Von individueller Förderung kann keinesfalls die Rede sein, es findet zwar Förderunterricht statt für Schüler, die nicht ganz so gut mitkommen, der findes aber morgens noch vor der ersten Stunde statt, eine halbe Stunde mehr schlecht als recht und nach meinem Gefühl auch nur, um anzudeuten, dass hier was getan wird.
Wenn Kinder neu auf die Schule kommen, landen sie trotz guter Vorzeugnisse im Förderunterricht, weil es laut zumindest einer Lehrermeinung auf dieser Schule 'viel strammer' zugeht. Tatsächlich ist es auch so, aber nicht von dem Niveau her, sondern im Schüler-Lehrer-Verhälnis. Begabungen werden nicht gefördert.
Leider werden an dieser Schule Kinder kaum gefördert. Es bedeutet zusätzliche Arbeit, die sich die Lehrer nur ungern machen. Kinder, die eine zweite Sprache sprechen bzw. Migrationshintergrund haben, werden mit einer Stunde zusätzlich gefördert, die nichts bringt. Schade!
Das Gebäude ist alt. In unserer Klasse haben die Eltern in Eigenarbeit den Raum renoviert, das darf man eigentlich auch keinem erzählen, ganz schwach. Das Mobiliar ist alt und abgenutzt, moderne, ansprechende Unterrichtsräume sehen anders aus.
Alles ist relativ veraltet. Es gibt allerdings einen Ruhegarten, den die Kinder pflegen können. Traurig ist aber, dass die Kinder nicht nach Lust und Laune sich auf dem Schulhof austoben können, weil die Aufsicht oft sehr streng mit ihnen umgeht.
Ich finde jedoch, dass dem Mobiliar und der Gebäudeausstattung nicht ganz soviel Aufmerksamkeit zusteht wie den Lehrern, denn sie sind der entscheidende Faktor. Ich bin Mutter einer Schülerin der 4. Klasse und ich musste schmunzeln, als ich die Kommentare der Vorrednerinnen gelesen habe, denn sie sprachen mir aus der Seele. Um es vorweg zu nehmen: Die Lehrer dieser Schule - einschließlich der Schulleitung haben nicht mehr als 4 maximal eine 3- verdient und ich muss es leider sagen, wir sind froh, die Grundschulzeit überstanden zu haben. Die Lehrer haben wenig Interesse an ihren Schülern gezeigt, haben einem eher erzählt, was sie alles nicht leisten können, statt mit Freude und Motivation mit den Kindern zu arbeiten. Trotz kleiner Klassengröße 19 - 22 Schüler, hinterließ die Klassen-Lehrerin stets einen genervten und überarbeiteten Eindruck.
Wie meine Vorrednerinnen schon schrieben werden die Kinder unter Druck gesetzt, es wird permanent Angst verbreitet, auch meine Tochter wollte am liebsten nicht, dass ich irgendwelche Nachrichten an die Lehrer in ihr Hausaufgabenheft schrieb, aus Angst vor den Konsequenzen. Ich schrieb trotzdem Mitteilungen ins Heft...die nicht beantwortet wurden...Rückrufbitten, welche nicht erfüllt wurden, ganze Schreiben, die völlig ignoriert oder Wochen später zum Elternsprechtag thematisiert wurden...und meine Tochter musste mit den Konsequenzen leben, hier und da mal Leistungen, die tendenziell schlechter bewertet wurden, 1 werden an dieser Schule sowieso nicht vergeben, da lässt sich doch immernoch ein halber Punkt Abzug finden, damit die 1 nicht gegeben werden muss.
Die Lehrer haben offenbar keine Lust an ihrer Tätigkeit und habe die Gabe, den Kindern jegliche Motivation und Lern-Lust zu nehmen. Wir sind keinesfalls Einzelfälle, man tauscht sich ja aus. Es gibt Strafarbeiten, Abschriften (ganzseitig,weil unsauber), die völlig unsinnigerweise verrichtet werden müssen. Kinder (gute Schüler), die aus Angst vor Klassenarbeiten nicht schlafen können.
Die Lehrerin unserer Klasse musste im letzten Jahr der Grundschulzeit sogar überredet werden, eine Weihnachtsfeier zu machen,ganz schade. Dienst nach Vorschrift, aber nicht mehr.
Diese Note gilt wirklich nur für eine Lehrkraft dieser Schule, da man natürlich nicht mit allen Lehrern gleichermaßen viel zu tun hat. Fielinchen spricht mir da aus der Seele und ich müsste mich schon sehr täuschen, wenn wir nicht dieselbe Lehrkraft damit meinen.
Von einer Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern kann nicht mal im Ansatz die Rede sein. Als Elternteil hat man eher das Gefühl die Schule will sich abschotten und nichts mit den Eltern zu tun haben. Die Kinder haben sich der Institution an zupassen. Kommunikation gibt es nur über ein kleines Heft. Eine Telefonnummer bekommt man nicht. Wenn man allerdings zu oft in das Heft schreibt dann muss das dann leider das Kind ausbaden da es dann angemeckert wird. So das die Kinder zu Hause schon betteln dass man nicht in das Heft schreibt. Wenn Schulveranstaltungen sind, was nicht oft vorkommt, sind Foto und Videoaufnahmen verboten. Im allgemeinen ist der Ton den man dort anschlägt eher kinderfeindlich. Hier werden Kinder vor allen bloß gestellt es gibt für alles Strafarbeiten und der Lehrer geht davon aus dass das Kind generell die Hausaufgaben mit Absicht vergisst. Wenn ein Kind zu spät kommt kann es schon mal passieren das der Versuch sich zu entschuldigen nicht angenommen wird. Nur das was der Lehrer sieht zählt die Kinder haben nicht mal die Möglichkeit sich zu erklären. Wenn man in der Pause pfeift wird auch gern mal mit einer Strafschreibarbeit gedroht. Das ist nur ein kleiner Auszug ABER NICHT alle Lehrer sind so es gibt auch gute Lehrer wie zum Beispiel Frau Meck, sie ist eine sehr gute Lehrerin die nicht diese veralterten Methoden vertritt sowie auch die wenigen jungen
Lehrer(innen) die einen Hauch von Hoffnung in die Schule bringen.
Wie an jeder Schule gibt es gute und schlechte Lehrer.
Es gibt durchaus Lehrer, die sich die Zeit nehmen, Kindern den Unterrichtsstoff zu erklären und mit verschiedenen Methoden vermitteln.
Traurig sind Arbeitsmaterialien in Sachkunde über Hannover z.B., die ca. 15 Jahre alt sind. Sie sind nicht mehr aktuell und beinhalten die alte Rechtschreibung. Kinder, die im Sozialverhalten ein "A" bekommen, sind in vielen Fällen Kinder, die angepasst sind, ruhig und diszipliniert, aber leider keine eigene Meinung haben. Kinder, die sich trauen, ihre Meinung zu vertreten, werden nicht wirklich dazu ermutigt.
Traurig sind auch Lehrermeinungen, die der Ansicht sind, man dürfe keine 1 geben.
Von der Schulleitung sollte man nicht verlangen, ein ernsthaftes und offenes Gespräch führen zu dürfen. Soviel Respektlosigkeit hätte ich nicht erwartet. Statt offener, ehrlicher Worte (zum Beispiel zum Unterrichtsausfall) nur schwache, ausweichende Argumentation, da kommt man sich als Eltern schon "veräppelt" vor.
Es wird eine Reihe sportlicher Aktivitäten im Anschluss an den Unterricht angeboten, die von Trainern eines benachbarten Sportvereins geleitet werden und nichts kosten. Die 3. und 4. Klassen haben an dem Mathe-Känguru-Test teilgenommen. AGs werden ebenfalls ab der 3. Klasse angeboten und machen den Kindern grundsätzlich viel Spaß, wenn eine gute Lehrkraft sie leitet.
Das Klima unter den Schülern ist sehr schön. Es ist schade das die Lehrer teilweise die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Kindern nicht mitbekommen. Die Lernatmosphäre in der Klasse ist bei einigen Lehreren alles andere als förderlich, wenn man als Elternteil mal in den Unterricht geplatzt ist, war man froh wenn man wieder draussen war. Es herrscht schon eine Art von Angst vor.
Die Schule liegt in der Südstadt Hannovers, die Klassen sind relativ homogen, somit gibt es nur wenige Probleme mit Gewalt usw.....
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