Ich denke eine Sinnentfremdung von solchen Portalen lässt sich nur bis ins unendlich diskutieren. Die einzige wirkliche Lösung, wäre hier ein elektronischer Stempel, der von den Schule ausgeteilt wird und für alle ersichtlich ist.
Aber ich sehe jetzt schon die ersten grauen Wölkchen aufsteigen bei denen die das hier lesen. Im Zuge der Datenschutzbewegung dürfte diese Variante außer Frage stehen.
Wie man die unterschiedlichen Bewertungen von Eltern und Schüler sehen soll?
Zum einen wurde bereits festgestellt, dass sowohl die eine, als auch die andere Seite in der Lage ist zu drücken/ pushen wie es ihnen in die Laune kommt.
Sieht man da aber drüber hin weg, ist es doch eigentlich eindeutig. Schüler lieben charismatische Lehrer, die nichts im Unterricht tun. Eltern nicht. Eltern haben manchmal Probleme hinter die Pädagogik zu blicken, die Schüler hingegen nicht nur gut finden, sondern auch weiter bringen oder ggf. nicht.
Schüler haben eine direkte Einsicht müssen es aber mit ihren Moralvorstellungen ausmachen wie sie bewerten. Eltern sehen nur was an sie getragen wird und müssen diese Eindrücken mit ihren Wünschen abgleichen.
"Einfacher ist es nicht. Aber wer sagte auch, dass es einfach ist." (Per Olov Enquist)
PS: Der Bug, dass Schüler als Eltern gelten in der Bewertung ist immer noch nicht behoben. gesch. 10. Sep 2008
aber wie soll man es ändern? Es lässt sich leider nicht vermeiden, dass sich Schüler und auch Lehrer als Eltern anmelden und hier umtun und ihren Frust ablassen bzw. ihren Arbeitsplatz künstlich hochpuschen.
Welchen Nachweis soll man hier fordern? In anderen Plattformen (die hier schon erwähnten "seriösen" wie Spiegel oder Stern) haben auch keinerlei Kontrolle, ob jemand tatsächlich Lehrer, Elter oder Schüler ist.
Es gibt immer unredliche Kandidaten, die sowas ausnützen! Und da sind die Lehrer, die das tun, keinen Deut besser als die Schüler ;-)
Ich möchte gerne folgenden Gedankengang einbringen:
Sowohl bei Schulradar als auch bei Spickmich ist es meiner Meinung nach ohne großen Aufwand möglich, bestimmte Werte zu manipulieren.
Es gibt bekanntlich viele Anbieter von kostenlosen e - mail - Adressen.
Wenn man also mehrere Adressen einrichtet (diese werden nicht überprüft), so ist es klar, dass man sowohl eine Schul - als auch eine Lehrerbewertung beliebig manipulieren kann.
Im übrigen haben Schüler viel Zeit (vielleicht der eine oder andere Lehrer auch?).
Daher ist meiner Ansicht nach äußerste Vorsicht zu walten bei dieser Art des "wilden" rankings - warum stehen Privatschulen so weit oben? Kann hier nicht der privatwirtschaftliche Ansatz im Vordergrund stehen?
Die Noten basieren also auf den Schülerbewertungen bei Spickmich.
Und die Noten der Eltern unterscheiden sich massiv von diesen Schülernoten.
Was macht das denn für einen Sinn? Wessen Urteil soll man glauben?
Und Sie haben auch noch nicht die Frage beantwortet, wieso es ein und dieselbe Schule zwei Mal gibt, mit ganz unterschiedlichen Noten (1,9 und 3,5)?? Was soll das aussagen??
Und außerdem gibt es mindestens eine Schule, bei der sich unter ELTERNBEWERTUNGEN 21 Schüler, die sich auch als Schüler ausgeben, eingeloggt haben und diese Schule bewerteten, mit teuils sehr kindischen Kommentaren. Das macht doch alles keinen SINN!
Ich finde Ihren Beitrag keine befriedigende Antwort auf meinen Beitrag. Bitte äußern Sie sich doch noch mal!!
An Nie-Auslernerin: ich möchte eine aussagekräftige Plattform!! Das ist hier überhaupt nicht der Fall. Und ich veröffentliche meine Beiträge nur in 2 (!!) relevanten Themen, da wo sie hingehören, nicht in 10.
Vernünftige Antworten habe ich bis jetzt noch nicht auf eine einzige Frage bekommen. Ob Schüler oder Eltern unterschiedliche Sichtweisen haben, ist gar nicht der Punkt. Sondern warum in einer ELTERPLATTFORM Schülerbewertungen für das Ranking Relevanz haben und wieso es unterschiedliche Mehfachwertungen ein und derselben Schule gibt und wieso sich massenhaft Schüler als Eltern einloggen und Bewertungen abgeben können: das ist alles völlig willkürlich und unglaubwürdig und das ärgert mich. Ich bin nämlich schon an einer Evaluation interessiert, aber bitte ernsthaft und nicht so!
Ich habe jetzt auch mal in den Top-Listen geschnüffelt und ich konnte das finden, was ich schon vermutete: Die Schüler sind zufrieden, weil vielleicht auch etwas häufiger was ausfällt (die mögen das oft - im Gegensatz zu den Eltern).
Oft sieht man daran, dass Eltern eben alles etwas anders sehen, als Schüler. Auf der einen Seite wird einem vorgeworfen, dass wir immer nur die Seite der Schüler hören und alles einfach so glauben, auf der anderen Seite wird sofort bezweifelt, dass Eltern das richtig beurteilen können, wenn sie im Gegensatz zu den Schülern kritischer sind. Wäre es andersherum, dann wäre natürlich alles prima und es liegt eindeutig an den Schülern, die alle nur schlechte Noten bekommen haben und sich rächen wollen, während die guten Schüler natürlich nichts schreiben.
Merken Sie was? Es ist ganz egal, was für Noten da stehen - es dürfen nur keine schlechten sein - ganz egal von wem!
Woher sollen die Schüler wissen, was Eltern sich bei Sprechtagen oder Elternpflegschaften bzw. Schulkonferenzen so anhören dürfen? Wie sollen sie beurteilen, welche Hilfestellungen sie von Lehrerseite bei Problemen bekommen? Was wissen sie davon, wie Lehrer reagieren, wenn Eltern an diesem oder jenem leichte Kritik üben oder nur Zweifel anbringen? Das können die genauso wenig wissen wie die Eltern im Standardfall wissen, wie der einzelne Lehrer seinen Unterricht gestaltet.
Aber wenn zeitgleich unterschiedliche Kinder dasselbe erzählen vom Unterricht eines Lehrer, dann darf doch vermutet werden, dass da irgendwas dran ist. Schließlich gibt es ja keine Videoüberwachung in Klassenräumen oder auf Pausenhöfen - auch, wenn es manchmal wünschenswert wäre (da erschrecke ich fast selbst, wenn ich so etwas schreiben muss). Genauso, wenn unterschiedliche Lehrer das gleiche von einem Kind berichten. Der Elter, der dann noch glaubt, die wollen alle dem Kind nur was, dem ist auch nicht zu helfen!
Fazit:
Auch wenn es komisch erscheint, kann es trotzdem nachvollziehbar und erklärlich sein. Der unterschiedliche Standpunkt macht es eben aus.
Grüße
Es gibt einfach manchmal ein paar Kinderkrankheiten, wenn so ein Forum aufgemacht wird. Die werden auch nicht weniger, wenn Sie Ihren Text in 10erlei verschiedenen Threads veröffentlichen.
Und wie bikooo schon schrieb, soll das eigentlich ein Elternforum und -bewertungsportal sein - keines für Lehrer oder Direktoren. Dieses System schwächelt, weil man keine Überprüfung einsetzen kann, ob jemand wirklich Eltern ist oder nur ganz viele fremde Kinder sein eigen nennt (in der Funktion einer Lehrkraft).
Da kann man dann nur drauf hoffen, dass sich die interessierten Eltern genau die Bemerkungen zu den Noten durchlesen und daran unterscheiden, ob der Kommentar von einem Beschäftigten der Schule oder wirklich von einem Elternteil geschrieben wurde. Schlecht finde ich z.B. dass nur die Durchschnittsnote engegeben wird und nicht danach nochmal der Notenspiegel aufgeführt wird (3xsehrgut, 2xmangelhaft z.B.). Da kommt eine schöne Durchschnittsnote raus. So kann man dann zumindest sein Hirn einschalten und messerscharf kalkulieren, wie sich diese extrem abweichenden Noten wohl zusammensetzen mögen: 2 Eltern, 3 Lehrkräfte?
...und alle abstimmenden Lehrkräfte würden mit Freude diese Schule besuchen - das ist doch mal was Überraschendes!
Grüße
Ich teile ihre Bedenken.
Allerdings wundert mich das Ergebnis nicht. Schulradar ist völlig ungeeignet, ernsthafte Bewertungen von Schulen durchzuführen, weil sich jeder beliebig oft und mit beliebigen Bewertungen und mit den unterschiedlichsten Motiven beteiligen kann.
Mich wundert allerdings, dass es überhaupt Eltern gibt, die auf diese beliebig manipulierbare Bewertungsmasche hereinfallen und nicht wie sie, einfach einmal kritisch darüber nachdenken, was hier passiert.
Guten Tag,
ich habe mir eben aus Interesse die Bewertungen der beiden besten Schulen in der Topliste (Schloss Salem und ein Norbert Gymnasium) angesehen.
Diese sind wegen der sehr guten Schülerbewertungen ganz oben in der Liste, so um die 1,7. Ich habe aber gestaunt, als ich gesehen habe, dass die Eltern beide Schulen mit Zahlen um die 4,0 oder jedenfalls richtig schlecht bewertet haben. Das hatte keinen Einfluss auf die Gesamtwertung, wie es scheint. Das ist doch komisch oder?
Wonach richtet sich jetzt bitte hier die Wertung? Schüler oder Eltern? Ich dachte Schulradar wäre für die Eltern.
Noch viel interessanter ist, wie kommt das zustande, dass über hundert Schüler eine Schule so gut finden und die Eltern sie so furchtbar schlecht? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Schüler in der hohen Anzahl so falsch liegen, die gehen da ja jeden Tag hin. Und die erzählen ihren Eltern dann ja nicht zushause, was ganz anderes. Ich glaube da eher dem Schülerurteil.
Also wer hat sich da dann eingeloggt und die Schule als Eltern so runtergewertet? Mir sieht das fast so aus, als würde sich da eine wütende Person mehrfach einloggen und bewerten.
Kann das sinnvoll sein??? Wem sollen Eltern die dann hier eine Schule suchen, vertrauen, wenn so ein Schmufix betrieben wird?
Ich finde das schon alles ziemlich merkwürdig. Bei den Schulen meiner Kinder stimmt das Urteil zum Glück überein, aber bei diesen beiden Top-??-Schulen ja gar nicht, das finde ich schon sehr seltsam. Das hätte ich gerne mal erklärt, macht mich sehr misstrauisch dem Ganzen gegenüber.
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Aber ich sehe jetzt schon die ersten grauen Wölkchen aufsteigen bei denen die das hier lesen. Im Zuge der Datenschutzbewegung dürfte diese Variante außer Frage stehen.
Wie man die unterschiedlichen Bewertungen von Eltern und Schüler sehen soll?
Zum einen wurde bereits festgestellt, dass sowohl die eine, als auch die andere Seite in der Lage ist zu drücken/ pushen wie es ihnen in die Laune kommt.
Sieht man da aber drüber hin weg, ist es doch eigentlich eindeutig. Schüler lieben charismatische Lehrer, die nichts im Unterricht tun. Eltern nicht. Eltern haben manchmal Probleme hinter die Pädagogik zu blicken, die Schüler hingegen nicht nur gut finden, sondern auch weiter bringen oder ggf. nicht.
Schüler haben eine direkte Einsicht müssen es aber mit ihren Moralvorstellungen ausmachen wie sie bewerten. Eltern sehen nur was an sie getragen wird und müssen diese Eindrücken mit ihren Wünschen abgleichen.
"Einfacher ist es nicht. Aber wer sagte auch, dass es einfach ist." (Per Olov Enquist)
PS: Der Bug, dass Schüler als Eltern gelten in der Bewertung ist immer noch nicht behoben. gesch. 10. Sep 2008