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Eltern graben das Kriegsbeil aus!
von Anonymus (Ehemalige), 24. Jun 09:34
Es ist wirklich erstaunlich in welcher Rechtschreib- und Formulierungsqualität Forenbeiträge veröffentlicht werden.
Hoffentlich entspricht die Leistungsfähigkeit der Beitragsschreiber nicht den Fähigkeiten ihrer Sprösslinge!
Für seine Kinder sollte man als Elternteil die volle Verantwortung übernehmen und diese nicht, wie so häufig an die Lehrerschaft abschieben als beginne die elterliche Verantwortung erst dann, wenn die Kinder nach der Schule wieder zu Hause sind.

Das Benehmen der Kinder in der Schule ist ein Spiegel der erzieherischen Fähigkeiten ihrer Eltern!

Eltern die an ihren Arbeitsstätten ungerechtfertigt unter unangemessenem Leistungsdruck leiden müssen, suchen sich die Lehrerschaft ihrer Kinder als Überdruckventil. Kein Aufwand ist zu hoch und keine Mühen werden gescheut um hier nun die Macht zu demonstrieren, die diesen "schwachen" Menschen am Arbeitsplatz versagt bleibt. Aber schauen Sie sie sich doch einmal auf einem Elternabend um. Dort finden sie immer die gleichen Eltern (eine Hand voll), nämlich die, für die Kindeserziehung aus Eigenverantwortung und Selbstkritik besteht! Deren Kinder sind in aller Regel nicht in ihrem Sozialverhalten eingeschränkt.
Zu meiner Schulzeit haben Eltern für ihre eigenen erzieherischen Fehlleistungen keine Anwaltskanzleien damit beauftragt, Lehrer juristisch zur Rechenschaft zu ziehen. Meine Eltern waren instinktiv dankbar für die erzieherische Unterstützung durch die Lehrer. Denn auch meine Eltern waren Schüler und konnten sich noch bewußt machen von wem Störungen und soziales Fehlverhalten ausgingen, nämlich von den Schülern. Ihre Kinder werden anstatt Erziehung nur die Gewissheit mitnehmen, das Lehrer juristisch belangt werden können. Also werden Grenzen überschritten anstatt diese einzuhalten!
Lehrer machen professionell ihren Job!!! Die Zeit ihre Kinder zu schikanieren bleibt wirklich nicht, machen sie sich nichts vor. Nicht alles dreht sich um ihr Kind. Noch nicht einmal ihnen geht es um ihr Kind, wenn sie juristisch vorgehen. Sie wollen Macht demonstrieren und behindern dadurch die wirklich wichtige Erziehung ihres Kindes statt diese zu fördern.
Ich kann hier nur die Anregung geben, Lehrer als Teil einer notwendigen Erziehung für ihre Kinder anzusehen. Bekämpfen sie diese nicht, sondern unterstützen sie deren Entscheidungen und Maßnahmen. Hören sie auf Pädagogen eines besseren belehren zu wollen. Es sind Profis, die Jahre studiert haben um es besser als sie zu können! Ihr Kind hat garantiert etwas verbrochen wenn es von Lehrern eingebremst wird.
Hören sie auf nach anderen Verantwortlichen zu suchen.
Sehen sie in den Spiegel bevor sie auf Lehrer losgehen oder Anwälte einschalten.

Mischen sie sich nicht in Erziehung ein, wenn sie nicht die Verantwortung dafür tragen wollen. Oder aber tragen sie die Verantwortung und erziehen sie verantwortungsvoll!
Die Generation die jetzt aufwächst ist nicht belastbar und damit zum scheitern verurteilt wenn sie weiterhin den einfachen Weg wählen. Selbstkritik fängt bei ihnen an, nicht bei anderen.
Sind Lehrer die schlechtesten Schüler?
von Veritas (Ehemalige), 21. Aug 03:40
Um mal ein friedliches Wort hier einzubringen: Meine Erfahrung als Schüler und auch als Person, die ab und an Nachhilfe gibt, kann ich nur sagen, dass es hier und da schwarze Schafe gibt. Lehrer, die der Betitelung nicht würdig sind, Schüler, die man gern mal auf den Papierkorb setzen würde (wurde einmal original bei uns in der Schule von einem Lehrer gemacht). Das läuft einem jedes Jahr als Lehrer aber auch als Schüler über den Weg. Ein Lehrer hat genauso ein Recht darauf, sagen, zu dürfen, dass es in jeder Klasse mindestens einen Schüler gibt, mit dem man nie grün werden wird, da er immer wieder mit Gummibärchen auf einen wirft oder im Französischunterricht den Cherry aus der Tasche wühlt. Nein, das sind keine Geschichten aus einer Hauptschule an einem sozialen Brennpunkt, das ist original Gymnasium und das sind alles Schüler, denen die Eltern so etwas nie zutrauen würden.

Auf der anderen Seite gibt es auch Lehrer, die weder morgens noch abends die Dusche finden, mit einem Kater aus dem durchzechten WE kommen, es nie verstehen werden, dass Schüler hinter Wagner auch mal keine höhere Kompositions des Seins sehen oder aber einfach in einem Film wo es regnet nicht die Reinigung des Innersten der Hauptfigur sehen.

Nur Verständnis für beide Seiten bringen Eltern mit Lehrern zusammen und helfen dabei bei dem Vorankommen ihrer Sprößlinge.

Nicht jeder Lehrer ist ein Versager, nicht jeder Lehrer ein Genie. Nicht jedes Genie Lehrer (zum Glück sage ich da nur, wenn ich an Wagner denke) und zum Glück ist auch nicht jeder Versager Lehrer geworden, aber das denken sicher alle an dieser Stelle.

Leider kann sich niemand das Gegenüber aussuchen, weder Schüler noch Lehrer, aber man sollte versuchen, die gemeinsame Zeit in einer Form von Respekt über die Bühne zu bringen, denn es gibt auch Lehrer, die diesen Beruf gern machen und ihn ausüben, weil er ihnen Spass macht.

PS: Ich erzähle gern noch mehr erhellende Schüler-Lehrer-Anekdoten, wenn diese zur allgemeinen Erheiterung oder zum kollegialen Schock beitragen.
@ Rotöhrchen
von anker (Eltern), 24. Jun 00:24
Sie stellen etwas weiter unten die Frage, warum wir (Eltern) nicht in der Schule arbeitstätig sind.
Das kann ich Ihnen gern beantworten: Was wollen wir mit einem Land voller Lehrer, ohne aber auch nur einen einzigen Busfahrer, Bäcker, Verkäufer, Arzt, Richter, Staatsanwalt, Handwerker, Produktionsarbeiter, Apotheker usw.?? Können (oder auch wollen) wir alle den gleichen Job tun, oder müssten wir dies wollen?

Eine weitere Frage: Sie meinen, wir Eltern erziehen unsere Kinder nicht. Also haben Sie offensichtlich in Ihrer Laufbahn nur Rüpel und Problemfälle kennen gelernt?

Zum Thema 'Fachkräfte' und 'studiert': es ist nicht immer das erworbene Diplom/ Staatsexamen, das wirklich aussagt, ob jemand gut oder schlecht für den möglichen Beruf geeignet ist. Ohne eine gewisse Gabe und ohne die Fähigkeit, die an der Uni erworbene Theorie entsprechend und gut in die Praxis umzusetzen ist auch das beste bestandene Diplom oder Staatsexamen nichts wert.
@Rotöhrchen
von astra150 (Eltern), 23. Jun 11:57
Zitat aus dem Forum Hessen vom 08.04.2008
Hier werden aber anonym Noten vergeben, das KANN NICHT FAIR ODER GERECHT SEIN!!!
Aber hauptsächlich geht es mir noch um etwas anderes: Wir müssten endlich auch mal den Eltern Noten geben - die sind schließlich dafür verantwortlich, ob ihre "lieben Kinderlein" sich zu benehmen wissen oder nicht, und ob die Arbeitshaltung stimmt, die von zu Hause mitgebracht wird...!
Und da gäbe es noch VIEL zu tun, bevor die Eltern oder die SchülerInnen sich anmaßen dürften, LehrerInnen (-die schließlich eine fundierte Ausbildung hinter sich haben und mit ihren zwei Staatsexamina zur Genüge nachgewiesen haben, dass sie etwas können!!!-) am Zeug zu flicken.
Zitat ende
Gut, das es außer den Lehrkräften noch Menschen gibt, die gelernt haben Mensch zu Beurteilen.
Gut ist auch, dass vieles Schüler, Lehrer die Menschlich in Ordnung sind, Streng sind und meistens Gerecht sind( nobody ist Perfekt) zu Hause und in Spickmich.de positive Werten.
Ihren Kommentar zur Lehrer Benotung im Internet, kann man ja wohl nur als Arrogant und überheblich betrachten. Auch wenn ich Sie hiermit ein bisschen Angreife. Aber wer so etwas produzierendes Schreibt muss mit einer solchen Reaktion Rechnen.
Wer 2 Staatsexamen bestanden hat, hat dies sicherlich nachgewiesen. Die Frage ist nur, was setzt die Lehrkraft von dem was sie gelernt hat um. ( Methodik der Ausbildung, Motivation etc.)Notengebung ist nur ein geringer Teil der Ausbildung. Mit dem Machtmittel kann man sich auch schnell in den Bereich des STGB begeben. ( Willkür, Amtsmissbrauch) Wobei vorgenante Begriffe nicht im STGB stehen, sondern nur in der Umgangssprache.

Schöne Ferien
leider eben nicht die Ausnahme
von Anonym, 23. Jun 09:51
Hallo Rötöhrchen,

leider sind die von den anderen Eltern aufgeführten Ausnahmen eben nicht Ausnahmen. Ausnahmen sind statt dessen leider die guten Lehrer. Die kann man nämlich an einer Hand abzählen, die grosse Masse hingegen benimmt sich alles andere als vorbildlich. Lehrerinnen, die sich im Unterricht die Fingernägel lackieren und für Schüler deshalb nicht ansprechbar sind, Lehrerinnen, die den Eindruck vermitteln, dauernd auf Droge zu sein, Lehrer, die über keinerlei mitmenschliche Kompetenzen verfügen, Lehrer, die nicht im Stande sind, Mathematik zu unterrichten, sondern völlig unbeeindruckt von Fünfen und Sechsen (50 % der Klausuren !)meinen, dass selbstverständlich die Schüler zu blöd sind, zu faul sind, zu unreif sind, um ihrem Super-Unterricht zu folgen. Selbstverständlich hat der Herr Lehrer an diesem Ergebnis keine Schuld.
Ich könnte Ihnen noch tausend Beispiele aufschreiben.
Vorurteile sind das nicht - es sind Urteile, nachdem erstens ich selbst zur Schule gegangen bin und zur Zeit immerhin drei Kinder durch ein bzw. zwei Gymnasien begleite.
Und beliebt ist vor allem eine Lateinlehrerin. Sie verschenkt keine Noten, aber sie hat es menschlich drauf, wie meine Kinder sagen. Das fehlt vielen, wenn nicht den meisten Kollegen.
Wenn ich Ihre Beiträge so lese, fällt mir vor allem auf, dass Sie Ausrufezeichen mögen (!!!!!) - das ist schlechter Stil. Ein Ausrufezeichen hinter einem Satz reicht völlig aus, Argumente werden nicht besser, wenn man sie durch unnötige Aneinanderreihung von Satzzeichen betont.

Freundliche Grüsse
@Rotöhrchen
von astra150 (Eltern), 20. Jun 09:16
Zitat:
Früher wurde dem Lehrer (wie dem Pfarrer, dem Doktor und dem Apotheker) auch von den Eltern Respekt entgegengebracht, und kein Schüler hätte es gewagt, sich außerhalb oder gar innerhalb der Schule daneben zu benehmen
Ist das Ihr Traum? Warum dies nicht mehr so ist, haben Sie mir ja bereits zugestimmt.
Zitat:
Es ist bedauerlich, dass das vielleicht bei einigen Kollegen nicht so ist, aber kein Grund zu verallgemeinern“
Mache ich nicht, ich habe mehrfach darauf hingewiesen, das es so Erscheint, weil einige Lehrkräfte so handeln.
Zu Punkt 4:
Zitat:
Da kann ich Ihnen nur zustimmen
Frage: Warum erwähnen Sie dann erstes Zitat?
Zu den Lehrer Benotungen ist mir Aufgefallen, dass es Schulen gibt, an denen es viele Bewertungen gibt und andere mit weniger Noten für Lehrer. Und auch wenn ich mich wiederhole, die meisten Schüler benoten schon fair, auch wenn Sie dies nicht glauben.
Übrigens, persönlich Angreifen wollte ich Sie nie und war auch nie meine Absicht.
@astra150 und Hannah
von Rotöhrchen (Lehrer), 18. Jun 15:56
Sehr geehrte Dame oder Herr Astra150(geht aus Ihrem Nickname leider nicht hervor) und sehr geehrte Hannah, hier ein paar Antworten auf die von Ihnen aufgeworfenen Fragen (erst die von astra150, anschließend die von hannah):
1.)Zitat "Und über reichlich Zeit am Vormittag scheinen Sie auch zu verfügen" Zitat Ende
Meine Antwort an Hannah hatte ich abends zu Hause an meinem PC verfaßt, abgespeichert und anderntags per Copy+Paste eingespeichert. Das dauert dann genau zwei Minuten inklusive login und logout im Schulradar, somit ist es problemlos innerhalb der großen Pause zu erledigen gewesen - und Sie werden einem Lehrer ja wohl zugestehen, dass er (sofern nicht Aufsichtspflichten, unterrichtsbezogene Gespräche mit Schülern oder dienstliche Gespräche mit Kollegen anstehen, die selbstverständlich den Vorrang hätten!!!) seine Pause so gestalten kann, wie er das möchte.
Außerdem gibt es auch noch die Möglichkeit, dass im Stundenplan eines Lehrers auch mal eine Freistunde steht, wenn er ansonsten bis zur 10. Stunde (= Ende um 17.30 Uhr) Unterricht in der Oberstufe erteilt...
Insofern verbitte ich mir hier diese unverschämte Anspielungen Ihrerseits, ich würde vormittags irgendetwas machen, wozu ich wegen meiner Unterrichtsverpflichtung eigentlich keine Zeit haben dürfte! Ich rechne Ihnen ja auch nicht vor, wie Sie Ihre Zeit verbringen.
2.) Zitat "An welcher Schule Arbeiten Sie denn jetzt?" Zitat Ende
Ich habe es zwar bereits erwähnt, aber tue dies gerne für Sie nochmal:
Gesamtschule (= Klassen 5-10)mit Oberstufe (= Klassen 11-13).
3.) Zitat "Früher war Lehrer sein auch Vorbild sein. Ist es auch. Mein Sohn weis genau wann er morgens wie viel zu Spät zur Schule kommen könnte. Wer Tugende einfordert, sollte diese auch Vorleben." Zitat Ende
Früher wurde dem Lehrer (wie dem Pfarrer, dem Doktor und dem Apotheker) auch von den Eltern Respekt entgegengebracht, und kein Schüler hätte es gewagt, sich außerhalb oder gar innerhalb der Schule daneben zu benehmen, weil auch das außerschulische Verhalten auf die Schulzensuren Einfluss hatte. Heutezutage meinen viele Schüler, sie müssten einen Lehrer noch nicht mal mehr grüßen, wenn sie ihn zufällig in der Stadt treffen, bloß weil sie in diesem Jahr bei dem betreffenden Lehrer keinen Unterricht mehr haben...
Ich bemühe mich stets, meinen Schülern ein Vorbild zu sein und ihnen das Verhalten vorzuleben, das ich einfordere. Meine Schüler wissen, dass sie pünklich da zu sein haben, ebenso, wie ich meinen Unterricht pünktlich beginne. Es ist bedauerlich, dass das vielleicht bei einigen Kollegen nicht so ist, aber kein Grund zu verallgemeinern. Ich sage ja auch nicht, dass ALLE Eltern das Fehlverhalten ihrer Sprösslinge decken, bloß weil das einige tun (die ihren Kindern beispielsweise wegen jeder "quersitzenden Flatulenz" gleich eine Entschuldigung schreiben oder ihre Kinder in keiner Weise zu einem vernünftigen Arbeits- und Sozialverhalten anleiten.) Im Gegenteil, es gibt gottseidank immer noch genügend Eltern, die uns Lehrer unterstützen - es wäre nur schön, wenn dies die anderen auch täten und nicht permanent auf alle Lehrer "einprügeln und einhacken" würden! Wenn Sie oder andere Eltern mit einem bestimmten Lehrer ein Problem haben, dann sprechen Sie doch bittschön den betreffenden Kollegen in der betreffenden Schule direkt an, eventuell mit Hilfe des Schul- oder Kreiselternbeiratsvorsitzenden (dafür haben Sie den ja schließlich gewählt!!!), oder unter Einschaltung des Schulleiters / Stufenleiters oder notfalls sogar des Schulamtes. Diese Institutionen existieren übrigens auch in NRW...
Das wäre auf jeden Fall der korrektere Weg, als hier im Netz alle Lehrer ohne Betrachtung des Einzelfalls pauschal niederzumachen. Es gibt in jedem Beruf "Schwarze Schafe", aber nur die Lehrer werden quasi in "Sippenhaft" allgemein pauschalverurteilt. Allmählich müsste man da doch mal zu ein wenig mehr Fairness kommen, oder meinen Sie nicht?
4.) Zitat" Und was die Erziehung angeht, verweise ich nur auf die in den Schulen durchgeführte Wandlung von Autoritär über Laissez – faire zum heutigen durcheinander. Jeder Lehrer hat da so seinen eigenen Stil. Und wir Eltern natürlich auch. Das dabei die Autorität und der Respekt vor den Lehrkräften und Eltern verloren gegangen ist, ist eine ganz normale Entwicklung.(...)
Die Wirtschaft stöhnt ja nicht Umsonst über die „alt 68" in den Führungsebenen." Zitat Ende
Da kann ich Ihnen nur zustimmen - umso wichtiger wäre es (s.o.), dass die Eltern nicht GEGEN die Lehrer arbeiten, sondern mit uns ZUSAMMEN - schließlich geht es doch wohl darum, den Schlendrian und das "Laissez-faire" wieder in den Griff zu bekommen und unseren jungen Menschen eine vernünftige Perspektive zu eröffnen. Das klappt aber nur, wenn von zu Hause aus den Kindern beigebracht wird, dass der Lehrer nicht der Prügelknabe der Nation ist und dass man als Schüler ruhig auch mal machen könnte, was der Lehrer in der Schule verlangt, nämlich Leistung zu erbringen!
5.) Zitat "Bei uns haben die Gesamtschulen einen so guten Ruf, dass diese gar nicht alle Schüler aufnehmen können, die dort hin wollen. Umso verwunderlicher ist für mich die Tatsache, dass Sie mit einer Bewertung von Schüler nicht einverstanden sind. Zumal die dort fast alle eine 1, oder 2, haben." Zitat Ende
Schön für die Gesamtschulen bei Ihnen. Geht uns ähnlich hier. Und noch einmal: es ist nicht die Bewertung an sich, wenn sie fair und sachlich WÄRE. Aber sie ist es nicht un kann es nicht sein, bei den dort angegebenen Kriterien! "Cool", Witzig", "Beliebt" sind SUBJEKTIVE Maßstäbe, die auch bei noch so vielen Schülern nicht objektiv wird. Da spielen nämlich so viele Faktoren mit hinein (u.a. Peergroups und Gruppenzwang, spontane Wut-Reaktionen auf eine vielleicht vergeigte Arbeit, momentane Launen, der Wunsch, sich am Lehrer für ein eigentlich verdientes aber vom Schüler nicht akzeptiertes Nachsitzen zu rächen etc. etc. etc...). Selbst Kriterien wie "Faire Prüfungen" etc. sind nicht objektiv, da jeder Schüler nur SEINE Prüfungsituation kennt und nicht die der anderen - für den einen ist ein Thema leicht, was für den anderen vielleicht sehr schwer ist und umgekehrt. Wir Lehrer müssen auch mit unserem guten Namen für unsere Bewertungen gradestehen - sie sind überprüfbar und man kann gegen eine offensichtlich ungerechte oder inkompetente Zensur klagen (auch in NRW!)
Daher können diese anonymen (!) Schüler-Bewertungen nicht wirklich von objektivem Wert sein und müssen abgelehnt werden. Ändern Sie die Kriterien, dann sieht es ganz anders aus.
Wenn Schüler eine ehrlich, faire, sachliche Bewertung über ihre Lehrer abgeben, die nicht von irgendwelchen subjektiven Emotionen geleitet ist (s.o.), dann können sie es auch offen und mit Namensnennung tun. Ansonsten ist es einfach nur feige... Ich halte es in meinen Klassen ohnedies so, dass wir regelmäßig auch Meta-Unterricht durchführen, d.h. gemeinsam über das Unterrichtsklima und gelegentlich auftretende Probleme reden. Vermutlich gibt es aus diesem Grund über mich auch noch keine Spickmich-Beurteilung, da meine Schüler genügend Vertrauen zu mir haben, mir direkt zu sagen, wenn sie irgendwas nicht gut finden. Selbst ungeliebte Maßnahmen akzeptieren die meisten nämlich, wenn man ihnen die Notwendigkeit erläutert.
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1.) Zitat "Ich vermerke, dass meine Weise der Kritik eines intelligenten Menschen unwürdig ist..."
Ich bezog mich auf die Inhalte Ihrer Kritik, die zum Mindesten unkorrekt und unsachlich war: Sie warfen mir konkrete Dinge vor, die Sie gar nicht beurteilen können, da Sie mich und meinen Unterricht niemals live erlebt haben. Wie Sie Ihre Kritik formulieren, wenn sie denn sachlich korrekt und fair ist, bleibt Ihnen selbstverständlich unbenommen...
2.) Zitat "Finnische Pädagogen absolvieren vor ihrem Studium einen Eignungstest, gehören stets zu den besten Schülern ihres Jahrgangs und wurden vor bereits einiger Zeit zu einer mindestens 35 stündigen Anwesenheitspflicht in der Schule verdonnert, Zeitstunden, nicht Schulstunden!" Zitat Ende
Ok, einen pädagogischen Eignungstest musste ich zwar nicht absolvieren, aber zumindest eine fachliche Aufnahmeprüfung. Zu den besten meines Jahrgangs gehöre ich definitiv auch, sowohl im Abi, als auch in den Staatsexamina. Und wenn ich alles zusammenrechne, was ich außerhalb des reinen Unterrichts an freiwilligen Ag's, sonstigen dienstlichen Verpflichtungen und allem Drumherum, was sonst so mit der Schule zusammenhängt, komme ich locker auf mehr als 35 Zeitstunden.
Auch wenn Sie das vielleicht immer noch glauben: für einen Lehrer, der seinen Beruf nicht nur als Job sieht, sondern als Beruf, hört die Schule nicht um 13.15 Uhr mit dem Gong auf. Ich weiß ja nicht, was Sie beruflich tun (es geht mich ja auch nichts an), aber etliche meiner Bekannten und Freunde, die nicht im Lehramt sind, haben deutlich mehr Freizeit als ich. Wenn die von Ihrer Arbeit heimkommen, dann müssen sie nichts mehr für ihren Beruf tun. Ich hingegen und alle meine Kollegen, die ihren Beruf ebenso ernst nehmen wie ich, sitzen auch zu Hause noch lange am Schreibtisch - bloß sieht ds die "öffentliche Meinung" ja nicht... Und bevor Sie mir jetzt am Ende noch vorwerfen, ich würde mich darüber beklagen: NEIN, tue ich nicht. Ich bin gerne Lehrer geworden und würde jederzeit diesen Beruf wieder ergreifen, denn die Erfolge meiner Schüler belohnen mich für die Mühen. Es wäre nur halt schön, wenn auch von Seiten der Elternschaft nicht nur Gesprächsbedarf signalisiert wird, wenn es mal Probleme gibt, sondern wenn auch mal - beispielsweise - ein Dankeschön käme, wenn Lehrer wiedermal mit und für ihre Klassen irgendwelche Aktivitäten gemacht haben, die zeitlich und inhaltlich erheblich über das von der Schulleitung und vom Schulgesetz vorgeschriebene Maß hinausgehen. Leider wartet man da oft vergeblich drauf - vielleicht sind Sie ja die rühmliche Ausnahme, die auch einem Lehrer gegenüber mal positive Rückmeldung gibt???
3.) Zitat "Gern erwähne ich die hervorragenden Lehrer, die ich kennenlernen durfte. Ich frage mich nur aus welchem Grund man als Elternteil immer so fürchterlich dankbar ist, wenn man eine solche Bekanntschaft machen darf." Zitat Ende
Das gleiche könnte ich über die Eltern sagen, aber es bringt nichts. Ich habe leider immer mehr den Eindruck, dass Sie es persönlich vorziehen, auf Ihren Vorurteilen zu beharren. Lassen Sie mich es Ihnen aber noch ein letztes Mal sagen: Nicht die "schlechten" Lehrer sind in der Überzahl, sondern die "guten". Versuchen Sie doch einfach mal, den Lehrern eine reelle Chance zu geben - wie man in den Wald hereinruft, so schallt es eben heraus, und wenn Sie den Lehrern nicht ermöglichen, mit Ihnen kooperativ zum Wohle der Schüler zu arbeiten, sondern ihnen von vorne herein nur das Schlechteste zutrauen, dann dürfen Sie sich auch nicht wundern, wenn die Lehrer dann irgendwann entmutigt aufgeben.
Wenn ich meinen Schülern sagen würde (was ich aber nicht tue!): "Du kannst das ja doch nicht", dann würden sie es auch nicht können. Deshalb ermutige ich meine Schüler, wo ich nur kann, denn nur so sind Leistungen zu schaffen (vorausgesetzt, ein gewisser Leistungswille läßt sich überhaupt wecken). Und dieser Grundsatz - "Fördern durch Fordern" - hat sich bisher in meinem Unterricht durchaus bewährt!
4.) Zitat " (...)Vorbehalte gegen Lehrer haben? Wie erklären Sie sich das?" Zitat Ende
Das "Über-einen-Kamm-scheren" einer Berufsgruppe oder einer anderen Gruppe von Mitmenschen hat leider in Deutschland eine lange Tradition. Entspricht aber trotzdem nicht den tatsächlichen Gegebenheiten...auch Blondinenwitze haben eine lange Tradition, deshalb sind die Blondinen noch lange nicht dümmer als andere Menschen.
Genauso ist es mit den Lehrern: es gilt als "chic" in dieser unserer Gesellschaft, Vorbehalte gegen Lehrer zu haben (ich denke nur an Herrn Altbundeskanzler Gerhard Schröders unbedarften und in meinen Augen einfach nur unqualifizierten Ausspruch "Eure Lehrer sind alles faule Säcke", mit dem er sich weiland bei SV-Vertretern beliebt machen wollte!), also machen alle fleißig mit, ohne sich zu fragen, ob dies denn auch wirklich gerechtfertigt ist.
5.) Zitat" 14-, 15- jährige Gymnsiasten merken, wenn sich ein Lehrer nicht auf den Unterricht vorbereitet hat, sie nehmen auch zur Kenntnis, dass das Korrigieren eines einfachen Vokabeltests mal wieder 3 Wochen beansprucht hat und dass so manch Pädagoge während des Kunstunterrichts lieber die Tageszeitung liest, als den Schülern etwas über Kubismus zu erzählen." Zitat Ende
Kann sein, kann ich weder beweisen, noch widerlegen, aber: können SIE das eigentlich, wenn Sie hier schon wieder mal verallgemeinern??? Was Sie da schildern, sind doch vermutlich extreme Einzelfälle, wenn überhaupt. Und die sagen doch rein gar nichts über andere Lehrer aus. In unserer Schule ist es üblich, dass Kurztests (zu denen ja auch Vokabelteste gehören) in der nächsten Unterrichtsstunde zurückgegeben werden. Für längere Klassenarbeiten, insbesondere in der Oberstufe, haben die Lehrer allerdings bei uns auch etwas länger Zeit - das ist aber nur im Interesse der Schüler, denn ein 2000-Wörter-Aufsatz in der 12. Klasse in Englisch z.B. ist nicht im Hopplahopp-Verfahren zu korrigieren, sondern will gründlich und mehrfach gelesen sein, um dem Schüler bestmöglichst gerecht zu werden. Es kommt sehr stark auf den jeweiligen Korrekturbedarf im einzelnen Fach an - auch hier kann man keine generellen Zeitfenster postulieren. Es gilt lediglich der Grundsatz: so schnell wie möglich, aber trotzdem so gründlich wie nötig.
Und wenn dies tatsächlich geschehen sein sollte, dass ein Kollege während der Unterrichtszeit die Tagszeitung liest (vielleicht hat er den Schülern ja auch eine Rezension über eine aktuelle Vernissage vorgelesen, und dann hätte es nämlich wieder den Unterrichtsbezug), dann sollten Sie diesen Kollegen der Schulleitung und notfalls dem Schulamt melden - dafür gibt es schließlich das Mittel des Disziplinarverfahrens. Aber dazu braucht's halt hieb- und stichfeste Beweise und nicht nur irgendwelche Behauptungen...
Auch wir Lehrer haben nämlich Menschenrechte und müssen uns keine ständigen Beleidigungen gefallen lassen. Und selbst wenn einzelne Kollegen sich Verfehlungen zuschulden kommen lassen, dann müssen diese einzelnen Kollegen eben bestraft werden. Aber Formulierungen wie "...an manchen Pädagogen zweifeln" oder "Vorbehalte gegen die Lehrer" sind definitiv zu verallgemeinernd (auch wenn es Ihnen nicht gefällt)! Wenn Sie konkrete Beweise für Fehlverhalten haben, nennen Sie Roß und Reiter an geeigneter Stelle(s.o.), unternehmen Sie etwas gegen die betreffenden Personen und stehen Sie dann mit Ihrem Namen für Ihre Aussage, aber suggerieren Sie bitte nicht länger, dass alle anderen Lehrer sich genauso verhalten, das stimmt nämlich nicht!!!

Mit herzlichen Grüßen, Rotöhrchen

N.B. Es wäre schön, wenn auch in diesem Forum jetzt mal wieder ein wenig mehr sachliche, ergebnisorientierte Diskussionen geführt werden könnten.
Auf weitere unsachliche, unfaire Vorverurteilungen gegenüber "dem Lehrer an sich" und beleidigende Unterstellungen und Angriffe auf meine Person werde ich künftig nicht mehr eingehen - wer meint, er müsse mich auf diese Weise attackieren, disqualifiziert sich in meinen Augen selbst.
Lehrerschelte nach dem "Gießkannenprinzip" ist unsachlich und dient nicht dem Wohl der Kinder, das schließlich unser Hauptziel sein sollte, sondern nur der Profilierung einzelner Menschen auf Kosten eines gesamten Berufsstandes. Auf einer solchen Basis kann und will ich nicht weiter diskutieren!


@Rotöhrchen
von Hannah (Eltern), 18. Jun 14:41
Hallo,

Zitat:
„aber Sie und Ihresgleichen kritisieren nicht fair und sachlich, sondern pauschalisieren und generalisieren in einer Weise, die eines intelligenten Menschen unwürdig ist."


Verehrte Frau Lehrerin,

Ich vermerke, dass meine Weise der Kritik eines intelligenten Menschen unwürdig ist, wohingegen Ihre markigen Beiträge und Beleidigungen über erziehungsunfähige Eltern, wie ihre süffisanten Spekulationen über deren Qualifikationen und Ihr pädagogischer Zeigefinger in deren Nase stets die Note einer frischen, blumigen Ironie tragen und selbstredend der literarischen Gattung Satire zuzuordnen sind.

Sie beklagen mangelnden Respekt für die Lehrerschaft und vergleichen hier mit dem paradiesischen Finnland. Diesen Vergleich sollten sie vermeiden. Finnische Pädagogen absolvieren vor ihrem Studium einen Eignungstest, gehören stets zu den besten Schülern ihres Jahrgangs und wurden vor bereits einiger Zeit zu einer mindestens 35 stündigen Anwesenheitspflicht in der Schule verdonnert, Zeitstunden, nicht Schulstunden!

Auch wenn Sie es immer und immer wieder, gleich einer tibetischen Gebetsmühle, behaupten, ich pauschaliere nicht. Gern erwähne ich die hervorragenden Lehrer, die ich kennenlernen durfte. Ich frage mich nur aus welchem Grund man als Elternteil immer so fürchterlich dankbar ist, wenn man eine solche Bekanntschaft machen darf.

Haben Sie sich mal ernsthaft gefragt, woran es liegen könnte, dass so viele Eltern, gleich ob Eltern von leistungsstarken oder vielleicht weniger leistungsstarken Kindern, Vorbehalte gegen Lehrer haben? Wie erklären Sie sich das?
Und unterschätzen Sie nicht einige Schüler, wenn Sie glauben, dass allein diese Vorbehalte von Eltern gegenüber Lehrern dazu führen, dass diese Schüler an manchen Lehrkörpern zweifeln? 14-, 15- jährige Gymnsiasten merken, wenn sich ein Lehrer nicht auf den Unterricht vorbereitet hat, sie nehmen auch zur Kenntnis, dass das Korrigieren eines einfachen Vokabeltests mal wieder 3 Wochen beansprucht hat und dass so manch Pädagoge während des Kunstunterrichts lieber die Tageszeitung liest, als den Schülern etwas über Kubismus zu erzählen.

Ich habe die Befürchtung, Sie machen es sich möglicherweise sehr einfach.
Sollte dem nicht so sein, bitte ich um Entschuldigung.


Hannah
Nachtrag
von astra150 (Eltern), 17. Jun 17:21
Man sollte manchmal alles Lesen.
Zitat:
Schon mal was davon gehört, dass man auch an einer Gesamtschule mit Oberstufe unterrichten kan??? Zitat ende
Bei uns haben die Gesamtschulen einen so guten Ruf, dass diese gar nicht alle Schüler aufnehmen können, die dort hin wollen.
Umso verwunderlicher ist für mich die Tatsache, dass Sie mit einer Bewertung von Schüler nicht einverstanden sind. Zumal die dort fast alle eine 1, oder 2, haben.
Zitat:
Ich kann nur hoffen, dass Sie Ihre anhand Ihrer Kommentare erkennbare Feindschaft gegenüber uns Lehrern mal überdenken. Eine derart lehrerfeindliche Grundeinstellung von Eltern erschwert nämlich ein positives Lernklima unnötigerweise, da die Einstellung der Eltern sich automatisch auf die Kinder überträgt (selbst wenn die Eltern das vielleicht gar nicht wollten!!!). Zitat ende

Die Einstellung gegenüber Lehrkräften wird, wie so oft von den Schwarzen Schafen geprägt.
Die Einstellung gegenüber Eltern wird, wie so oft von den Schwarzen Schafen geprägt.
Das Problem ist nur, das die Eltern so gut wie keine Macht haben gegen die Übermacht der Lehrkräfte anzukommen. Die meisten Eltern halten deswegen die Klappe, damit ihre Kinder keine Nachteile haben. Einige wenige nicht. Und die machen den Lehrern arbeit, weil diese Fehler ansprechen und /oder Vorgesetzten melden.
Und in einigen Bundesländern wie NRW, haben unsere Kinder ja nicht einmal Menschenrechte. Dort ist dann die Lehrkraft die Funktion des Staatsanwalt, des Richter und des Verteidiger des Schülers. Ich habe gelernt, dass diese form des Rechts in anderen Politischen System existiert.
Und was die Erziehung angeht, verweise ich nur auf die in den Schulen durchgeführte Wandlung von Autoritär über Laissez – faire zum heutigen durcheinander. Jeder Lehrer hat da so seinen eigenen Stil. Und wir Eltern natürlich auch. Das dabei die Autorität und der Respekt vor den Lehrkräften und Eltern verloren gegangen ist, ist eine ganz normale Entwicklung.
Früher war Lehrer sein auch Vorbild sein. Ist es auch. Mein Sohn weis genau wann er morgens wie viel zu Spät zur Schule kommen könnte. Wer Tugende einfordert, sollte diese auch Vorleben.
Die Wirtschaft stöhnt ja nicht Umsonst über die „alt 68 „ in den Führungsebenen.
Aber es ist halt Modern über alles zu Motzen und den Schwarzen Peter den anderen zuzuschieben.

Schöne Ferien.
An welcher Schule denn nun
von astra150 (Eltern), 17. Jun 16:13
@Rotöhrchen
Ich Zitiere Sie mal aus einem anderen Forum:
„Schon mal 'was von SATIRE gehört??
Viel schlimmer sind Sprüche von Kindern wie: "Mein Vater hat gesagt, lern Du Mathe, Englisch und Deutsch, in Erdkunde und Kunst brauchst Du nix zu tun, das sind eh nur Nebenfächer".(O-Ton eines 9.-Klässlers, Wiederholer und Vielschwänzer, bei dem es darum geht, dass er auch diesmal seinen Hauptschulabschluss nicht schafft, wenn er nicht endlich mal was tut...)" Zitat ende.
Zitat:
„Was aber aussagekräftig ist, sind die Ergebnisse, die meine Abiturienten in den von mir unterrichteten Fächern erzielen, und ebenso aussagekräftig sind die zahlreichen Kommentare ehemaliger Schüler(innen), die mir reihenweise bestätigen, dass sie bei mir zwar viel arbeiten mussten, aber wenigstens etwas gelernt hätten - im Gegensatz zu denjenigen Kollegen, die während der Schulzeit beliebt gewesen waren, bei denen aber keine vernünftigen Kenntnisse erworben wurden.“

An welcher Schule Arbeiten Sie denn jetzt ?

Und über reichlich Zeit am Vormittag scheinen Sie auch zu verfügen. Auch wenn dies nicht Sachlich ist.
Das Lehrer der Meinung sind, nur Sie wissen etwas über die Schule, sieht man an der Zusammensetzung der Fachausschüsse im Landtag.
Ob das wirklich so gut ist, Pisa sei dank, kann nun ernstlich bezweifelt werden.
Die Wirtschaft hat sich ja lange vor der ersten Pisa Studie über die schlechten Grundlagen der Mathematik und Deutsch ausgesprochen.
Und noch eins, an Gymnasien sind Statistisch die wenigsten Problem Schüler anzutreffen.
Aber dafür eine menge Lehrer ( nicht alle) die nicht beim Klingeln in der Klasse sind.
Und noch ne Kleinigkeit: Nicht alle Lehrer die von den Schülern viel abverlangen haben eine schlechte Note bei Spickmich. In der Regel stimmen die Noten mit den Berichten über die Lehrer überein. Und noch etwas je mehr Schüler eine Note abgegeben haben, um so genauer
und sachlicher wird diese.
@ Hannah
von Rotöhrchen (Lehrer), 17. Jun 11:38
Sehr geehrte Dame,

@Was Sie damit nun genau unterstellen wollten, erschließt sich mir nicht.@
Dann will ich es gerne erklären: Nur meckern allein genügt nicht. Offensichtlich halten Sie ja den größten Teil meiner Kolleginnen und Kollegen für nicht qualifiziert - dann müssen Sie eben unter Beweis stellen, dass Sie es besser zu machen im Stande sind.

@Und was könnte daran opportun sein, Lehrer zu kritisieren? Hierdurch erlangt man doch keinerlei Nutzen.@

Kein Lehrer hat etwas gegen sachliche und faire Kritik einzuwenden. Wir sind alle nicht unfehlbar, aber Sie und Ihresgleichen kritisieren nicht fair und sachlich, sondern pauschalisieren und generalisieren in einer Weise, die eines intelligenten Menschen unwürdig ist.

@Warum ich nicht vor den Klassen stehe? Kann ich Ihnen beantworten, mein Notendurchschnitt im Abi erlaubte mir einen anderen Beruf zu wählen.@
Herzlichen Glückwunsch zum tollen Abi, aber: welch eine Arroganz wieder einmal!!! Auch mein eigener Abitur-Notendurchschnitt hätte mir jeden anderen Berufswunsch erlaubt (einschließlich Medizin...), aber aich wenn Sie das nicht für möglich halten, ich unterrichte gerne und bin aus freien Stücken Lehrer geworden, nicht weil mir nichts anderes übrig geblieben wäre!

@Und wer verurteilt hier Lehrer pauschal? Und warum muss ich vorsichtig sein?@
Sie tun das, meine werte Dame. Und vorsichtig wäre ich an Ihrer Stelle, weil Sie hier Leute anmaulen, die dies nicht verdient haben. Wenn Sie vielleicht mit EINEM Lehrer schlechte Erfahrungen gemacht haben, können Sie doch nicht ALLE Lehrer deshalb in Bausch und Bogen aburteilen - wenn in einer Kiste ein fauler Apfel ist, werfen Sie doch auch nicht die ganze Kiste weg, oder?

@Nein, ich erzähle keinem Arzt, wie er mich zu behandeln hat, allerdings wird der auch nicht von meinen Steuergeldern bezahlt. Und ein Mediziner, der seinen job nicht anständig ausübt, wird entweder aus dem Krankenhausdienst entlassen oder sucht auf Dauer gesehen in seinem Wartezimmer vergeblich nach Patienten.@
Das ist wieder das übliche Totschlagsargument. Unfug! Wir alle zahlen Steuern, um dem Staat die Erfüllung seiner Aufgaben zu ermöglichen. Was der Staat damit anfängt, können wir leider nur in geringem Maße mitbestimmen, aber die Gehälter der Lehrer machen dabei nur einen verschwindend geringen Teil aus, das können Sie mir glauben. Und es gibt durchaus auch Ärzte und zahlreiche andere, beim Staat angestellte Menschen, die ebenfalls von unseren Steuergeldern bezahlt werden...

@Auf der einen Seite behaupten Sie, Abiturienten würden sich bei Ihnen bedanken, weil diese bei Ihnen soviel gelernt haben und in einem anderen thread berichten Sie von einem Jungen, der seinen Hauptschulabschluss vermutlich nicht erlangen wird. Wat denn nu? Sind Sie jetzt Hauptschullehrer oder Gymnasiallehrer?@
Schon mal was davon gehört, dass man auch an einer Gesamtschule mit Oberstufe unterrichten kan??? Informieren Sie sich doch erst mal, bevor Sie hier "Sprüche klopfen"! Es gibt eben nicht nur "Schwarz oder Weiß", wie dies anscheinend in Ihrem Weltbild vorherrscht.

@Vor allem hoffe ich, Sie sind kein Deutschlehrer.@
Was haben meine Fächer denn damit zu tun? Muss ich das jetzt verstehen? Ist es wegen der paar Tippfehler? Die unterlaufen Ihnen doch genauso!

@Niemand möchte hier Lehrer pauschal verurteilen, wir alle durften mit Sicherheit hochqualifizierte, motivierte und pädagisch begabte Lehrer kennenlernen, um so schöner, sollten Sie zu diesen gehören. Meine negativen Erfahrungen mit Ihrer Zunft basieren im Übrigen nicht auf den subjektiven Berichten meines Kindes. Ich selbst durfte auf diversen Elternabenden Dinge erleben und hören, die stark an Realsatire erinnerten.@
Ich will jetzt hier nicht im Einzelnen aufzählen, was man sich als Lehrer alles an Bemerkungen von den Eltern anhören muss - das reicht von "einfach nur gedankenlos" über "unqualifiziert" bis hin zu "einfach nur unverschämt", und diese Einordnungen stammen keineswegs von mir, sondern von anderen Eltern, die sich über die Mit-Eltern der Schüler genauso ärgern!

@Dass Kinder, die sich regelkonform verhalten und leistungsstark sind, keinerlei Probleme haben, ist nicht immer wahr. Wie in diesem Forum mehrfach geschildert, geraten gerade diese Schüler in Situationen, in denen sie hoffnungslos überfordert dazu missbraucht werden anderen Schülern den Lehrstoff zu vermitteln. Mittels Projekt und Gruppenarbeiten werden sie dazu verdonnert das Pensum, welches ursprünglich für 5 Kinder ausgelegt war, allein zu bewältigen.Die Mitläufer werden mit derselben Benotung bedacht!@
Da muss ich Ihnen leider Recht geben, es ging mir als Schüler nämlich leider manchmal genauso. Das ist aber nicht die Regel! In meinem Unterricht versuche ich zumindest darauf zu achten, dass meine Schüler diese Erfahrungen nicht machen müssen. Und ich bin durchaus in der Lage, auch den Arbeitsprozess in die Notengebung einfließen zu lassen.(Dies wird mir im Übrigen auch seitens meiner Schüler bestätigt.)

@Entgleisen Kinder bar jeglicher Sozialkompetenz, werden immer wieder Entschuldigungen hierfür ge- und erfunden.@
Nicht in meinem Unterricht...

@Möglicherweise können Sie mir ja plausibel erklären aus welchem Grund hier nicht schlicht gesagt wird:" Ihr Kind ist zwar schulpflichtig, aber nicht gymnasialpflichtig, im Moment ist es hier nicht beschulbar und seien Sie doch bitte so gut und suchen Sie eine andere Schulform für Ihren Sprössling aus."@
Das liegt daran, dass unser Schulgesetz leider den Elternwillen über alles stellt und selbst beratungsresistente Eltern nur in den seltensten Fällen tatsächlich von der Schule abgewiesen werden können. Da müssten Sie bittschön den Hebel bei der Politik ansetzen - wir Lehrer und selbst die Schulleitungen sind in diesem Punkt ziemlich machtlos.

@Im Übrigen würde ich es begrüßen von Lehrern nicht „Mami" genannt zu werden.@
Tut mir leid, wenn Sie meine Ironie nicht verstanden haben, war vielleicht etwas überzogen.

@Aber jene Distanzlosigkeit häuft sich offensichtlich bei Personen, die es nicht gewohnt sind sich mit Erwachsenen zu unterhalten.@
Sehen Sie, das ist es, was ich bei Ihnen als Arroganz bezeichne. Sie unterstellen da schon wieder Dinge, die Sie in keiner Weise belegen können - da wir uns nicht persönlich kennen, woher nehmen Sie dann die Überzeugung, ich sei es nicht gewohnt, mich mit Erwachsenen zu unterhalten?
Ich kann nur hoffen, dass Sie Ihre anhand Ihrer Kommentare erkennbare Feindschaft gegenüber uns Lehrern mal überdenken. Eine derart lehrerfeindliche Grundeinstellung von Eltern erschwert nämlich ein positives Lernklima unnötigerweise, da die Einstellung der Eltern sich automatisch auf die Kinder überträgt (selbst wenn die Eltern das vielleicht gar nicht wollten!!!). Es wird ja seit einiger Zeit immer so viel vom "Pisa-Wunderland Finnland" geschwärmt, dass dort alles viel besser sei und so weiter: was Sie aber nicht beachten ist, dass dort die "Öffentliche Meinung" dem Lehrer mit Respekt und ohne vorgefasste Pauschalurteile begegnet - im Gegenteil, dort unterstützen die Eltern sie Lehrer, anstatt sie zu bekämpfen. Vielleicht denken Sie und Ihre Mit-Eltern mal darüber nach...

Rotöhrchen
@Rotöhrchen
von Hannah (Eltern), 17. Jun 00:54
Hallo,

Wer behauptet denn, „wir könnten alles in der Schule so viel besser"? Was Sie damit nun genau unterstellen wollten, erschließt sich mir nicht. Und was könnte daran opportun sein, Lehrer zu kritisieren? Hierdurch erlangt man doch keinerlei Nutzen. Warum ich nicht vor den Klassen stehe? Kann ich Ihnen beantworten, mein Notendurchschnitt im Abi erlaubte mir einen anderen Beruf zu wählen.
Und wer verurteilt hier Lehrer pauschal? Und warum muss ich vorsichtig sein?
Nein, ich erzähle keinem Arzt, wie er mich zu behandeln hat, allerdings wird der auch nicht von meinen Steuergeldern bezahlt. Und ein Mediziner, der seinen job nicht anständig ausübt, wird entweder aus dem Krankenhausdienst entlassen oder sucht auf Dauer gesehen in seinem Wartezimmer vergeblich nach Patienten.
Auf der einen Seite behaupten Sie, Abiturienten würden sich bei Ihnen bedanken, weil diese bei Ihnen soviel gelernt haben und in einem anderen thread berichten Sie von einem Jungen, der seinen Hauptschulabschluss vermutlich nicht erlangen wird. Wat denn nu? Sind Sie jetzt Hauptschullehrer oder Gymnasiallehrer? Vor allem hoffe ich, Sie sind kein Deutschlehrer.

Zitat:
„....... dass sie bei mir zwar viel arbeiten mussten, aber wenigstens etwas gelernt hätten - im Gegensatz zu denjenigen Kollegen, die während der Schulzeit beliebt gewesen waren, bei denen aber keine vernünftigen Kenntnisse erworben wurden."


Niemand möchte hier Lehrer pauschal verurteilen, wir alle durften mit Sicherheit hochqualifizierte, motivierte und pädagisch begabte Lehrer kennenlernen, um so schöner, sollten Sie zu diesen gehören. Meine negativen Erfahrungen mit Ihrer Zunft basieren im Übrigen nicht auf den subjektiven Berichten meines Kindes. Ich selbst durfte auf diversen Elternabenden Dinge erleben und hören, die stark an Realsatire erinnerten.

Dass Kinder, die sich regelkonform verhalten und leistungsstark sind, keinerlei Probleme haben, ist nicht immer wahr. Wie in diesem Forum mehrfach geschildert, geraten gerade diese Schüler in Situationen, in denen sie hoffnungslos überfordert dazu missbraucht werden anderen Schülern den Lehrstoff zu vermitteln. Mittels Projekt und Gruppenarbeiten werden sie dazu verdonnert das Pensum, welches ursprünglich für 5 Kinder ausgelegt war, allein zu bewältigen. Die Mitläufer werden mit derselben Benotung bedacht! Entgleisen Kinder bar jeglicher Sozialkompetenz, werden immer wieder Entschuldigungen hierfür ge- und erfunden.
Ich glaube Ihnen gerne, dass deren Eltern bei Ihnen Schlange stehen um zu versichern, dass ihre Sprösslinge für die ihnen vorgeworfenen Verstöße nicht verantwortlich sind. Kenne ich alles.
Möglicherweise können Sie mir ja plausibel erklären aus welchem Grund hier nicht schlicht gesagt wird:" Ihr Kind ist zwar schulpflichtig, aber nicht gymnasialpflichtig, im Moment ist es hier nicht beschulbar und seien Sie doch bitte so gut und suchen Sie eine andere Schulform für Ihren Sprössling aus."

Wieso unterstelle ich Lehrern pauschal Arroganz? Ich persönlich entnahm diese Ihrem Schreiben. Das wäre dann doch wohl mein Problem. Im Übrigen würde ich es begrüßen von Lehrern nicht „Mami" genannt zu werden. Aber jene Distanzlosigkeit häuft sich offensichtlich bei Personen, die es nicht gewohnt sind sich mit Erwachsenen zu unterhalten.


Hannah
@alle, die auf meinen letzten Beitrag geantwortet haben
von Rotöhrchen (Lehrer), 16. Jun 17:20
Liebe Leut',

wenn Sie offensichtlich alles in der Schule so viel besser können, als die ausgebildeten fachkräfte - warum stehen SIE denn dann nicht vor den Klassen? Hauen Sie am Ende nur auf die Lehrer ein, weil es im Moment in dieser Gesellschaft opportun erscheint? Oder gehen Sie auch in die Arztpraxis und wollen dem ausgebildeten Mediziner erzählen, wie er Sie behandeln soll? Jemand von Ihnen wirft mir Arroganz vor - packen Sie sich mal an die eigenen Nasen...solange Sie nur die bekanntermaßen subjektiven Darstellungen Ihrer Kinder und Ihre vielleicht 20-30(?) Jahre alten eigenen Schulerfahrungen kennen, nicht aber die "andere Seite des Pults", sollten Sie mit solchen Pauschalverurteilungen der Lehrerschaft sehr, sehr vorsichtig sein.
Und was meine Beurteilung bei "spickmich" angeht: es gibt noch nicht genügend, um aussagekräftig zu sein. Ich finde nur die Kategorien an sich, die dort zur Beurteilung stehen, völlig abstrus. Sie sagen rein gar nichts über die tatsächlichen Qualitäten eines Lehrers aus. Was aber aussagekräftig ist, sind die Ergebnisse, die meine Abiturienten in den von mir unterrichteten Fächern erzielen, und ebenso aussagekräftig sind die zahlreichen Kommentare ehemaliger Schüler(innen), die mir reihenweise bestätigen, dass sie bei mir zwar viel arbeiten mussten, aber wenigstens etwas gelernt hätten - im Gegensatz zu denjenigen Kollegen, die während der Schulzeit beliebt gewesen waren, bei denen aber keine vernünftigen Kenntnisse erworben wurden.
Letzte Anmerkung: da empfiehlt mir eine Mami (über deren eigene Qualifikation ich nicht spekulieren möchte), dass ich doch Sanktionieren könne - und wenn ich das tue, dann rennen die Mamis zum Schulleiter und behaupten, dass "ihre lieben kleinen Prinz(ess)chen so etwas ja nie täten" und dass sie diese Sanktion gar nicht verstehen könnten. Ihr lieben Eltern, wenn Ihr Eure Kinder zu Anstand und guten Betragen (inklusive einer akzeptablen Arbeitshaltung) erziehen würdet, hätten wir in der Schule deutlich weniger Probleme!!!
@Rotöhrchen
von Hannah (Eltern), 12. Jun 00:27
Na, Ihr Beitrag klingt doch recht verbittert. Scheinbar sind Sie bei „Spick mich" nicht so ganz gut bewertet worden.
Ja, selbstverständlich haben Sie zwei Staatsexamina abgelegt, vor.......etwa 20 Jahren? Manche Lehrer haben seit ihrer Examina leider nichts dazugelernt. Und selbstverständlich sind einige Schüler in der Lage zur beurteilen, ob der Lehrkörper kompetent ist. Spätestens dann, wenn meine 13 jährige Tochter dem Herrn Informatiklehrer auf die Sprünge helfen muss oder wenn SchülerInnen, deren Eltern aus GB stammen, völlig verständnislos den Kopf schütteln müssen, im Englischunterricht. Dies lässt sich jetzt beliebig fortsetzen.
Weit gefehlt, wenn Sie annehmen, dass lediglich Lehrer mit Bestnoten beglückt werden, die ihre Schüler machen lassen, was sie wollen oder denen nichts abverlangen. Am Gymnasium meiner Tochter wurden ausschließlich Lehrer mit einer 1 vor dem Komma bewertet, die sehr wohl einiges von ihren Schülern verlangen. Es handelt sich hier dubioserweiser um einen Lateinlehrer und diverse Mathe und Physiklehrer. Schlecht benotet wurden Lehrer, die sich nicht auf ihren Unterricht vorbereiten, Lehrer, welche im Gießkannenverfahren die Note 2 verteilen oder Lehrer, die durch mehrwöchige Abwesenheit wegen Pickel am Hintern glänzen.
Sie haben lediglich die Aufgabe den Schülern Arbeitstechniken und Lernmethoden zu vermitteln? Welchen Teil an dem Wort Pädagogik haben Sie nicht verstanden? Sie haben einen Erziehungsauftrag! Einen Auftrag für welchen Sie gut entlohnt werden und der Ihnen 13 wöchige Ferienzeiten einbringt. Haben Sie Schüler in Ihren Klassen, welche sich nicht an Regeln halten? Sanktionieren Sie!
Meine Ehrfahrung ist, dass leistungsstarken Schülern mit regelkonformen Verhalten ausgesprochen wenig Zuwendung zuteilkommt. Man konzentriert sich ausschließlich auf Kinder, deren Sozialverhalten dem eines Haifisches gleichkommt." Die sind so schwierig, die haben zwar nur 5er und 6er kassiert, aber die bekommen noch ne 4-!"
Interessant ist, wie wichtig hier einige Lehrer, die, für ihre berufliche Karriere völlig unmaßgebliche Benotungen bei „Spick mich" nehmen, aber dennoch gleichgültig der Tatsache gegenüberstehen, dass so manch Schüler die Kritik seiner Eltern am Unterricht oder am Lehrkörper, auf dem letzten Elternabend, in seiner mündlichen Benotung wiederfindet.
Das stört Lehrer wie Sie nicht!
Ihrer mail entnehme ich die gleiche Arroganz, mit welcher ich als Schülerin bereits vor 30 Jahren konfrontiert wurde. Aber Gott sei es gelobt, existieren Pädagogen (wenn auch wenige), welche über erzieherische Fähigkeiten und große fachliche Kompetenzen verfügen!


Hannah
@ Rotöhrchen
von anker (Eltern), 11. Jun 21:03
Es gibt so manche Bewertungen, die sehr subjektiv sind. Dazu zählt u.a. auch die Verteilung von Zensuren (mündliche wie schriftliche) von Lehrern in der Schule.

Ob ein Schüler die Fachkenntnisse seines Lehrers beurteilen kann? -- Klares "Ja". Wenn ich merke, dass mein Englisch-Lehrer nur Humbug labert, was kein engl. Muttersprachler je verstehen würde, wenn mein Erdkundelehrer nicht weiß, wo Deutschland liegt oder wenn mein Bio-Lehrer nichts erklären kann, stattdessen permanent die Lektüre aufgibt und anschließend lediglich als Test oder Kurztest abfragt (ohne irgendwann jemals irgendeine Erklärung zum Lehrstoff abzugeben), dann merkt ein Schüler schon, ob der Lehrer fachlich was drauf hat, oder nicht. -- Sie sollten die Schüler nicht unterschätzen, es gibt nicht nur Dumme unter ihnen!
Wenn die Lehrer das jahrelang studiert haben, ist dies noch lange nicht gleich der Tatsache, dass sie dieses theor. Uni-Wissen auch in die Praxis umsetzen können!

"dass meine Schülerinnen und Schüler sich Fachwissen, Arbeitstechniken und Lernmethoden erarbeiten," -- warum gehen Ihre Schüler überhaupt noch in die Schule. Sie als Lehrer machen sich durch diese Einstellung selbst überflüssig. Die Schüler sollen sich das selbst erarbeiten. Klar, und der Lehrer guckt lächelnd zu und wird für seine 'Arbeit' bezahlt. Danke, aber bei der Arbeitseinstellung wäre es mir lieber, dass mein Kind zu Hause bleibt. (Gut wäre ein Leistungsprinzip für Lehrer und Schulen!!)

Selbst wenn die Bewertungen der Schüler 'aus dem Bauch heraus' sind, so muss man doch eines sagen:

"AN JEDEM GERÜCHT IST AUCH IMMER EIN FUNKEN WAHRHEIT DRAN!"
@Rotöhrchen
von Lieschen (Eltern), 11. Jun 11:18
@Auch die fachliche Kompetenz ihrer Lehrer können Schülerinnen und Schüler gar nicht objektiv beurteilen, denn sonst wären sie ja keine Schüler mehr, sondern selbst schon Meister.@

Es mag ja sein, dass weder Schüler noch Eltern die fachliche Kompetenz beurteilen können, aber Schüler vergleichen ihre Lehrer im Hinblick darauf, WIE der Lehrinhalt vermittelt wird.
Meiner Ansicht nach wäre so mancher Lehrer aufgrund seines profunden Fachwissens besser in Wissenschaft und Forschung aufgehoben und würde dort mehr Anerkennung bekommen als in einer Schule, wo es darum geht, jungen Menschen etwas BEI zu BRINGEN. Fachwissen allein genügt nämlich nicht, weil Lehren und Lernen ein psychologisches Geschehen ist.


@ Welche Lehrer sind denn beispielsweise "beliebt" bei den Schülern? Doch nur die, bei denen sie nichts arbeiten müssen und von denen sie für Nichtstun die guten Noten hinterhergeworfen bekommen!@

Meiner Erfahrung nach ist die Beliebtheit der Lehrer nicht davon abhängig, wie er Arbeit oder Nichtstun definiert, sondern wie authentisch er ist, wie selbstbewusst er ist, wie er mit Menschen umgeht.


@Wenn das die Kriterien sind, dann lege ich keinen Wert auf Beliebtheit, Coolness und dergleichen mehr - mir ist es wichtiger, dass meine Schülerinnen und Schüler sich Fachwissen, Arbeitstechniken und Lernmethoden erarbeiten, damit sie für ihr späteres (Berufs-)Leben gerüstet sind!@

Das spätere (Berufs-) Leben besteht aber nun mal nicht ausschließlich aus Fachwissen, Arbeitstechniken und Methodik, auch hier sollte der Aspekt „Wie gehe ich mit Menschen um?“ nicht vernachlässigt werden.


@Und was heißt denn "menschlich"? @

Mensch – Individuum - Ich -
Menschen – Induviduen – Wir -
Das Wir-Gefühl entwickeln durch Reflexion – Erkenntnis/Selbsterkenntnis – Bewusstsein – denn: gemeinsam sind wir stark! ;-)


@Es gibt in der Schule Regeln, und wenn sich Schüler nicht daran halten (indem sie z.B. keine hausaufgaben machen oder ihre Materialien nicht mitbringen), dann müssen sie eben die Konsequenzen spüren.@

Volle Zustimmung!


@Wenn man ihnen dann jede Ausrede gutgläubig abnimmt, nützen sie das nur aus.@

Dahinter steckt sicher jede Menge Erfahrung!?


@Lieber ein bißchen strenger sein, das bringt den Schülern für ihre Persönlichkeitsentwicklung viel mehr!@

Kommt darauf an, was Sie unter „Strenge“ verstehen. Strenge setze ich nicht gleich mit Härte und Unnachgiebigkeit, die keinen Raum lässt für individuelle Ausnahmen.
Und was die Persönlichkeitsentwicklung angeht, muss man sich auch immer bewusst sein, dass die eigene Persönlichkeitsentwicklung auch immer weitergeht und abhängig ist von der Bereitschaft, sich für andere Sichtweisen zu öffnen und sich aus den eigenen Verhaltens- und Denkmustern zu ent-wickeln.


@Und leider haben es manche Eltern auch noch nicht begriffen, dass es nicht auf "Spaß" ankommt, sondern daruaf, aus seinen Potentialen das Bestmögliche zu machen. Dann stellt sich mit dem Erfolg der Spaß nämlich von ganz alleine ein!@

Nun ja, was den „Spaß“ angeht, hat das Wort für uns in Deutschland wohl allgemein leider einen leicht negativen Beiklang ;-)
Ich würde das Wort Spaß eher durch das Wort Freude ersetzen.
Freude am Lernen setzt tatsächlich voraus, dass ich meine Potentiale nutzen darf und dass ich für meine Leistungen auch die nötige Anerkennung erhalte.
Meiner Erfahrung nach ist es aber oft leider so, dass Potentiale sich gar nicht entfalten dürfen, weil zu viel „Einheitsbrei“ gegessen werden muss und dass auch Lehrer oft die Potentiale der Schüler nicht erkennen und sich entwickeln lassen.
Manchmal bekommt man den Eindruck, als ob in der Schule eine Gruppe Individualisten (Lehrer) gegen eine andere Gruppe Individualisten (Schüler/Eltern) eine Art Kampf führt und der „Sieger“ von vornherein feststeht :-/


@ Als ungelernter Hartz-IV-Empfänger hat man hingegen garantiert keinen Spaß@

Nicht alle Hartz-IV-Empfänger sind „ungelernt“, es soll sogar welche geben, die eine fundierte Berufsausbildung haben und durch unglückliche Umstände in diesen „Status“ geraten sind. Und ob ein solcher Mensch Spaß hat, kann er nur selbst beurteilen, mit solchen Mutmaßungen wäre ich etwas vorsichtiger!

@ Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie weiter auf die strengen Lehrer schimpfen und den völlig unqualifizierten "Aus-dem-Bauch-heraus-Bewertungen", die Schüler so ins Netz stellen, weiter das Wort reden!@

Da ich mehr darum bemüht bin, die unterschiedlichen Ansichten zu einem konstruktiven Lösungsansatz zu vereinen, finde ich Ihre Argumentation, die Bewertungen der Schüler wären unqualifiziert, nicht sehr hilfreich. Auch eine „Aus dem Bauch heraus Bewertung“ hat einen Wert und sollte nicht unterschätzt werden.
@ Rotöhrchen
von astra150 (Eltern), 11. Jun 08:38

Man kann Ihren Bericht ganz einfach kommentieren. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Wer sich die Beschreibungen der Überschriften ansieht, sieht auch die von Spickmich gemeinte Definition zu den Schlagwörtern. Die geben dann eine genaue Information dazu.
Von daher finde ich die Benotung in Ordnung.
Die frage nach den Vorbildgebenden Lehrkräften gebe ich gerne zurück.
Die Lehrkräfte die ständig zu Spät kommen, oder den Lebenslauf Ihrer Familie im Unterricht erzählen usw. Es gibt einige Arrangierte Lehrkräfte, leider sind diese in der Minderheit.
Es wirkt zu mindes nach außen so. Ich Persönlich finde, das es oftmals an den Grundlagen fehlt, wenn einige Lehrkräfte unvorbereitet, schlecht gelaunt und zu spät zum Unterricht erscheinen, und kein bisschen mit Motivation arbeiten. (Grundlagen der Methodik der Ausbildung) In der freien Wirtschaft nennt man ein solches Verhalten auch Arbeitsverweigerung.
Diese Lehrkräfte sind es, die den Schülern/innen die Lust aufs lernen verderben.
So kann man den Ball noch schön hin und her schieben. Wenn die Lehrkräfte (nicht alle)
vom hohen Roß herunter kommen, und sich an Recht und Gesetz halten und die Eltern akzeptieren, dann wird sich auch das Schulklima und das Miteinander verbessern.
@nikiundmario
von Rotöhrchen (Lehrer), 10. Jun 13:06
Solange die Bewertungskriterien "cool und witzig" sowie "beliebt" sind, folglich absolut subjektiv und in keiner Weise objektiv nachkontrollierbar, halte ich es für Humbug. Auch die fachliche Kompetenz ihrer Lehrer können Schülerinnen und Schüler gar nicht objektiv beurteilen, denn sonst wären sie ja keine Schüler mehr, sondern selbst schon Meister. Lehrerinnen und Lehrer haben schließlich ihr Fach / ihre Fächer lange Jahre studiert, und wenn sie keine Fachkompetenz hätten, wären sie durch die beiden Staatsexamina gerasselt und könnten heute gar keine Lehrer sein.
Und was heißt denn "menschlich"? Es gibt in der Schule Regeln, und wenn sich Schüler nicht daran halten (indem sie z.B. keine hausaufgaben machen oder ihre Materialien nicht mitbringen), dann müssen sie eben die Konsequenzen spüren. Wenn man ihnen dann jede Ausrede gutgläubig abnimmt, nützen sie das nur aus. Lieber ein bißchen strenger sein, das bringt den Schülern für ihre Persönlichkeitsentwicklung viel mehr!
Welche Lehrer sind denn beispielsweise "beliebt" bei den Schülern? Doch nur die, bei denen sie nichts arbeiten müssen und von denen sie für Nichtstun die guten Noten hinterhergeworfen bekommen! Wenn das die Kriterien sind, dann lege ich keinen Wert auf Beliebtheit, Coolness und dergleichen mehr - mir ist es wichtiger, dass meine Schülerinnen und Schüler sich Fachwissen, Arbeitstechniken und Lernmethoden erarbeiten, damit sie für ihr späteres (Berufs-)Leben gerüstet sind!
Leider kapieren die meisten SchülerInnen das erst, wenn sie aus der Schule raus sind.
Und leider haben es manche Eltern auch noch nicht begriffen, dass es nicht auf "Spaß" ankommt, sondern daruaf, aus seinen Potentialen das Bestmögliche zu machen. Dann stellt sich mit dem Erfolg der Spaß nämlich von ganz alleine ein! Als ungelernter Hartz-IV-Empfänger hat man hingegen garantiert keinen Spaß...
Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie weiter auf die strengen Lehrer schimpfen und den völlig unqualifizierten "Aus-dem-Bauch-heraus-Bewertungen", die Schüler so ins Netz stellen, weiter das Wort reden!
.....
von nikiundmario (Eltern), 09. Mai 15:22
Also ich als Eltern teil finde es ok wenn Schüler ihre Lehrer benoten können so können doch die Lehrer sehen wie sie bei ihren Schülern ankommen und können sich dann auch mal Gedanken machen wenn es nicht so gut ausfällt was sie ändern können und wie sie sich verhalten selbst die Schulleitung kann dann entscheiden was sich an den einzelnen Schulen ändern muss und wo sie mehr tun müssen für ihre Schüler z.b. mitwirken im Unterricht finde ich sehr schön oder aber die Mitbestimmung ist auch so ein Thema was Lehrer ja stark macht je mehr Die schüler in der Schule Mitbestimmen dürfen (meine jetzt damit das sie entscheidungen selbst treffen können)um ihre Schule auch zu mögen desto besser kommt eine Schule bei den Schülern an oder ist es Heute nur noch so das Lehrer ihren stoff durchnehmen müssen und dann ihre Pflicht als Lehrer erledigt haben oder sollte man mal drüber nachdenken wie kann ich den schülern zeigen das ich als Lehrer noch viel mehr kann als nur den stoff durchzunehmen?!

Ich für mein teil denke mal das man mehr machen muss als Lehrer als wie nur den Schulstoff durchzunehmen.

Warum behandelt man die Schüler nicht so wie man als Lehrer von ihnen behandelt werden möchte?

Ich denke das wenn die Lehrer ihre Schüler mit repekt behandeln bekommen sie respekt zurück genau so ist das mit der Schulleitung
GENAU
von MaxL. (Ehemalige), 21. Apr 09:01
mmh einerseits durchaus interessant, aber dagegen könnte man aggumentieren das der schüler gerade nach der schule meistens noch ein ganzes stück nach vorn entwickeln.

Zudem verfolgen einen dann ja vielleicht noch fehler aus der 10 Klasse bis an sein lebensende, Überwachungsstaat lässt grüßen.

aber die idee schien sowieso eher ein scherz zu sein, naja und vielleicht gibt es das ja schon längst, sogar unter unserer nase, genannt, Zeugnisse
DatwuzZfresh
von -~Mc Solaar~- (Lehrer), 13. Apr 10:44
Schon der Titel!
Sehr geistreich...
dumm
von Dominik W. (Schüler), 12. Apr 09:07
Und auch nicht schlau!
DatwuzZfresh
von -~Mc Solaar~- (Lehrer), 11. Apr 14:52
nicht witzig
Geschäftsidee (Ich beanspruche Urheberrecht!) ;-)
von Jawibradar (Eltern), 10. Apr 21:09
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Wäre besonders für die künftigen Arbeitgeber der Schüler von Interesse.

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