Besser lernen durch 3D-Elemente, oder nur wieder ein neuer Technik-Hype? Visuelles soll im Unterricht ja generell groß geschrieben werden, weil sich der Mensch einfach sehr stark am Optischen orientiert - heute mehr als früher. Aber bringt 3D außerhalb des Kinos wirklich viel?
Für die Studie von texas instruments wurden insgesamt 740 Schüler zwischen 10 und 13 Jahren aus 15 Schulen Europas einem 3D-Unterricht ausgesetzt - und zwar für ein halbes Jahr. Während eine Klasse normalen Unterricht mit 2D-Methoden erhielt, bekam eine andere futuristischen Unterricht mit dreidimensionalen Unterrichtstechniken. Der Lehrinhalt blieb dabei der Gleiche. Das Ergebnis: Die Lernerfolge der "3D-Schüler" waren höher.
Nicht der Lehrinhalt wird spannender, sondern die Darbietung
Dass man den Zuhörern mehr Interesse entlocken kann, wenn man ein trockenes Thema zum Beispiel mit etwas fürs Auge aufpeppt, ist klar. Aber kann man das Ergebnis der Studie wirklich ernst nehmen? Immerhin wurde die Studie von einem Unternehmen durchgeführt, das die entsprechende Technik herstellt. Ein schlechtes Ergebnis wäre so wahrscheinlich gar nicht denkbar gewesen.
Sinnvoll für den Unterricht und die Schüler könnte 3D im Klassenzimmer dennoch sein, und die Idee wird wahrscheinlich auch in den Köpfen bleiben. Es ist ja auch nichts Schlechtes daran zu erkennen, die Technik, die für die Bildung förderlich sein könnte, weiter auszubauen.
Kommt Zeit, kommt 3D
Ob die Lernerfolge durch 3D-Methoden im Unterricht aber wirklich besser werden, bleibt fraglich. Zumindest diese Studie kann das nicht wirklich beweisen. In einigen Fächern wird es mit der Zeit sicher sinnvoll sein, immer modernere Technik einzusetzen, dazu gehört eben auch das Dreidimensionale.
Im Moment sieht es aber eher noch nicht danach aus, als würde man in Klassenräumen bald alles in 3D sehen, nicht nur den Klassenlehrer und die Mitschüler. Denn eine flächendeckende Ausstattung von Schulen wäre im Moment einfach schlichtweg zu teuer. Da lieber erstmal viele Schulen mit dem Normalstandart ausstatten, als nach den 3D-Sternen zu greifen.
Für die Studie von texas instruments wurden insgesamt 740 Schüler zwischen 10 und 13 Jahren aus 15 Schulen Europas einem 3D-Unterricht ausgesetzt - und zwar für ein halbes Jahr. Während eine Klasse normalen Unterricht mit 2D-Methoden erhielt, bekam eine andere futuristischen Unterricht mit dreidimensionalen Unterrichtstechniken. Der Lehrinhalt blieb dabei der Gleiche. Das Ergebnis: Die Lernerfolge der "3D-Schüler" waren höher.
Nicht der Lehrinhalt wird spannender, sondern die Darbietung
Dass man den Zuhörern mehr Interesse entlocken kann, wenn man ein trockenes Thema zum Beispiel mit etwas fürs Auge aufpeppt, ist klar. Aber kann man das Ergebnis der Studie wirklich ernst nehmen? Immerhin wurde die Studie von einem Unternehmen durchgeführt, das die entsprechende Technik herstellt. Ein schlechtes Ergebnis wäre so wahrscheinlich gar nicht denkbar gewesen.
Sinnvoll für den Unterricht und die Schüler könnte 3D im Klassenzimmer dennoch sein, und die Idee wird wahrscheinlich auch in den Köpfen bleiben. Es ist ja auch nichts Schlechtes daran zu erkennen, die Technik, die für die Bildung förderlich sein könnte, weiter auszubauen.
Kommt Zeit, kommt 3D
Ob die Lernerfolge durch 3D-Methoden im Unterricht aber wirklich besser werden, bleibt fraglich. Zumindest diese Studie kann das nicht wirklich beweisen. In einigen Fächern wird es mit der Zeit sicher sinnvoll sein, immer modernere Technik einzusetzen, dazu gehört eben auch das Dreidimensionale.
Im Moment sieht es aber eher noch nicht danach aus, als würde man in Klassenräumen bald alles in 3D sehen, nicht nur den Klassenlehrer und die Mitschüler. Denn eine flächendeckende Ausstattung von Schulen wäre im Moment einfach schlichtweg zu teuer. Da lieber erstmal viele Schulen mit dem Normalstandart ausstatten, als nach den 3D-Sternen zu greifen.
