@Rotöhrchen

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@ Hannah
von astra150 (Eltern), 22. Jun 11:23
Danke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Schöne Sommerferien
@Rotöhrchen
von Hannah (Eltern), 19. Jun 01:07
Hallo,

zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort, Ihre Einschätzungen und Ihre Erfahrungsberichte.

Zitat:
„Ich weiß ja nicht, was Sie beruflich tun (es geht mich ja auch nichts an), aber etliche meiner Bekannten und Freunde, die nicht im Lehramt sind, haben deutlich mehr Freizeit als ich. Wenn die von Ihrer Arbeit heimkommen, dann müssen sie nichts mehr für ihren Beruf tun."

Sorry, aber jetzt möchte ich doch ganz ehrlich meinen Unglauben hier kundtun. Ich habe keine Ahnung aus welchen Personen sich Ihr Bekanntenkreis zusammensetzt, und es geht mich wirklich nichts an und vermutlich sollte ich es auch nicht werten....ABER mal unter uns Klosterschülerinnen, wen wollen sie hier eigentlich auf den Arm nehmen? Ingenieure verbringen in der Regel nicht nur viel Zeit auf Dienstreisen, sie arbeiten auch nach ihrer normalen Arbeitszeit, welche selten vor 20.00 endet, an diversen Ausarbeitungen, Messungen....etc. bis spät in die Nacht. Dipl. Kaufleute kennen kaum Freizeit, und ich hoffe mal inständig für Sie, dass niemand meiner KollegInnen, sollten Sie einmal deren Hilfe mitten in der Nacht oder an einem Feiertag benötigen, die bereits geleisteten Überstunden aufrechnen oder mal einen schlechten Tag haben! Ich mag nun gar nicht erst von Ihren 12-13 wöchigen Ferien, Brückentagen, pädagischen Tagen etc. reden.
Ja, es gibt sie, die verlässlichen, fleißigen Lehrer und Sie gehören Ihren Schilderungen nach dazu. Das freut mich. Sie engagieren sich in Arbeitsgemeinschaften und bemühen sich darum Gerechtigkeit walten zu lassen und SchülerInnen zu fördern und zu fordern. Damit gehören Sie aber leider zur Ausnahme! In welchem anderen Beruf können Sie sich den Satz erlauben:"Wie es in den Wald hineinruft, so schalt es auch wieder heraus? Wenn sie auf Kunden angewiesen sind, werden sie das tunlichst vermeiden, in solchen Branchen lernen sie kleine Brötchen zu backen. Meine Branche kennt dies gar nicht, wir leisteten einen Eid, dem wir uns verpflichtet fühlen, egal was kommt.
Sie unterstellen mir zu pauschalieren ( mal wieder), Ihren Beiträgen entnehme ich immer und immer wieder, dass Schüler angeblich nicht in der Lage sind Leistungen zu erbringen, bzw. nicht gewillt sind.

Und mal ehrlich, wer schreibt sich über eine halbe Seite lang den Wolf um sich zu rechtfertigen, wie und wann er seine mails verfasst.? Auf die Idee käme kein normaler Mensch, der seinen job gewissenhaft ausübt. Rechtfertigung ist immer ganz schlecht!

Ich rede von krassen Einzelfällen? Ich, bzw. andere Eltern sind nicht bereit die Lehrer zu unterstützen? Und wie ich die Leher meiner Tochter unterstütze, und meine Miteltern auch, wir gehen sogar soweit, dass wir den Unterricht unserer Kinder übernehmen, weil einige Ihrer KollegInnen dazu nicht in der Lage sind. Wir, hier in Hessen, haben beschlossen, natürlich ohne die Eltern zu befragen, dass Klippert die Antwort auf alle Probleme ist. Will heißen Unterricht findet gar nicht mehr statt, der Lehrer steht in einer Ecke und beobachtet das Ganze nur. Die lieben Kinderlein bekommen einen gelben Textmarker in die Hand gedrückt, werden in sogenannte Stammgruppen eingeteilt und erhalten dermaßen stupide Arbeitsbögen, dass sich einem der Magen versucht einen Weg durch die Speiseröhre zu bahnen. Doch Klippert behauptete: Lehrer arbeiten zuviel und Schüler zuwenig!
Kein Wunder, dass sich die Lehrerschaft auf sein Werk stürzte, wie der Ertrinkende auf den See.
Nein, der Kunstlehrer hat nicht über eine aktuelle Vernissage vorgelesen, er suchte nach einem Haus!


Gruß


Hannah

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