Wir haben ein Problem.Der Lehrer war ein halbes Jahr Krank.Wie sich rausstellte nicht nur mit dem Rücken sondern auch mit den Nerven.Nun stellt man diesen Lehrer wieder vor dieser Klasse mit 25 Kindern ,wo davon 10 Kinder eine Betreuung brauchen weil sie einfach zu laut sind und sich nicht benehmen können.Die anderen Lehrer gehen auch nicht gern in die Klasse .Die anderen Klassen haben 22 Kinder wobei es nur 20 sein sollten.Der Lehrer ist Planlos und auch so glauben wir das er so unseren Kindern nicht gut tut.Die Noten einiger Kinder gehen stätig in den Keller obwohl es gute Schüler sind.Jetzt brauchen wir Hilfe um allen beteiligen ,wie Kinder und Lehrer zu Helfen.
Ich bin mir schon gleich nach meinem ersten Beitrag ob der ersten Antwort unsicher, ob ich denn in einem Forum bin, wo man sich zusammenfindet, um Kindern in/aus ihrer Schulmisere zu helfen oder um einen ideologischen Grabenkrieg zu beginnen.
Mit Neurowissenschaften, die den freien Willen leugnen, bis der Herr Professor nicht mehr weiss, warum er dieses Studium eigentlich selber angefangen hat, habe ich nichts am Hut.
Wie richtig ausgefuehrt, ist visuelles Denken und Erinnern die Norm, gerade beim Kleinkind, und AUCH bei Blinden, nebenbei bemerkt. Umso erstaunlicher ist es da aber, wenn das "der Lehrer" doch weiss (sollte er, schliesslich hat er studiert), warum er/sie aus falsch verstandener Hilfsbereitschaft das Kind zum Haptiker macht ... ? Das ist auch, ausnahmsweise mal, keine Kritik an Lehrern, mit "Teacher Bashing" kommen wir nicht weiter, sondern wirft einfach die Frage auf, warum im Lehramtsstudium Diagnostik und Lerntechniken praktisch keinen Raum einnnehmen. Und selbst wenn (in Ansaetzen), warum Schule dann immer gerade so organisiert wird, dass man selbst das wenige nicht umsetzen kann?
Zum Thema "gehirn-gerechter" Unterricht: in der Tat, wer darauf Antworten bei der Hirnforschung sucht, muss auch mit seiner Ernaehrung erst warten, bis Medizin und Oekotrophologie das alles restlos ausgeleuchtet haben. Ob er/sie bis dahin noch lebt?
Gehirn-gerecht(er) ist offenbar das, was -bei zwei parallelen Unterrichts-Veranstaltungen in vergleichbaren Kontrollgruppen- die hoeheren Verstaendnis- und Behaltensleistungen bewirkt. Der Frontalunterricht ist das jedenfalls nicht. Und Comenius, der, soweit erkennbar, erste Reformpaedagoe, gestorben 1670, hatte keinen Computer-Tomographen und hat das auch hingekriegt, besser jedenfalls als die heutige Regelschule.
Die These, die DAHINTER steckt, ist, dass es wohl das GEHIRN ist, was im einen Fall BESSER lernt als im Andern. Wer das mit dem Hirn aber anzweifelt, mag es halt mit "bauch-gerecht" versuchen (frueher hat man geglaubt, es laege am "Sitzfleisch", aber das passende Kompositum moechte ich hier nicht hinschreiben), oder wie waere es einfach mit ... gerecht?
Ist es gerecht, wenn die einen Kinder besser mitkommen als andere und man sich nicht die Frage stellt, woran das liegen koennte? DENN: sie alle haben, von 3% (oft erst unter der Geburt) Geschaedigten abgesehen, das gleiche Gehirn, was man bei Obduktion unschwer feststellen kann. Dennoch schafft der eine nicht mal die Hauptschule, 15% der Hochbegabten tummeln sich, falsch diagnostiziert, gar auf Sonderschulen, und Zahnarzt wird, wer lauter "Einsen" hat. Das ist vielleicht nicht mal "zahngerecht".
Die Diskussion ist muessig, ich werde mich auf diesem Niveau nicht an ihr beteiligen, mein Gespraechsangebot steht fuer alle die, die es ernstnehmen wollen.
Meine Lieblingslinks aus Ihrer Linkempfehlung
<a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/redirect/redirect.html?c=schulspiegel&r=wissen&a=529560&s=spox">Mit zehn Fragen zur Traumschule</a> und
<a href="http://www.test.de/themen/kinder-familie/special/-Special-Einschulung/1243089/1243089/1271957/">Schulwahl I: Regelschulen</a>
Bis jetzt gibt es auch noch keinen "gehirn-gerechten" Unterricht, zu diesem Thema steckt die Hirnforschung noch in den Kinderschuhen....
Und für die sogenannte "Lerntypentheorie" fehlen bislang noch die entsprechenden seriösen wissenschaftlichen Belege. Fakt ist, dass unser Gehirn zunächst grundsätzlich visuell orientiert ist - also für ein Umlernen in diese Richtung auch kein Anlass gegeben ist.
Der betörende Nimbus der Neurowissenschaften (NZZ) treibt hier wieder seine Blüten ;-)
- Der Unterricht ist nicht gehirn-gerecht (vgl. Vera F. BIRKENBIHL).
- Fremdsprachen werden anders "unterrichtet" als die urspr. Muttersprache - darum sind 6 Wochen Auslandsaufenthalt effizienter als 6 Jahre (!) Fremdsprachenunterricht an deutschen Schulen (vgl. Prof. Struck, Hamburg u.a.). Schulabgaenger koennen daher i.d.R. selbst die "erste" Fremdsprache nicht SPRECHEN, und, was erschwerend hinzukommt: diese "Methoden" wirken sich sogar noch schaedlich auf die Beherrschung der Muttersprache aus!
- Haptische und auditive Lerntypen (immerhin, das zu merken, war vor 30 Jahren ein didaktischer Fortschritt!) werden in ihrer Entwicklung bestaerkt, statt sie behutsam ebenfalls zu visuellen Lerntypen "umzuschulen" - Ergebnis: diese Kanaele koennen nur wenige Byte pro Sekunde aufnehmen im Unterschied zum visuellen System und somit bleiben diese Kinder dann "ewig hintendran".
- Evtl. Reifungsverzoegerungen, die zu Legasthenie und Dyskalkulie fuehren (koennen) werden nicht diagnostiziert, noch weniger aber hat man ein Konzept, diese zu beseitigen, d.h. es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Diese Liste liesse sich um eine dreistellige Zahl Punkte ergaenzen.
Die juengste Studie der Weltgesundheitsorganisation mit ueber 200.000 Schuelern aus ueber 40 Laendern kommt daher zum Schluss "Schule hat so viele unerwuenschte Nebenwirkungen wie ein Medikament".
Gerne lade ich Sie ein, sich zu informieren, wie man das schulisch gehirn- und kindgerechter loesen kann, z.B. auf unseren Info-Veranstaltungen, siehe www.fsa-ev.de .
Oder schreiben Sie mir ein(e?) e-Mail:
rasch@fsa-ev.de .
Auch wenn Sie nicht "in der Naehe" wohnen, ein paar Tips kann ich vielleicht dennoch geben.
Ihr
Franz Rasch
Meine Tochter heute 25! sollte nicht ins Gymnasium,weil das ja teuer ist,so der Schulleiter.Ich habe meine Tochter bei der Erziehungsberatungsstelle der Caritas testen lassen.So konnte ich eine gute Entscheidung fällen.Sie ist gut im Gymnasium zurecht gekommen.Heute hat man weniger Möglichkeiten die Entscheidung zu beeinflussen.Deshalb wird unser jüngster zur Gesammtschule gehen,oder eine Privatschule besuchen
Der SPIEGEL hat eine 10-Punkte-Checkliste für Eltern erstellt, die sich mit der Schulwahl schwer tun.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,529560,00.html
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Ist die Schule um die Ecke besser, als die 30 Kilometer entfernte Schule?
Die Stiftung Warentest hat sich mit dem Thema beschäftigt und zeigt auf, was Eltern bei der Schulwahl beachten sollten:
http://www.test.de/themen/kinder-familie/special/-/1243089/1243089/1271957/
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Auch die Schultoiletten verraten unter anderem, wie gut die neue Schule ist.
http://www.eltern.de/schulkind/grundschule/legasthenie.html?page=2
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Wie sind Hauptschule, Realschule und Gymnasium aufgebaut und wo gibt’s die größten Unterschiede?
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Schule/s_1169.html#hilfen
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Hier bekommen Sie Antworten auf die 7 häufigsten Fragen, die sich Eltern bei der Schulwahl stellen.
http://www.gymnasium-zitadelle.de/aktuelles/info_wechsel/
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Im Wettlauf um die besten Chancen für ihre Kinder rackern sich viele Eltern ab. Eine Studie warnt vor einer neuen Klassengesellschaft in Deutschland. Die WELT hat sich mit dem Thema beschäftigt und erklärt das Problem.
http://www.welt.de/politik/article1727515/Die_Panik_der_Eltern_vor_der_falschen_Schule.html
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Viele Wege führen zu einem guten Abschluss. Welche Schule ist für mein Kind die Beste?
http://www.guter-rat.de/ratgeber/Schulwahl_526830.html
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5 Tipps zur richtigen Schulauswahl gibt’s auch hier:
http://www.lernen-ohne-angst.de/index-Dateien/LoaTippszurrichtigenSchulwahl.htm
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