Am Freitag haben in Sachsen 18.000 Lehrer und Erzieher für eine bessere Bildungspolitik demonstriert. Allein in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden zogen circa 15.000 Lehrerinnen und Lehrer vor den Sächsischen Landtag.
Das war rund jeder zweite sächsische Pädagoge. Es war die größte Demonstration, die vor dem sächsischen Landesparlament stattfand, wie der "Mitteldeutsche Rundfunk" auf seiner Website berichtet. Doch die Forderungen der Demonstrierenden wurden von der Landesregierung kaum beachtet.
Altersteilzeit sorgt für Unstimmigkeiten
Unter anderem wurde Altersteilzeit zugunsten junger Lehrer gefordert. Zudem sollten die Arbeitsbedingungen der Pädagogen verbessert und ihre Bezahlung erhöht werden.
Die sächsische Haushaltspolitik würde die Belastungen für Lehrerinnen und Lehrer weiter steigern und den Lehrerberuf immer unattraktiver machen, meinen Gewerkschaftsvertreter.
Der sächsische Finanzminister Georg Unland lehnt die geforderte Altersteilzeit hingegen ab. Dadurch würde Sachsen mehr Lehrkräfte verlieren als ausgebildet und eingestellt werden könnten, meint der CDU-Politiker.
Es müsste nicht das Interesse einer kleinen Gruppe bedient, sondern die Unterrichtsversorgung gesichert werden. Noch vor wenigen Jahren hätten die Gewerkschaften für die Aufhebung der Teilzeit gekämpft, die sie nun wollen würden.
Auch andere Politiker der Regierungskoalition kritisierten den Streik der Pädagogen. Der Warnstreik zu Beginn des Schuljahres sei unangebracht. Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen in dem ostdeutschen Bundesland ginge es den sächsischen Lehrkräften gut.

Bildquelle: dielinke_sachsen
Der Fraktionschef der sächsischen Linken Rico Gebhardt warf der CDU/FDP-Koalition dagegen eine "bildungspolitische Irrfahrt" vor. Sie wolle die besten Schulen in Deutschland mit den schlechtbezahltesten Pädagogen schaffen.
Auch Thomas Colditz kann die Forderungen der sächsischen Pauker nachvollziehen. Der ehemalige bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion hatte im Streit um eine zukunftsfähige Schulpolitik sein Amt aufgegeben.
Der Warnstreik führte in ganz Sachsen zu Unterrichtsausfall oder eingeschränktem Unterricht an 855 Schulen. Die Pläne der sächsischen Landesregierung, 100 neue Lehrer bis zum Schuljahr 2014/2015 an den öffentlichen Schulen einzustellen, sind den Gewerkschaften zu wenig.
Das war rund jeder zweite sächsische Pädagoge. Es war die größte Demonstration, die vor dem sächsischen Landesparlament stattfand, wie der "Mitteldeutsche Rundfunk" auf seiner Website berichtet. Doch die Forderungen der Demonstrierenden wurden von der Landesregierung kaum beachtet.
Altersteilzeit sorgt für Unstimmigkeiten
Unter anderem wurde Altersteilzeit zugunsten junger Lehrer gefordert. Zudem sollten die Arbeitsbedingungen der Pädagogen verbessert und ihre Bezahlung erhöht werden.
Die sächsische Haushaltspolitik würde die Belastungen für Lehrerinnen und Lehrer weiter steigern und den Lehrerberuf immer unattraktiver machen, meinen Gewerkschaftsvertreter.
Der sächsische Finanzminister Georg Unland lehnt die geforderte Altersteilzeit hingegen ab. Dadurch würde Sachsen mehr Lehrkräfte verlieren als ausgebildet und eingestellt werden könnten, meint der CDU-Politiker.
Es müsste nicht das Interesse einer kleinen Gruppe bedient, sondern die Unterrichtsversorgung gesichert werden. Noch vor wenigen Jahren hätten die Gewerkschaften für die Aufhebung der Teilzeit gekämpft, die sie nun wollen würden.
Auch andere Politiker der Regierungskoalition kritisierten den Streik der Pädagogen. Der Warnstreik zu Beginn des Schuljahres sei unangebracht. Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen in dem ostdeutschen Bundesland ginge es den sächsischen Lehrkräften gut.

Bildquelle: dielinke_sachsen
Der Fraktionschef der sächsischen Linken Rico Gebhardt warf der CDU/FDP-Koalition dagegen eine "bildungspolitische Irrfahrt" vor. Sie wolle die besten Schulen in Deutschland mit den schlechtbezahltesten Pädagogen schaffen.
Auch Thomas Colditz kann die Forderungen der sächsischen Pauker nachvollziehen. Der ehemalige bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion hatte im Streit um eine zukunftsfähige Schulpolitik sein Amt aufgegeben.
Der Warnstreik führte in ganz Sachsen zu Unterrichtsausfall oder eingeschränktem Unterricht an 855 Schulen. Die Pläne der sächsischen Landesregierung, 100 neue Lehrer bis zum Schuljahr 2014/2015 an den öffentlichen Schulen einzustellen, sind den Gewerkschaften zu wenig.
