Das gleiche Problem hatten wir auch in der Grundschule. Und wir bekamen dazu noch ein Schreiben von der katholischen Religionslehrerin, dass sie in mühevoller Arbeit in der Schule das nachholen müsse, was wir als Eltern versäumt hätten. Wir würden unseren Sohn um den Glaube an Gott betrügen. Ich habe mit der Klassenleiterin gesprochen und es kam zu einer Aussprache mit der Religionslehrerin, welche anfangs sehr uneinsichtig war. Danach durfte ich natürlich an einer Religionsstunde teilnehmen, in welcher tatsächlich Ethik-Unterricht vermittelt wurde. Zumindest in dieser Stunde ;-)
Von der Schule muss eine Alternative angeboten werden, z.B. Ethik. Im Religionsunterricht müssten auch alle Religionen behandelt werden, denn das ist wichtig für unsere Kinder - nicht nur eine einzige. Aber dieses bringt man ja als Eltern seinen Kindern sowieso bei. Und somit könnte der Religionsunterricht in der Schule wegfallen - ist meine Meinung.
In unserer Grundschule wurde auch gebetet (Dorf auf der Grenze zw. Eifel und Hunsrück); die Kinder, die nicht getauft waren, haben es mitgemacht und hatten so die Möglichkeit, auch mal so etwas zu erleben. Auch in vielen ,,getauften" Haushalten ist das nicht mehr üblich, was mensch als KatechetIn dann zu spüren bekommt, denn die Kommunion wollen alle Katholischen dann doch mitnehmen, egal wie kirchlich sozialisiert die Familie sonst ist. Ist eben ein Dorffest! In den Dörfern hier ist es schon in der Regel so, dass alle eine Konfession haben und zusammen beten können. GrundschülerInnen tun das eigentlich auch freiwillig. Ich denke, dass es an der LehrerIn liegt, ob das ,,gezwungen" oder freiwillig gemacht wird. Unter Zwang verstehe ich eine Handlung, die, wird sie nicht ausgeführt, bestraft wird, ist das in Ulmen so?
Wenn das Beten am Morgen vor der ersten Stunde praktiziert wird, ist es auch ein Tageseinstieg und ein kleines Zeichen, dass alle angekommen sind. Oft ist es auch ein Lied, dass diesen Einstieg ermöglicht.
Ich finds nicht schlecht, solch ein ,,Ich-bin-da-Ritual" zu haben. Und danach geht dann die Arbeit los.
So ist es halt in der Eifel???
von Anonym, 06. Feb 11:26
Also ich weiss ja nicht wo Sie herkommen, aber die Eifelaner so allgemein zu betiteln, finde ich geht zu weit. Die Eifel besteht nicht nur aus einem Dörfchen namens Ulmen.
Ich denke Probleme sollten hier sachlich diskutiert werden!
Und wenn Sie einen Duden haben, versteh ich gar nicht die vielen Rechtschreibfehler in Ihrem Beitrag.
sollte Nichtchristen zu einem christlichen Gebet zwingen.Als betroffenes Elternteil würde ich da zum Direktor gehen und wenn das nicht hilft zum Schulrat.
in unserer grundschule in ulmen verlangen lehrer von kindern die nicht getauft sind und mit der kirche nix zutun haben zum beten das is eine schande aber so ist es halt in der eifel (hinterhältiges stures bergvolk steht im duden)
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Von der Schule muss eine Alternative angeboten werden, z.B. Ethik. Im Religionsunterricht müssten auch alle Religionen behandelt werden, denn das ist wichtig für unsere Kinder - nicht nur eine einzige. Aber dieses bringt man ja als Eltern seinen Kindern sowieso bei. Und somit könnte der Religionsunterricht in der Schule wegfallen - ist meine Meinung.