Unter Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler wurde heute in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften der deutsche Lehrerpreis verliehen.
In der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ wählten circa 1.200 Schüler die engagiertesten und besten Lehrer und Lehrerinnen. Insgesamt wurden 21 Lehrpersonen aus ganz Deutschland geehrt.
Der erste Preis in der zweiten Kategorie „Unterricht innovativ“ geht an ein Lehrer-Team der Realschule Hohenstein in Wuppertal. Dort fertigte eine Gruppe, um Musiklehrerin Kordula Kupferschmidt, unter dem Motto „Umwelterziehung mit Musik“ 360 spielbare Instrumente aus Sperrmüll und Schrott. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro Preisgeld dotiert.
Zweiter wurde Lehrer Henryk Miller-Engels und die Berufsbildende Schule V in Halle (Sachsen-Anhalt). Für ihr Projekt „Zukunfts(augen)blicke – Lernen durch das Engagement für andere“ bekommt die Lehranstalt 3.000 Euro. Idee hinter diesem Konzept: Schüler bieten Senioren kostenlose Wellness-Pakete an. Die dabei erlernten Fähigkeiten können sie dann in der realen Welt praktisch anwenden.
Die Bronzemedaille und 2.000 Euro gehen an das Projekt der Staatlichen Berufsschule Illertissen aus Bayern. Hier durften Schüler, unter Anleitung von Siegfried Förster, ebenfalls praktische Erfahrungen im Bereich des Maschinenbaus sammeln.
Drei Sonderpreise mit jeweils 1.000 Euro Preisgeld gehen an das Hansa-Gymnasium in Stralsund, an die Leipzig International School e.V. und an das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern.
Der Gedanke hinter dem Preis „Der Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ ist es, dass gute Lehrer, die hervorragende Ideen für Unterrichtsgestaltung haben, in das öffentliche Interesse gerückt werden. Der Innovations-Preis wurde von einer Jury vergeben. In dieser saßen zum Beispiel die Bildungsministerin des Saarlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, sowie Doris Ahnen, Ministerin für Bildung in Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin.
Horst Köhler würdigte nicht nur die Preisträger, sondern alle Pädagogen mit den Worten: „Die Gesellschaft muss den Lehrern viel mehr Anerkennung und Respekt entgegenbringen. Es kann nicht sein, dass man bei allem, was in der Bildungspolitik schief gegangen ist, diese Kritik auf die Lehrer ablädt. Der Lehrer ist wichtig, um die Urteilsfähigkeit der Schüler zu entwickeln und ihre Talente zu fördern.“
Bewerbungen für den deutschen Lehrerpreis 2010 sind ab sofort möglich.
In der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ wählten circa 1.200 Schüler die engagiertesten und besten Lehrer und Lehrerinnen. Insgesamt wurden 21 Lehrpersonen aus ganz Deutschland geehrt.
Der erste Preis in der zweiten Kategorie „Unterricht innovativ“ geht an ein Lehrer-Team der Realschule Hohenstein in Wuppertal. Dort fertigte eine Gruppe, um Musiklehrerin Kordula Kupferschmidt, unter dem Motto „Umwelterziehung mit Musik“ 360 spielbare Instrumente aus Sperrmüll und Schrott. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro Preisgeld dotiert.
Zweiter wurde Lehrer Henryk Miller-Engels und die Berufsbildende Schule V in Halle (Sachsen-Anhalt). Für ihr Projekt „Zukunfts(augen)blicke – Lernen durch das Engagement für andere“ bekommt die Lehranstalt 3.000 Euro. Idee hinter diesem Konzept: Schüler bieten Senioren kostenlose Wellness-Pakete an. Die dabei erlernten Fähigkeiten können sie dann in der realen Welt praktisch anwenden.
Die Bronzemedaille und 2.000 Euro gehen an das Projekt der Staatlichen Berufsschule Illertissen aus Bayern. Hier durften Schüler, unter Anleitung von Siegfried Förster, ebenfalls praktische Erfahrungen im Bereich des Maschinenbaus sammeln.
Drei Sonderpreise mit jeweils 1.000 Euro Preisgeld gehen an das Hansa-Gymnasium in Stralsund, an die Leipzig International School e.V. und an das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern.
Der Gedanke hinter dem Preis „Der Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ ist es, dass gute Lehrer, die hervorragende Ideen für Unterrichtsgestaltung haben, in das öffentliche Interesse gerückt werden. Der Innovations-Preis wurde von einer Jury vergeben. In dieser saßen zum Beispiel die Bildungsministerin des Saarlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, sowie Doris Ahnen, Ministerin für Bildung in Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin.
Horst Köhler würdigte nicht nur die Preisträger, sondern alle Pädagogen mit den Worten: „Die Gesellschaft muss den Lehrern viel mehr Anerkennung und Respekt entgegenbringen. Es kann nicht sein, dass man bei allem, was in der Bildungspolitik schief gegangen ist, diese Kritik auf die Lehrer ablädt. Der Lehrer ist wichtig, um die Urteilsfähigkeit der Schüler zu entwickeln und ihre Talente zu fördern.“
Bewerbungen für den deutschen Lehrerpreis 2010 sind ab sofort möglich.
