Ich bekomme hier echt zu viel. Erst entdecke ich diese Seite und dann lese ich noch einen Beitrag in dem jemand vorschlägt die Schulnoten und Bewertungen der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.
Hier scheint sich keiner Gedanken über Datenschutz und den Druck zu machen der den Lehrern und Schülern auferlegt wird.
Was hat das Handeln eines Schülers in der Schule mit seinem späteren Arbeitsleben zu tun? Die Kinder und Jugendlichen befinden sich noch in der Entwicklung und sind noch lange nicht erwachsen. Es wäre fatal, wenn sich Schüler so schon früh den Weg verbauen könnten.
Man überlege sich auch wie groß der Leistungsdruck dann für Schüler wäre..
Das gleiche gilt auch für diese Seite, der Trend geht hin zu Eliteschulen, der Druck für die Lehrer steigt ebenso stetig durch den direkten Vergleich.
Alles erschreckende Entwicklungen, trotzdem scheint es keiner zu begreifen...
das zur "Geschäfstidee": (Ich beanspruche Urheberrecht!) ;-)
von Jawibradar (Eltern), 10. Apr 21:07
SchülerRadar
Lehrer setzen ihre persönliche Meinung über Schüler ins Netz. Wäre besonders für die künftigen Arbeitgeber der Schüler von Interesse."
ist das satire oder outet sich da jemand als undercover-lehrer?
lt. Selbstauskunft wählen Lehrer (f) den Beruf überwiegend wg der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Lehrer (m) wg Fachinteresse.
Nur eine Minderheit wählt den Beruf aus Interesse an Kindern.
Meine Geschäftsidee: vor Einstellung und Verbeamtung müssen Lehrer ihr Eignung durch Interesse an Kindern nachweisen - durch Lebenslauf, Praktika ... - wie in anderen Berufen auch.
Lehrer sind oft auch Eltern ... und als solche oftmals für Leistungsdruck und postmoderne Rohstockpädagogik in den Klassen mitverantwortlich - als Eltern auf Elternabenden, in Elternvertretungen und Schulkonferenzen. Damit halten sie missliebige Konkurrenz von ihren Kindern fern.
Lehrer sind vor allem aber "Akademiker", sind selbst über das Gymnasium sozialisiert worden und haben null Ahnung vom wirklichen Leben eines Hauptschülers und HartzIV-Empfängers, glauben aber alles besser zu wissen.
ich schreibe hier als ehemalige lehrerin, arbeite mittlerweile aber schon seit Jahren in der Schulsozialarbeit im Berufsvorbereitungjahr und habe berufsbegleitend einen Aufbaustudiengang zur Sozialpädagogin absolviert, sowie eine Beratungsausbildung abgeschlossen.
Ich stellte während des Referendariats fest, dass ich keine Lehrerin bin, weil es mir nicht liegt, Unterrichtsinhalte strukturiert aufzubereiten und diese einer größeren Gruppe zu vermitteln. Ich meine, dies ist das Kerngeschäft des Lehrers, nicht nur pädagogisches Geschick. Das letztere fehlt mir überhaupt nicht. Aber ein guter Pädagoge ist noch lang kein guter Lehrer. Ein höheres Anteil an Pädagogik und Psychologie im Studium hätte mir wohl nicht geholfen. Zumal die Pädagogik, die man im Unterricht (in unseren Klassen) benötigt im Groben in Zuckerbrot und Peitsche sowie klaren Ansagen besteht. Meine Kollegen arbeiten hauptsächlich mit Druck, weil es anders irgendwie leider nicht läuft. In den Hochschulen wird aber leider nach wie vor gepredigt, Schule müsse nach reformpädagogischen Gesichtspunkten gestaltet werden. Im BVJ, das Sammelbecken der Nation, kann man zwar auch reformpädagogisch arbeiten, aber leider geht es oft nicht anders, als zu zeigen, wo der Hammer hängt. Wohlgemerkt,ich spreche hier für die Lehrer, die einen echt guten Job machen. Ich als Sozialpädagogin habe andere Möglichkeiten. Unsere Referendare sind Jahr für Jahr anfangs voller Ideen durch das Studium und werden dann ins kalte Wasser geworfen - weil keiner ihrer Hochschullehrer weiß, was wirklich in den Schulen los ist: Wir haben vier BEJ/BVJ Klassen, in ersteren sammeln sich schwache Hauptschüler, im zweiten Abbrecher und Sonderschüler L und E. Wir haben einen Migrationsanteil von 60%, 30% Harz IV Empfänger, psychisch kranke Schüler und ca. 20% Schulverweigerer. Mir macht es großen Spaß, ich mache gerne Hausbesuche, vermittle Hilfen, mache Berufswegeplanung und Freizeitpädagogik im Klassenverband.
Ich könnte mir aber nicht vorstellen, dort zu unterrichten, auch wenn ich weniger verdiene.
Kann man durch ein Praktikum während des Studiums überhaupt erkennen, ob man sich eignet? In vier Wochen? Nein, wenn dann 6 Monate regulären Schulbetrieb mit eigenen Stunden, auch ohne Mentor.
Den Lehramtstudierenden kann ich nur empfehlen, sich auch im Ref. noch zu überlegen, WILL ich das wirklich? Oder will ich das, weil ich verbeamtet bin, weil ich viel Urlaub habe und mich beurlauben lassen kann, wenn ich schwanger bin?
Es gibt viele Alternativen. Man muss sich nur trauen, auch wenn man meint, es sei zu spät. Zu spät ist es nie.
Ein Lehramtstudium beinhaltet in den ersten Semestern so viel Pädagogik wie Fachbezogenes Studium. Danach wird dieser Anteil reduziert, aber nicht weggestrichen. Es ist also falsch zu sagen, dass Lehrer keine Pädagogik studieren würden. An Feingefühl lassen es manche vielleicht mangeln, aber studiert haben sie es schon.
Nach dem Referendariat ist ein Lehrer noch lange kein Lehrer. Er muss immer wieder zeigen, dass er sich zurecht vor eine Klasse stellt und den Schülern Dinge erzählt, von denen sie bislang noch nicht so viel wussten. Diese "Kontrollen" lassen zwar immer mehr nach, je länger ein Lehrer im Amt ist, jedoch verschwinden sie nicht! Auch wenn der Unterricht selbst nicht mehr besucht wird, so müssen sich alle Lehrer an einen Lehrplan halten und die Arbeiten dementsprechend ausrichten. Bei zu großem Misserfolg der Klasse obliegt es oft dem Schulleiter die Arbeit (also mit anderen Aufgaben) wiederholen zu lassen. Sollte diese Arbeit dann wieder sehr schlecht ausfallen muss der Lehrer dies schon rechtfertigen und die Schulleitung wird dies bei der Verkündung der nächsten Klassenlehrer sicherlich nicht vergessen.
...diese Idee ist sicher ausbaufähig ;)
Traurig finde ich, dass Lehrer weder Pädagogik noch Psychologie studieren müssen. Trotzdem nennt man sie "Pädagogen".
Wichtig wäre regelmäßige eine psychologische Betreuung von Lehrern -Supervision-, sowie Kontrollen durch unabhängige Personen. Es ist nicht OK,
dass Lehrer nach ihrem Refrendariat keinerlei Überprüfungen unterliegen.
...und ja, der Beamtenstatus erschwert natürlich alles. Die "Extremen" werden allenfalls weggelobt und machen an der nächsten Schule weiter.
Oder zumindestens einen Belastbarkeitstest (Elchtest?), oder vor dem Studium ein Praktikum in der Schule damit man sich auch sicher ist das das der Beruf ist den man auch aus Leidenschaft, oder zumindestens gerne macht, bzw. der Belastung auch standhält, und sich auch mit den verschiedenen Individuen abfindet!
Jeder Mensch ist doch nunmal ein UNIKAT!
Ich verstehe schon das man nach so einem langen Studium nicht so einfach sagt das einem dieser Beruf nicht liegt!
Mal ganz abgesehen von der Beamtenlaufbahn (von wegen unkündbar usw.)...
Das liegt dann aber an den gewählten Elternvertreter der Schulpflegschaft, wenn die nicht zur Schulkonferenz erscheinen. Schließlich gibt es für jeden Stellvertreter und die Einladung erfolgt auch rechtzeitig. Wenn jemand kein Interesse hat, zu einer Schulkonferenz zu gehen, sollte er sich erst gar nicht zur Wahl stellen.
Andererseits kann es natürlich auch eine Art Protest sein, weil die Teilnahme der Eltern und Schüler ohnehin nur noch pro forma stattfindet. Bei Abstimmungen wird immer das Ergebnis heraus kommen, was die Lehrer wünschen seit die Abstimmungsregeln seitens des Ministeriums geändert wurden. Dass es Abstimmungen gibt, wo die Lehrer uneins sind, das kommt wohl nur ganz, ganz selten vor. Alle anderen Abstimmungen sind reine Schau um den Eltern und Schülern das Gefühl zu vermitteln, sie hätten auch was mitzubestimmen.
Grüße
Ich meinte mit Platzverschwendung auch nicht deinen Kommentar sondern den Post an und für sich (also das ganze Thema) Vielleicht waren wir uns da mit den Begriffen nicht so einig.
Ich weiß nur nicht was es soll das dieses Thema in allen drei Kategorien steht.
Und natürlich bringt dieses Fprum im allgemeinen nichts. Denn auchhier beteiligen sich jur die, die eh interesse an der Problematik haben. Die Eltern die sich nicht in den Konferenzen blicken lassen werden auch hier nichts lesen.
Das ist auch mein Problem bei den Konferenzen. An meiner Schule zum Beispiel sind 18 Lehrer, 9 Eltern und 9 Schüler bei jeder konferenz stimmberechtigt. Und es waren alle Lehrer, 9 Schüler und 2 Eltern da.
Deshalb mag ich diese Foren. Denn hier treffe ich wenigstens auf Menschen die Interesse haben. Dafür ist für mich das Internet ja da.
Hallo Melanie(Eltern), hatte mich heute das erste Mal hier umgeschaut.
Mein Kommentar ist doch keine Platzverschwendung, ich bitte dich.
Mir würde doch nicht im Traum einfallen so ein Projekt zu starten.
Aufwand und nutzen stehen in keinem Verhältnis.
Mal ehrlich, hier mit diesem Forum wird sich nicht viel ändern.
Das ist meine persönliche Meinung.
Wenn es Probleme gibt müssen diese vor Ort geklärt werden.
Dazu gibt es Elternbeiräte, Schulkonferenzen u.s.w.
Und auch ein schönes Portal, jedenfalls für Schleswig Holstein.
Erstmal ist es doch Platzverschwendung diesen Post wirklich in allen drei Oberkategorien zu starten. Zum anderen ist das doch der Spruch der schon im spickmich Blog als aller erster aufgetaucht ist. Und wieder mal kann ich da nur sagen das es ein sehr subjektives gefühl ist was öffentlich ist. Beispiel? Mein Mathelehrer schreit über den ganzen Flur:Melina du hast wieder ne fünf. Da müssen wir mal drüber reden. Fand ich doch recht öffentlich mir so zusagen das ich es wieder nicht geschafft hab.
Und das ganze Prinzip von Noten ist es doch sie öffentlich zu machen. Wie geht es denn bitte sein ganzes Leben lang niemandem sein Zeugnis zu zeigen?
Und warum also interessiert es meinen Arbeitgeber im Pflegeberuf das ich in Französisch durchgefallen bin? Kann ich die Note dann bitte aus dem Zeugnis ausschneiden? Wohl eher nicht.
Und der Status der Noten die ein Lehrer einem Schüler gibt ist ein ganz anderer. Sie dürfen gerne ihre Schüler öffentlich benoten damit die Arbeitgeber sich ein Bild machen können. Im Gegenzug bekomen dann die Lehrer eine Verwarnung die mit mangelhaft bewertet werden und 5% Gehalt gekürzt.
Wenn also zwei das Gleiche machen sind die Konsequenzen trotzdem nicht dieselben.
Hihi, Lehrer sind keine Pädagogen, je höher die Schulart, desto weniger Pädagogik im Studium (und die "richtigen" Pädagogen werden schlechter bezahlt als die Lehrer).
Die Kritik auf Seiten wie Spickmich.de mag allerhöchstens mal als Aufschrei gelten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass damit wirklich Probleme gelöst werden. Im Einzelfall werden das nur Gespräche von Angesicht zu Angesicht und so lange man "dem anderen" nicht über den Weg traut, wird das nichts werden. Wir sind alle nur Menschen und haben unsere Fehler, vielleicht wird man ja mal überrascht. (Besonders wenn man mal dran denkt, dass der Ton die Musik macht. Der Lehrer ist nicht an allem Schuld, der Schüler nicht grundsätzlich blöd und die Eltern nicht immer uninteressiert und uninformeirt.)
Diese Seite mag Eltern eine Unterstützung zur Schulwahl sein, aber wenn einfach nur Noten da stehen, mag der Blick in das Schulprogramm, das neuerdings jede Schule veröffentlichen muss, mehr bringen. Deswegen: Kommentare! :)
In der heutigen Welt werden Waren und Dienstleistungen bewertet. Bei einer so wichtigen Entscheidung wie der Wahl der richtigen Schule benötigen Eltern Hinweise aus verschiedenen Quellen. Sicherlich wird sich da der eine oder andere mal ungerecht bewertet fühlen, aber das gehört dazu. Im Wort bewerten steckt es doch drin. Ich nehme meine Werte und benutze sie für eine Ware oder Dienstleistung. Das gilt für Ärzte und Rechtsanwälte und auch für Lehrer. Für letztere besonders, denn Lehrer werden ja von den Steuergeldern bezahlt. Daher ja: Es wurde Zeit, dass so eine Seite informiert.
Sofern es sich dabei um Stellen handelt, deren öffentliche Bewertung förderlich/erforderlich für die Sicherheit der Kinder/Bevölkerung ist.
Und da stehen Pädagogen nun mal ganz oben!
Man werfe nur mal ein Blick auf die Medien.
Jugendämter und ihre Pädagogen!!Die Kinder als Spielball ihrer eigenen Leidenshaft benutzen.
(Es geht hier zwar um Lehrkräfte aber mir lag das Beispiel auf der Zunge,weil auch Pädagogen)..
eine kleine Gruppe für den Ruf einer breiten Masse verantwortlich
ist eine kleine Gruppe für den Ruf der breiten Masse verantwortlich wenn es um die u.g. wissenschaftliche ergebnisse geht? und ist es ein "gegeneinander", wenn diese ergebnisse als diskussionsgrundlage zitiert werden?
übereinstimmend in allen studien vermissen schülerInnen die hilfe der lehrer. solange schulen inklusive lehrer glauben, hilfe unterlassen zu können und sich ihr schüler-klientel aussuchen zu dürfen, bevor sie überhaupt anfangen zu "fördern", brauchen wir uns über zu geringe abi-quoten und studenten nicht wundern. meine geschäfts-idee: die einheitsschule. funktioniert in allen ländern der erde mit deutlich besserem ergebnis als in unserem selektionsprinzip - 25 % können am ende nicht einmal die "bild" lesen, geschweige denn die taz oder die zeit.
Wenn Eltern und Lehrer ihre Zeit damit verschwenden sich gegenseitig zu beharken, statt gemeinsam für bessere Bedingungen für alle zu streiten, wird sich nichts ändern. Jeder Lehrer kennt unbelehrbare Eltern und jedes Elternteil verstaubte Lehrer, aber was ist mit all den positiven Beispielen? Kann wirklich jeweils eine kleine Gruppe für den Ruf einer breiten Masse verantwortlich gemacht werden?
Zitat: "Melde sich ein Schüler nicht, hat er/ sie eine mangelhafte oder ungenügende Note verdient. ...
Eltern, die sich über die schlechten Noten beschweren wollen, sollten zu allererst bei ihren Söhnen und Töchtern beginnen."
vielleicht sollten lehrer zunächst einmal bei den ergebnisssen wissenschaftlicher studien beginnen:
beteiligung am unterricht: "ein (englisch-)lehrer redet doppelt so viel wie die ganze klasse" (30 minuten für 1 lehrer, 15 minuten für 30 schüler).
noten: "wie aus dem zufallsgenerator"
schulartempfehlungen: "jede 2. ist falsch" usw...
diagnosekompetenz mangelhaft!
aber .. "die eltern" ...
tun gut daran ihren kindern den rücken zu stärken. jedenfalls sind deren kinder erfolgreicher als diejenigen, die von den eltern im stich gelassen werden, wenn lehrer sie zwar schlimmer als nach lust und laune systematisch nach geschlecht, sozialem status und migrationshintergrund regelmäßig "verhauen".
gerade die Anonymität ist zur Zeit und aus gegebenem Anlass dieser Internetseiten. Würde es möglich sein, mit den Lehrern (AUSNAHMEN, WIE GESAGT, BESTÄTIGEN DIE REGEL) offen zu reden, ohne dass sich das in der Note des eigenen Kindes widerspiegelt, so wäre eine solche 'Maßnahme' nicht nötig. Da wir aber noch nicht an diesem Wunschpunkt sind, müssen wir uns (wahrscheinlich gibt es nur diesen Weg, um die nötige Fairness zu erzwingen) erst noch dorthin arbeiten.
Die ÖFFENTLICHE Bewertung im Internet ist im Übrigen nichts Neues. Das hatte ich an anderer Stelle bereits näher ausgeführt. (Suchen Sie eine Handwerker, eine bestimmte Firma, ggf. sogar Angaben zur Zahlungsfähigkeit und -moral anderer usw.? Das und vieles mehr finden Sie auch alles im Internet).
Einer Qualitätskontrolle für Lehrer würde ich zustimmen. Auch das würde dann die öffentliche Bewertung überflüssig machen. Zwischenzeitlich habe ich hier im Forum einiges zu internen Kontrollen, und Kontrollen durch Behörden gehört, nur leider sieht man die Praxis in vielen Fällen anders laufen. Ein unabhängiges Gremium mit klaren eindeutigen Normen, Vorschriften und Anforderungen an Lehrer, Schüler usw. wäre hier von Vorteil.
Im Moment macht die Politik und Gesetzgebung aber eher den Anschein, sich im Bereich Bildung in Richtung Anarchie zu bewegen. Jeder darf das machen, was er gerade will. D.h. auf Schule xy lerne ich irgenwelchen Lehrstoff, den Schule yz gar nicht hat, und in Schule xyz wird das nur kurz angerissen (in ganz anderen Klassen) usw. und am Ende erkennt jede der Schulen den Abschluss der anderen nur nach Ablegen einer entsprechenden Prüfung an.
Ob das wirklich das Ziel sein kann?? Ich wage es zu bezweifeln.
Und durch diese Freigabe von Lehrstoff, -materialien, -inhalten usw. wird eine Kontrolle noch schwieriger und das letzte Bisschen Transparenz in diesem Schul- und Bildungssystem geht uns endgültig verloren.
Ich war Schüler und bin Elternteil.
Ich bin kein Lehrer.
Ich habe großartige Lehrer gehabt und solche, die mir den Spaß am Fach und jegliches Selbstbewusstsein genommen haben.
Ich finde es problematisch, dass es für Lehrer keine Qualitätskontrolle gibt.
Ich würde mich nicht gerne ÖFFENTLICH benoten lassen, vor allem nicht, wenn der Benoter anonym bleiben kann, der zu benotende jedoch nicht.
Ich finde, dass an fast allen Schulen die Möglichkeit für die Schüler fehlt, ihren Lehrern ein Feedback über ihren Unterricht inkusive ihrer menschlichen/ pädagogischen Fähigkeiten fehlt. Darauf könnten/ müssten die Lehrer vielleicht auch reagieren. Anonym im Internet kann eine Diskussion in Gang bringen, ein Lösungsansatz ist es in meinen Augen nicht.
Hallo, ich finde es schon enorm mit welch großem Protest die Lehrer auf SchulRadar reagieren. Es scheint sehr unangenehm für Lehrer zu sein von Eltern und Schülern bewertet zu werden. Vielleicht denkt der eine oder andere Lehrer nun mal über seine eigene Leistung nach. In diesem Fall hat SchulRadar schon einen Erfolg zu verzeichnen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass diverse Lehrer(,@Eisbär: Ich will ja Niemanden angucken,) keine Kritik verkraften können, und ihren Dampf an irg. welchen Plattformen wie "Schulradar" ablassen müssen.
Jeder sollte jeden benoten dürfen.
Und so öffentlich Dampf ablassen. Wie bei diesen Sendungen im Nachmittags TV.
Womit - denke ich - auch das Niveau und die Enrsthaftigkeit von solchen Plattformen richtig eingeordnet werden kann. Die Clientel wird langfristig die gleiche sein wie bei diesen zweifelhaften Sendungen.
... dann aber bitte auch alle anderen Menschen, die irgendwie beruflich tätig sind, namentlich im Internet aufführen, mit ihren jeweiligen Noten und Beurteilungen!
Big Brother is watching you, ein Hoch auf den totalen Überwachungsstaat.
Als Lehrer führe ich Buch über die Leistungen meiner Schüler. Schriftliche Leistungen sind da sicherlich leichter nachweisbar, da die Klassenarbeiten usw. ja noch länger vorliegen und einsehbar sind.
Bei der mündlichen Bewertung mache ich mir auch für jeden Schüler Notizen und Noten. Das geht bei einer Gesamtschülerzahl von über 150 (bei mir) sicherlich nicht für jede Stunde, passiert aber häufig. Nachweisen kann ich das dann aber später nicht mehr. Dies ist aber auch gar nicht nötig. Warum sollte ein Lehrer absichtlich eine schlechtere Note geben. Melde sich ein Schüler nicht, hat er/ sie eine mangelhafte oder ungenügende Note verdient. Ist die Beteiligung gut, gibt es entsprechend auch gute Noten. Das kann niemand kontrollieren, hier muss man dem Lehrer einfach vertrauen.
Und zu einem meiner Vorredner muss ich noch sagen, dass er in der Sache Recht hat, auch wenn es übertrieben klang. Eltern, die sich über die schlechten Noten beschweren wollen, sollten zu allererst bei ihren Söhnen und Töchtern beginnen. Hier ist eine sinnvolle Kontrolle angebracht. Unangekündigte Besuche im Klassenraum bringen dagegen gar nichts.
[Zitatanfang] Seid ihr alle wirklich so dämlich oder nur einfach etwas beschränkt in der Denke? [Zitatende]
... und so lernen dann auch unsere Kinder zu argumentieren. Leider Gottes auch, wenn es zu Hause die Vorschrift ist, eine gewählte Wortwahl zu führen! Und natürlich sind dann wir Eltern auch daran Schuld!
Welche Schulleitung und welches Ministerium wird mir und meinem Kind eine erteilte Note für das Mündliche in Fach XY bestätigen können, wenn sie nicht irgendwann (am besten noch mehrfach) OHNE VORANKÜNDIGUNG Hospitationen im entsprechenden Unterricht durchgeführt haben?!
Und wenn ich als Elternteil einen Lehrer frage, was wann (ggf. am vorangegangenen Tage, weil mein Kind gerade erkrankt ist) als Hausaufgabe aufgegeben wurde, und der Lehrer mir darauf nur antworten kann: 'das weiß ich nicht', weil er es selbst nicht aufgeschrieben hat - Woher wird dann nachweisbar, welches Kind WIRKLICH ständig die HA vergisst? Unter diesen kann nämlich auch selbst diese Statistik gefälscht werden.
Da sind leider noch zu viele Lücken im System (was ich den Lehrern allerdings nicht zur Last lege, sondern zu erstmal dem Gesetz). Erst wenn die geschlossen sind, ist auch eine einwandfreie Kontrolle möglich.
Ein in der Produktion gefertigtes Bauteil wird ja auch nach allen Normen untersucht und kontrolliert. Auch der Handwerker muss sich die Kontrolle vom Vorgesetzten, der Innung, des Kunden usw. gefallen lassen - warum sollte das hier nicht möglich sein?
Ich staune! Da gibt es doch tatsächlich noch Eltern, und noch schlimmer Schüler, die glauben, dass Lehrer Noten nach der "Nase" verteilen! Seid ihr alle wirklich so dämlich oder nur einfach etwas beschränkt in der Denke? Wie setzt sich eine Note denn zusammen? Aus Fehlern, ganz einfach. Je mehr Fehler, umso schlechter die Note. Was ist daran so schwierig? Und, liebe Eltern, wer den eigenen Kindern nicht auf die Finger schaut in Sachen Hausaufgaben, der sollte die Schuld nicht dem Lehrer oder dem System geben. Aus einer Pfeiffe wird nie ein ein Student. Ach ja, zurück zu den Noten. Wenn dann die Noten vergeben sind, werden sie vom Fachbetreuer überprüft. Dann werden sie der Schulleitung zur weiteren Begutachtung eingereicht und schlussendlich ans Ministerium weitergegeben. So, und jetzt möchte ich mal wissen, welcher Beruf dermassen genau durchleuchtet wird in Sachen Bewertung des Mitarbeiters. Egal welche Branche, wenn es solche Arbeitsqualitätskontrollen geben würde, dann hätten die Gewerkschaften längst protestiert.
Zusammenfassend: Liebe Eltern, wenn euer Kind statt Hausaufgaben lieber in die Glotze starrt, Gameboy und Playstation spielt, dann lebt der/die VersagerIn in der eigenen Familie!
Ist das eine Anspielung auf 'spickmich'? Falls ja, so habe ich doch Zweifel, dass hier Schüler irgendwelche Lehrer bewerten, die sie nicht kennen/ oder haben (hoffe ich zumindest).
Nur können die Schüler den Lehrer am besten bewerten, vergleichsweise zum Schüler sitzen doch wir Eltern, die Schulleitungen, angekündigte Gremien und/oder Schulbehörden sehr sehr selten im Unterricht.
Und: für die Lehrer werden ja (mit Recht) auch nicht ausschließlich schlechte Noten erteilt. (Wie gesagt: nicht jeder Lehrer/jede Lehrerin ist schlecht).
oder man veröffentlich auch von Schülern jede einzelne Note im Internet.
Und vor allem dürfen Lehrer dann auch Schüler benoten die sie gar nicht haben... auch wie im Inernet
So lange diese Meinung nicht beleidigend ist, was ja per Gesetz nicht zulässig ist, und in einer Art und Weise abgefasst wird, dass sie nicht rufschädigend ist, käme in solchem Portal sicher auch mal die Wahrheit zu Tage, d.h.: Stimmt das (Vor-)Urteil der Eltern, dass Lehrer voreingenommen sind? Ist es wahr, dass Lehrer nach Nase bewerten?
Die Geschäftsidee ist von daher nicht schlecht, und könnte so nicht nur für potentielle Arbeitgeber unserer Kinder, sondern auch für Kontrollorgane, die dann die Lehrer überwachen sollten, zum Instrument werden.
Lehrer setzen ihre persönliche Meinung über Schüler ins Netz. Wäre besonders für die künftigen Arbeitgeber der Schüler von Interesse.
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Hier scheint sich keiner Gedanken über Datenschutz und den Druck zu machen der den Lehrern und Schülern auferlegt wird.
Was hat das Handeln eines Schülers in der Schule mit seinem späteren Arbeitsleben zu tun? Die Kinder und Jugendlichen befinden sich noch in der Entwicklung und sind noch lange nicht erwachsen. Es wäre fatal, wenn sich Schüler so schon früh den Weg verbauen könnten.
Man überlege sich auch wie groß der Leistungsdruck dann für Schüler wäre..
Das gleiche gilt auch für diese Seite, der Trend geht hin zu Eliteschulen, der Druck für die Lehrer steigt ebenso stetig durch den direkten Vergleich.
Alles erschreckende Entwicklungen, trotzdem scheint es keiner zu begreifen...