Staatliches Gymnasium oder Privatschule?

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positive Erfahrungen
von Perseus (Eltern), 25. Jun 17:46
unser kind geht auf eine konf. Schule in priv. Trägerschaft. Diese Schule kann ich nur empfehlen
25 Schüler je Klasse
engagierte Lehrer
kein Unterrichtsausfall
gut ausgestattete Fachräume
ein aktiver Elternrat
intensiven Austausch mit ausländischen Schulen
Aktionen zur Vermeidung von Mobbing und Gewalt
und ganz bestimmt keine geschenkten Klassenarbeiten

Unabhängig der Trägerschaft halte ich Engagement für entscheidend wichtig.



Ja
von Hilde (Eltern), 15. Mär 10:18
@Bibbi
Ja die Erfahrung habe ich auch gemacht. Bei uns in der Nähegibt es eine Privatschule, da ist mein Kind mit einem der Schüler befreundet. Ich hab mich schon immer gewundert wie gut die Schüler da abschneiden. Dabei kamen mir die Freunde gar nicht so wissensdurstig oder überschlau vor. Ich hab dann mal nett gefragt und dann haben sie mir ein paar Klassenarbeiten gezeigt, die sie geschrieben hatten. Danach war mir alles klar.
Nein danke, da habe ich lieber ein Kind mit etwas schlechteren Noten, das aber wirklich etwas gelernt hat.
Privatschulen
von Bibbi (Eltern), 13. Mär 21:54
Ich habe bei Privatschulen meine Bedenken. Die Lehrer an Privatschulen sind Arbeitnehmer die wie in jedem anderen Unternehmen an Ihrer Leistung gemessen werden. Also muss die Leistung der Klasse gut sein, egal mit welchen Mitteln (z. B. sehr leichte Klassenarbeiten). Oder eine bessere Bewertung der Leistung der Schüler.
@Hilde
von johjoh (Ehemalige), 09. Feb 22:39
Nein, sie ist in Rheinland-Pfalz.
@johjoh
von Hilde (Eltern), 09. Feb 07:42
war das diese Schule hier, von der du berichtest?
http://www.welt.de/hamburg/article2414557/Behoerde-erteilt-Nenas-Schule-strenge-Auflagen.html#reqRSS
Mobbing, Stress und Ärger...
von johjoh (Ehemalige), 09. Feb 02:06
... hat man an vielen Schulen. Auch in einigen Privatschulen. Da wir beide Eltern ganztags berufstätig sind, haben wir aber eine Ganztagsschule gesucht. Und da gab es nur Privatschulen. Hatten dann für Mobbing, Stress und Ärger auch noch viel Geld bezahlt :-(
Meine Meinung
von Zimtstern26 (Schüler), 08. Feb 22:36
Ist es wirklich die Frage nach der Qualität der Schule ,die wichtig bei der Entscheidung ist?
ES geht doch um das Gesamtbild!
Mobbing,Stress,Ärger mit Noten und CO. gibt es an allen Schulen.Das gab es schon immer und wird es auch immer geben.Fragen Sie doch mal ihr Kind was es will ,wenn es sich wohlfühlt und gerne in die Schule geht ,ist doch alles prima.Ich merke gerade ,dass ich froh bin ,das meine Eltern sich nicht von irgend welchen Einzelschicksalen beeinflussen ließen , es ist bei uns ein Überlebenskampf ,aber es ist auch das ,was mich motiviert
Gute und schlechte Erfahrungen
von Islandis (Eltern), 07. Feb 13:08
Wir gehen auf Mallorca in eine kleine priv. nicht anerkannte Deutsche Schule. Der Sohn ist hier geboren, obwohl wir 650,- Euro/Monat zahlen wird mein Sohn auch hier von einigen Lehrern gemobbt und nicht korrekt in den Arbeiten bewertet. Es ist schon soweit, dass eine Lehrerin meinen Sohn 7. Kl. aus der Toilette schreit und behauptet, er schliesse sich die ganze Pause dort ein! (Wozu sollte er das) Es geht nicht mehr und wir bewerben uns in Deutschland auf einer staatl. Schule, obwohl ich (Mutter) 30 Jahre hier lebe und mein Sohn hier geboren ist und immer auf spanische Schulen gegangen ist. Im grossen und ganzen denke ich, dass die Schulen im Vergleich zu Spanien in Deutschland viel besser sind, die Lehrer haben eine laengere und bessere Ausbildung, das System ist nicht so militant wie hier. Aber richtig ist auch, dass es meist am Lehrer liegt und immer hat der Schueler die Schuld an schlechten Noten. Einmal musste mein Sohn wegen psychosomatischer Erkrankungen ein Jahr lang zu einen Psychologenmit Antidepressiva, wir wechselten die Schule mitten im Jahr und nach Jahren trafen wir die Lehrerin von damals wieder, die ein Leidensjahr mit den Worten "ich habe mein bestes gegeben" abtat. So lernt man, fuer sein Kind dazusein und ihn zu unterstuetzen, ein anderer wird es nicht tun. Im Notfall wuerde ich auch mein Kind (heute) ganz aus der Schule nehmen und zu Hause per Internet oder privat unterrichten, da koennte man mir ruhig drohen vom Amt.
Im Gegensatz dazu war die Lehrerin danach 2/3. Klasse einfach super und sie tat alles fuer dieses Kind und sie hat ihn wirklich aus diesem Sumpf herausgezogen. Es sind leider nicht alle Lehrer aus Berufung und im Endeffekt kann man nur so lange suchen, bis man die Schule mit den richtigen Lehrern gefunden hat oder zu Hause bleiben. Dann ist es auch egal, ob privat oder staatlich. Fuer meinen Teil bin ich froh, mir eine Schule, die Geld kostet leisten zu koennen auch wenn man dafuer auf anderes verzichten muss. Hilfe kriegt man NIRGENDWO, wenn man darauf baut, bleibt das Kind auf der Strecke, das ist meine Erfahrung.
Schlechte Erfahrungen mit Privatschule
von johjoh (Ehemalige), 05. Feb 06:17
Wir suchten 2003 eine Ganztagsschule für unser Kind und fanden eine ganz neu gegründete Privatschule mit dem Slogan "Ich träume von einer Schule, die sich wirklich um mein Kind kümmert". Anfangs lief alles super, wir hatten auch viel Verständnis für Dinge, die nicht so dem Grundsatz der Schule entsprachen. Diese Schule war ja schließlich im Aufbau begriffen. Leider änderte sich in den Jahren so einiges und für uns war es ein Durcheinander, wer das Sagen an dieser Schule hatte. Als dann unser Kind ohne Begründung nicht mehr zum neuen Schuljahr zum Unterricht kommen durfte, war das Chaos komplett und der Slogan "Ich träume von einer Schule..." wurde zum Albtraum. Wir sind aber nicht die einzigen Eltern, denen es an dieser Schule so ergangen ist. Heute ist die Gründerin dieser Schule leider nicht mehr Geschäftsleitung und auch nicht mehr Direktorin (lt. Internetseite).
Wir können nur sagen: Vorsicht bei Privatschulen, welche noch nicht staatlich anerkannt wurden.

@ Redaktion / Moderatoren
von anker (Eltern), 30. Sep 17:48
Warum erscheinen die Beiträge gleichzeitig in mehreren Threads? Könnt Ihr (Sie) das ggf. beheben, so dass Beiträge nur in dem Thread erscheinen, in dem sie tatsächlich gepostet wurden?
Dank im Voraus!
an pipip (Eltern)
von anker (Eltern), 30. Sep 17:46
Eine Antwort auf Ihre Fragen blieb ja bekanntlich offen:

Dass vs. das: Wenn man es in der Schule richtig und sinnvoll gelehrt bekam, beherrscht man diese Regel ohne jedwede Probleme.

Ihre zweite Frage:
Äußern darf sich jeder: oder wie steht es um die Meinungsfreiheit?
Privat- oder Regelschule?
von Setterfan (Eltern), 26. Sep 15:07
Zumindest in Bayern gibt es die schöne Unterscheidung zwischen staatlich genehmigten und staatlich anerkannten Privatschulen. Schüler einer staatlich genehmigten Schule (unser Sohn war auf einer solchen Realschule) legen Abschlussprüfungen als Externe ab.
Das bedeutet:
1, Es zählt nur die Note, die in der Abschlussprüfung erreicht wird! Das kann böse in´s Auge gehen. Da hat ein Schüler, der seit sechs Jahren in Deutsch auf der Zwei steht, plötzlich eine Fünf. Er verbessert sich durch eine mündliche Zusatzprüfung auf die Vier, stärker verbessern kann er sich nicht. Die Folgen für eine Lehrstellensuche kann man sich vorstellen.
2, Die Schüler müssen in drei weiteren Fächern mündliche Prüfungen ablegen, auch hier zählen nur die Prüfungsnoten.
3, Prüfer sind (neben den "eigenen" Lehrern) Lehrer aus staatlichen Schulen.

Mein Sohn war auf einer Ganztagsrealschule und ich habe es genossen, mal nicht für Hausaufgaben und Vorbereitungen zuständig zu sein. Seine großen Brüder besuchten staatliche Schulen und es gab viele Kämpfe deswegen.
Die Freiheitm die Schulform zu wählen
von ElkeRS (Eltern), 27. Apr 14:20
Meine Töchter gehen beide auf eine Privatschule. wir haben sie nicht ausgewählt, weil sie eine Privatschule ist, sondern weil sie uns gefallen hat. Wir haben uns die Schulen der Umgebung angeschaut, uns mit anderen Eltern und Schülern ausgetauscht und letztlich unseren Kindern die Wahl gelassen. Wir fanden alle diese Privatschule weitaus am Besten. Sie kostet 80 Euro im Monat, kein Betrag, der zu einer 2-Klassen-Gesellschaft führt. Die Leherer sind engagiert, der Ton respektvoll, der Geist liberal, die Unterrichtsqualität hervorragend ... was soll ich sagen. Es gibt mit Sicherheit auch staatliche Schulen, die hervorragend sind. Es wird auch miese Privatschulen geben. In unserer Umgebung war es zufällig eine Privatschule, die das bot, was für uns das Richtige war. Ob Gymnasium, Gesamtschule, Privatschule oder staatliche Schule: Gut, das es ein breites Angebot gibt, denn jeder hat andere Bedürfnisse.
An MaxL. (Ehemalige) (Privat vs. Staatlich )
von pipip (Eltern), 25. Apr 22:33
1. Es gibt das Wort "das" und das Wort "dass". Ist es eine Frage der Intelligenz, jeweils die richtige Schreibweise einzusetzen?
2. Sollte vorhergehende Frage mit "ja" zu beantworten sein, so stellt sich die Frage: "Dürfen solche sich über Schule äußern?"
Gegen Privatschulen
von Nickname (Ehemalige), 24. Apr 23:32
Ob gut oder schlecht- wahrscheinlich gibt es beides- Privatschulen sind auf jeden Fall der falsche Weg. Sonst führt dies am Ende zu dem, was wir jetzt schon im Gesundheitswesen mit privaten und gesetzlichen Krankenkassen haben: einem 2-Klassen-System, das aus Privilegierten (meist Reiche) und dem Rest besteht.Und damit wäre die Chancengleichheit im Bildungswesen dahin.
Staatliche Schulen sind auch gut
von Klassenclown (Schüler), 24. Apr 19:23
Liebe Eltern!
Ich melde mich hier jetzt mal als einziger Schüler. Ich hab schon beides erlebt:zuerst war ich auf einer Privatschule,die ich aber dann verlassen habe,weil ich in der Klasse gemobbt worden bin. Jetzt bin ich auf einem Gymnasium und versteh mich mit meine Klassenkameraden richtig gut und das Wort Mobbing gibt es bei uns nicht.
Meine Empfehlung: Suchen Sie für ihre Kinder eine Schule mit einem Anti-Mobbing-Programm oder etwas Ähnlichem.
Privat vs. Staatlich
von MaxL. (Ehemalige), 23. Apr 09:00
Also wenn ich mal ehrlich bin, so denke ich das es bei einiges Privatschulen genauso ist wie bei Staatlichen, es gibt gute, sehr gute und richtig schlechte.

Ich denke gerade Privatschulen die sich neu etablieren haben da einen ganz besonders schweren Stand, zumal ja meistens auch die Planung eben jener doch recht peinlich verläuft.
Da wird die Schule eröffnet ohne das eine ausreichende Anzahl von Lehrer vorhanden ist oder diese schlichtweg die falschen Fächer "können".
Aber ganz ehrlich wer würde schon auf eine Privatschule gehen bei der gesagt würden " Wir machen den selben Stoff wie die Staatlichen, wir sind auch autoritär und wir verlangen auch eine Menge"

Das wollen viele Eltern die ihre Kinder doch dahinschicken garnicht hören, entweder "neues" "unglaublich" gutes System oder zumindest "hier wird ihr Kind von A bis Z bemuttert um sicher zugehen das ihm sogut wie nichts passieren kann.
Private Ersatzschulen
von Sammy (Eltern), 22. Apr 21:10
Hallo liebe Eltern,
nur mal so als Info, es gibt neben den reinen Privatschulen auch noch die Schulen in privater Trägerschaft die völlig kostenlos sind. meine Kinder besuchen alle eine solche Schule, allerdings in unterschiedlichen Schulformen (Gymnasium,Hauptschule). Elternarbeit wird bei uns groß geschrieben. Bei Klassenpflegschaftssitzungen ist in der Regel jeder Schüler durch mindestens einen Elternteil vertreten. Bei Schulpflegschaftssitzungen oder Schulkonferenzen gibt es keinen leeren Stuhl.Schulmitwirkung steht nicht nur im Gesetz sondern wird gelebt. Wir Eltern haben ganz viel Einfluss auf die Schullaufbahn unserer Kinder. Wir sind eingebunden in den ganz normalen Schulalltag und gestalten diesen aktiv mit.
Diese enge und sehr persönliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus wirkt sich natürlich auch auf den weitern Lebensweg unserer Kinder aus. An der privaten Hauptschule meines Kindes verlässt kein Schüler nach der Klasse 10 die Schule ohne Perspektive. So gehen im Schnitt ca. 15% zum Gymnasium und machen ihr Abi, 20% machen ihr Fachabi und die restlichen 65% haben einen Ausbildungsplatz.

Also, es geht auch ohne hohes Schulgeld!
Staatlich oder Privat
von Schäfchen (Eltern), 17. Apr 09:27
Hallo liebe Eltern,
...ich finde es schön auch mal zu lesen das es doch noch einige Staatliche Schulen mit FÄHIGEN Lehrern gibt.
Wir hätten unser Kind auch gern auf dem staatlichen Gymnasium gelassen,aber das war leider absolut unmöglich.Hat hier Jemand schon mal die traurige Erfahrung machen müssen,wenn z.B.das Kind nicht mal mehr lächeln kann?Morgens aufwacht und sofort die Tränen laufen?!Weil es u.a.von der eigenen Klassenlehrerin gemobbt wird und sich noch so verausgabt im Unterricht,lernt,lernt und nochmals lernt und tritt trotzdem auf der Stelle?Richtig doll krank wird?
Glaubt mir,es ist die Hölle als Eltern sowas durchmachen zu müssen und ich wünsche es Keinem hier.

Ich verstehe auch manche entfachte Wut unter den Eltern,denn Privatschule hat so den Nachgeschmack von....na DIE müssen es ja haben!!!Ich kann dazu nur sagen,NEIN,dem ist nicht so,für uns wird die nächsten Jahre z.B.der Urlaub ausfallen müssen und so manch andere Dinge.

Unser Kind hat durch den Schulwechsel einen über 12 Stunden Tag,weil die Schule nicht im Ort ist und ich denke wenn es in der alten Schule evtl.doch nicht so schlimm gewesen wäre,würde es nicht solche Strapazen auf sich nehmen.

Für uns ist es keine Prestige Frage das unser Kind privat beschult wird,es war einfach unumgänglich.

Liebe Grüße Schäfchen
Es gibt auch gute staatliche Gymnasien
von SupaMom (Eltern), 16. Apr 08:01
So sehe ich das auch. Es gibt sehr wohl noch staatliche Schulen, die einen hohen Standard aufweisen, obwohl sie mit großen Schwierigkeiten und kleinen Budgets zu kämpfen haben. Meine Tochter geht in die Mittelstufe eines Kölner Gymnasiums mit billingualem Zweig. Was die da auf die Beine stellen ist toll. Da gibt es Schüleraustausch ab der 6. Klasse nach Frankreich, jede Menge kulturellen Austausch, Lehrer, die mal über den Tellerrand hinausgeschaut haben, weil sie in anderen Ländern unterrichtet haben. Kinder und Lehrer müssen viel leisten, aber wie es eine Klassenkameradin mal ausdrückte: "Es lohnt sich auch".
Privatschule - nie wieder!!!!!
von eltern123 (Eltern), 16. Apr 07:30
Mein Mann und ich wollten nur das beste für unsere Tochter. Also kam nur eine Privatschule (Gymnasium) für uns in Frage.
2 Jahre später war die Enttäuschung so groß, dass wir froh sind, auf eine "staatliche" Schule gewechselt zu haben. Jetzt fallen keine Stunden aus (selten wegen Krankheit). Wir haben einen geregelten Stundenplan. Alles hat "Hand und Fuß".
Auf der Privatschule wurde viel versprochen. Die Ideen waren bestimmt auch rühmlich. Aber am Ende hatten wir ständig Stundenausfälle. Einige Fächer konnten mangels Lehrer nicht gegeben werden. Dafür gab es aber überdurchschnittlich viel Sportunterricht.Aber Geschichte, Chemie, Politik fehlten ..... sind doch nur Nebenfächer.
Jedes mal, wenn die Elternschaft hochkochte kamen neue Versprechungen. Gehalten wurde nichts. Im Gegenteil. Die Beiträge stiegen und stiegen.
Und dies ist kein Einzelfall. Genauso ergeht es momentan Freunden in Sachsen, die auch eine Privatschule besuchen. Das gleiche Theater.
Ich kann nur raten, GENAU hinzuschauen. Der Vorteil waren natürlich kleine Klassen. Die andere Seite war, dass Kinder oftmals "durchgezogen" wurden, um die Elternbeiträge nicht zu verlieren. Auch haben wir die Erfahrung gemacht, dass neu aufgenommene Kinder auf anderen Gymnasien einfach keine Chance hatten, angeblich Mobbingopfer waren, aber in Wirklichkeit wären sie mangels Leistung sowieso von der Schule geflogen.
Jetzt ist alles bestens geregelt. Es gibt klare Konzepte. Keine spinnerten Ideen, die nicht umgesetzt werden können, sich aber toll anhören. Natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein. Aber das gibt´s sowieso nicht. Aber ich habe eine Schule gewählt, die einen hohen Standard aufweist. Da wird manch eine Privatschule niemals rankommen!!
Staatlich oder Privat
von Anonym, 15. Apr 14:30
Unsere staatlichen Schulen sind so verkrustet, dass man vereinzelte Lehrer, die man eigentlich auf unsere Kinder gar nicht loslassen dürfte, nicht schlicht und ergreifend aus dem Schuldienst entfernt sondern sie gewähren lässt. Ein unfähiger Lehrer an jeder Schule ist schon ein Lehrer pro Schule zu viel. In staatlichen Schulen wird grundsätzlich das Programm erbarmungslos durchgezogen, auch wenn Schüler auf der Strecke bleiben. Jeder Lehrer, auch wenn er durch sein Verhalten dazu beiträgt, fühlt sich total unbeteiligt an schlechten Leistungen seiner Schüler.

Was würde privaten Schulen passieren, wenn man dort auch so verfahren würde? Die Anmeldungen würden wohl irgendwann zurückgehen und ausbleiben, was das Aus für die Schule und die Arbeitsplätze der Lehrer bedeuten könnte. Private Schulen müssen erfolgreich sein, damit die Anmeldungen nicht ausbleiben. Der Erfolg der Schule hängt von der Leistung und vom Erfolg der Lehrkräfte ab. Und Lehrer sind eben nur dann erfolgreich, wenn die Schüler Erfolg haben. Ich sehe das so einfach.

Wie vereinzelt festgestellt wurde, liegt es wohl am Schulgeld, das viele Eltern nicht aufbringen können. Das Problem entsteht aber dann auch, wenn die Kinder an staatlichen Schulen Schwierigkeiten bekommen. In privaten Schulen nimmt man sich ihnen an, weil man ja erfolgreich sein will. In staatlichen Schulen hat man daran kein Interesse. Jetzt ist Nachhilfe angesagt, die auch ans Geld gehen kann und unbezahlbar werden kann. Hat Ihr Kind dann aber Lehrer, bei den es nicht gerne in die Schule geht, ist trotzdem nicht ausgeschlossen, dass es, trotz hoher finanzieller Investitionen, auf der Strecke bleibt, weil in staatlichen Schulen nie die Lehrer für Misserfolge verantwortlich sind, sondern immer nur die Schüler.
Zweiklassen-Kinder?
von anker (Eltern), 15. Apr 13:15
... dorthin sind wir auf dem besten Wege! Die Einführung der Studiengebühren war der erste Schritt dazu.
Und im Schulsystem sieht es auch fast nicht anders aus.... Wenn das so weiter läuft, brauchen wir gar nicht über den großen Teich zu sehen. Dann brauchen wir nur noch vor unserer Haustür um die Ecke schauen.
Ein Blick über den großen Teich...
von Sabine (Eltern), 15. Apr 11:28
...zeigt uns, wie diese "Zwei-Bildungs-Gesellschaft" aussieht. Dort gibt es die besten Schulen der Welt, für die Menschen, die entweder das nötige Geld oder den richtigen Wohnsitz (was aufs gleiche rausläuft) haben.

Ich verstehe jedes Elternteil, das sein Kind auf eine Privatschule schickt, weil es in unserem Schulsystem sonst "durch die Maschen fiele", aber wenn wir die Bildungshoheit aus der Verantwortung des Staates nehmen, sieht es für das Gros der Bevölkerung dunkel aus - und aus dieser Dunkelheit wird uns auch keine kleine privat geschultte Elite retten.
Zwei-Klassen-Kinder?
von Muddi (Eltern), 15. Apr 11:20
Wenn es bald so aussehen sollte, dass der Nachwuchs betuchter Eltern auf die "besseren" Privatschulen wechselt und den Minderbemittelten nur noch die "schlechten" staatlichen Schulen bleiben, dann mag ich gar nicht über die Zukunft unserer Kinder und die Entwicklung der Gesellschaft nachdenken. Armes Deutschland!
Staatlich oder Privat
von Schäfchen (Eltern), 15. Apr 09:35
Also,ich habe nicht auf die Abi Quote geachtet...denn dazu fehlte uns die Zeit.Bei uns ging es auch nicht um die Frage,wohin nach der Grundschule?Sondern schnellst möglich runter von der damaligen Schule und eine gute Alternative finden.Ich denke auch,es war auf jeden Fall mehr als richtig.Ich kann leider nichts positives berichten was staatliche Gymnasien in unserem Ort angeht.Wir haben wirklich die Hölle durch und wünsche es Niemandem dieses durchmachen zu müssen.Jegliche Versuche seitens der Eltern sind gescheitert.Soviel zum Punkt,Eltern sollen sich stark machen.Es ist auch eigentlich nicht unser Job ständig zur Schule zu laufen und uns in unserer knapp bemessenen Freizeit auch noch damit rumzuärgern.Kennt Jemand die Seite www.emgs.de ?? Also ich finde es schlimm genug das es solche Seiten überhaupt geben muss.Die Privatschulen können sich vor Anmeldungen nicht mehr retten und bestimmt liegt es nicht daran das die Eltern zuviel Geld haben.
Staatliches Gymnasium oder Privatschule?
von Anonym, 14. Apr 18:33
Ich gebe zu, dass meine Aussage zu pauschal war. Das hatte ich aber zunächst beabsichtigt. Deshalb möchte ich die Frage in den Raum stellen, ob und wieweit Eltern die beabsichtigen, ihr Kind auf ein privates Gymnasium zu schicken, ihre Entscheidung unter anderem auch davon abhängig machen, wie hoch an diesem privaten Gymnasium der Prozentsatz der Sitzenbleiber ist oder derer, die das Abi nicht schaffen. Ist das so oder ist das nicht so?
Miteinander statt gegeneinander
von Sabine (Eltern), 14. Apr 16:14
Die Lehrer sind ja nun ebenso betroffen wie die Schüler. Ich beneide keinen Pädagogen, der vor oder mit 33 Fünftklässlern, denen z.T auch noch die minimale Basiserziehung abgeht, in der 7. Stunde unterrichten muss.

Wenn Eltern/ Schüler und Lehrer hier nicht politisch an einem Strang ziehen, passiert nichts. Es werden doch auch Kräfte mobilisiert, um gegen Kopfnoten etc. zu demonstrieren, warum lassen sich diese Kräfte nicht bündeln, wenn es um wirklich wesentliche Dinge geht?
zu: privat kontra staatlich
von anker (Eltern), 14. Apr 13:26
Diese Liste könnte man aus dem Stehgreif bis ins Unendliche fortführen.
Aber warum wehren sich die Eltern (und Schüler) nicht dagegen? -- Ganz einfach, weil man dabei leider zu oft auf taube Ohren stößt. Wird Kritik geäußert so scheint es, als fühlen sich manche Pädagogen dadurch persönlich angegriffen (obwohl sie ggf. offensichtlich selbst gar nicht dafür können).
Wie also kann man sich wehren bzw. für etwas engagiert einsetzen, ohne dass man dabei permanent und dauernd auf taube Ohren stößt??
privat kontra staatlich
von Sabine (Eltern), 14. Apr 13:20
Naja, das ist wohl so pauschal eine zweifelhafte Aussage. Sicher ist, dass die Rahmenbedingungen auf privaten Schulen besser sind (kleinere Klassen, bessere Ausstattung, oft auch engagiertere Elternschaft etc.).

Allerdings kosten private Schulen Schulgeld, und das kann sich nicht jede Familie leisten - schon gar nicht mit mehreren Kindern.

Weiterhin fällen wir das Todesurteil unseres Bildungssystems, wenn alle, die es sich leisten können, ihre Kinder auf Privatschulen schicken.

Wirklich begrüßenswert fände ich Engagement der Eltern für das und im staatliche/n Schulsystem in der Politik. Warum nehmen wir 33 Kinder in winzigen Klassen, 7 Stunden Unterricht in der 5. Klasse, schmutzige Schulen und schlechte Ausstattung hin? Warum setzten wir Eltern uns nicht ein?

VG SJ
Staatlich oder Privat
von Schäfchen (Eltern), 14. Apr 10:37
...das ist wohl war...das gilt aber nicht nur für Gymnasien.
Staatliches Gymnasium oder Privatschule?
von Anonym, 13. Apr 15:10
Eltern, die ihre Kinder auf ein Gymnasium schicken wollen sollten, sofern sie die Wahl haben, vorher genau abwägen, ob sie einem privaten Gymnasium oder einem Staatlichen Gymnasium den Vorzug geben. Ich bin der Meinung dass an private Schulen bessere Arbeit geleistet wird, als an Staatlichen Schulen.

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