Diskriminierung von Lehrern gegenüber Schüler

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Wie kann mann einen erst 7 Jährigen nur so behandeln ?
von Zungenkuss (Eltern), 22. Dez 00:08
Mein Sohn wird auf der Heinrich Bongers Schule in Duisburg von der Direktorin und der Konrektorin (Boshüsen,Schmidt) gemobbt.-
Bei Streitigkeiten wird nur mein Sohn alleine bestraft und er wird dort wie ein Straftäter und nicht wie ein Kind behandelt.....hatte das nicht geglaubt aber jetzt selbst mit bekommen.-
Das Schulamt will mir jetzt helfen....die haben sich nach mehreren Mails zumindest schon mal bei mir gemeldet...hoffe mal das da endlich was geschieht...
Wie kann mann nur so mit Kindern umgehen....ist echt ein Skandal....
wir werden uns vereinen
von singer966 (Eltern), 30. Mär 15:51
Liebe Gypsylinas Eltern,
wir haben gleiche Probleme in der Schule. Ich kann es bestätigen(ein Beitrag in dieser Diskussion), dass in dem deutschen Schulsystem spezielle Mechanismen funktionieren, die für "unbequemen" Individuumen eingesetzt sind.Ich bin ein Politologe und
Soziologe, der dieses Problem untersucht und mit dem Problem selbst betroffen bin.Die Deutsche haben in Deutschland ein System des latenten, unabgesprochenen Solidarität für die Auslese der Ausländer und unbequemen Individuumen.Sie haben aber keinen anderen Weg eigene Auslese in eigenem Land zu vermeiden, weil die Ausländerzahl wächst, besonders vermehren sich die Migranten aus der dritten Welt, die drei, vierfach zu hoch ihre Kinder "produzieren". Die wissenschaftliche Prognose für die nächsten 50 Jahre ist -die deutsche Gesellschaft mit dem riesen Anteil der jungen Ausländer, riesen Anteil der deutschen Rentner und sehr kleinen Anteil der reinnationalen Deutschen im Alter von 18 bis 45. Die Kinderproduktion der einheimischen Aborigenen wird noch senkrechter, da die Anteile der zur Karriere angestrebten Frauen sehr hoch ist und wird noch höher.Das bedeutet, dass heutiger Zustand in der Schule , dass nur 1%!!!! der ausländischen Lehrer in den Schulen tätig ist, die Lage erklärt, dass sie wollen mit jedem Preis das "Eindringen" der Ausländer in das Schulsystem vermeiden, um die Auslesemechanismen wie möglichst weiter aufrechtzuhalten und sie nutzen jede Möglichkeit, um die "auffällige"Ausländer aus dem Wettbewerb weg zu schaffen.Aber glauben Sie mir die Lavine kommt und sie ist nicht mehr zu stoppen.Ich möchte mich mit Ihnen in Verbindung setzen, da ich einen Verein gründen will, der die Interessen der Ausländer in den Streitfällen in dem Schulsystem vertreten kann.Mein mail:alexr@gmx.de
Frechheit - Hallo Mütterchen
von Gypsylina (Eltern), 16. Nov 08:40
Es war keine Unterstellung, Dich hier zu kennen, sondern eben ein Gefühl hier einer Person, die ich aus unserer Schule kenne, zu schreiben. Da es nicht so ist, habe ich Dir doch trotzdem nichts Böses damit getan oder gewollt.

Wenn Du vielleicht mal den Beitrag von Hannah liest, in der diese verlautbart, als Ärztin glaube sie mir kein Wort in Bezug auf die blauen Flecken meines Kindes, die es aus der Schule nach Hause bringt (zwischen den Zeilen lese ich sehr wohl, dass sie mir unterstellt, ich würde ihm diese zufügen), dann wirst Du möglicherweise nachvollziehen, weshalb ich diese Diskussion hier nicht mehr möchte.

Klar komme ich Dir und anderen vielleicht durchgeknallt vor, jedoch gibt es in diesem Forum noch Schlimmere als mich, das habe ich anhand einiger Antworten (nicht Deine Antwort) gesehen.

Wer diese Probleme in der Schule so wie wir sie haben selbst nicht mitmacht, der kann überhaupt gar nicht nachvollziehen, was in der Schule eigentlich abgeht und welche Auswirkungen dies mittlerweile auf unser familiäres Leben haben.
Ein Lehrer schrieb was von "Prinz", in etwa habe ich es so in Erinnerung, die Mutter soll ihren Prinz mal vom hohen Ross holen oder so ähnlich. Anhand eines solchen Kommentars erkenne ich deutlich, dass nur Wenige hier tatsächhlich verstehen können, worum es tatsächlich geht.
Aus diesem Grund ist es für mich doch besser, mir persönlichen Kontakt z. B. in einer Selbsthilfegruppe zu suchen, wo bestimmt Eltern mit genau den selben Nöten und Sorgen dabei sind, wie ich und mein Mann sie haben.

Nur das ist der Grund, weshalb ich für mich diese Diskussion beendet habe, denn sie bringt mir Nichts bzw. bringt mich nicht weiter.
Über Deine Ansätze in Deinen Antworten hatte ich mir sehr wohl Gedanken gemacht und für mich waren Deine Diskussionsansätze sehr positiv und es auch Wert, darüber nachzudenken.
Wie gesagt, ich meinte es Dir gegenüber nicht böse, indem ich hier nicht mehr darüber reden möchte. Nur aus diesem Grund schreibe ich hier nochmals, denn ich hatte Deinen letzten Beitrag gelesen und war der Meinung, dies doch in diesem Punkt für mich noch mal richtig stellen zu müssen.

Liebe Grüße
Eigentlich eine Frechheit...
von Mütterchen (Eltern), 11. Nov 00:21
ist das, was Gypsylina hier veranstaltet. Sie unterstellt mir in Ihrer ersten Antwort auf meine Nachfragen, dass "wir uns kennen" und das mit einem Unterton, der mir nicht behagt, so als wäre das eine für sie unangenehme Erinnerung!
Auf meine Nachfrage reagiert sie nicht, entschuldigt sich lapidar bei allen, die sie beleidigt hat.

Dann folgt die Behauptung, irgend ein Forist hätte ihr unterstellt, sie hätte ihren Sohn geschlagen. Wo steht das, was für Phantasien sind das denn?
Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass wir, die wir mit ihr reden sollen, verantwortlich gemacht werden sollen für die Situation ihres Sohnes und alle Ungerechtigkeiten, die ihr aus ihrer Sicht als Ausländerin zugestoßen sind. Warum z. B. der Hinweis darauf, dass dieses kleine Mädchen, welches ihr Informationen zukommen ließ und Empathie verriet, Ausländerin sei. Wieder eine Unterstellung, dass nämlich dieses nur von Ausländern zu erwarten sei.

Auch wenn Gypsylina diese Diskussion für sich beendet hat (warum, die meisten hier haben ihre Empathie sehr deutlich gezeigt, die anderen haben neben der Empathie auch versucht durch konstruktive Kritik zu helfen!), muss ich hier noch kommentieren. Ich ziehe die Konsequenzen und werde mich in Zukunft hier nicht mehr lächerlich machen (lassen), wenn ich einen Beitrag schreibe.

Die mehrfach wiederholte Äußerung, dass ich (oder mehrere) etwas gegen sie (Gypsylina) hätte, weil sie eine Ausländerin sei, ist eine bodenlose Frechheit, die ich so nicht hinnehmen will. Dafür ist meiner Meinung nach eine ganz deutliche Entschuldigung erforderlich!

Zu Nick Knatterton: Deinen Beitrag verstehe ich (noch) nicht ganz. Wer versülzt (oder zersülzt?) hier Beiträge? Was genau ist dein Vorwurf?
Bisher konnten wir solche (noch) nicht verstandene Beiträge gut klären. Ich hoffe, das bleibt so.

Liebe Grüße,
mütterchen

(die nichts gegen Ausländer, Hauptschüler, Lehrer, diskutierende Schüler, fragende Eltern oder sonstwen hat, die sich nur an Unhöflichkeiten und Ungerechtigkeiten, egal von wem, stört!!!)
Noch mal abschließend
von Gypsylina (Eltern), 10. Nov 22:05
Vielen Dank nochmals für alle Antworten, Meinungen und auch Anregungen. Es war mich Sicherheit nicht meine Absicht, irgendjemanden zu beleidigen, wenn ich dies tat, wenn auch unbewusst, so bitte ich um Entschuldigung.

Ich persönlich habe meine Erfahrungen gemacht und ich stehe absolut hinter dem, was ich bereits schrieb: u.a. wenn Du als Frau beruflich erfolgreich bist, hast Du nur Freunde unter Frauen, die selbst beruflich wirklich richtig erfolgreich sind. Davon gibt es leider noch zu Wenige!
Von Überholspur kann hier nicht die Rede sein und die Entwicklung meines Kindes hat mit meinem Beruf nicht das Geringste zu tun. Ich war mit Sicherheit nie eine Glucke, aber ich bin eine gute Mutter, die ihr Kind liebt und das Beste für ihr Kind wünscht und auch genügend Zeit mit Ihrem Kind verbringt!

Zu Hannah: mein Kind hat(te) eine Sprachentwicklungsverzögerung, für die weder ich noch meine ausländischen Eltern etwas können. Ich habe Alles nur erdenklich Mögliche unternommen, dass seine Sprachentwicklung optimal gefördert wird, was nachhaltig auch enormen Erfolg gebracht hat. Soviel zum Thema "Deutsche Sprache".
Ich bekomme regelmäßig von irgendwelchen Leuten gesagt, die zweisprachige Erziehung sei Schuld daran, ist sie aber nicht - wie gesagt er hatte leider eine Entwicklungsverzögerung in dieser Hinsicht. Hätte er diese nicht gehabt, so schätze ich, wäre er sicherlich gegenüber denen, die ihn jetzt piesacken auch wortgewandter, das kommt aber in nicht allzulanger Zeit noch, davon bin ich überzeugt.

Erst gestern musste ich erneut von einer kleinen Klassenkameradin erfahren, dass er seit Neuestem als "Fettes Schwein" bezeichnet und gehänselt wird, obwohl er nicht fett ist. Er ist halt kein Spargeltarzan, aber auf keinen Fall fett.
Ich weiß, dass mein Kind arg beleidigt wird. Wenn sie nicht fettes Schwein sagen, dann sagen sie Arschloch. Und dieses kleine Mädchen fand das so schlimm, dass es von alleine zu mir herantrat und mir das sagte - das haben übrigens andere Mütter auch gehört. Ich bedankte mich bei dem Mädchen für diese Info.
Übrigens, das Mädchen ist eine kleine Ausländerin. Schön, dass es Kinder gibt, die Mitgefühl zeigen...

Wie gesagt, ich suche das Gespräch mit Lehrern und Schulleitung. Einen Termin habe ich schon.
Mittlerweile sitzt mein Sohn wieder bei den anderen Kindern in der Schulbank. Auch die Lehrer bemühen sich, Normalität für ihn herzustellen, was ich sehr gut finde.
Mein Sohn wurde tatsächlich von anderen Kindern in den Hintern getreten, z. B. während er ahnungslos auf seinem Stuhl sass (die fiesen Täter greifen nur zu oft von hinten an).
Blaue Flecken weist er an den Beinen auf und zuletzt am Kreuz (natürlich über dem Popo). Ich gehe davon aus, dass die meisten blauen Flecken in der Hofpause entstehen, wenn sie zu mehreren auf ihn losgehen. Nur zu oft sagt er mir, dass er zu Boden geworfe n und von mehreren Mitschülern getreten wird.
Aus diesem Grunde habe ich mir vorgenommen, mich während der Hofpause irgendwo am Rande des Schulhofs hinzustellen und zu betrachten, was da eigentlich passiert. Denn ich möchte mir als Mutter sicher darüber sein, was da tatsächlich geschieht. Und dann möchte ich dabei auch sehen, was während dessen die Pausenaufsicht treibt.
Wer auch noch glaubt an dieser Stelle hier unterstellen zu müssen, ich würde meinem Kind körperliche Gewalt antun und diese Flecken verursachen, liegt falsch und tut mir Unrecht.

Aus diesem Grunde klinke ich mich aus dieser Diskussion auch heraus.

Hilf Dir selbst war schon immer mein Motto und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass mein Sohn und ich es auch schaffen werden, unsere Wege so zu ebnen, dass er eine normale und positive Schulzeit hat, was übrigens jedes Kind verdient hat, wie ich finde.

Zumindest hat mein Sohn es nicht verdient, so Etwas als Schulanfänger zu erleben.

Alles Gute und noch einen schönen Abend an Alle.

Hiermit ist für mich persönlich diese Diskussion beendet.

@Legolas
von Hannah (Eltern), 09. Nov 23:59
Grüße Sie, Legolas,

„haben Sie sich schon einmal überlegt, das ihre Einstellung...."

Welche Einstellung habe ich denn?

„Es ist leider so, dass man von den meisten Menschen sehr schnell in eine Schublade gesteckt wird...."

So, wie Sie es hier praktizieren?
„Da gibt es nämlich die Kinder der unaufälligen und lenkbaren ( Kuchenbäcker-Mamis),

Wie darf ich mir denn das nun genau vorstellen? Eine Lehrerin hat morgens schlechte Laune, weil sie, von mir aus am Abend zuvor mit ihrem durchtrainierten ebenfalls Lehrerehemann eine heftige Diskussion zum Thema : Lehrer mit Korrekturfächern verdienen eine höhere Besoldung als Sportlehrer, geführt hatte. Am nächsten Morgen dann, sobald sie den Klassenraum betreten hat, überlegt sie kurz, wessen Mutter besonders attraktiv ist und wessen Eltern eventuell einen Migrationshintergrund haben oder noch schlimmer, wessen Eltern krankenpflichtversichert sind. Kurzerhand beschließt sie, dass Chantalle, Suleyman und Justin heut' mal so richtig dran glauben dürfen. Justin wird an einen Einzeltisch gesetzt, Chantalle muss aufstehen, um vor der gesamten Klasse als was weiß ich was betituliert zu werden und Suleyman....
Legolas, ich bitte Sie.
Sie persönlich wurden als sozial schwach eingestuft auf Grund der Tatsache, dass Sie mit dem etwas älteren Zweitwagen vorfuhren? Sie glauben das wirklich, nicht wahr? Oder ist es so, dass sie das glauben möchten?
Ich unterstelle einigen, wenigen Lehrern in Deutschland ja gern so einiges, das ist in diesem Forum bekannt. Aber niemals, weder in meiner eigenen Jugend, die auch nicht immer lustig war, weil ich an einem katholischen Mädchengymnasium von gar nicht immer netten Männern Gottes in Kleidchen gewandet, unterrichtet wurde, deren Kloster direkt neben unserem Gymnasium lag und das „gerechte" Auge Gottes stets auf uns ruhte....t'schuldigung, abgeschweift..., noch während der gesamten Schulzeit meines Kindes, und das wählt mittlerweile seine Leistungskurse aus, sind mir Lehrer begegnet, die Kinder benachteiligt hätten, denen nicht die Sonne aus dem Po scheint, weil ihre Eltern entweder reich sind, regelmäßig Kuchen backen oder einen akademischen Titel erlangt haben. Niemals! Das Gegenteil war der Fall!
Mich würde interessieren, wie Sie lenkbare Kinder definieren. Meinen Sie die Kinder, die ihre Hausaufgaben regelmäßig machen, den Unterricht nicht stören und wissen, worauf es ankommt in der Schule? Kinder, die wissen, dass es im höchsten Maße unsozial ist, ihre Mitschüler bei der Arbeit zu stören , lauthals in den Vortrag des Lehrkörpers hineinzublöken und alles dafür zu tuen den Unterrichtsablauf zu blockieren?
Gypsylina fragte, ob wirklich allein die Intelligenz eines Kindes ausschlaggebend sei für die Empfehlung an die weiterführende Schule. Nein, das ist sie definitiv nicht! Reife, Sozialisierung, Sprachvermögen....sind ebenfalls entscheidene Kriterien.
Mütter wie Gypsylina wirken nicht hilflos auf mich, nicht ratsuchend, nicht verunsichert. Sie wirken latent aggressiv, vorurteilsbehaftet und arrogant. Ich sage ausdrücklich, sie wirken.
Und ja, Probleme und Nöte von Kindern liegen mir am Herzen, doch so manchen von den Kleinen werden von den eigenen Eltern Knüppel zwischen die Beine geworfen.
Gruß

Aha!
von Noddy (Lehrer), 09. Nov 18:24
Und was soll das jetzt bedeuten?
Die Zersülzung von Schicksal
von Nick Knatterton (Eltern), 09. Nov 17:36
ist eine der Hauptaufgaben von Verwaltungsbeamten. Das hat das Volk nun soweit verinnerlicht, dass jeglicher Tatbestand - garantiert ohne auch nur die geringste Spur von einfühlungsvermögen, nur so können Kataster....sche ein Leben lang ihre unsägliche Wirksamkeit entfalten - absolut zersülzt wird. Irgendwie erinnert mich das ganze an ein auf der Bundesstraße totgefahrenes Reh, über dass schon 200 Fahrzeuge hinweggebrettert sind. es bleibt nichts als Hackfleisch übrig. Mn sollte sich schämen!
Wahrnehmung
von Markus (Eltern), 08. Nov 16:04
Genausowenig, wie ein Lehrer ADHS und Co. diagnostizieren kann, ist eine Mutter in der Lage, dies auszuschließen. Deshalb führt diese Einstellung:

"Mein Kind hat keinen Dachschaden und ich werde ihn NICHT zum Psychologen schleppen, denn dies ist nicht sein Problem - das sage ich als Mutter"

leider zu der Situation, in der das Kind zerrieben wird. ADHS bedeutet nicht, dass das Kind einen "Dachschaden" hat, sondern dass Probleme mit der Impulskontrolle, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit vorliegen. Denn sollten die Probleme tatsächlich beim Kind liegen, wird auch ein Schulwechsel nichts ändern. Und es vergeht wertvolle Zeit, in der dem Kind bereits hätte geholfen werden können. Die Hilfe heißt auch bei ADHS nicht automatisch Ritalin. Von daher finde ich es grob fahrlässig, dann, wenn von den Lehrern entsprechende Rückmeldungen kommen, der Ursache nicht auf den Grund zu gehen.

Und sollte ein Spezialist (!) ADHS ausschließen, so kann man ganz anders auftreten, als wenn der Lehrerverdacht ständig im Raum steht und nur mit dem "Argument" der mütterlichen Wahrnehmung ausgeräumt werden kann.

Zu den anderen Auslassungen haben andere bereits sozialverträglicher geantwortet, als es mir möglich wäre. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Markus
Nun ja,...
von Noddy (Lehrer), 08. Nov 13:22
... ehrlich gesagt, ich finde es ähnlich wie Hannah etwas schwierig, den Beitrag von Gypsolina so ganz ernst zu nehmen. Das liegt weniger an den Schwierigkeiten, die ihr Sohn in der Schule hat, als viel mehr an ihrem Auftreten. Kritische Gespräche sind immer schwierig, auch und vor allem möglicherweise mit Lehrern. Aber ich persönlich unterstelle einfach mal, dass die Mehrzahl der Lehrer den Kindern nichts grundsätzlich böses will und im Grunde versucht, so weit irgend möglich allen Kindern gerecht zu werden. (sicherlich mag es Ausnahmen geben, ich spreche hier nur von der Mehrzahl). Oftmals ist es doch tatsächlich so, dass ein Kind von den Eltern völlig anders wahrgenommen wird als von den Lehrern. Oft ist es so, dass Lehrer Maßnahmen ergreifen (z.B. Einzeltisch), die den Eltern als völlig unangebracht erscheinen, weil ihr Prinz oder ihre Prinzessin sich niemals so daneben benehmen würde, dass so etwas notwendig werden würde. Und wenn in einem Gespräch, in dem eben dies thematisiert wird, eine Mutter so (entschuldigung, aber so kommt es rüber!) arrogant auftritt und von vornherein allen nur Böses unterstellt, mit erhobener Nase auf alle Hausfrauen herablickt und letztendlich noch das Totschlagargument der Ausländerfeindlichkeit hervorbringt (und dabei selbst massive Vorurteile gegen Deutsche anbringt), dann kann es zu keinem konstruktiven Gespräch kommen und niemandem, erst Recht nicht dem Sohn, ist geholfen. Manchmal sollte man sich daran erinnern, dass es oft aus Wald so herausschallt, wie man hineinruft...
Ja! So muss es sein....
von Legolas (Eltern), 08. Nov 11:26
@Hannah,

haben Sie sich schon einmal überlegt, das ihre Einstellung ( und damit sind Sie nicht alleine) dazu führt das solche Menschen die ein Problem haben und auf Hilfe hoffen, aber abgewiesen werden weil sie aus irgendwelchen Gründen nicht in die Gesellschaft passen, dann anfangen nach den Gründen zu suchen und sich wirklich die wildesten Dinge ausmalen um endliche ernst genommen zu werden?

Ich glaube Gypsolina jedes Wort!Es geht hier um einen Erstklässler (5-7 Jahre alt).

Außerdem kann sie mit recht auf das Stolz sein, was sie trotz der Umstände, bisher in ihrem Leben erreicht hat.

Es ist leider so, dass man von den meisten Menschen sehr schnell in eine Schublade gesteckt wird. Und in der Schule geht das besonders schnell. Da gibt es nämlich die Kinder der unaufälligen und lenkbaren ( Kuchenbäcker-Mamis), dann gibt es die deren Namen man kennt,Rechtsanwälte,Lehrer und natürlich auch Ärzte. Und zum Schluß die Sozialschwachen und die Vollzeit Berufstätigen( die sich ja nur ein schönes Leben machen wollen und den Lehrern die Erziehung der Kinder überlassen) die man nicht so ernst zu nehmen braucht, weil die Eltern eh nie in der Schule auftauchen.Fragt man aber bei diesen Eltern mal nach warum sie sich nicht in der Schule beteiligen, kommt heraus das viele einfach Angst haben angefeindet zu werden und sowieso nicht damit rechnen ernst genommen zu werden.Ich galt übrigens auch als sozial schwach weil ich immer mit unserem 14 Jahre alten verbeulten Zweitwagen zur Schule gefahren bin.Und einige Lehrer wußten dann doch gar nicht recht wie sie nun mit mir umgehen sollten, weil ich tatsächlich drei Sätze halbwegs geradeaus sprechen konnte.Ist es also ein Wunder wenn sich Menschen, die schon mit Ablehnung rechnen, schon von vorne herein versuchen zu rechtfertigen, warum sie es wagen ihre Nöte kund zu tun? Die Art und Weise ist natürlich Geschmacksache, aber kein Grund erst einmal zu unterstellen man denke sich das ganze aus. Wieso sollte sie so etwas tun? Aus Zeitvertreib? Nein aus den Beiträgen spricht ganz deutlich der Wunsch ihrem Kind, eine bessere Schulzeit als die eigene, zu ermöglichen.

Auch sind ihre Bedenken dass sie von anderen Müttern aufgrund ihres ansprechenden Äußeren ausgegrenzt wird nicht so weit hergeholt. Gehen sie doch mal im Nadelstreifen-Kostüm und gestylt auf den ersten Elternabend an einer neuen Schule...

Ich weiß auch nicht wie es an anderen Schulen in Deutschland ist, an unserer Grundschule haben die Stühlchen außer einer Rückenlehne nicht viel was den Bereich des Hinterteils schützt. Und Schuhgröße 33 passt dort sehr gut durch. Kinder sitzen auch nicht die ganze Zeit auf ihrer Sitzfläche, sondern beugen sich auch mal vor um etwas heran zu holen. Mein Sohn hatte auch einen Tischnachbarn der ihm ständig in die Seite boxte und dadurch Hämatome. Ihm wurde unterstellt er würde lügen und habe sich das ganze nur ausgedacht, weil die Lehrerin (ne ganz schlaue) mir deutlich machte dass dies technisch gar nicht möglich sei, weil der beschuldigte Mitschüler ( Kevin) gar nicht neben meinem Sohn saß. Ich bat meinen Sohn mir den Jungen zu zeigen der ihn boxte: es war Marvin!

Also gerade bei Erstklässlern sollte man doch immer genau nachfragen bevor man Lügen unterstellt.
Auch genau lesen hilft manchmal, G. hatte berichtet das der Junge eine Sprachentwicklungsverzögeung hatte.

Wenn man in diesem Land ein wenig menschlicher miteinander umgehen würde und immer zuerst mal auf die Rücksicht nehmen würde die am schwächsten da stehen, die Kinder, und sich nicht vorher überlegen würde was wohl die Eltern bewegt, mit ihren Problemchen anderen die Zeit zu stehlen, dann gäbe es solche Diskussionen nicht.

In Ihrer Arztpraxis ist bestimmt auch nicht jede Krankheit, die die Sie auf den ersten Blick vermuten. Obwohl ich mir natürlich kein Urteil darüber erlauben kann wieviele Hypochonder es gibt. Sind es viele, würde es schon erklären warum Sie den Beitrag von G. als Einbildung betrachten.

VG Legolas
chapeau
von Hannah (Eltern), 08. Nov 01:36
Ich bin wirklich nachhaltig beeindruckt von der Geduld, die hier so manchem Foristen entgegengebracht wird und mit welchem Ernst und welch ehrlicher Hilfsbereitschaft Antworten auf Beiträge formuliert werden, deren Ursprung ich entweder in einer interpersonellen Wahrnehmungsstörung oder aber schlicht als provokanten Gag vermute.
Denn spätestens nach dem letzten Beitrag von Gypsylina hätte ich gepasst.
Ich bitte vielmals um Entschuldigung für meine offensichtlich fehlende Empathie, doch wie darf ich denn Beiträge à la : Ich bin so schön, habe einen scharfen Wagen und liebe meine Wangenknochen, deshalb werden wir gemobbt!, verstehen???
Sollte Ihr vorgetragenes Problem, liebe Gypsylina, wirklich existieren, frage ich mich, aus welchem Grund Ihnen scheinbar vorgeworfen wurde, dass Sie sich nicht ausreichend um Ihren Sohn kümmern. Sie beschreiben, dass Ihr Kind trotz Ihrer guten Deutschkenntnisse Sprachschwierigkeiten aufweist.Wie kommt's?
Und im kommunikativen Umgang mit anderen Menschen können Begriffe wie: Mischling, Nazijungend, totaler Krieg, Kanacke... ich mag Ihre Rhetorik nicht weiter zitieren, recht verstörend und abschreckend wirken.
Ja, manchmal werden Schüler an einen Einzeltisch gesetzt, weil sie ihre Mitschüler ununterbrochen in ihrer Konzentration stören und damit auch selbst dem Unterricht nicht mehr folgen können. Wird in der Grundschule aber doch lediglich praktiziert, wenn es gar nicht mehr anders geht. Für mich eine absolut nachvollziehbare Entscheidung. Häufig wird der Unterricht gerade von Kindern gestört, die selbst mit schulischen Problemen zu kämpfen haben. Frei nach dem Motto: Wenn meine eigene Karre schon keine 200 kmh macht, blockiere ich wenigstens die Überholspur.
Dass ihr Sohn körperlich angegriffen wird, ist selbstredend nicht hinnehmbar. Er wird also auf dem Stuhl sitzend in den Po getreten? Und davon zeigen sich sichtbare Hämatome?
„Es wird ihm, wenn er auf seinem Platz sitzt, in den Hintern getreten. Dafür zeugen die blauen Flecken auf seinem Popo, die hat er sicherlich nicht von mir!"
Das ist nicht möglich, das sage ich Ihnen jetzt als Ärztin.
Sprechen Sie mit den Lehrern, vielleicht auch mit den Eltern, die Ihrem Kind wohl das Leben erschweren und reflektieren Sie eventuell Ihr eigenes Handeln.
Viel Glück für Ihren filius, sollte Ihr Beitrag wirklich ernstgemeint sein. Und Briefe an Lehrer oder Schulleitung oder generell an Menschen, nach einem Besuch in der Muckibude, einem Dauerlauf um den Wohnblock... nochmals überarbeiten und dann abschicken.

Gruß
Warum dieser böse Unterton?
von Mütterchen (Eltern), 07. Nov 20:27
Hallo Gypsylina,

erst einmal danke ich dir für die ausführliche Reaktion und die offenen Antworten. Jetzt kann ich dich und die Situation deines Sohnes besser verstehen.

Zu einzelnen Punkten will ich aber noch einmal Stellung nehmen.

Ich kenne dich nicht, meine letzte Prügelei hatte ich als 12jährige (mit gleichaltrigen Jungen, die mich und meine Freundin schlagen wollten). Aber ich habe den Eindruck, dass du mir Dinge unterstellst, die ich entschieden von mir weisen will (dazu später mehr).

zu 4) Ein Einzelplatz mit solchen Folgen ist immer schlecht. Warum - wenn der Einzelplatz wirklich noch nötig ist - in der Nähe der Lehrerin? Das würde (aus Sicht der Lehrerin) noch mehr Ruhe für dein Kind bedeuten, und er hätte vor allem Ruhe vor den Piesackern.

zu 5) Wenn man sich nach einem Fehler entschuldigt, kann es durchaus sein, dass man später noch kritisch beäugt wird, nach dem Motto, wer weiß, was da noch kommt. Aber (zumindest würde ich das so sehen und machen) das hat doch (oder sollte so sein) nichts mit Ächtung zu tun. Wer so denkt, hat wirklich wenig Ahnung von Pädagogik (da gebe ich dir absolut Recht). Im Zorn schreibt man leider mal ungeschickte Briefe.

zu 6)
Ich meinte ausdrücklich nicht den Zeitfaktor, sondern das Kümmern, das heißt, dass Kind soll wissen und spüren, dass sich jemand sorgt und kümmert, das ist nicht mit Zeit zu berechnen. Du wirst dir bestimmt Zeit nehmen, dein Kind nach seinem Wohlergehen in der Schule befragen, dich darum kümmern, dass dein Kind die notwendigen Materialien mit zur Schule bringt. Du hörst deinem Kind zu, wenn es von Schwierigkeiten und schönen Erlebnissen erzählt. Wenn die Lehrer mit dir sprechen wollen, wirst du bestimmt (vielleicht mit mehr Schwierigkeiten als bei "Hausfrauen") auch da eine Lösung finden. Ich biete solche Gespräche auch am Abend an, oder bitte um einen telefonischen Rückruf.

noch zu 6) Auch Schüler meiner Klasse, sowohl mit Migrationshintergrund als auch ohne (die sogenannten Deutschen) haben Schwierigkeiten mit der Grammatik in Wort und Schrift. Gelacht wird - wenn überhaupt - eher bei den deutschen Versprechern. Ich hasse Schadenfreude, und das wissen meine Schüler nur zu genau - mit allen Konsequenzen. Aber manche Versprecher sind lustig, zum Glück lachen die Verursacher als erste und dann dürfen auch die anderen mitlachen. Wenn einer der Schüler ausgelacht wird, weil er etwas nicht kann, dann gibts Ärger. Denn gerade die Schule sollte dafür da sein, dass die Kinder etwas lernen und das macht nur Sinn, wenn die Kinder die Chance bekommen. Wenn ein Kind ausgelacht wird, ist es gehemmt, spricht weniger und wird weniger Erfolge in der Zukunft haben. Da ich mit Hauptschülern zu tun habe, die oft genug in der Grundschule negative Erfahrungen gemacht haben, werde ich immer reichlich stinkig, wenn dann das Programm weiter durchgeführt wird (meist lachen nämlich die, die es nötig haben, also diejenigen, die selbst irgendwo Schwächen haben und froh sind, endlich mal einen Schwächeren zu finden).

weiter zu 6)
Das Wahlrecht ist immer noch gekoppelt an die Staatsbürgerschaft. Ist das nicht in jedem Land so? Deshalb begrüße ich die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft, in der Hoffnung, dass die "Betroffenen" sich dann nicht genötigt sehen, etwas von sich aufzugeben (in dem Sinne, dann bin ich kein "richtiger Türke, Grieche, Kroate..." mehr, wenn ich zwei Staatsbürgerschaften habe).

weiter zu 6) Wer spricht heute noch von Mischlingen? Ich kenne das nur noch von Hunden? Ich finde die Bezeichnung reichlich merkwürdig und überholt.

weiter zu 6)
Was soll das mit dem Feingefühl? Ja, ich kenne "Feudenheim" nicht. Dazu nur der Trost: Idioten gibt es überall. Leider bist du wohl an eine besondere Anhäufung geraten.
Wir machen hier meist gute Erfahrungen mit Ausländern (auch da gibt es Ausnahmen: jemand, der mich körperlich bedroht, weil ich seinen Sohn nicht als den Prinzen sehe, sondern als einen Schüler unter vielen, der also keine Vorrechte bekommt, nur weil sein Vater mir körperlich überlegen ist). Vor allem mit denen, die sich um ihre Kinder und das Wohlergehen der Kinder in der Schule kümmern, also die, die ansprechbar sind. Ich habe lange Zeit in Großstädten gelebt, dort habe ich z. B. auch als Postzustellerin (so hieß das damals noch) in einem Bezirk wunderbare Erfahrungen mit Ausländern gemacht, und bin an merkwürdige Deutsche geraten, die mir als Aushilfe ans Leder wollten. Von diesen Erfahrungen berichte ich immer wieder gerne, damit kann man nämlich so gut deutlich machen, dass Verallgemeinerungen gar nichts bringen. Man vernebelt sich damit nur und kann keine anderen Sichtweisen kennenlernen. Was für dich ganz interessant sein dürfte ist folgendes: Die Jugendlichen unserer Schule beschweren sich immer über "die Kurden", weil diese "sich immer nur in der Gruppe groß fühlen". Dieses Denken - und das weise ich den Schülern regelmäßig nach - ist auf beiden Seiten üblich und ich halte das für grauenvoll. Bei uns an der Schule gibt es auch Gruppen oder Grüppchen, die sich damit hervortun, andere bedrohen zu wollen. Interessanterweise sind das bei uns Schülergruppen mit Deutschen, Kurden, Italienern, Niederländern, Polen und Russen, also alle in einer Gruppe!!! Wenn man die Schüler einzeln erlebt, sind das meist nette, fast schüchterne Jungs und Mädels, sie fühlen sich aber in der Gruppe geschützt und werden großmaulig und - auch Lehrern gegenüber - rotzfrech. Das hat nichts mit Nationalitäten zu tun, sondern mit Gruppendynamik.

Zum Schluss möchte ich dich bitten, von solchen beleidigend wirkenden Äußerungen Abstand zu nehmen. Ich versuche dir mit meinen Denkanstößen zu helfen, dich zu ermutigen, den von dir eingeschlagenen Weg weiterzugehen, dir eine Hilfe für die bevorstehende Auseinandersetzung mit den Lehrern zu geben und du unterstellst mir mangelndes Feingefühl.
Ich bilde mir nichts darauf ein, Deutsche zu sein. Aber ich bilde mir etwas darauf ein, mit Menschen reden zu wollen, sie zu verstehen und Unrecht nicht zu dulden, da kann ich auch ganz schön fies sein (frage mal meine Schüler, die können ein Lied davon singen). Gerade weil ich mich immer wieder vor die Opfer stelle, gerate ich oft genug in die Schusslinie und mache mich bei Wortführern auch unbeliebt. Aber das muss ich so machen, wenn ich glaubwürdig bleiben will. (Das fing bei mir schon als Jugendliche an und damit macht man sich das Leben nicht gerade einfach.)

Ich hoffe, dass wir - ohne weitere Unterstellungen - im offenen Gespräch bleiben können.

Mütterchen

PS.: Wie kommst du darauf, dass wir uns kennen? Das beschäftigt mich schon, ich wohne zeitlebens in NRW und kenne z. B. Wunsiedel nur aus dem Erdkundeunterricht.
Ich drücke euch die Daumen
von Legolas (Eltern), 07. Nov 09:06
Hallo Gypsilina,

es ist echt schlimm was dir passiert ist und was deinem Sohn passiert ist.Und ich hoffe ihr kommt da schnell und gut raus.

Ich weiß nicht wie du auf die Idee kommst ich sei mit meinem Weg gescheitert, das genaue Gegenteil ist der Fall, ich konnte damals einen Schulwechsel für meinen Sohn erwirken und hatte sogar die Unterstützung der Landesschulbehörde. Die Lehrerin die mein Kind damals mobbte darf nicht mehr unterrichten. Und mein Sohn bekam die Möglichkeit neu anzufangen und dann ging es ihm gut. Leider sind in unserem Forum einige Seiten nicht mehr herstellbar( nach Server-Absturz) so dass es wahrscheinlihch nicht so leicht zu rekonstruieren ist deswegen nochmal meine Kurzfassung.
Auch mein Kind sollte Ritalin nehmen sowie vier andere Jungen in der Klasse und die damalige Lehrerin wollte mich zu dem Arzt schicken der das "ohne Aufwendige" Diagnose verschreibt(die anderen Kinder bekamen es auch von da)
Auch ich hatte den Weg mehrerer klärender Gespräche gesucht in denen mir alles versprochen wurde aber nichts eingehalten wurde.Das Belohnungssystem was in einem Gespräch zusammen mit Elternvertreter, zwei Lehrerinnen und uns für unseren Sohn erarbeitet( Smileys in ein Heft eintragen)wurde und was unseren Sohn durch positive Bestätigung auf den richtigen Weg bringen sollte, wurde groß gefeiert und man bedankte sich für unsere Unterstützung und dafür dass wir mit der Schule an einem Strang ziehen würden.Ich beschloß auch Kinderpsychologen hinzuzuziehen die meinem Kind aber besste Gesundheit bescheinigten.

Bereits nach drei Tagen wurde es der Lehrerin zu "aufwendig" die Smileys einzutragen und das ganze ging in die Hose.

Für mein Kind wurde es immer schlimmer und ich beschloß mich fortan nur noch schriftlich mit der Schule auseinander zusetzen, was letztlich dazu führte das gewisse Dinge ans Tageslicht kamen, die von der Schule vertuscht wurden. Z.B.:Zeugniskonferenzen ohne Fachlehrer etc.

Ich hoffe wirklich es läuft bei euch anders. Ich möchte dir nur raten nicht alleine zu den Gesprächen zu gehen und dir danach ein Gedächtnisprotokoll von dem besprochenen zu erstellen, weil du dann auch in einem halben Jahr etwas in der Hand hast.

VLG Legolas

Zicken, schwierige Kinder, Diskriminierung - Nöte von Kindern und Eltern
von Gypsylina (Eltern), 07. Nov 02:41
Hallo an Alle, aber vor Allem Hallo an Mütterchen!

Vielen lieben Dank für diese Resonanz, mit der ich gar nicht gerechnet habe. Schön zu wissen, dass ich mit meinen Problemen, Ängsten und Bedenken nicht ganz allein bin! Das gibt mir Zuversicht und Motivation über die Dinge erneut nachzudenken und über diese zu diskutieren.

Zuallererst an Legolas vielen Dank für die Hilfe, die Du mir anbietest, da Du ja auch solch eine Situation mitgemacht hast. Ich habe die Littanei versucht vollständig zu lesen, die mir zu lesen angeboten wurde und muss sagen, es ist etwas unübersichtlich und dadurch auch anstrengend. Nun, ich weiß, was Du mir sagen willst, wenn man keinen anderen Weg mehr sieht, dann ist Dein Weg wohl der einzig Wahre. Soweit bin ich in meiner Situation aber noch nicht. Ich habe bisher nocht nicht die für mich notwendigen Gespräche geführt bzw. Schritte unternommen, um für mich unangefochten der Meinung zu sein, die Lehrer und die Schulleitung hätten versagt. Daher gehe ich meinen Weg und sammle meine eigenen Erfahrungen. Sollte ich auf meinem Weg in der Zukunft so gescheitert sein wie Du und immer noch der Meinung sein, ich bin im Recht, so werde ich Deine Hilfe gerne in Anspruch nehmen.

Nun möchte ich der lieben Person "Mütterchen" gerne punkteweise anworten, denn ich habe es gelesen und mich damit beschäftigt und fand hier viele Ansätze auch sehr interessant und bedenkenswürdig. Obgleich ich das Gefühl habe, einer Person zu schreiben, die ich schon persönlich kennen gelernt habe (obwohl dies auch Einbildung sein könnte, jedoch täuscht mich mein Gefühl so gut wie nie), soll es der Sache keinen Abbruch tun, wir bleiben hier einfach anonym, denn oftmals ist es leichter und einfacher, sich auf diese Weise zu unterhalten.

Liebes Mütterchen, nun meine Antworten und Gedanken zu deinen jeweiligen Punkten, obwohl Du die Nr. 3 doppelt genannt hast - aus Solidarität zu einem Fehler/Irrtum, was menschlich ist, mache ich es Dir nach.

1. Die Goldwaage: Ja, ich war wütend, jedoch nicht mehr, wie ich dies schrieb. Zu dem Zeitpunkt war ich eher am Boden zerschmettert, diese Zerschmetterung war nach der großen Wut.

2.) Ritalin: kein Lehrer hat mir gesagt, ich soll meinem Kind Ritalin geben; jedoch ist bei mir der Eindruck immer mehr entstanden - erst recht nach meinem Besuch bei der Kinderärztin, die mir selbst bestätigte, dass die Schule, die mein Kind besucht, doch recht anspruchsvoll sei und ziemlich lebhafte Kinder dort nur ungern gesehen sind. Da ich einen lebhaften Burschen habe, liegt es auf der Hand, dass ich als Mutter solche Schlußfolgerungen ziehe. Ich muss an dieser Stelle auch klar und deutlich sagen: Mein Kind hat keinen Dachschaden und ich werde ihn NICHT zum Psychologen schleppen, denn dies ist nicht sein Problem - das sage ich als Mutter (näheres zu meiner Gewissheit diesbezüglich wird Dir in den folgenden Punkten bestimmt näher erläutert werden)

3.) Mein Kind ist keine Zicke. Mein Kind ist ein Bursche. Mit dem Thema Zicke hatte ich mich auf den Beitrag einer Mutter bezogen, die sich beklagte, wie eine Lehrerin ihre Tochter vor der gesamten Klassengemeinschaft als Zicke an den Pranger stellte.

3.) Ja die Lehrerin hat mir die Notwendigkeit, meinen Burschen an einen Einzelplatz zu setzen erklärt. Es hieß, er stört die anderen und lenkt sie ab. Soweit so gut. Ok, dies nahm ich so auch hin zum gegebenen Moment und nahm dies als tatsächlich für mich auch geltende Strafmaßnahme hin - jedoch die Auswirkungen dieser Einzelplatzierung sollten ja noch folgen - und auf diese Auswirkungen hatte ich in meiner letzten Diskussion reagiert.

4.) Mein Kind hat folgende Nöte: Er wird von einigen Schülern in der Klasse (ich schätze, es sind so ca. 3-4 an der Zahl - hoffentlich sind es nicht noch mehr) massiv fertig gemacht. Das geschieht mittlerweile in einer so perfiden und subtilen Weise, dass es die Lehrer gar nicht mehr mitkriegen. Z.B. er sitzt an seinem Einzeltisch und tut bzw. malt gerade noch was in seinem Heft, da kommen zwei Jungs hinter ihn und flüstern ihm mittlerweile ins Ohr (damit es sonst keiner, geschweige denn die Lehrerin hören kann): "Du Arschloch"! Es wird ihm, wenn er auf seinem Platz sitzt, in den Hintern getreten. Dafür zeugen die blauen Flecken auf seinem Popo, die hat er sicherlich nicht von mir! Ich habe ihm persönlich die Anweisung gemacht, sich von diesen Kindern fernzuhalten, sie zu ignorieren, jedoch sagt er mir, obwohl er von ihnen Abstand nimmt bzw. vor ihnen wegläuft, verfolgen sie ihn und umringen ihn zu Mehreren, so dass er sich nicht wirklich mehr wehren oder weglaufen kann und treten ihn und packen ihn auch von hinten und würgen ihn. Was soll ich dazu bitteschön sagen? Oftmals geschieht dies auch in der Hofpause. Mittlerweile traut er sich nicht, überhaupt noch was zur Lehrerin zu sagen, weil er meint, dass er sowieso der Buhmann ist und kein Gehör bekommt. Allerdings sind die anderen, die Piesacker offensichtlich in dieser Hinsicht schlauer als er (weil sie ja wissen, dass sie sowieso angehört werden), denn wenn er sich mal wehrt, dann laufen sie sofort zur Lehrerin und sagen es ihr. Er steckt zu viel ein und sagt zu wenig aus Angst, dass er wieder der Schuldige ist oder das es heißt "jetzt Ruhe, es wird weitergemacht mit dem Unterricht".
Auch das, was er mir erzählt, ist nur die Spitze des Eisbergs, da bin ich mir sicher. Eins kann ich nur dazu sagen, mein Kleiner hat etwas von mir geerbt: er ist sehr wohl in der Lage viel einzustecken und auch viel Schmerzen, ob psychisch oder körperlich, zu ertragen, aber.... irgenwann bricht der Vulkan aus....., und Gnade ihnen alle Gott... (so war es zumindest bei mir)
Ich persönlich habe mir fest vorgenommen zur Hofpause selbst "nur" zur Beobachtung zu kommen, mich zu verstecken und zu betrachten, was tatsächlich geschieht auf diesem Schulhof.
Ich sage nicht, dass mein Sohn ein Engel ist, das ist er mit Sicherheit nicht, jedoch ist er nicht von boshafter Veranlagung (worauf ich in Punkt 6.) Macht in der Gruppe mehr sagen werde)

5.)Ja ich bin geächtet. Dafür bin ich aber auch selbst schuld, denke ich, da ich einen sehr ungewöhnlich unangenehmen Brief an die Mathe-Leherin geschrieben habe. Ja ich gebe zu, der Brief war echt Scheiße. Er war entstanden in meiner 3. schlaflosen Nacht in einer Laune, die erschwerend verursacht war - eben unter vieln anderen sehr belastenden Dingen, durch einen wiederholten Mißstand in der Schule, so dass ich persönlich vollkommen ausgeflippt war und sämtlichen Gefühlen freien Lauf ließ. Mein Gott, ich bin eben auch nur ein Mensch!
Nun, mir ist bewusst, dass mein Schreiben nicht die feine Englische Art war und ich habe mich dafür auch entschuldigt, jedoch stehe ich immer noch zu vielen Punkten in diesem Schreiben! Schauen Sie, für 30 Kinder in der Klasse bin ich genausowenig verantwortlich wie die Lehrer bzw. die Schuldirektion! Ich schiebe die Schuld auf die Politik. Jedoch wurde ich für meine Kritik an der Politik auch noch verurteilt! Und ich bin immer noch der felsenfesten Überzeugung, dass unsere Regierung in Bezug auf die Bildungspolitik einen ernsthaften Fehler macht: sie investiert viel zu wenig in die Bildung der Heranwachsenden in Deutschland. Wie wäre es denn mit mehr Lehrkräften? Da fängt es ja schon an oder nicht?
Wie gesagt, ich bin eine Geächtete aber ich kann aber gut damit leben. Mein Mann kann damit nicht leben und er macht mir das Leben damit zur Hölle. Zur Hölle mit ihm. Ich kann nur sagen, ich stelle mich jeder Verantwortung, die ich bezüglich meines Schreibens zu tragen habe.

6. Ja ich habe nur wenig Zeit und ich entschuldige mich nicht im Gerinsgsten dafür. Ich bin berustätig, ich bin selbständig, verantwortlich für immerhin 5 Arbeitsplätze. In der freien Wirtschaft ist es sicherlich nicht immer so einfach wie in der Schule! Der Staat bezahlt die Gehälter pünktlich und regelmäßig, nich wahr? Dank der pünktlichen Steuerzahler wie mir z. B. ! Wenn bei mir meine Mandanten die Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlen, dann habe ich die Verantwortung dafür zu tragen, wie auch immer, dass meine Angestellten ihre Gehälter trotzdem pünktlich incl. der Lohnnebenkosten ausbezahlt bekommen.
Wissen Sie als Lehrerin eigentlich, wieviel Sorgen man da als Unternehmerin eigentlich hat? Wieviele schlaflose Nächte und auch durchgearbeitete Nächte da dahinter stecken?
Und mir will einer noch sagen, dass ich keine Zeit für die Schule habe und dadurch mein Sohn benachteiligt sein soll?
Diese Mütter, die ja so viel Zeit investieren und deren Kinder es dadurch in der Schule vom Ansehen her vielleicht besser haben, diese Mütter schlafen besser als ich, sie haben nicht so viel Sorgen wie ich! Sie müssen Ihren Geldforderungen nicht so hinterherrennen wie ich, um ihre Angestellten bezahlen zu können!
Haben diese Mütter denn Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen? Ich habe diese Arbeitsplätze geschaffen und ich schaffe noch mehr und ich möchte nichts davon hören, dass diese Hausmuttis mehr Wert sind als ICH, nur weil sie mehr Zeit für Schulbelange haben, das hört sich für mich wie ein schlechter Witz an! Und sorry, bei allem Respekt, aber ich kann diese Arbeit dieser Muttis nicht ernst nehmen, denn diese würde ich mit links tun, hätte ich viellicht 2 Stunden mehr Zeit in der Woche, wenn überhaupt(das wäre für mich eher eine Art Hobby, wen ich Zeit dafür hätte)
Ich lasse mir in dieser Hinsicht überhaupt nichts vormachen.
Ganz im Gegenteil: Als Unternehmerin in meinem Metier bin ich allein schon verpflichtet bei meinen Mandanten mit einem scharfen Auto vorzufahren (sonst nehmen sie Dich nicht ernst) und mich ab und an, wenn Termine mich dazu verpflichten, in Schale zu werfen!
Der liebe Gott hat mir außer Grips auch Schönheit mit auf den Weg gegeben und wenn ich erst recht in Schale geworfen bin und gezwungenermaßen meinen Sohn so in der Schule abliefern muss, dann ächten diese Muttis mich, eben allein nur deswegen (so taten sie es schon im Kindergarten). Bitte verstehen sie das! Soll ich es Mißgunst nennen? Auch diese Muttis, die sich so in den Schulen engagieren, leiden unter "Etwas"! Und dieses "Etwas", unter dem sie leiden, scheinen sie bei mir leibhaftig zu erkennen und deswegen hassen und ächten sie mich.
Und von mir erwartet da noch Jemand eine Art von Dialog? Ich verachte diese Personen mehr als diese mich. So ist es nun mal. Keine von denen hat es je nur mal versucht, micht konstruktiv und freundlich anzusprechen, obwohl ich immer freundlich gegrüßt habe, ohne meistens überhaupt zurückgegrüßt zu werden - verstehen Sie was ich Ihnen hiermit erklären will?
Es gibt in dieser Hinsicht für mich nur noch eine Quintessenz: Sorry für den fürchterlichen Ausdruck, aber schlicht und ergreifend "Arsch lecken".

6.) Nazijugend: ICH BIN AUSLÄNDERIN!!!
Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen und lebe immer noch in Deutschland, weil ich Deutschland liebe. Dennoch musste ich als Ausländerkind bis in die jüngste Vergangenheit nur allzuoft ausländerfeindliche Attacken erdulden!
Ganz im Gegenteil zu meinem Sohn (da ich sehr sprachenbegabt bin) konnte ich die Deutsche Sprache schon ab dem Kindergartenalter perfekt übernehmen und lernen. Überdies spreche ich auc heute noch Italienisch, da ich bis zum Alter von 5 Jahren eine Italienische Tagesmutter hatte. Dennoch verrieten mich meine hohen Wangenknochen als "Slawin" (für diese hohe Wangenknochen bin ich heutzutage übrigens sehr stolz - sie verleihen mir meine Schönheit und meine Jugend, denn Menschen meines genetischen Schlages altern nicht so schnell!)
Auch mein Vorname, den ich hier nicht nennen möchte, verriet mich natürlich.
Ich hatte sehr viele Auseinandersetzungen fremdenfeindlicher Art, bei denen ich körperlich schmerzhaft einstecken musste (in den frühen 80-er Jahren, als ich eine anreifende Jugendliche war). In der Neckarstadt damals, waren wir zwar viele Ausländer, dennoch wenn Du Pech hattest gerietst Du ausgerechnet in eine Gruppe "Deutscher Mädchen", wo Du gnadenlos vermöbelt wurdest. Dieses Pech hatte ich mehrere Male und dieses Pech prägte mich für mein Leben. Diese "Deutschen" Mädchen waren nur in der Gruppe stark! Eben, es war keine einzige Ausländerin in dieser Gruppe! Es waren asoziale Deutsche!
Wollen Sie wissen, wie die Geschichte weiter ging? Wollen Sie es wirklich wissen, wie diese Geschiche weiterging? Nun, ich war ein Mädchen, vielleicht 11 oder 12 Jahre alt. Natürlich erzählte ich diese schrecklichen Erlebnisse meiner Mutter und meinem Vater. Meine Mutter war ähnlich aufgebracht wie ich heutzutage, jedoch konnte sie nichts tun, da ich nicht in der Lage war konkrete Namen zu nennen, obwohl diese Personen auch auf meiner Schule waren. Sie war ohnmächtig, genau so wie ich heute.
Was war die Konsequenz der ganzen Piesackereien letztendlich?
Ich ergriff meine ehrgeizige Eigeninitiative: gekränkt und erniedrigt durch die erduldeten körperlichen und psychischen Attacken dieser asozialen Deutschen Individuen, eröffnete ich eines Tages meinen eigenen Feldzug (nennen Sie es Ammoklauf, Gott sei Dank wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht, was Shooter-Spiele sind und was echte Waffen sind, sonst hätte ich sie alle umgenietet).
Ich machte es cleverer als ein Amokläufer: Ich studierte die Gewohnheiten jeder Einzelnen heraus und passte jede Einzelne in kurzer Zeitperiode zeitversetzt ab und vermöbelte jede Einzelne so dermaßen, dass fast Jede um Gnade flehte! So erprügelte ich mir persönlich damals als Jugendliche die Macht, die ich brauchte, um normal weiterzukommen und endlich dauerhaft meine Ruhe zu haben! Keine Einzige dieser Deutschen Mitläuferinnenn kam mir jemals mehr in die Quere, und wenn, dann war es ein nettes Hallo! Ach was, dachte ich mir, es geht doch!
Soll das meinem Sohn widerfahren? Ich gebe zu, mein Sohn hat leider eine Sprachentwicklungsverzögerung gehabt und hält sich auch sehr oft bei meinen Eltern auf, die nicht so perfekt Deutsch sprechen (woher er den ein oder anderen falschen Artikel her hat)Das weist sich aber mittlerweile als fatal aus, denn die Kinder auf der Feudenheimer Grundschule sind wohl genauso grausam wie die damaligen Kinder in der Neckarstadt, eben die typisch Deutschen Kinder, die sich in der Gruppe stark fühlen.
Sie machen ihn fertig, auch wegen dieses Sprachdefizits und deswegen hasse ich diese Kinder und ebenso ihre Deutschen Eltern. Ich betone: Der Vater meines Kindes ist Deutscher!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dennoch unterstütze ich meinen Sohn dabei, sich dies nicht gefallen zu lassen! Die, die ihn wegen seines Defizits jetzt piesacken, werden ihn später sicherlich beneiden, so war es bei mir auch. Nur wünsche ich mir nicht, dass mein Sohn sich dazu gezwungen fühlen muss, denn ureigenen Feldzug gegen die piesackenden Personen zu führen, wie ich es damals tat. Muss das sein? Aber nun denn, wenn es sein muss, muss es sein!
Ich als ausländische Arbeitgeberin beschäftige derzeit ausschließlich Deutsche Arbeitnehmer.
Und deswegen der Vergleich zur Nazijugend! Ich war bin und werde immer ein Karnacke sein! Ich kann nicht wählen gehen, obwohl ich wie Du hier arbeite und Steuern zahle!
Was wollt Ihr denn Alle von mir noch? Soll ich es noch auch dulden, dass mein Mischling (ein halber Kroate, gemischt mit einem oberfränkischen Deutschen, der aus der Nähe von Wunsiedel, wo ständig Rechtsradikale sich aufhalten und die Gegend eh Braun ist)hier aufgrund seines "Sprachdefizits" fertig gemacht wird? Ich werde es nicht dulden, da ich als Ausländerin bei Weitem besser sprechen, lesen und schreiben, geschweige denn unternehmerisch tätig zu sein in der Lage bin, als viele andere Deutsche Frauen hier aus meiner Gegend hier. Aufgrund der gemachten Erfahrungen hier in meinem Wohnort Feudenheim, kann ich nur sagen, dass Ausländer, vor allem erfolgreiche Auländerinnen wie ich hier nicht besonders beliebt sind. Ich merke das, ich fühle das und belehre mich nicht eines Besseren, denn Du hast nicht das Feingefühl dafür und Du weißt nicht wie das hier in diesem Dorf "Feudenheim" ist!

7.) Ich finde es ebenso immer noch gut, die Möglichkeiten zu nutzen, die sich uns eröffnen durch ein ehrliches und klärendes Gespräch mit den Lehreren und der Schulleitung. Ich persönlich verspreche mir Viel davon, da ich auch Viel vom Schuldirektor und doch auch Verständnisbereitschft von der Klassenlehrerein halte. Ich denke, wir kommen da doch zu einem grünen Zweig.
Bei mir ist es immer so: Bevor der Feldzug bzw. der totale Krieg kommt, müssen sehr viele Gespräche vorangehen - und ich bin eben eine optimistische Person, ich glaube daran, dass ich mit diesen Leuten echt reden kann!Denn sie sind auch nur Menschen, von denen ich erwarte, dass sie mir auch zuhören, denn ich selbst bin auch nur ein Mensch
Mal sehen, was dabei herauskommt, ich hoffe nur das Beste für mein Kind!
Fehler!
von Mütterchen (Eltern), 06. Nov 22:24
Leider kann man hier nicht editieren, deshalb für alle, die besser zählen können als ich(ich unterrichte auch Mathe), ich habe meinen Zählfehler in der Auflistung auch gemerkt.
Ich könnte behaupten: "Das wird nie wieder vorkommen!" Aber das wird nur ein Wunsch sein.

Also, mir geht es meist mehr um den Inhalt als um Äußerlichkeiten (bei Texten, bei Menschen, bei ...)
Zickenalarm? Gegen Diskriminierung!
von Mütterchen (Eltern), 06. Nov 22:21
Hallo Gypsylina,

zu deinem Beitrag habe ich verschiedene Anmerkungen bzw. Fragen.

1. Ich glaube, dass du bei deinem ersten Beitrag sehr wütend warst, deshalb versuche ich jetzt mal nicht alles auf die Goldwaage zu legen.

2. Wer hält Ritalin für notwendig? Hat ein Lehrer dies gesagt? Dann ist das ohnehin Quatsch ohne Diagnose. Oder hast du das Gefühl, dass die Lehrer nur ruhige Kinder ertragen?

3. Ist dein Kind eine Zicke? Zicken sind keine Randgruppe, sondern zeigen Verhaltensweisen, die in der Schule nicht zu tolerieren sind. Es reicht Müttern schon, wenn ihre Töchter (und die sind es ja meistens) zicken und freuen sich, wenn die Zickerei meist am Ende der Pubertät aufhört. In der Schule ist die Zickerei nicht mehr aufzufangen, wenn ordentlicher Unterricht für alle laufen soll, auch für die Zicken. Natürlich hast du Recht, dass niemand einen anderen diskriminieren darf. Aber man darf doch auf nicht ertragbare Verhaltensweisen aufmerksam machen, oder? Dann muss jedoch deutlich - und auch Erstklässler können das verstehen - darauf aufmerksam gemacht werden, dass es um diese Verhaltensweise geht und nicht um den gesamten Menschen.

3. Hat dir der Lehrer oder deinem Kind die Notwendigkeit des Einzeltisches erklärt? Manchmal gibt es - wenigstens für eine gewisse Zeit - Gründe für Einzeltische.

4.Was für Nöte hat dein Kind? Hat der Lehrer sie vielleicht schon öfter gehört, so dass er sie nicht wiederholt hören will? Manchmal ist es für Kinder (jeden Alters) nicht nachvollziehbar, warum ein Erwachsener (nicht nur Lehrer)nicht jedem gleich lang oder gleich intensiv zuhören kann. (Wer hat das nicht schon selbst erlebt???)

5. Hast du schon so schlechte Erfahrungen gemacht, dass du von "geächteten" Eltern sprichst? Dein Kind ist doch erst seit wenigen Wochen in der Schule? Ist da schon so viel passiert? Wurdest du schon "geächtet"?

6. Kinder von Eltern, die sich kümmern haben tatsächlich Vorteile in der Schule. Manchmal können das Eltern besser, die nicht arbeiten. Das kann nicht verallgemeinert werden. Ich ärgere mich auch oft, dass ich (weil berufstätig) nicht immer zur Stelle sein kann, wenn in der Schule was los ist (Probleme, bzw. Veranstaltungen). Aber ich bemühe mich, bei Problemen - nach tiefem Durchatmen - trotzdem "da" zu sein. Es gibt (leider) auch Eltern, die zwar Zeit haben, sich aber trotzdem nicht kümmern, also sich mit dem Kind und seinen Problemen auseinanderzusetzen und ihm Begleiter und auch "Lenker" zu sein.

6. Den Vergleich mit der Nazijugend finde ich voll daneben. Dann ist jede Schülergruppe schon fast im Verdacht zur Nazijugend zu gehören. Es ist nicht neu, dass sich in einer Gruppe sehr schnell etwas entwickelt, was ein einzelnes Kind nicht tun würde, die sogenannte Gruppendynamik. Ich will dieses Verhalten auf keinen Fall als positiv darstellen, aber jeder, der mit einer Gruppe unterwegs ist (bei wirklich Erwachsenen lässt das dann zum Glück nach), kennt die daraus entstehenden Probleme. In dem Zusammenhang ärgert mich auch die Bezeichnung "Brut", die nämlich auch oft von Nazis gebraucht wird (dann gegen Ausländer). Also meine Bitte, mit solchen Vergleichen etwas vorsichtiger sein (aber siehe meine Anmerkung 1).

7. Ich finde es sehr gut, dass du den Konflikt konstruktiv lösen willst. Dazu wünsche ich dir viel Glück. Nutze die Anregungen von Legolas und Markus, der Verweis auf die anderen Foren (EMGS und Grundschultreff) ist sicher sehr sinnvoll. Frage aber auch deinen Sohn, was er sich von der Schule/den Lehrern wünscht. Versuche (aber das hast du sicherlich schon), herauszufinden, welche wirklichen Probleme (wenn es denn welche gibt)dein Sohn in der Schule "macht". Ziehe die Lehrer mit ins Boot, alle sollen doch das Wohlergehen deines Sohnes (und des Schulbetriebes - sprich die angemessenen Interessen der anderen Schüler) im Blick haben. Daher nutzt kein Gegeneinander. Vor allem zu diesem Zeitpunkt sehe ich noch gute Chancen für eine gute Lösung. Wenn die Situation wirklich verfahren ist, also sich keiner im Interesse des Kindes auf den anderen zubewegen kann, dann kämpfe für dein Kind. Deine jetzige "Waffe" sollte ein ehrliches Gespräch sein. Über das, was bei Nichterfolg nötig ist, würde ich jetzt noch nicht nachdenken, denn das macht noch mehr wütend und dann ist das Gespräch kaum noch ruhig zu führen. Lass dir dann aber auf jeden Fall helfen. Ich hoffe, dass du auf Lehrer triffst, die auch Fehler zugeben können, dir in Ruhe ihre Situation erklären können und die dein Kind, wenn sie es besser kennen/verstehen lernen, gut annehmen können. So ein Gespräch kann nämlich auch dem gegenseitigen Kennenlernen dienen: Bedürfnisse, Probleme, Sichtweisen, Ängste...

Also viel Glück bzw. Erfolg für dein Kind und dich wünscht euch das Mütterchen
(Mutter eines 13jährigen und Lehrerin)
Mensch Markus...
von Legolas (Eltern), 06. Nov 20:13
Du warst nicht gemeint, wenn du dir den Schuh trotzdem anziehen willst?!?

Aber ich freue mich dass du endlich mal ein wenig Empathie aufbringen kannst!

"""Wenn die Eltern der Meinung sind, die Schule sei Schuld und die Lehrer der Meinung sind, die Eltern hätten Schuld, so wird das Kind dazwischen zerrieben.""""
Absolut richtig, da sollte man bei einem Erstklässler schnell handeln!

""" Das sollte auf jeden Fall vermieden werden.Da finde ich es besser, vielleicht einmal zu schlucken und Fachleute beurteilen zu lassen, woran es denn nun liegt.""""

Ich glaube das Kind hatte schon genug zu schlucken.

Grundschultreff ist keine schlechte Seite,da sind die meisten schon dahinter gekommen das es nicht immer nur an den Kindern oder Eltern liegen kann.

VG Legolas
...
von Markus (Eltern), 06. Nov 19:07
@Legolas: Deine Unterstellungen treffen nicht zu. Weder habe ich irgendwelche finanziellen noch politischen Interessen, noch habe ich den anderen Thread in irgendeiner Art und Weise geschürt. Die Ausfälle der EMGS-Mitglieder haben diese ganz alleine zu verantworten. Und auch dein Ratschlag hier spricht wieder für Tunnelblick der EMGS.

@Gypsilina

Ich finde es gut, dass du das Problem konstruktiv lösen möchtest. Ich bin kein Lehrer, habe allerdings ein Kind, das leider nicht immer "pflegeleicht" ist. Ich bitte dich, dir vorurteilsfrei eine andere Sicht der Dinge, die möglich sein kann, durchzulesen.

Es kann sein, dass die Lehrerin es sich einfach machen möchte und dein Kind deshalb in die Einzelbank setzt. Wenn dein Kind sich lächerlich gemacht und ausgegrenzt fühlt, hat zumindest die Kommunikation nicht funktioniert. Aber vielleicht hat die Lehrerin mit guter Absicht gehandelt und überhaupt nicht realisiert, wie es bei deinem Kind angekommen ist. Ein Kind mit Aufmerksamkeitsproblemen profitiert nämlich ungemein von einer solchen Einzelbank, da ein großer Teil der Ablenkungen wegfällt.

Aus meiner Erfahrung heraus empfehle ich dir, Hinweise der Lehrer nicht mit einem "mein Kind ist in Ordnung, was wollen die denn" abzutun. Ich hätte niemals gedacht, dass mein in Kiga und zuhause pflegeleichtes Kind in der Grundschule solche Probleme bekommt. Die Anforderungen, die in der Grundschule gestellt werden, sind einfach andere. Und ein aufmerksamkeitsgestörtes Kind kommt z. B. mit den plötzlich in großer Zahl auf es einprasselnden Reize und Anforderungen nur schwer klar. In diesem Fall die Schuld alleine bei der Lehrkraft und der Schule zu suchen, kann der Auftakt zu einer langen Leidensgeschichte des Kindes sein.

Mein Tip: Sollten sich die Lehrer massiv beschweren, versucht Ursachenforschung zu betreiben. Es hat nichts damit zu tun, dass ein Kind pathologisiert wird, wenn eine vernünftige Diagnostik durchgeführt wird. Sucht euch eine anerkannte Kinder- und jugendpsychiatrische Praxis in der Nähe, kümmert euch um einen Termin und nehmt evtl. Wartezeiten in Kauf. Dann habt ihr ein ziemlich unangreifbares Gutachten in der Hand. Vorsicht vor schnellen Gefälligkeitsattesten von Kinderärzten oder Psychologen. Die Diagnostik von ADHS u. ä. gehört in die Hände von Spezialisten. Stellt sich heraus, dass euer Kind ein Problem hat, so wisst ihr, woran ihr arbeiten müsst. Und könnt die Mitarbeit der Schule einfordern, da dann klar ist, dass es sich eben nicht um ein schlecht erzogenes Kind handelt. Und wenn euer Kind kein Problem hat, wisst ihr, dass das Problem tatsächlich bei der Lehrerin/Schule liegt und ihr könnt entsprechend reagieren.

Wenn die Eltern der Meinung sind, die Schule sei Schuld und die Lehrer der Meinung sind, die Eltern hätten Schuld, so wird das Kind dazwischen zerrieben. Das sollte auf jeden Fall vermieden werden.Da finde ich es besser, vielleicht einmal zu schlucken und Fachleute beurteilen zu lassen, woran es denn nun liegt.

Mein Forentip ist www.grundschultreff.de. Da werden Sie geholfen.

Markus
....
von Legolas (Eltern), 05. Nov 21:37
Schade würde dir gerne helfen!

Es war mir schon klar dass sich jetzt ganz schnell irgendwelche Leute einmischen, deren Kinder wenn sie überhaupt welche haben, und die vermutlich selbst Lehrer sind, aus Angst um die Ehre des Berufsstandes, einmischen um einen Kampf den sie schon verloren haben wieder neu aufzuwiegeln. Schade auch, dass es hier wieder mal vorrangig darum geht um irgendjemand schlecht zu machen nur damit man selber nicht angegriffen wird. Der andere Thread wurde von Leuten geschürt, die rein finanzielle und politische Interessen hatten und jetzt klein beigeben, damit es sie nicht noch schlimmer erwischt.

Ich würde aber gerne dir und deinem Kind helfen, weil ich weiß wie es ist wenn einem sowas passiert.
Und ich bin kein Lehrerhasser, meine beste Freundin ist Lehrerin. Auch mein Kind hat heute sehr gute engagierte Lehrer, mit denen gute Gespräche möglich sind. Ich wollte dir wirklich nur Hilfe anbieten, das würde ich auch gerne per E-Mail oder sonstwie tun, aber dazu habe ich hier nicht die Möglichkeit, deswegen meine Bitte dich in unserem Forum anzumelden.Weil ich weiß wie es ist, wenn faule Menschen einem raten man soll sein kerngesundes, nur nicht angepasstes, Kind mit Medikamenten ruhigstellen, nur damit man einen ruhigen Lenz schieben kann. Wenn einem Ärzte bestätigen, das dass Kind nichts hat und die Diagnosen von Lehrern einfach in den Wind geschrieben werden. Es hört sich vielleicht etwas krass an aber dahinter steckt ein System, was schon seit Jahren in Deutschland erfolgreich angewendet wird. Sicher haben die Mehrheit der Lehrer einen gesunden Menschenverstand und lassen sich nicht darauf ein, aber ich kann leider nicht mehr an Einzelfälle glauben.Was nicht sein kann darf nicht sein, du hast es gerade selber erlebt!
Es ist mir auch egal, was jetzt der eine oder andere denkt, ich für meinen Teil musste mit den Tränen kämpfen als ich deinen Beitrag gelesen habe, weil ich dachte schon wieder so ein kleines Kind, warum nur??? Einfach schrecklich, ich wünsche euch wirklich das allerbeste!

VLG Legolas
Ich suche das konstruktive Gespräch mit Lehrern und Schulleitung
von Gypsylina (Eltern), 05. Nov 20:45
Zwar ist die Problematik mit meinem Kind in der Schule derzeit sehr belastend für mich, jedoch war mein erster Gedanke, den konstruktiven Dialog mit der Schule zu suchen. Ich erhoffe mir zumindest, dass das etwas bringt - wie gesagt, Lehrer sind auch nur Menschen, von denen ich voraussetze, dass man sich mit ihnen an einen Tisch setzen und reden kann. Ich probiere es zumindest aus und werde auch gerne darüber berichten.
Vor Einschalten der EMGS...
von Pfeiffer mit drei f (Lehrer), 05. Nov 20:20
... würde ich dies hier lesen:

http://www.schulradar.de/forum/bildungspolitik/emgs-eltern-fuer-mobbing-und-krawall

fff
Und ewig grüßt das Murmeltier....
von Legolas (Eltern), 05. Nov 18:58
Hallo Gypsiolina,

ich habe vor drei Jahren exakt das gleiche erlebt was du hier beschreibst.Ich habe meine Geschichte im Forum der EMGS veröffentlicht und dort Hilfe und Unterstützung erhalten, die Lehrerin die mein Kind damals gemobbt hat darf heute nicht mehr unterrichten. Wenn du hilfe brauchst wirst du diese im Forum der EMGS ( Elterninitiative gegen Mobbing und Gewalt an Schulen) www.emgs.de erhalten. Denn Hilfe und Unterstützung wirst du brauchen!

Viele Grüße, Legolas
Die Nöte unserer Kinder werden nicht ernst genommen!
von Gypsylina (Eltern), 04. Nov 21:32
Zuallererst möchte ich hier klar stellen, dass ich auf keinen Fall der Meinung bin, alle Lehrer sind schlecht. Lehrer sind auch nur Menschen, die ihren Beruf ausüben - die Einen üben diesen Beruf hervorragend aus, Andere wiederum nicht. Warum sollte es in diesem Beruf denn auch anders sein, als in allen anderen Berufen?
Auch ich bin Mutter eines gemobbten Kindes und schaue mir die Dinge, die im Schulalltag nicht in Ordnung sind an und leide darunter, weil auch ich mich zurzeit ohnmächtig fühle.
Mein Kind leidet! Mein Kind wird diskriminiert! Und das Schlimmste: die Klassenlehrerein hat den Auftakt zu dem Ganzen gegeben. Sie war es, die mein Kind ausgegrenzt und vor der ganzen Klasse lächerlich gemacht hat, indem sie ihn separat an einen einzelnen Tisch setzte. Sie ignoriert regelmäßig seine Nöte, wenn er ihr diese mitteilen möchte, die Piesacker bekommen hingegen Gehör. Diese Piesacker sind Kinder, die nur als Mitläufer in der Gruppe stark sind und eben diese werden von der Lehrerin wahrgenommen. Und ich frage Euch Lehrer da draußen: das soll Pädagogik sein? Ich sehe das zumindest nicht so! Mitläufer und Personen, die nur in der Gruppe Macht ausüben können erinnern mich persönlich äußerst stark an die Nazijugend. Ist es wohl das Ziel, solch eine Brut in unseren Grundschulen heranzuziehen? Mein Kind ist ein Erstklässler, der wohl nicht ruhig gestellt genug ist (Ritalin sollte ich ihm am Besten verabreichen, damit die Lehrer es einfacher haben). Das werde ich niemals tun, denn mein Kind ist in Ordnung. Für die Überforderung der Lehrkräfte bin weder ich verantwortlich noch ist es mein Kind.

Auch Zicken haben eine Daseinsberechtigung, selbst wenn Zicken in die Schule gehen, dürfen sie aufgrund ihrer persönlichen Veranlagung so nicht an den Pranger gestellt werden. Dies gilt übrigens für jede andere (Rand)gruppe in unserer Gesellschaft ebenso. Ob Andersgläubig, anderer Hautfarbe, homosexuell oder was auch immer: welches Gesetz in diesem vermeintlich demokratischen Staate, in dem wir leben, gibt einem Lehrer das Recht, eine Einzelperson aufgrund einer persönlichen Eigenschaft vor der gesamten Klassengemeinschaft zu erniedrigen, zu beleidigen und psychisch zu verletzen - erst recht, wenn es sich um Kinder handelt, die sich nicht wie Erwachsene dagegen wehren können?
Welcher Elternteil es wagt, dagegen offensiv aufzumucken, wird geächtet und das soll Meinungsfreiheit und geschweige denn ein gerechtes und zeitgemäßes Schulsystem sein?
Warum haben Kinder von nichtarbeitenden Muttis wie z. B. Arztfrauen die besseren Karten in der Schule? Ist es nicht eine artspezifische Lobby, die sich hier herausgebildet hat? Haben wir wirklich Alle dieselben Chancen in diesem Land? Reicht Intelligenz allein zur gerechten Empfehlung in die weiterführende Schule wirklich aus?
Das sind alles Fakten und Fragen, die mich persönlich bezüglich meines Kindes beschäftigen.
Auf all dies habe ich noch keine Antworten.
Auf Dauer werde ich aber nicht mehr einfach nur zusehen; ich werde wieder in die Offensive gehen, denn ich werde es nicht zulassen, dass mein Kind durch Mobbing in der Schule kaputt gemacht wird.
Alles Käse, Woman?
von Nick Knatterton (Eltern), 17. Sep 08:21
Freut mich, wenn Leute sich gleich mit einem treffenden Namen vorstellen. - Ein Lehrerfreund bin ich nicht. Aber es ist auch denkbar, dass Ihr Prinzesschen tatsächlich zickig war.

Der Hauptpunkt allerdings ist der, dass langsam in dieser narzistischen (narzistisch=verliebt ins eigene Spiegelbild) Gesellschaft jeder mit aller Macht eine missliebige Rückmeldung der Umwelt verhindern will. Lehrer wollen sich nicht beurteilen lassen, Schüller wollen keine Kritik hören, und Schläger töten jemanden, der sie bei ihrem miesen Handwerk stört. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen.

Aber wenn sowieso alles Käse ist ....
Diskriminierung von Lehrern gegenüber Schüler
von Kaesewoman (Eltern), 16. Sep 19:13
Meine Tochter kam heut weinend nach Hause.Nach dem ich sie fragte wieso und weshalb und warum meinte sie zu mir."Mutti weisst du die Lehrrin hat mich heute vor der ganzen Klasse witzig gemacht"Sie hat zu den anderen kindern gesagt wollt ihr mal eine zicke sehen und da haben sie meine tochter übelst beschimpft,Grimassen u.s.w.gezogen ohne das die lehrerrin eingesprungen ist.Sie hat dieses verhalten der kinder so geduldet.Und da frage ich mich das sollen Pädagogen sein?meines erchtens NEIN.und dann wurde meine tochter noch zu allem dem als lügnerin hin gestellt nur weil sie in ihrem ranzen nicht das hausaufgabenheft gefunden hat.und als drittes wurde meine tochter aus dem zimmer gezogen am handgelenk was ihr weh tat.und da frage ich mich echt was sind das für lehrer und meine tochter besucht gerade mal die 2 klsse.Ich bin fix und fertig dadurch.An die bildungsagentur habe ich mich auch gewandt aber die stehen ja nicht auf de seite der eltern.

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