bin erst seit heute hier angemeldet.
Ich ziehe diesen Sommer mit meiner Familie nach NRW.
Wie hoch genau ist denn dieser Eigenanteil für die Schulbücher? Ist dies im ganzen Bundesland gleich oder je Schule unterschiedlich?
Die Vorgaben der Marken des Zubehörs zu Beginn jeden Schuljahres habe ich nicht immer mitgemacht.
Die Anschaffung eines Taschenrechners habe ich einmal verweigert, da mein alter für den damaligen Schulstoff mehr als ausreichend war. Der Lehrer war zwar nicht begeistert, hat es aber letztendlich hingenommen. Nachteile hatte mein Kind auch nicht. Es ärgert mich immer wieder, daß wir Eltern nicht einmal gefragt werden, sondern einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden, wenn unsere Kinder Mitteilungszettel mit nach Hause bringen, auf denen steht "... ist bis zum ... Taschenrechner xy anzuschaffen"
nochmal zum besseren Verständnis:
Die Ironie lag darin, dass Schuluniformen abgelehnt werden, weil nicht alle gleich aussehen wollen, aber "hintenrum" doch die Marken uniformieren und wer die nicht trägt, eben weil er es sich vielleicht nicht leisten kann, gehört nicht dazu. Es gibt aber auch Schüler/innen, die ganz bewußt diesen "Zwang" ablehnen und ihren eigenen Stil finden und in Kauf nehmen, dass sie dann nicht dazugehören.
Ich finde es etwas unfair anklingen zu lassen, dass es natürlich die Eltern sind, die sich darüber ärgern, die ihre Kinder selbstverständlich komplett in Markenklamotten stecken. Kennen Sie sozialschwachen Familien? Ich schon! Davon trägt keiner Esprit oder Levis - es sei denn, sie sind vom Trödel oder von Bekannten übernommen.
Grüße
Ein heikles Thema, aber nicht so einfach zu beantworten.
Sicher macht es Sinn, wenn alle Hefte für das Fach in dieser Klasse einheitlich gefärbt sind. Warum da nur Hefte der Firma xy in den Schutzhüllen stecken müssen, ist allerdings nicht nachvollziehbar.
Ein Wasserfarbkasten von Her.... ist ja noch börsenfreundlich. Auf unserer Grundschule musste es gleich alles von der guten, alten Firma Pe..... sein. Denke auch, dass die prinzipiell besser, weil langlebiger sind und wahrscheinlich auch die Farben lichtechter. Aber will mir jemand erklären, die machen die Kunstnote an der Brillanz und langlebigkeit der Farben fest? Das würde mich dann wieder an den Fähigkeiten der Kunstpädagogen zweifeln lassen.
Das Problem ist einfach, dass sich kaum Eltern mit dieser Problematik auskennen. Eine bestimmte Marke darf nicht vorgeschrieben werden - weder beim Malkasten, noch beim Taschenrechner. Bei letzterem kann es aber problematisch werden, weil die Arbeitsunterlagen oft auf genau jenen Rechner zugeschnitten sind. Darüber wird aber z.B. in den Klassenpflegschaften gesprochen und dann könnte man gleich einwerfen, dass doch im Vorjahr schon der Rechner haumichtot angeschafft wurde. Dann müsste es der Lehrkraft doch möglich sein, mit diesem Rechner zu arbeiten, den schließlich schon alle Kinder haben (Voraussetzung, er erfüllt die erforderlichen techn. Voraussetzungen).
Bei zusätzlichen Lektüren kenne ich es leider auch nur so, dass immer wieder die Eltern die Bücher beschaffen sollen, statt einmal entsprechend viele Bücher für die Schule zu kaufen, die man dann jedes Jahr wieder einsetzen kann. Es kommt ohnehin über Jahre hinweg immer die gleiche Lektüre zum Einsatz, weil die Arbeitsblätter dafür schon stehen.
Dafür gilt generell, dass die Eltern keine Verpflichtung haben, sie zu finanzieren, wenn der Eigenanteil für Lernmittel schon erschöpft ist. Der ist für jedes Bundesland aber unterschiedlich. Meist ist er erschöpft, denn die Eltern beschaffen meist 1-3 Bücher selbst, die in etwa dem Eigenanteil entsprechen.
Das wird nur leider auf keiner schul. Veranstaltung an die Eltern weiter gegeben, denn: Was ich nicht weiß....
Folglich zahlen immer alle brav zusätzliche Bücher und Arbeitshefte - weil sie denken, sie müssten es!
Grüße
Diese Listen und Vorschriften dienen letztendlich der Chancengleichheit, denn die Farben der Tuschkästen sind sicher in Nuancen unterschiedlich und wie will ein Lehrer sonst fair ein gemaltes Bild bewerten? ;-)
Außerdem dient diese Vereinheitlichung ja auch den Lehrern, damit sie die Stapel der Hefte schon an der Farbe erkennen und nicht lange suchen müssen. ;-)
Ihrer Liste an Ausgaben füge ich noch die Kosten für die "Schuluniform", bestehend aus Bench, Puma, Esprit usw. hinzu.......auch alles für die Chancengleichheit ;-)
Wenn kinderreiche Familien hier einsparen wollen, haben sie schlechte Karten.
Schon die Einkaufsliste schreibt genau die Marke und Anzahl der "benötigen" Schulsachen vor. Soundsoviel Mappen aus dem und dem Material in genau den und den Farben. Die Hefte nur von der und der Firma und genau nach DIN xy. Passend dazu die Umschläge in exakt den vorgeschriebenen Farben. Buntstifte, Malkasten, Pinsel, Schere, Kleber, Karton, Lineal, Geodreieck, Taschenrechner, Schreibblöcke, Malblöcke......und, und, und!!! Neben den zu kaufenden Büchern sind selbstverständlich noch passende Buchschutzhüllen o.ä. unbedingt nötig.
Arbeitshefte, Lektüre, Ausflüge, Klassenfahrten....
Ich könnte die Aufzählung noch seitenweise fortsetzen.... (andere Eltern sicherlich auch)
Bei mehreren Kindern kommt da im Laufe der Jahre ein riesiger Betrag zu Stande.
Schön wär es gewesen. Bei uns an der Schule musste von den Eltern ein bestimmter Prozentsatz der Bücherkosten getragen werden. War der gesamtwert ein Schuljahr hoch waren es dementsprechend mehr Bücher. Mein Spitzenkauf waren 5 Schulbücher. Dazu kamen dann in deutsch Reclamhefte, für Mathe ein Taschenrechner für 120 DM der Firma mit C am Anfang, Kunst nur weißes Papier und ein Malkasten mit 24 Farben, Kopierkosten, Fahrpreise zu verschiedenen Ausflügen plus Eintritt sowie zwei englische Bücher die nur über einen bestimmten Verlag zu beziehen waren.
Wobei ich mich schon Frage warum ich einen neuen Taschenrechner kaufen musste obwohl ich erst im Jahr zuvor für den Lehrer zuvor einen anderen kaufen musste.
Und wer das nicht bezahlen will ist geizig und schadet seinem Kind.
Aber liebe Eltern: macht das nicht ohne zu hinterfragen mit. Euer Kind stirbt nicht wenn ihr keinen Herlitz Malkasten kauft und das Bild wird weder schöner noch hässlicher davon.
tja, so ist es halt, mit den Lehrern. Manche sind gut manche sind schlecht, aber im Grunde habt ihr Eltern davon doch gar keine Ahnung.. klar, wir sollen immer mit allen Lehrern auskommen. Aber manche sind einfach nur solche A*********r, dass man´mit ihnen nicht zurechtkommen kann. sie versuchen einen die ganze zeit für i-was dranzukriegen oder runterzumachen. Ich hab mit solchen lehrern erfahrung!
Mfg schülerin
Schulgeld und/oder Nebenkosten
von Anonym, 14. Apr 08:44
Da haben Sie noch vergessen, dass alles noch viel schlimmer kommen kann, wenn Ihr Kind zum Beispiel nur zwei Lehrer hat, die zwar fachlich gut drauf sein könnnen, aber pädagogisch Nullen sind und Kinder durch ihre Art mehr demotivieren als motivieren. Da geht nämlich die Leistung nach unten und die guten Lehrer können das nicht abfangen. Damit dann ihr Kind keine schlechten Noten schreibt, ist Nachhilfe angesagt. Und wenn Sie Pech haben, sind da 100 bis 150 Euro im Monat locker weg und die Leistungen Ihres Kindes werden nur unmerklich besser, weil es wegen unfähiger Lehrer äußerst ungerne in die Schule geht.
Auch wenn wir Eltern heute in der Regel offiziell kein Schulgeld mehr für unsere Kinder zahlen - die Lernmittelfreiheit ist längst in Frage gestellt und durch die Hintertür entstehen Nebenkosten, die sich zu verdecktem Schulgeld aufaddieren.
In Nordrheinwestfalen werden zwar die meisten Schulbücher aus dem Schulbestand entliehen (ein gewisser Anteil ist anzuschaffen - ca. 2 Bücher je Schuljahr). Hinzu kommen Elternbeiträge für Material und Schulfveranstaltungen.
Besonders schlägt aber zu Buche, wenn die Beschaffung bestimmter Marken vorgeschrieben wird (in Kunst muss es der Malkasten der Firma XY sein, in Mathematik der Taschenrechner von YZ). Sind solche Vorgaben überhaupt zulässig?
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Ich ziehe diesen Sommer mit meiner Familie nach NRW.
Wie hoch genau ist denn dieser Eigenanteil für die Schulbücher? Ist dies im ganzen Bundesland gleich oder je Schule unterschiedlich?
Die Vorgaben der Marken des Zubehörs zu Beginn jeden Schuljahres habe ich nicht immer mitgemacht.
Die Anschaffung eines Taschenrechners habe ich einmal verweigert, da mein alter für den damaligen Schulstoff mehr als ausreichend war. Der Lehrer war zwar nicht begeistert, hat es aber letztendlich hingenommen. Nachteile hatte mein Kind auch nicht. Es ärgert mich immer wieder, daß wir Eltern nicht einmal gefragt werden, sondern einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden, wenn unsere Kinder Mitteilungszettel mit nach Hause bringen, auf denen steht "... ist bis zum ... Taschenrechner xy anzuschaffen"