Schulwechsel /Schulwahl

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Eltern graben das Kriegsbeil aus!
von Anonymus (Ehemalige), 24. Jun 09:26
Es ist wirklich erstaunlich in welcher Rechtschreib- und Formulierungsqualität Forenbeiträge veröffentlicht werden.
Hoffentlich entspricht die Leistungsfähigkeit der Beitragsschreiber nicht den Fähigkeiten ihrer Sprösslinge!
Für seine Kinder sollte man als Elternteil die volle Verantwortung übernehmen und diese nicht, wie so häufig an die Lehrerschaft abschieben als beginne die elterliche Verantwortung erst dann, wenn die Kinder nach der Schule wieder zu Hause sind.

Das Benehmen der Kinder in der Schule ist ein Spiegel der erzieherischen Fähigkeiten ihrer Eltern!

Eltern die an ihren Arbeitsstätten ungerechtfertigt unter unangemessenem Leistungsdruck leiden müssen, suchen sich die Lehrerschaft ihrer Kinder als Überdruckventil. Kein Aufwand ist zu hoch und keine Mühen werden gescheut um hier nun die Macht zu demonstrieren, die diesen "schwachen" Menschen am Arbeitsplatz versagt bleibt. Aber schauen Sie sie sich doch einmal auf einem Elternabend um. Dort finden sie immer die gleichen Eltern (eine Hand voll), nämlich die, für die Kindeserziehung aus Eigenverantwortung und Selbstkritik besteht! Deren Kinder sind in aller Regel nicht in ihrem Sozialverhalten eingeschränkt.
Zu meiner Schulzeit haben Eltern für ihre eigenen erzieherischen Fehlleistungen keine Anwaltskanzleien damit beauftragt, Lehrer juristisch zur Rechenschaft zu ziehen. Meine Eltern waren instinktiv dankbar für die erzieherische Unterstützung durch die Lehrer. Denn auch meine Eltern waren Schüler und konnten sich noch bewußt machen von wem Störungen und soziales Fehlverhalten ausgingen, nämlich von den Schülern. Ihre Kinder werden anstatt Erziehung nur die Gewissheit mitnehmen, das Lehrer juristisch belangt werden können. Also werden Grenzen überschritten anstatt diese einzuhalten!
Lehrer machen professionell ihren Job!!! Die Zeit ihre Kinder zu schikanieren bleibt wirklich nicht, machen sie sich nichts vor. Nicht alles dreht sich um ihr Kind. Noch nicht einmal ihnen geht es um ihr Kind, wenn sie juristisch vorgehen. Sie wollen Macht demonstrieren und behindern dadurch die wirklich wichtige Erziehung ihres Kindes statt diese zu fördern.
Ich kann hier nur die Anregung geben, Lehrer als Teil einer notwendigen Erziehung für ihre Kinder anzusehen. Bekämpfen sie diese nicht, sondern unterstützen sie deren Entscheidungen und Maßnahmen. Hören sie auf Pädagogen eines besseren belehren zu wollen. Es sind Profis, die Jahre studiert haben um es besser als sie zu können! Ihr Kind hat garantiert etwas verbrochen wenn es von Lehrern eingebremst wird.
Hören sie auf nach anderen Verantwortlichen zu suchen.
Sehen sie in den Spiegel bevor sie auf Lehrer losgehen oder Anwälte einschalten.

Mischen sie sich nicht in Erziehung ein, wenn sie nicht die Verantwortung dafür tragen wollen. Oder aber tragen sie die Verantwortung und erziehen sie verantwortungsvoll!
Die Generation die jetzt aufwächst ist nicht belastbar und damit zum scheitern verurteilt wenn sie weiterhin den einfachen Weg wählen. Selbstkritik fängt bei ihnen an, nicht bei anderen.
Glücklich, wer wechseln kann, wohin er mag
von Letami (Eltern), 14. Jun 19:12
Unser Kind seit 1 Wo 11 stand bis gestern unter vollem Dampf: Auf Veranlassung der ganztagsoffenen privaten Grundschule in Kleinmachnow gesprungen, stimmt sein Querschnitt (De,Ma,E) nun nicht, um regulär ein Gymnasium besuchen zu können; Notendurchschnitt 2,4. Dieser Notendurchschnitt wäre jedoch wieder zu hoch, um ihn in der 6. Klasse zu belassen, damit er sozial reifen und Lust am Lernen entwickeln könne (geht bisher sehr gern zur Schule, jedoch mehr wegen seiner Freunde, Lern-Muss noch nicht angekommen). Zwar hat er nach Hawick einen IQ bis 140 und auch gymn.Empfehlung, wegen des 3 bis 4fachen Schüleransturmes auf hiesige Gymnasien aber in diesem Jahr keine Chance! Nun erfuhren wir, dass zumindest eine nahegelegene Gesamtschule bereit ist, ihn aufzunehmen. Alternative Plätze laut Schulamt: 30-50km entfernt! Das kann einfach nicht sein!
@ Lisbeth
von Nie-Auslernerin (Eltern), 20. Feb 13:54
Das stimmt auf jeden Fall, wenn es vorher auch auf der Gesamtschule war - aber in dem angesprochen Fall ist das Kind momentan auf dem Gymnasium und die Überlegung ging dahin, es auf der Gesamtschule anzumelden. Das klappt nur, wenn der Schulleiter mitspielt.
Grüße

Nie-Auslernerin
Schulwahl -- von wegen
von schulfairsuch (Eltern), 17. Feb 12:23
Bei uns (RLP) ist es inzwischen so, dass die Kinder aus dem Landkreis so auf die Gymnasien verteilt werden, wie sie am günstigsten hinkommen. Willst du was Spezielles für dein Kind (Latein als 1. FS oder G8 oder Ganztags) gibt es nur eingeschränkte Möglichkeiten. Hast du schon ein Kind irgendwo, dann wird das nächste bevorzugt (Geschwisterkindregelung); die Privatgymnasien nehmen nur mit Gymnasialempfehlung und getauft (wenn sie konfessionell sind). Wenn Du ein ,,ganz normales" Kind hast, dann kann es sich zwar an einer Schule seiner Wahl bewerben, es ist aber nicht gesagt, dass es genommen wird.(Oft sind die Verteilkriterien sehr undurchsichtig, trotz Wohnort) Aber es bekommt auf jeden Fall einen Gymnasiumsplatz, wenn es auf ein Gymnasium will. Und wenn noch Kontainer aufgestellt werden müssen und es dann Latein als 1. FS nehmen muss. So stocken die Humanistischen Gymnasium ihre Zahlen auf.

Wenn dein Kind allerdings einen Gymnasiumsplatz hat und es will in der 8. auf ein anderes Gymnasium wechseln, weil es auf dem ersten Probleme gibt, so bekommst du zu hören: überfüllt, das Kind hat ja schon einen Gynmasiums-Platz. Will einE Jugendliche allerdings zur 11. wechseln, muss entweder die Fächerkombination an der ehemaligen Schule nicht gehen, oder die Dienstaufsichtsbehörde muss sich einschalten oder aber jemand hat gute Beziehungen zur Leitung der Wunschschule -- dann geht im Übrigen glaube ich alles--.
Ganz zum Schluss von diesen ganzen Ketten steht das Wohl des Kindes. Das muss sich arrangieren, wo es gerade ist.

Langer Rede kurzer Sinn, eigentlich ist es egal an welche Schule das Kind geht, es gibt hier und dort gute und schlechte LehrerInnen, gute und schlechte RektorInnen und gute und schlechte Bedingungen. Es gibt auch mit ein und der selben Kraft gute und schlechte Erfahrungen, sogar in einer Klasse. Hauptsache ist: das Kind bleibt mit den Eltern im Gespräch und wir als Eltern können ihm vermitteln: wir sind für dich da, wir stehen auf deiner Seite. Gemeinsam lassen sich Schwierigkeiten besser durchstehen.

Von freier Schulwahl kann in unserer Republik also keine Rede sein!
@Nie-Auslernerin
von Lisbeth (Eltern), 17. Feb 09:04
Der Rektor unserer Gesamtschule hat beim Infoabend erzählt, daß es Quereinsteiger schwer haben, weil die Schule halt überlaufen ist, aber er muß Kinder bei Wohnortwechsel aufnehmen, die schon vorher auf einer Gesamtschule waren. Diese Kinder haben das Recht auch wieder auf eine Gesamtschule zu gehen. So scheint es zumindest in NRW bei uns zu sein.
Ratlosigkeit bei der Gymnasiumwahl
von Schnuppel (Eltern), 16. Feb 12:32
kann mir jemand zu dem Wilhelm von Siemens Gymnasium oder dem Manfred von Ardenne Gymnasium in Berlin etwas sagen? Wie sind die Lehrer oder die Schulleitung? Wir können uns nicht entscheiden. Was ist wirklich wichtig bei der Wahl?
@ Delphin
von Nie-Auslernerin (Eltern), 10. Feb 16:06
Leider ist die Regelung m. W. so, dass eine Gesamtschule nicht verpflichtet ist, Schüler des 3zügigen Systems anzunehmen - nicht mal bei Wohnortwechsel.
Man sollte also im Vorfeld hingehen und bei der Gesamtschule (am besten gleich beim Schulleiter) persönlich vorsprechen (vielleicht gleich Zeugnisse und Kind mitnehmen) und versuchen, das Herz des Schulleiters zu erweichen. Andere Möglichkeiten hat man kaum. Sonst bleibt nur noch die Realschule, wenn das Gymnasium nicht die richtige Schulform ist.
Nach der 10 kann dann allerdings wieder eine Anmeldung auf der Gesamtschule erfolgen, wenn die Noten entsprechend sind. Hier auf den Gesamtschulen werden zur Oberstufe eigentlich keine Schüler abgelehnt - im Gegensatz zur Sek 1, wo immer gut 30 % abgelehnt werden müssen.
Grüße

Nie-Auslernerin
Gesamtschule
von Lisbeth (Eltern), 07. Feb 12:06
@figurnetti: Das tut mir leid für Euch! Wir haben eine einzige Gesamtschule im Kreis, bei uns ist es aber so, daß jedes Kind im Kreis das Recht hat sich dort anzumelden. Die Anmeldezahlen steigen, dieses Jahr kamen auf jeden Platz zwei Anmeldungen, aber knapp die Hälfte der Schüler sind immer von "auswärts". Schade, daß das bei Euch anders geregelt ist.
Schulwechsel ?????
von Delphin (Eltern), 02. Feb 12:31
Mein Sohn besucht die 9.Klasse eines Gymnasiums und hat jetzt wieder beim Halbjahreszeugnis eine Mitteilung das seine Leistungen in den Hauptfäschern schwach ausreichend sind. Mein Sohn hatte im letzten Sommer schon die Schule wechseln wollen, doch sein Vater (sind geschieden) war nicht damit einverstanden. Ich denke da mittlerweile etwas anders. Jetzt bin ich am Überlegen ob ich in auf einer Gesamtschule anmelden soll oder einer reinen Realschule. Wobei ich auch nicht weiß wie die Chancen das er genommen wird stehen. Wer hat da schon Erfahrungen und kann mir einige hilfreiche Tipps vielleicht geben ?
Schulwahl????
von figurnetti (Eltern), 01. Feb 09:31
Wir wohnen in einer Kleinstadt. Hier gibt es nur ein Gymnasium, eine Realschule und eine Hauptschule.
Ich möchte aber, dass mein Sohn auf eine Gesamtschule geht, die es aber nur in der nächst größeren Stadt gibt. Leider darf diese Gesamtschule keine Kinder aus dem Landkreis aufnehmen,da es genug Anmeldungen von Stadtkindern gibt. Für uns gibt es keine Schulwahl. Traurig
Sortiger Schulwechsel ist immer möglich!!!
von Goodmam (Eltern), 29. Jan 14:44
Nicht alle Gymnasien sind das was sie vorgeben zu sein !
Sie sollten öfter mal von der Schulbehörde unangemeldet überprüft und getestet werden(z.Bsp.wie die Seniorenheime)
Ich bin stinksauer, fassungslos,machtlos und traurig darüber,das man unsere Kinder unprofessionellem Personal(schlechten Lehrern) ausliefert.
Leider kein Einzelfall auf diesem Gymnasium !
Und das im 21.Jahrhundert ?
Ein Gymnasium im Nobelstadtteil von Hamburg !

Gewalt(von größeren Schülern),
Mopping (von karieäregeilen Lehrern an Schülern; die noch die Macht in der Notenverteilung ausüben).
Schüler werden angebrüllt mit : HALT`S MAUL !
Dann wird alles unterm Tisch gekehrt,damit man mit weisser Weste dasteht.

Meine Tochter ist dort von größeren(reichen???) Mitschülern körperlich & psychisch(erpresst)genötigt worden und die Schulleitung hat`s vertuscht(trotz ärztlichem Attest).

UNGLAUBLICH ABER WAHR !

Ich habe meine Tochter sofort auf ein anderes Gymnasium gewechselt.
Es war ihre eigene Entscheidung, obwohl der Schulweg wesentlich weiter jetzt für sie ist !
Schulwechsel
von Duesseldorferin (Eltern), 29. Jan 13:46
Hallo Sonne,

genauso wie du es beschreibst habe ich es hier in Bayern auch erlebt. Ich habe daraufhin das zuständige Schulamt informiert, und dort einen Schulwechsel beantragt.Das war zwar nicht ganz einfach, aber seit heute ist mein Sohn an der neuen Schule. Geh' es an und laß' es dir nicht länger gefallen. Sonst nimmt dein Sohn noch Schaden. Meiner hat einen Schaden genommen.

LG
Schulwechsel
von sonne (Eltern), 29. Jan 10:05
Ich habe da mal eine Frage, mein Kind wird in der Grundschule von den Lehrern und auch von paar Kindern gemobbt, jetzt will er nicht mehr in die Schule und will auf eine andere, er geht auf eine Grunschule war auch immer gerne in die schule gegangen bis er dann diese schule besuchte er kann nicht mehr richtig lernen hat angst und wird fast jeden tag verschlagen der schulleiter selbst sagt es würde nicht so einfach sein diese Kind auf eine andere Grunschule zutun,was kann ich machen haben uns auch schon beschwert ohne erfolg!!!! weil Mobbing dort echt an erster stelle steht und sogar unterschiede gemacht werden ob arm oder reich,ob scheidungs Kind oder keins, ob helle oder dunkle Hautfarbe es werden nur die Top kinder gut behandelt.UND MEIN KIND KAM DORT AN DIE SCHULE WEGEN WOHNUNGSWECHSEL. Wer kann mir sagen ob es in Rlp geht die schule zu wechseln.Danke
eine Schule für alle
von schulfairsuch (Eltern), 07. Nov 12:16
Ist der letzte Beitrag einer von einem Waldorf-Lehrer?

Zu Waldorfschule oder Waldorfpädagogik empfehle ich das Buch von Michael Grandt, Schwarzbuch Waldorf, Gütersloh 2008.

Wie soll ein Kind nach dem vierten Schuljahr beurteilen, welche Schule zu ihm passt. Von älteren Geschwistern erhält es meist nur Horrorgeschichten, die Klassenkameraden wollen natürlich alle aufs Gymnasium und die glaube, die die Empfehlung für die Hauptschule bekommen, wollen gar nicht mehr zur Schule.
Da müssen sich also die Eltern (mit den Kindern) kundig machen, wobei auch das schwierig ist, denn beim Tag der offenen Tür zeigen sich die Schulen und -leitungen immer von ihrer besten Seite. Als Mutter von zwei GymnasiastInnen bin ich inzwischen auch davon überzeugt, dass wir e i n e Schule brauchen, in der Kinder Kindern den Stoff erklären und Kinder und LehrerInnen miteinander entscheiden, was wichtig ist fürs Leben. Ich glaube nämlich, dass Frau Schawan, die keine Kinder hat, das nicht so genau weiss und auch keine Ahnung hat, was in der Schule vor Ort läuft.
°!°
von -~Mc Solaar~- (Lehrer), 16. Okt 20:11
Gehen ein Schwuler, ein Alki und ein Raucher zum Arzt.Zu dem Raucher sagt der Arzt:"Noch eine Zigarette und du nippelst ab". dann kommt der Schwule an die Reihe (^^) sagt der Arzt:" Noch einmal analverkehr und du stirbst" (Wieso auch immer).
Zuletzt sagt der Azt dem Alki:" Noch einen Schluck Alk und du bist tot".

Dann verlassen alle die Praxis.
Der Raucher findet noch einen qualmenden Zigarettenstängel, hebt ihn auf, zieht und stirbt.
Dann findet der Alki eine halb leere Flasche Vodka.Sagt der Schwule zum Alki:" Wenn du dich jetzt bückst, sterben wir beide".
Vorurteil Waldorfschule
von Annoholic (Schüler), 16. Okt 17:57
Ich besuche seit 9 Jahren ein öffentliches Gymnasium und habe immer wieder mitbekommen, wie ehemalige Waldorfschüler gewechselt haben. Ebenso habe ich einen guten Kontakt mit jetzigen Waldorfschülern, die ihren Abschluss machen. Wenn ich die unteren Kommentare lese, bin ich zutiefst entsetzt, was hier über die Waldorfschule geschrieben wird.

Die Waldorfschule ermöglicht jedem Schüler einen Abschluss, der genauso gewertet wird, wie an jeder anderen öffentlichen Schule auch - einschließlich Abitur! Dies ermöglicht eine Abschluss je nach Wunsch und Möglichkeit eines Schülers. Damit erübrigt sich das Argument, dass möglicherweise von 30 Schülern am Ende gerade Mal 8 Abitur haben. Und diese Schüler haben genauso hart gelernt, wie jeder andere auch.
@ allgau (Eltern) - Denken Sie wirklich, dass die meisten Gymnasiasten heutzutage ohne Nachhilfe das Abitur schaffen würden? Ich bitte Sie inständig, sich darüber im Klaren zu sein, dass eine Waldorfschule keine Sekte ist! Schließen Sie nicht von einer Schule auf alle anderen!

Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass keiner der ehemaligen Waldorfschüler in meiner Schule Probleme hatte. Der letzte Schüler der in die 11. Klasse wechselte bestand den Jahrgang mit einem Durchschnitt von 1,78!!!
@Rotöhrchen (Lehrer) - Die Schüler haben einen anderen, aber trotzdem fördernden Unterricht. Sie sind genauso begabt oder unbegabt, wie jeder andere Schüler auch. Und die Defizite lassen sich durch genug Bereitschaft nachholen. Es stellt sich eher die Frage, wie kompetent und bereit die Lehrer sind, um neuen Schülern zu helfen!

Zurück zum Thema: Ich als Schüler kann manchen Eltern nur raten, sich von manchen Vorurteilen nicht allzu sehr beeinflussen zu lassen. Die Waldorfschule hat Vor- und Nachteile, aber welche Schule hat das nicht? Wenn Sie ein soziales Umfeld für Ihr Kind suchen, dass nach seinem Leistungsstand auf einen Abschluss geführt wird, ist die Waldorfschule möglicherweise sogar besser als eine öffentliche Schule. Sie sollten sich diesbezüglich genau informieren. Und sollte es die falsche Entscheidung gewesen sein, ist der Wechsel auf eine andere Schule mit genug Willen machbar.

mfg
Annoholic (Abiturient)
Waldorfprobleme
von Anonym, 11. Jun 14:46
Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass in Waldorfschulen (hier Kempten) kaum Lehrstoff der Regelschulen unterrichtet wird.Das wird ganz bewußt so gemacht, dass ein Wechsel nahezu unmöglich wird. Die Lehrer dieser Schule schicken ihre eigenen Kinder wohlweißlich in die Regelschule. In der Waldorfschule (Kempten) wird ein Abschluß(Abi) ohnehin als Abfallprodukt der Gesellschaft gesehen, den es aus waldorflichen Gesichtspunkten zu vermeiden gilt. Allerdings brauchen sie ja auch Schüler, deshalb erhalten ein paar besonders Erwählte heimlich jahrelangen Nachhilfeunterricht, dass für die Statistik doch ein paar Abiturienten dabei sind.
Es ist schade, dass hier öffentliche Steuergelder an solche Sektenschulen, die von Atlantis und Wiedergeburt R. Steiners in der eigenen Schule träumen, verschwendet werden. Welche Schule erhält auf Staatskosten solche feudalen Unterrichtsräume wie die Waldorfschule Kempten in Albris?? Es gibt hier wohl besondere Verbindungen zu Obrigkeiten!?
Waldorfprobleme
von Rotöhrchen (Lehrer), 10. Jun 12:53
In meiner bisherigen Zeit als Lehrerin habe ich leider durchgängig die Erfahrung machen müssen, dass Schülerinnen und Schüler, die von einer Waldorfschule zu einer normalen Schule wechseln, zwar gut diskutieren (um nicht zu sagen, labern) können, aber das Fachwissen bei diesen Schulwechslern ist durchgehend schlecht. Inbesondere bei einem Wechsel in eine Klasse 11 des Gymnasiums fällt es sehr auf, dass den Waldorflern die wichtigsten Grundlagen schlicht fehlen, und das bedeutet für die Schülerinnen und Schülern eine erhebliche Mehrbelastung, weil die das dann alles selbständig in kürzester Zeit nachlernen müssen.
Kollegen von mir, die Universitätsdozenten sind, bestätigten mir in zahlreichen Gesprächen auch, dass sie derlei Phänomene bei ihren Studienanfängern, welche ein Waldorf-Abi gemacht haben, auch beobachten - die wissenschaftlichen Vorqualifikationen tendieren gegen "minus unendlich".
Darüber sollten Sie als Eltern gründlich nachdenken, bevor Sie Ihre Kinder der Waldorfschulpädagogik aussetzen!
Waldorfschulen
von nikiundmario (Eltern), 27. Mai 13:25
Also ich finde die Waldorfschulen nicht mal so schlecht hab mich auch im i-net durchgelesen und finde sie eigendlich sehr gut da dort immernoch unsere Kinder im mittelpunkt stehen und sie nicht wie in einer staatlichen schule nur (gedrillt) werden und auch die einstellung mehr mit den Kinder in der freien Natur und über Rassismus zureden ist sehr richtig da eigendlich alle Menschen gleich sind egal welche Religion oder Hautfarbe sie haben.

Klar gibt es Vor und Nachteile aber wer sich mit so einem Thema befasst und sich mit seinen Kindern darüber Unterhält und Diskutiert wird sehen wie sich die Kinder entscheiden ob Sie in staatlichen schulen möchten oder auf so einer Schule ich denke mir die Kinder haben in diesem fall mal das letzte Wort weil sie sich Wohlfühlen müssen und Lernbereit sein müssen und nicht weil es die feine Gesellschaft es so möchte.
Wir Eltern haben immernoch das letzte Wort wenn es um die Schulausbildung geht und nicht weil der Staat das von uns verlangt.Oder?????
Schulwechsel: immer wieder
von kkhh08 (Eltern), 22. Mai 11:42
Ich habe mit meinen Kindern überwiegend gute Erfahrungen mit Schulwechseln gemacht. Von jeder Schule haben sie das für sie Beste mitgenommen.
Es hängt aber selbstverständlich vom Kind ab, ob es dies verarbeiten kann.
Außerdem relativiert sich manches, bei insgesamt sieben Schulen.
Jetzt sind sie dort, wo sie sich wohl fühlen. Deshlab mein Fazit:
Immer wieder!
Schulwechsel sind sinvoll
von M-W Grahlher (Schüler), 13. Mai 13:49
Ich bin selber auf von einem sclechten Gymnasium zu einem wie ich finde gutem Gymnasium gewechselt.Ich habe mich noch rechtzeitig entschieden un es war das beste was ich in meinem Leben gemacht habe.
...
von MaxL. (Ehemalige), 27. Apr 21:16
Aber ich finde man sollte seinen Kindern auch klar machen das man etwas von ihnen Verlangen kann und das sie auch irgendwann lernen sollten das sie auchmal etwas längerfristiges tun MÜSSEN.
Passende Schule
von Gudrun Schrank (Eltern), 26. Apr 22:28
[quote]Ich kann allen Eltern nur empfehlen: Hört auf eure Kinder, wenn die von Anfang an sagen das sie auf die Schule nicht weollen oder es ihnen dort nicht gefällt, dann lasst es und quält sie nicht mit euren falschen Entscheidungen.[/quote]

Meine Rede: Nehmt Eure Kinder ernst. Die sind es, die sich wohl fühlen müssen, nicht die nicht ausgelebten Träume der Eltern.
Waldorfschulen
von MaxL. (Ehemalige), 22. Apr 21:41
Also gerade was waldorfschulen betrifft, sollten sie UNBEDINGT einmal persöhnlich dort vorstellig werden und dem unterricht beiwohnen, den einige sind leider immernoch recht rückständig, natürlich nicht alle, aber bei manchen ist das echt schlimm.
Gesamtschule oder Waldorfschule in Dahlem?
von nichtschwimmer (Eltern), 22. Apr 10:24
Wir wohnen in Berlin-Schöneberg, mein Sohn kommt bald in die 6. Klasse - und dann geht es ja um die Wurst. Da er ziemlich sicher keine Empfehlung für ein Gymnasium bekommt, denke ich bereits über andere Schulen nach - nur welche? Um ihm möglichst viele Entscheidungen noch offen zu halten, hätte ich ihn am liebsten auf einer Gesamtschule - zumal er nicht doof ist, nur meiner Ansicht nach noch nicht den richtigen Dreh für Schule gefunden hat. Nur welche? Die Sophie-Scholl-Schule gilt als hoffnungslos überlaufen, die Selbst-Präsentation der Robert-Jungk-Schule in Wilmersdorf war entsetzlich. Wer weiß Rat?
Parallel dazu überlegen wir, ob nicht eine Waldorfschule zu ihm passen würde. Wer kennt sich mit der in Dahlem aus?

Nichtschwimmer
Schulwechsel wenn es richtig ist
von KT1985 (Ehemalige), 09. Apr 13:26
Man muss als Schüler sich auf seiner Scuhle wohlfühlen und nicht die ELtern. Meine Mutter hat mich erst auf ein Gymnasium geschickt auf dem es echt scheiße war, danach bin ich auf die Gesamtschule und dort war es einfach toll. Nur dann sind wir umgezogen und meine Mutter meinte das Gymnasium direkt vor der Tür wär genau das richtige. Das einzige tolle daran war, dass man nur 5 Minuten zu FUß brauchte. BIs Weihnachten haben sich meine Noten so verschlechtert das ich danach nicht mal mehr gerne zur schule ging bis ich gar nicht mehr hinging. Ich wollte wegen dieser Schule alles aufgeben und nach der 9., die ich dann hätte auch noch wiederholen sollen, ganz abgehen ohne Abschluss. Plötzlich begriff meine Mom was los ist und nach Ostern war ich wieder auf meiner alten Schule, hab dort meinen Realschulabschkuss mit 1,7 gemacht und danach noch das Abitur.
Also wenn man die falsche Schule wählt dann kann das ganze Leben sich ändern. Ich hatte Glück das meine Tante auf meine Mom eingeredet hat und ich innerhalb kürzester Zeit wieder in meiner Schule war. Ich kann allen Eltern nur empfehlen: Hört auf eure Kinder, wenn die von Anfang an sagen das sie auf die Schule nicht weollen oder es ihnen dort nicht gefällt, dann lasst es und quält sie nicht mit euren falschen Entscheidungen.
Schulwechsel/Schulwahl
von juliablack (Schüler), 08. Apr 16:58
Also ich bin Schülerin in einem Oberstufenrealgymnasium und wiederhole das Jahr aber bereits!
Ich ging nach der Hauptschule in ein Bundesoberstufenrealgymnasium und meine Noten ließen immer mehr nach und ich wurde immer unzufriedener! Im 2.Semester entschloss ich mich dann dafür, die Schule nicht zu beenden und aufzuhören! Da ich aber sehr ehrgeizig bin und an einer weiteren Schulbildung interessiert war, meldetet ich mich bei andern Schulen an, bis ich dann auf meine jetztige Schule gestoßen bin!
Diese gibt es erst seit heuer und wir sind sozusagen die "Pilotklasse"!
Daher war es mir nicht möglich in die 6.(bzw 2.in der Oberstufe)Schulstufe umzusteigen!!
Ich hatte kein Problem damit, wenn ich das Jahr einmal wiederholen muss, denn alles was ich wollte war nur endlich aus meiner alten Schule raus zu sein!
Man muss sich nicht schämen dafür, wenn einem die Schule auf einmal nicht mehr gefällt!!
Ich gebe denjenigen Schülern nur Tipps, und zwar: HAbt Mut dazu euch einzugestehen, dass die Schule nicht das Richtige für euch ist!!
Sowas Passiert nun mal!!
Wenn ihr es dann soweit begriffen habt, zögert nicht, mit euren Eltern/Ansprechpersonen zu reden!!
Sie werden euch deshalb nicht umbringen!!
Gebt Ihnen deutlich zu verstehen, dass diese Schule nicht für euch ist und ihr habt es schöließlich ja nicht beabsichtigt!
Klug wäre es dennoch sich schon mal zu informiern, wie es weiter gehen soll!! Somit könnt ihr euren Eltern Die Fakten klar und deutlich vor den Tisch legen!!
Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass ich es vielleicht ein wenig zu spät gemerkt hab, aber dennoch, selbst wie die Alarmklocken schon fast auf Rot waren, hab ich i letzter Sekunde mei HIrn eingeschalten, über meine zukunft nachgedacht und natürlich auch mit meinen Eltern darübergeredet(KLeiner Tipp noch: Redet so viel wie ihr könnt darüber, erstmals auch mit Freunden und natürlich dann auch mit den Eltern, die sind es ja die die Verantwortung über euch tragen und euch auch Ratschläge und Anerkennungen geben können)und schließlich und endlich hab ich mich dann nach meinen Interessen orientiert und eine Schule gefunden!!
NAtürlich beginnt man so ein neues und in meinem Fall auch wiederholtes Jahr mit einer gewissen Angst und Anspannung !!
Aber ich kann nur sagen, dass es mir in meiner neuen Schule wirklich sehr gut gefällt und ich die richtige Schule für mich gefunden habe!!!
Obwohl ich die Schulform nicht gewechselt habe, also im Grunde nur den Zweig, bin ich in meiner neuen Schule rundum glücklch!!
Also ich wünsche allen Beteiligten Alles Gutte und nur Mut zum Schulwechsel!! Kopf hoch!!
Es gibt keine "richtige" Schule in unserem Schulsystem
von Muddi (Eltern), 08. Apr 15:23
Ich habe meine drei Kinder durch "ihre" drei verschiedenen Schulen Hauptschule, Realschule und Gymnasium begleitet. Obwohl wir die jeweilige Schulempfehlung befolgt haben, wurde keins der Kinder entsprechend richtig gefordert und gefördert. Entsprechende Noten in einzelnen Hauptfächern reichen offensichtlich für die Festlegung und Zementierung der "richtigen" Schule. Die individuelle Förderungungen einzelner Stärken und Schwächen blieben auf der Strecke. Nach unseren Erfahrungen kann ich sagen, dass alle meine Kinder auf jeder Schulform etwas hätten lernen können. Jede Schule bietet etwas, was es an der anderen Schule nicht gibt. Fazit: Wir brauchen eine Einheitsschule für alle vom 1. bis zum 9. Schuljahr mit dem Ziel einer Fachoberschulreife, wobei die handwerklichen und geistigen Fähigkeiten gleichberechtigt sind. Im Anschluss sollte es verschiedene Möglichkeiten zur schulischen Berufsausbildung incl. schulischer Allgemeinbildung bis zum Abitur FÜR ALLE geben. Eine Einheitsschule bietet gleiche Chancen. Die Kinder könnten sich gegenseitig helfen und alle voneinander lernen. Toleranz und das "Wir-Gefühl" hätte einen anderen Stellenwert.Die Gesellschaft sollte nicht getrennt sein. Fangen wir mit der Schule an.
Schulwechsel /Schulwahl
von Sarah (Eltern), 08. Apr 09:11
Mit Schulwechseln haben wir so unsere Erfahrungen gemacht.
Vor Schuleintritt sollte man sich genau informieren welche Schulen für mein Kind zur Verfügung stehen. Denn ein Schulwechsel nach Problemen ist für Eltern und Kinder immer ein Risiko, die Erwartungen an die neue Schule an der es besser laufen soll sind enorm hoch. Info-
abende vermitteln einen kleinen Eindruck über das Schulkonzept. Doch
sollte man mit dem Kind gemeinsam überlegen welche Schule die richtige sein könnte. Selbst wenn man als Eltern eine andere Schulform favorisiert (Montessori o.ä.) sollte
man u.a. überlegen wie ist das Kind in seine bisherige Gruppe eingebunden, sind die alten Freunde wichtig für einen guten Schulstart?
Elternmitarbeit an den Alternativ Schulen ist auch ein Thema das man sich gut überlegen sollte, in wie weit
kann ich mich einbringen. An den meisten günstigeren Schulen ist diese Elternarbeit nämlich eine entscheidende Voraussetzung um die meist gut klingenden Konzepte durchzusetzen. Das können Putzdienste, AG-Angebote, Verwaltungsarbeit, Feste usw. sein.
Sicher ist das ein gutes Schulkonzept
nicht das alleinige Kriterium sein sollte. Wichtig ist die Schülerzahl in einer Klasse Jungen, Mädchenanteil,
wie individuell kann gearbeitet werden. Wechseln die Stunden im 45 Minuten Takt, Schulgebäude usw. Am Ende ist ein Lernerfolg auch von der Lehrer/Schüler Beziehung abhängig. Mag ein Kind seine Lehrer/Lehrerin fühlt es sich dort wohl und angenommen dann sind auch Schwächen
auszugleichen.


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