Wenn Lehrer von Schulen fliegen ...

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Eltern graben Kriegsbeil aus!
von Anonymus (Ehemalige), 24. Jun 09:44
Es ist wirklich erstaunlich in welcher Rechtschreib- und Formulierungsqualität Forenbeiträge veröffentlicht werden.
Hoffentlich entspricht die Leistungsfähigkeit der Beitragsschreiber nicht den Fähigkeiten ihrer Sprösslinge!
Für seine Kinder sollte man als Elternteil die volle Verantwortung übernehmen und diese nicht, wie so häufig an die Lehrerschaft abschieben als beginne die elterliche Verantwortung erst dann, wenn die Kinder nach der Schule wieder zu Hause sind.

Das Benehmen der Kinder in der Schule ist ein Spiegel der erzieherischen Fähigkeiten ihrer Eltern!

Eltern die an ihren Arbeitsstätten ungerechtfertigt unter unangemessenem Leistungsdruck leiden müssen, suchen sich die Lehrerschaft ihrer Kinder als Überdruckventil. Kein Aufwand ist zu hoch und keine Mühen werden gescheut um hier nun die Macht zu demonstrieren, die diesen "schwachen" Menschen am Arbeitsplatz versagt bleibt. Aber schauen Sie sie sich doch einmal auf einem Elternabend um. Dort finden sie immer die gleichen Eltern (eine Hand voll), nämlich die, für die Kindeserziehung aus Eigenverantwortung und Selbstkritik besteht! Deren Kinder sind in aller Regel nicht in ihrem Sozialverhalten eingeschränkt.
Zu meiner Schulzeit haben Eltern für ihre eigenen erzieherischen Fehlleistungen keine Anwaltskanzleien damit beauftragt, Lehrer juristisch zur Rechenschaft zu ziehen. Meine Eltern waren instinktiv dankbar für die erzieherische Unterstützung durch die Lehrer. Denn auch meine Eltern waren Schüler und konnten sich noch bewußt machen von wem Störungen und soziales Fehlverhalten ausgingen, nämlich von den Schülern. Ihre Kinder werden anstatt Erziehung nur die Gewissheit mitnehmen, das Lehrer juristisch belangt werden können. Also werden Grenzen überschritten anstatt diese einzuhalten!
Lehrer machen professionell ihren Job!!! Die Zeit ihre Kinder zu schikanieren bleibt wirklich nicht, machen sie sich nichts vor. Nicht alles dreht sich um ihr Kind. Noch nicht einmal ihnen geht es um ihr Kind, wenn sie juristisch vorgehen. Sie wollen Macht demonstrieren und behindern dadurch die wirklich wichtige Erziehung ihres Kindes statt diese zu fördern.
Ich kann hier nur die Anregung geben, Lehrer als Teil einer notwendigen Erziehung für ihre Kinder anzusehen. Bekämpfen sie diese nicht, sondern unterstützen sie deren Entscheidungen und Maßnahmen. Hören sie auf Pädagogen eines besseren belehren zu wollen. Es sind Profis, die Jahre studiert haben um es besser als sie zu können! Ihr Kind hat garantiert etwas verbrochen wenn es von Lehrern eingebremst wird.
Hören sie auf nach anderen Verantwortlichen zu suchen.
Sehen sie in den Spiegel bevor sie auf Lehrer losgehen oder Anwälte einschalten.

Mischen sie sich nicht in Erziehung ein, wenn sie nicht die Verantwortung dafür tragen wollen. Oder aber tragen sie die Verantwortung und erziehen sie verantwortungsvoll!
Die Generation die jetzt aufwächst ist nicht belastbar und damit zum scheitern verurteilt wenn sie weiterhin den einfachen Weg wählen. Selbstkritik fängt bei ihnen an, nicht bei anderen.
Problem mit Lehrer
von PinkStrawberry (Schüler), 10. Jan 23:24
Ich bin zwar eine Schülerin, aber ich habe auch eine Geschichte zu einem Lehrer.
Wir haben ihn in Sport. Damals haben wir gerade verschiedene Spiele gespielt und ein Teil der Klasse(ich auch) turnte am Barren. Nun kam der Lehrer und meinte: "Seid vorsichtig! Ich habe mir auch schonmal eine Narbe geholt!" Da zog er sein T-Shirt hoch und entblößte eine lange Narbe, die bis unter die Hose ging. Diese zog er auch etwas herunter mit den Worten: "Weiter darf ich aber nicht, weil ihr Mädchen seid, aber wenn ihr älter seid, könnte ich sie euch vielleicht zeigen..."
Das wollten wir natürlich nicht, doch wir haben auch nichts erwidert.

Das Problem war allerdings nicht ganz so schlimm, da er eh nach einem Monat auf eine andere Schule gewechselt hätte.
Destruktives Lehrerverhalten
von Birgit-Katharina (Ehemalige), 31. Okt 18:58
destruktiv ist das Gegenteil von produktiv... destruktives Lehrerverhalten reicht von schlechtem Unterricht, über verbale Attacken (beleidigen, bloßstellen,etc.) bis hin zu körperlichen und sexuellen Übergriffen oder Verfehlungen.

Ich bin Studentin für das Lehramt an Realschulen und schreibe meine Examensarbeit über das Thema: "Destruktives Lehrerverhalten und die Auswirkungen auf Erziehung und Unterricht"

Bei meiner Umfrage zu diesem Thema bin ich - wie ich erwartet hatte - auf Unverständnis und Ablehung seitens der Schulen gestoßen. Es gab auch positive Reaktionen, aber die waren in der Minderheit...

Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn sich die Eltern hier, die sich angesprochen fühlen, mir erzählen würden, was sie mit den Lehrern so alles erlebt haben. Die Erfahrungsberichte senden Sie bitte an: Birgit.Schmuhl@gmx.de

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Arbeit, die dieses Problem beleuchten soll. Die Anonymität der Personen in den Berichten wird selbstverständlich gewahrt.

Nach Beendigung meines Studiums habe ich vor, darüber ein Buch zu schreiben. Das Thema lässt mich nicht mehr los und ich kann nicht verstehen, warum ein Tabu darüber liegt! Dieses will ich versuchen zu brechen...

Herzliche Grüße
Birgit-Katharina
Dafür gibt es die Bezirksregierung
von Nie-Auslernerin (Eltern), 17. Sep 13:01
Ich weiß nicht, wie oft ich das heute schon geschrieben habe. Habe aber auch viel nachzulesen gehabt, weil ich Monate nicht hier war.
Bei einem Mitglied der Schulleitung hilft nur die direkte Beschwerde bei der Bezirksregierung UND dem Schulministerium. Letztere machen nämlich ersteren etwas Druck, indem sie nach den Ergebnissen der Beschwerde nachfragen.
Wir hatten hier im Ort schon einen ähnlichen Fall und diese Schulleiterin wurde nach rel. kurzer Zeit "entfernt".
Eigentlich dürfte so jemand gar nicht mehr auf Kinder losgelassen werden, aber leider, leider haben die älteren ja noch den Beamtenstatus und können sich in einem gewissen Rahmen erlauben was sie wollen.
Das sind so Fälle, die den Lehrberuf in Verruf gebracht haben. Nicht die überwiegende Zahl engagierter Pädagogen, sondern diese Leerer, die es schaffen, unseren Kindern auf ihre letzten Arbeitsjahre noch schnell ihren Spaß an der Schule auszutreiben.
Und was ist das für ein Schulleiter, der seinem Stellvertreter sowas durchgehen lässt? Das ist für mich ein klassischer Fall von Dienstaufsichtsverletzung.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Pädagogen die letzten Arbeitsjahre durchgeschleift werden, weil sie ja nur noch die paar Jahre haben - obwohl sie eine Zumutung sowohl für die Kinder, als auch für das Kollegium sind. Die Eltern lasse ich mal außen vor.
Grüße

Nie-Auslernerin
dem kann ich nur beipflichten
von mutter44 (Eltern), 25. Aug 13:55
Es ist schon traurig, welchen Lehrern unsere Kinder manchmal ausgeliefert sind. Ich habe auch schon manches erlebt (Beleidigungen und Drohungen gegen die Schüler, unterlassene Aufsichtspflicht,..). Nur leider hat die Schulleitung, wie bei Ihnen, auch nichts unternommen, außer dass der Lehrer dann der Parallelklasse zugewiesen wurde.
Wenn Lehrer von Schulen fliegen ...
von Opal36 (Eltern), 30. Mai 09:23
...u. du als Elternteil hilflos mit ansehen musst, wie ein derart ausrangierter Lehrer an der Schule deines Kindes als Konrektor noch die letzten Jahre bis zur Pension Schüler schikanieren darf.
Trotz aller Proteste,hatten Eltern u. Schule keine Chance. Einzig erreichtes, Er darf lediglich 3. u. 4. Klassen in Sachkunde unterrichten.Die Mehrzahl der Schüler u. Eltern hat Probleme mit diesem Konrektor. Die Aufgabenstellung ist so Schwierig, das grundsätzlich die Eltern gezwungen sind die Hausaufgaben ihrer Kinder zu erledigen. Größtenteils sitzen dann die Eltern über Stunden vor dem Pc um brauchbare Informationen aus dem Internet zu bekommen u. halbwegs Kindgerecht aufzuarbeiten. Die letzten Hausaufgaben zB.drehten sich um diverse Fachwerkhaustypen u. deren Dachkonstruktionen. Da ein Bekannter von mir Architekt ist, war es relativ einfach diese Aufgabe zu bewältigen. Sein Kommentar allerdings dazu:" Seit wann wird in der 3. Klasse studiert !!??!!"
Gespräche über Missstände mit dem Konrektor sind nicht gerade konstruktiv, da sich das Kind alles nur einbildet, lügt oder aber alles nicht so gewesen ist. Nach dem Gespräch stürzt der Herr in den Klassenlehrerunterricht u. ohne einschreiten des Klassenlehrers "darf" dieser Konrektor das Kind über welches er mit seiner Mutter gesprochen hat vor der ganzen Klasse fertig machen. Besagter Schüler traute sich nicht mehr in die Schule. Aus diesen Grund, wagt es niemand einzuschreiten. Seinem Kind soll ja nicht das Gleiche wiederfahren. Mund halten u. irgendwie dadurch kommen lautet die Devise. Selbst die Rektorin oder andere Lehrkräfte schreiten nicht ein obwohl die Problematik bestens bekannt ist.Was man dann als Eltern zu hören bekommt spottet jeglicher Beschreibung. Einzig bekommen wir dann zu hören, das besagter Konrektor ja nicht mehr allzu lange an der Schule ist. Nur nutzt dieses den Schülern der 3. u. 4. Klassen herzlich wenig da der Konrektor zusammen mit den jetzigen Drittklässlern die schule verlässt.

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