Sport und Musik in Schulen - Wichtigkeit ?

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@anonym
von EISFEE (Eltern), 05. Jul 19:14
...Musik muss, gerade auch in der GS sein! Denn in der GS werden alle Bausteine für den weiteren Lebensweg mitgelegt. Eine vier in Musik kann selbst ich, als Musiklehrerin nicht verstehen! Meine schlechteste Note die ich Kindern gebe ist drei. Denn jedes Kind ist auf seine Art und Weise musikalisch. Wer bei mir jedoch eine drei bekommt, der beteiligt sich eher selten am Unterricht und dass kann ich dann wahrhaftig nicht besser bewerten.
Außerdem besteht der Musikunterricht nicht nur aus singen, sondern auch aus Musik machen, Musik hören, sich zur Musik bewegen, zur Musik malen...!
Musik O.K. aber!!!!
von Anonym, 29. Jun 13:42
Ich habe gar nichts dagegen, dass Musik unterrichtet wird, obwohl ich selber nicht sehr musikalisch bin. Aber muss es denn unbedingt in den Grundschulen so streng bewertet werden. Mein Sohn z.B.. Es gab heute Zeugnisse und es stand eine vier in Musik. Finde ich unmöglich! Diese Lehrerin macht gar keinen sinnvollen Unterricht, sondern die Kinder müssen singen. Nun kennen ja einige bestimmt selber auch ihre Söhne und wissen, dass diese sich ab einem gewissen Alter dafür schämen, wenn sie singen müssen.
Mein Sohn tut das nämlich. Er bekam also die vier. Ich könnte vor Wut platzen.Leider macht diese Lehrerin auch in anderen Fächern nicht sehr viel Sinnvolles. Aber wir haben es geschafft und hoffen für die fünfte Klasse ein wenig kompetentere Lehrer.
Ist natürlich wichtig
von Sonne298 (Eltern), 29. Jun 01:41
Natürlich sind Musik-, Kunst- und Sportunterricht wichtig - und zwar in allen Jahrgangsstufen. Wichtiger als (praktischen) Sportunterricht finde ich auch die Theorie in Sport, was wohl eher vernachlässigt wird. Aber auch die Bewegung ist wichtig, wenn man lange Zeit gesessen hat, ist es oft angenehm für den Körper, wenn man sich "austoben" kann. Aber vor allem sind Kunst und Musik sehr wichtige Fächer, in denen man - wenn man etwas Interesse an den Tag legt und nicht von vornherein schon sagt "interessiert mich nicht und ist alles voll doof" (oder wenn man sich selber einredet oder von den Eltern eingeredet bekommt, man hätte keine Begabung) - schon auf halbwegs passable Noten kommen kann, die man ja im Notfall auch als Ausgleich für andere Fächer heranziehen kann.

Dieser musisch-künsterlische Fächerbereich gehört auf jeden Fall zur Allgemeinbildung. Natürlich wird nicht jeder ein großer Maler oder ein großer Musiker werden, aber Musik und Kunst kennen und lieben lernen kann doch wohl jeder! Und eine gewisse praktische Anleitung in diesen Fächern (also Kreativität wie Malen/Gestalten und z. B. Instrumentalunterricht - und dazu gehört nun einmal Noten lesen, wenn man ein Buch lesen will, muss man ja auch die Buchstaben kennen) hat auch noch keinem geschadet, aber in manchem ein verborgenes Interesse geweckt, welches dann als Hobby eventuell ausgelebt werden kann.

Das hat ja auch viel mit dem individuellen Geschmack zu tun. Nur wie kann ein junger Mensch (also Schüler) sich diesen Geschmack, also diese Meinung darüber bilden, was er selber schön findet und was weniger, wenn er in seinem Leben noch nicht viel Kunst und Musik kennengelernt hat, weil z. B. das Elternhaus darauf keinen Wert legt oder weil die Eltern es selber nicht kennen, weil sie auch schon nicht in den Genuß eines solchen Schulunterrichtes gekommen sind. Leider gibt es schon genug Kulturbanausen, auch unter der heutigen Erwachsenengeneration!

Gerade Musik hat z. B. auch sehr viel mit Mathe zu tun. Leute die musikalisch begabt sind, sind oft auch mathematisch begabt. Die ganze Rhythmik und Notenschrift ist ja auch eng mit Mathematik verknüpft.

Bewegung = Aufmerksamkeit
von damals... (Ehemalige), 25. Jun 23:29
Der meistgehasste Leitsatz war jeher: "Während des Unterrichts wird nicht gegessen, nicht getrunken und still sitzen geblieben!". Was zu ausufernden Tagträumen auf Grund von Konzentrationsmangel führt. Warum nehmen wir uns nicht ein Beispiel an anderen Ländern und führen standartmäßig kleine Bewegungs-Phasen während der Stunden ein? Steigert den Sauerstoff-Verbrauch, erhöht die Aufmerksamkeit. Und ZACK - nicht mehr 50% des Unterrichts sind für die Katz!
;-)
Musik, Sport, Kunst, Textilgestaltung ...
von Pennywise (Ehemalige), 24. Jun 06:48
Alles wichtig für das Allgemeinwissen - soweit richtig, aber an der Ausführung hapert es.

Allerdings sollte man sich mal Gedanken um die Inhalte machen ...
Mal ehrlich, ausser für den Spieleabend mit Freunden oder das Mitraten bei diversen Quizshows hab ich seit der Schule von allen Fächern 0 Nutzen gehabt ...
Allenfalls interessant wenn man in ner pädagogischen Richtung was macht.

Ich wäre ja für Wahlmöglichkeit ab der 7 (teilweise gibts das ja ab der 9) und dann etwas mehr WISSEN vermitteln, mit welchem man auch was anfangen kann.

Mit Sport hab ich erst in der FOS gute Erfahrungen gemacht. Da gab es zu jedem Thema - neben der obligartorischen schnellen Regeleinführung - wenigstens etwas Wissen -> gesundheitliche Aspekte, Technik ...
Allgemeinbildung
von Nicole (Eltern), 05. Jun 20:06
Ich finde den Unterricht in Musik genauso wichtig, wie den Sportunterricht. Leider ist es heutzutage oft so, dass Kinder Ihre Freizeit nur noch vor dem PC oder Spielekonsolen verbringen! Da schadet die Bewegung in der Schule sicher nicht! Ausserdem finde ich, dass auch das Kennen von Notenschlüsseln und von Komponisten doch der Allgemeinbildung dient, die doch bei manchem Abiturienten zu wünschen übrig lässt, hauptsache die Kinder können Wurzeln ziehen und irgendwelche Figuren berechnen, wissen aber noch nicht einmal, wer Beethoven war!
Sportunterricht
von maria (Eltern), 28. Feb 17:11
Ich finde, Eltern sollten dafür sorgen, dass ihr Kind frühzeitig schwimmen lernt, noch bevor es eingeschult wird. Es werden überall Schwimmkurse für Kleinkinder angeboten.
Ja
von Juxko (Schüler), 24. Feb 14:40
Also ich finde es nicht schlecht das die Kinder etwas musikalisches lernen aba andereseits ist es auch übertrieben das man in der Klasse schon alle Noten usw lernen muss.
Man könnte vieleicht mal mit den Eltern. Schülern und den Lehrer darüber reden.
Mfg Juxxko
Reine Ansichtssache
von Tinkerbell (Eltern), 09. Feb 11:41
Grundsätzlich finde ich es gut, dass die Kinder an Musik herangeführt werden. Allerdings sollte hier der Sport nicht vernachlässigt werden. Aber das ist genauso wie mit dem Englischunterricht.
Englisch, Mathe, Deutsch, Sport und Schwimmen lernen die Kinder nur halb. Aber macht ja nichts, dass das ein oder andere Kind nicht schwimmen kann. Zumindest kann es dann kurz vom Ertrinken noch auf Englisch um Hilfe rufen! :-)
Kleinere Klassen für intensiveres Lernen wären hier mein Favorit!!!
Sport und Musik in Schulen - Wichtigkeit ?
von Galube (Eltern), 30. Jan 15:14
Ist es wirklich wichtig, dass man in der 4. Klasse sämtliche Noten, Notenschlüssel, von einigen Musikern (Beethoven, Heinemann, Mozart)den Lebenslauf kennen muss?
Dafür wird aber Schwimmen ganz gestrichen und Sport findet nur 1x in der Woche statt.
(Rektorin ist Leiterin des chors der Schule)

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