aus dem aktuellen Bildungsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.

Die Experten der OECD loben besonders die Briten, Franzosen, Italiener und Polen. In ihren Ländern gibt es hohe sogenannte "Bildungs-Aufsteigerraten", wie "n-tv" auf seiner Website berichtet.

Kampf für Bildung ist wichtig.
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Der deutsche Bildungsbereich ist hingegen vergleichsweise schlecht. Hierzulande bleiben 22 Prozent der jungen Menschen unter dem Bildungsniveau ihrer Eltern. Der internationale Durchschnitt liegt bei 13 Prozent.

Deutschland ist allerdings die einzige Nation aller 34 OECD-Industriestaaten, in der die Arbeitslosigkeit zurückgegangen ist. Und zwar in allen Bildungsgruppen. Auch bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und der Förderung von Studierenden gibt es Fortschritte.