Möchte NICHT über nicht-verdiente Bezahlung disskutieren,da ich die Schüler stets zu Dissziplin und respektvollen Umgangsformen ERMUTIGE..Auch wenn es viele Lehrer mittlererweile mit diesen Dingen (den Schülern UND Eltern gegenüber) nicht mehr so ernst nehmen,erinnere ich meinen Sohn und Mitschüler des öfteren,das JEDER CHEF,trotz allem, den längeren Arm hat,obwohl ich diese Sätze SEEEHR UNGERN äußer!!!Zu astra->>Sie schrieb:"Es gibt die, die ständig auf der Matte stehen und fragen was das Kind macht.
Es gibt die, die sich nicht kümmern.
Und es gibt die „Arschkricher“.
Die beiden erst genannten sorgen für die Vorurteile bei den Lehrkräften.
Astra"
SOOO erlebe und sehe ich DAS auch..
Ich ging früher stets zu JEDEM Elternabend, was ich nun nicht mehr tu,da der Klassenlehrer bei jedem Abend die Eltern(welche NOCH kommen)mit NEGATIVINFOS bombardiert und zb bei mir, als ich MAL etwas anmerken wollte, demonstrativ, fast provokativ, auf seine Uhr schaute und gelangweilt an seiner Brille spielte.. Viele Eltern finden (nicht nur) sein"VORBILD-Verhalten"frech, da er SOOO nicht nur Eltern, sondern 100% mit dieser Art auch jeden Schüler ENT-motiviert.. Viele gerade ältere Lehrer haben nach 30J "die Pappe auf", versteh ich ZUM TEIL.. Doch ich habe 2Kinder,bin alleinerziehend (ohne jegliche famil.Unterstützung), d.h.NONSTOP 365Tage incl. Wochenenden Mutter-JOB und das nicht nur 8Std+Arbeiten korrigieren(nach Lehrbuch).. Ich habe KEINE Vorlagen und hatte meine Tochter 22J zu Hause.. Kann/Darf ich da äußern, ich hätt die Pappe auf ??
Man sollte sich vielleicht auch als Lehrer, Erzieher etcpp VORHER bei "Altgedienten"informieren, wie leicht o. schwer dieser sein kann, vor allem, da es hier nicht um Brötchen, sondern Menschen (Kinder+Eltern) geht... Bin selber Lehrertochter und erlebte:so mancher Lehrer wäre bei so manchen "Handlungen+Äußerungen" strafversetzt worden.. Heute liegt die Schuld zu 90% bei den Kindern und deren Eltern, die sich ANGEBLICH zu wenig kümmern etcpp.. Ich erlebe, das die Lehrer auf "HILFE" der Eltern gern verzichten und danach halt kritisieren, Eltern würden die Verantwortung auf die Lehrer abschieben, die Kinder belügen die Eltern usw usf.. Komm mir manchmal vor, als wär mein Sohn nicht unter Lehrern, sondern unter gleichfalls (noch) pupertären Erwachsenen.. Sorry, das ich soo HART kling, aber DAS sind meine GANZ PERSÖNL. Gedanken, die aus genug Ereignissen resultieren!! Möchte jedoch anmerken, das es sicher auch ganz kompetente, NETTE Lehrer gibt.. Jedoch leider zu wenig.. Egal wieviel Geld ich zB im Tierheim verdiene, ich behandle die Tiere trotz allem nett und respektvoll.. Bezahlung hat mir INNERER Einstellung nichts zu tun !! In diesem Sinne wünsch ich mir MEHR ZUSAMMENARBEIT, RESPEKT und Verständniss zwischen allen 3Parteien!! MFG
Ich möchte jetzt nicht wiederholen, was meine Vorredner bereits eingebracht haben. Ich kann nur sagen, dass das Bezahlen nach Leistung im Lehrerberuf nur schwer umzusetzen ist, da so viele Faktoren dort hineinspielen würden, die auch diese Bezahlung ungerechtfertigt erscheinen liesse.
Der Lehrerberuf ist mein Traumberuf und ich finde es eigentlich sehr schade, dass sich die Fronten zwischen Lehrern und Eltern so verhärtet haben, denn das ist das eigentliche Problem, vor allem weil es nicht um uns geht, sondern um die Kinder und wenn ich mir so einige Posts anschaue (von beiden Seiten), dann denke ich, dass das Einige vergessen haben, denn das Wort Schüler findet man nur selten in den Beiträgen.
Anstatt darüber zu diskutieren, wie man die Kinder besser auf die neuen Situationen in und außerhalb der Schule vorbereiten kann, wird über die Bezahlung und die Ferien gestritten. Alle Parteien machen sich gegenseitig das Leben schwer. Eltern, die überfürsorglich ihr Kind beschützen, egal ob zu recht oder auch unrecht; Lehrer, die die Eltern eher als Last sehen, anstatt als Partner.
Ich möchte hier mal zu bedenken geben, dass wir nur uns haben oder glauben sie, dass wir vom Staat noch viel zu erwarten haben, außer das den Eltern, Lehrern und Schülern noch mehr aufs Auge gedrückt wird. Da sind die Eltern, die ihren Kinder die bestmöglich Ausbildung ermöglichen wollen und Angst haben, dass die Schule ihren Auftrag nicht mehr erfüllt. Die Lehrer, die durch verschiedenste Verwaltungsaufgaben, ihren eigentlichen Auftrag, die Lehre, nur noch schwer erfüllen können und die Schüler, die durch den ganzen Leistungsdruck kaum noch Kinder sein können.
Es sollte nicht mehr darum gehen "Wir gehen Die" (und das gilt für beide Seiten), damit schaden wir uns doch nur selbst. Wir sollten uns gegenseitig unterstützten und das praktizieren, was wir von unseren Kindern erwarten, nämlich Zusammenhalt.
Einige werden jetzt sicherlich denken "Oh ja, da spricht der Oberpädagoge, der hat den totalen Durchblick". Da möchte ich mal eine Gegenfrage stellen: Haben Sie eine bessere Idee, die vor allem den Kindern nützt? Sollen wir uns weiter zerfleischen und jeweils die Schuld beim Gegenüber suchen: der kriegt zu viel Geld, die Klagen ihr Kind zum Abitur, der hat so viele Ferien, die haben keine Ahnung, was ihr Kind tut.
Ich habe ehrlich gesagt, diese ganze Diskussion Leid, vor allem, weil eben das wesentlich vergessen wird.
Hallo,
um es mal Sachlich zu beschreiben.
Es gibt Lehrkräfte die geben sich mühe den Unterricht Interessant zu gestalten.
Dann gibt es Lehrkräfte, die sich richtig für die Schüler einsetzen.
Und dann gibt es noch Lehrkräfte, die nur Ihren Job machen und die damit allen Stammtisch Vorurteilen gerecht werden.
Leider sorgen die Letztgenannten für das Bild bei den Eltern.
Das gleiche kann man auch über Eltern schreiben.
Es gibt die, die ständig auf der Matte stehen und fragen was das Kind macht.
Es gibt die die sich nicht kümmern.
Und es gibt die „Arschkricher“.
Die beiden erst genannten sorgen für die Vorurteile bei den Lehrkräften.
Astra
Was ich diesem Forum hauptsächlich entnommen habe ist eins: Eltern mögen Lehrer nicht und Lehrer mögen Eltern nicht. Nicht, dass ich das nicht schon vorher gewusst hätte. Ich bin Lehramtsstudentin und habe vor einiger Zeit ein Praktikum an einem Gymnasium gemacht und dort im Lehrerzimmer häufiger gehört "Ohne Eltern wäre der Beruf wesentlich schöner".
Grund hierfür ist, dass Eltern Lehrern oft die Schuld für den Misserfolg ihrer Schüler geben. Ich will auch gar nicht bestreiten, dass es in einigen Fällen durchaus der Fall ist - bei meinem Praktikum habe ich beispielsweise einen Lehrer erlebt, der seine Schüler beschimpft hat, ihnen jede Stunde mindestens einmal gesagt hat, wie dumm sie doch seien und seinen Unterricht absolut unmöglich gestaltet hat. Ein Umstand, der nicht gerade ein angenehmes Lernklima schafft und die Konsequenz hatte, dass die Klassenarbeit extrem schlecht ausgefallen ist.
Zum Glück gibt es allerdings nicht nur solche Lehrer und manchmal kann ein Lehrer es einfach nichts tun, wenn ein Schüler schon aus Prinzip nicht lernen möchte.
Meistens ist der Grund für das Versagen eines Schülers eine Vielzahl von Dingen, an denen Teils Lehrer, Teils Eltern und Teils der Schüler selbst Schuld ist.
Was den Vorschlag angeht, dass Lehrer doch bis 4 Uhr in der Schule bleiben und ihre Unterrichtsvor- und Nachbereitung im Lehrerzimmer machen sollen - ich sage Ihnen, das wäre - zumindest in den Lehrerzimmern, die ich bisher betreten habe - gar nicht möglich. Dort hätte, wenn alle Lehrer gleichzeitig anwesend wären, nicht jeder einen Sitzplatz - geschweige denn genug Platz für seine Arbeitsmaterialien.
Außerdem kenne ich Lehrer, die bis acht Uhr Abends mit ihrer Unterrichtsvorbereitung beschäftigt sind - und nicht alle diese Lehrer gehören zu der jüngeren Generation.
Das Sprichwort "Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags Frei" mag zwar auf einie schwarze Schafe zutreffen, aber ich kenne auch genug Lehrer, die sowohl in Oster- als auch Herbstferien die zu korrigierenden Klassenarbeiten mit in den Urlaub nehmen und dann täglich fünf Hefte korrigieren. Das sind meistens auch die Lehrer, die in den Sommerferien ihre Lehrpläne fürs gesamte Schuljahr ausarbeiten und sich mit den Kollegen in Verbindung setzten, die ihre neuen Klassen vorher unterrichtet haben.
Was ich eigentlich sagen will, es gibt gute Lehrer und schlechte, genauso wie es gute Eltern und nicht ganz so gute gibt.
Es bringt nichts, aufeinander herumzuhacken und die Fehler immer beim anderen zu suchen. Viel effektiver wäre es, konstruktive Vorschläge zu machen. Nicht nur zu sagen, was schlecht ist sondern auch warum und - falls man schon so weit gedacht hat - auch, was man ändern könnte, damit es besser ist.
Vielleicht auch mal sagen, wenn etwas gut gemacht wird, damit nicht so gute Lehrer etwas haben, woran sie sich orientieren können.
Und wenn man kritisiert wird, diese Kritik nicht als Angriff sehen, sie nicht Persönlich nehmen, sondern als Hilfestellung. Nicht von vornherein sagen, so wie ich es mache ist es super, sondern sich die Kritik zu Herzen nehmen und darüber nachdenken. Und wenn man dann zu dem Schluss kommt, dass man trotzdem weiter so arbeitet, wie man es zuvor getan hat, dann erklären können, warum man so entschieden hat.
Vielleicht würde man dann - wenn man zusammenarbeitet - endlich einmal etwas verändern, verbessern können.
Lehrer könnten nach Leistung bezahlt werden
von Anonym, 04. Dez 14:02
Üblicherweise sind Lehrer Beamte. Diese bekommen in regelmäßigen Abständen (zumindest als Berufsanfänger) Regel-Beurteilungen. Bei Stellenwechsel oder Beförderungen können und sollen auch Beurteilungen stattfinden. Leider scheint es die Landesregierung zu versäumen oder darauf zu verzichten, die Beurteilungen auch tatsächlich durchzuführen. Bewertungskriterien stehen in den entsprechenden Beurteilungs-Formularen. Leider wird dies für die Öffentlichkeit nicht transparent gemacht. Offensichtlich scheint auch etwas "im System" zu haken. Wenn Lehrer sich darüber beklagen, dass sie Problem-Schüler haben oder in sozialen Brennpunkten zu arbeiten, besteht zum einen die Möglichkeit, sich an einer anderen Schule oder auf einen anderen Posten zu bewerben. Zum anderen besteht die Möglichkeit, Eltern in ihre Erziehungspflicht zu nehmen. Da "kann man" Elternsprechtage und Elternversammlungen zum Anlaß nehmen, die Eltern an ihre "Erziehungspflicht" zu erinnern. Zudem gibt es auch Schulsozialarbeiter oder Schulseelsorger, die Einfluß auf die Kinder haben.
unterfinanziert ist. Das ist vergleichbar der Finanzkrise: die dicken Maxen an der Spitze machen die flotten Sprüche und stcken sich gegenseitig die Millionen zu (siehe Sarrazin - vom Sozialsenantor zum DB-Aufsichtsrat, wo sonst wird man für Fehlleistungen befördert und reich entlohnt, der bekommt sicher eine Abfindung, wenn sie ihn rausschmeißen!), während unten immer mehr Mittel und Personal gestrichen werden (logisch!). Man lese dazu das Peter-Prinzip. Und somit ist in vielen Bereichen die Grenze des Ertragbaren erreicht, besonders im Sinne von Motivation und Gerechtigkeitssinn. Und daraus folgt unweigerlich das Fehlverhalten vieler, weil niemand mag mehr einsehen, dass es einen Sinn hat, sich mühe zu geben und fleißig zu sein.
Man müsste die Einkommen nach oben deckeln, um so sicher zu stellen, dass Positionen aus Motivation angestrebt werden und nicht aus Raffgier. Die ist zwar - siehe Eichhörnchen - ein mächtiger Antrieb, aber sie ist nicht sachdienlich.
Guten Abend,
ich ärgere mich auch mal über faulere Kollegen, die sich auf Kosten anderer ein nettes (oder einfacheres) Leben machen.
Aber, wie soll man die Leistung eines Lehrers messen? Am Notendurchschnitt? Am Nicht-Sitzenbleiben? An der Sauberkeit oder der Ruhe in der Klasse? An den höflichsten Kindern? Am Abschneiden bei Lernstandserhebungen oder Zentralen Prüfungen? An der Aufenthaltsdauer in der Schule? An zusätzlichen Aufgaben in Verwaltung, Organisation, Schulentwicklung? An der Anzahl von Klassenfahrten, Ausflügen? An der Anzahl von Fortbildungen (natürlich in der Freizeit!)? An der Anzahl der Korrekturfächer? An der Anzahl der Fächer, die man sich selbst erarbeiten musste (fachfremder Unterricht)? An der Anzahl von Gesprächen mit Eltern, Schülern, Therapeuten, Erziehern? An der Anzahl von Teilkonferenzen, Klassenkonferenzen? An der Anzahl der Konferenzprotokolle? An der Anzahl der Wortbeiträge in Konferenzen? An der pädagogischen Fähigkeit, jeden Schüler weiterzubringen, sprich zu fördern? An der Bereitschaft und der tatsächlichen Umsetzung von freiwilligem, unbezahltem Förderunterricht? An der Zahl, der von zu Hause getätigten Telefonanrufe zur Information und Betreuung von Schülern und Eltern? An der nicht vorhandenen Anzahl von Eltern- oder Schülerbeschwerden? An der Art wie Lehrer von Schülern begrüßt werden (freundlich - ablehnend - beleidigend)? An der Anzahl von Gutachten? An der Anzahl von Fortbildungen, die nicht primär von Schule organisiert werden, aber der Schule zugute kommen (Ersthelferkurs)? Am Einsatz im Ehrenamt (stärkt den Ruf der Schule im Ort)?
Diese Liste ließe sich wahrscheinlich noch sehr lange fortführen. Mir geht es nur darum, dass hier über Dinge gesprochen wird, die nicht realisierbar sind (leider? zum Glück? - ich weiß es nicht!)
Ich würde gerne nach Leistung bezahlt werden! Da ich aber trotz SekI/SekII Studium und Referendariat an einer Hauptschule arbeite, auch zwei Korrekturfächer und mindestens vier weitere "Neben-Fächer" unterrichte, die bestimmt schwierigeren Schüler habe (nicht nur mit Migrationshintergrund - auch viele "deutsche" Schüler bringen viele Probleme mit!!!), dafür aber auch mehr Stunden unterrichten darf, zusätzlich Verwaltungsarbeit übernehme (unsere Schule hat zur Zeit keinen Rektor - wie viele andere HS-Schulen auch!), in fast allen Gremien der Schulmitwirkung tätig bin (Teilkonferenz, Schulkonferenz, Gleichstellungsbeauftragte) - bekomme ich deutlich weniger Gehalt als Gymnasiallehrer! Verdiene ich wirklich weniger?
Das soll kein Gejammer über zuwenig Geld auf dem Konto sein, sondern die Problematik der Lehrerbezahlung deutlich machen. Da wir als Angestellte oder Beamte nach öffentlich bekannten Tarifen bezahlt werden, kann sich jeder kundig machen, wie viel Geld "man" erhält. Jeder hat irgendwie/irgendwann Erfahrungen mit Schule und kann selbstverständlich mitreden.
Viel hilfreicher als diese Diskussion wäre ein Zusammenarbeiten aller an Schule Beteiligter um das noch nicht Erreichte (Schule als Ort des Lebens und Lernens) nicht als Negatives immer wieder zu kritisieren, sondern an dringend notwendigen Veränderungen wirklich zu arbeiten. Dann ist die Frage des Geldes/des Verdienstes nämlich nicht mehr wirklich von Interesse.
Ich glaube, jeder Lehrer wäre bereit - auch für weniger Geld - bei anderen Voraussetzungen engagierter zu arbeiten. Viele Lehrer engagieren sich jetzt schon sehr, bekommen aber wenig Dank dafür! Besser als Dank oder mehr Gehalt wäre aber eine bessere Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern, Schülern und Politikern!!!
Ich habe zum Glück an meiner Schule überwiegend gute Elternarbeit, die nicht nur im Kuchenbacken besteht, sondern auch an konstruktiver Kritik, die den Weg der positiven Veränderung begleitet.
Liebe Grüße, mütterchen
....erst mal ein ordentliches Lernklima schaffen...
bekommen dann Lehrer ( besonders Haupschullehrer)in Problemschulen oder sozialen Brennpunkten Gefahrenzulage?
In einer beschaulichen ruhigen Zwergschule auf dem Land, wo jeder jeden kennt, ist es ja angenehmer zu unterrichten, als in der Großstadt.
Überhaupt versteh ich das System nicht. Die Lehrer, welche die angeblich schwierigsten Schüler unterrichten, bekommen doch das kleinste Gehalt.
Sind wir immer noch bei der Frage ob Lehrer nach Leistung bezahlt werden sollen. So ziemlich jedes Produkt hat einen Wert - eine Dienstleistung auch.
Aber bei der Vermittlung von Wissen, also Bildung, siehtman weder ein Produkt, noch wird eine Dienstleistung erbracht. Denn sonst wären Schüler Kunden - Eltern ja auch.
Bei Unstimmigkeiten Reklamationen und Umtausch am Schalter drei *lach*
Schätze ein Lokführer bekommt auch das gleiche Gehalt - egal ob der Zug voll oder leer ist.
Auch Verkäuferin der Bäckerei dürfte an einem schlechten Tag ebenso viel
Lohn bekommen, wie an Tagen wo die Brötchen reissenden Absatz bringen.
Warum also den Lehrern, das Gehalt von der Leistung abhängig machen?
Plotiker taugen meist nicht für einen Schluck Wasser und vertreten ein ganzes Volk. Wo bleiben die Rufe nach Bezahlung nach Leistung?
Was bedeutet eigentlich Leistung?
Hat ein Lehrer Pech und er hat viele Störenfriede oder Schulverweigerer, wo die Eltern sich einen Furz drum kümmern, wird aufgrund der schlechten Klassendurchschnittsleistung dem Lehrer Geld abgezogen.
Schätze in diesem Fall müßte man dem Lehrer auch die Auswahl lassen. Denn wer nach Leistung bezahlt wird, der möchte auch entsprechende Rahmenbedingungen haben.
Schätze in der freien Wirtschaft hat auch keiner sein Büro in der Besenkammer und tippt auf einer klapprigen veralteten Schreibmaschine.
Lehrer unterrichten nicht selten in
schadstoffverseuchter Umgebung, wo der modrige Schimmelgeruch den Kindern und Lehrern wahrhaftig in der Kleidung hängt.
Ich kenne Schulen, die nach 27 Jahren das erste mal von Grund auf renoviert werden. Manche müssen wohl noch länger warten. Denn das öffentliche Geld ist knapp. Das Schülermaterial ist auch nicht unbedingt den Anforderungen eines geordneten Unterrichts gewachsen und müßte vorab erst mal eine Erziehungsstelle durchlaufen.
Auch müsste Lehrer , welche viele Kinder mit Migrationshintergrund in der Klasse haben, diese aussortieren.
Jede Verzögerung kostet ihn doch bares Geld.
Also erst Schulbesuch wenn die erforgerlichen Kenntnisse der Landessprache garantieren, das der Schüler leistungsmäßig nicht den Rest aufhält
Bildung ist in manchen Ländern so wichtig, das die Eltern dafür bezahlen.
Es heißt ja nicht umsonst, was nichts kostet, taugt nichts.
Schulbildung ist hierzulande kostenfrei.
Wer leistungsgerechte optimalste Bildung von Topleuten möchte, soll dafür auch seinen Beitrag leisten.
Die richtig guten Studenten bekommt man mit einem Lehrergehalt nämlich nicht geködert. Hin und wieder einen Idealisten/und oder jemandem der darin seine Berufung sieht.
Ich kann nur jedem raten einge Unterrichtsstunden zu begleiten oder bei Kursen unterstützend mit zu wirken. Vielleicht bekommen mancher dann einen Einblick in den Schulalltag. Mir reichen oft 1,5 Stunden die Woche und das auch noch ehrenamtlich;o)
Fazit:
Ehrlich gesagt, wünsche ich mir für den Anfang renovierte Schulen mir sauberen zeitgemäßen ausreichenden Toiletten, wo die Kids nicht täglich mit Kopfschmerzen und Modergeruch heim kommen. Bedenket die Kinder sind nur eine begrenzte Zeit dort - die Lehrer manchmal ein gesamtes Berufsleben!
Schafft man eine freundliche Umgebung wird auch das Lernklima verbessert.
Wenn ich den ganzen Tag in einer gammeligen vermufften Hütte herum schleichen müßte wäre meine Laune und mein persönliches Befinden auch nicht täglich das Beste!
es ist traurig aber wahr..
immer mehr lehrer denken heute sie wären der könig der welt...
sie schmeißen ohne grund leute raus oder schicken sie nach hause nur weil diese leute ihre meinung vertreten...
z.B. wenn man die toiletten nicht betreten kann da einem sonst das grauen kommt...
dann werden schüler beleidigt mit sachen beworfen und hinterher heist es dann es würde garnicht stimmen, da die lehrer ja eh immer recht haben...
die sollten nach diesen kriterien bewertet werde also umgang mit schülern etc. und danach bezahlt werden...
wer bei solchen lehrern ein bein auf die erde kriegt hat richtig glück im leben...
Manager, die für Milliardenpleiten Millionabfindungen kassieren, Ministerinnen, die Dienstlimousinen nach Spanien kommen lassen um ein Bürgertreffen zu besuchen, fette ehemalige Grünen-Umweltminister die in Asse radioktive Flüssigkeiten ins Grundwasser sickern lassen, Exkanzler die im Land der Bürgerrechtlermorde eine Mordskohle kassieren und das als Demokratie bezeichnen, Eltern die auf Lehrer schimpfen, Lehrer die auf Eltern schimpfen, Boardmitglieder die sich gegenseitig in die Pfanne hauen - das ist der rechte Kuddelmuddel vor einem Neuanfang.
Wann wird's den wohl geben? Klar, wenn diese Welt zugrunde gegangen ist, dann gibt's einen Neuanfang. Vorher werden sich alle gegenseitig genüsslich im Würgegriff ihrer Lamorjanz halten und ihr kindisches Triumphgeheule ertönen lassen. Denn es gilt der Satz "Teile und herrsche", nur dass niemand mehr herrscht.
Pöbelnde Eltern, weil sie mit ihren Kids nicht fertig werden
"Armes Deutschland da können wir Eltern machen was wir wollen bei solchen Lehrern." <-- Ja, wahrhaft armes Deutschland... *lach*
Ich frage mich, WER sich hier seinen Frust von der Seele schreibt? Obwohl ich noch immer keine Lehrerin bin, kann man sie in dem Punkt nur verteidigen!
Also, wenn ich mich mit Eltern herumschlagen müsste, die solch unqualifizierten Pöbeleien von sich geben, dann würde ich schleunigst den Job wechseln.
Überlegt mal, was ihr hier von euch gebt! Irgendwas ist wohl schon in eurer Kinderstube gewaltig daneben gegangen...
Ihr regt Euch auf über solche Foren und unsere Beiträge. Ihr müsst Euch gar nicht wundern in der Freien Marktwirtschaft wärt Ihr alle Arbeitslos. Fragt lieber mal warum wir uns unserem Frust hier von der Seele schreiben.
Wir bauen unsere Kinder Tag für Tag auf und Ihr könnt immer nur drauf hauen. Freiwillig etwas tun, dass kenn Ihr doch gar nicht mehr und Einzelfälle sind das hier auch nicht mehr, wie man lesen kann, wenn man lesen kann.
Warum gibt es in Deutschland so viele Amokläufe nicht weil die Eltern im Schützenverein sind, weil Ihr sie Tag für Tag degradiert und runter putzt. Schämen solltet Ihr Euch. Gibt es nicht auch bei Euch so etwas wie ein Berufsetos. Ich glaube nicht.
Armes Deutschland da können wir Eltern machen was wir wollen bei solchen Lehrern.
Die Forderung nach einer leistungsabhängigen Bezahlung ist durchaus nachvollziehbar. Mir stellen sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen:
Wie definiert man die Leistung einer Lehrerin/eines Lehrers?
Wie soll die Leistung einer Lehrerin/eines Lehrers gemessen werden?
Eine Anregung darüber hinaus:
Kindergeld ist ebenfalls "leistungsunabhängig" und nicht gebunden an:
-eine gute Erziehung
-Partizipation der Eltern an der Bildung ihrer Kinder
-gesunde Ernährung
-Wertevermittlung
-Zuneigung
...
... und ich kenne sie beide: ich war lange genug Schülerin, bin danach in einen Vollzeitjob gegangen, und meine Mutter ist Lehrerin.
Ich habe fünf Wochen Urlaub und im Einzelhandel feste Arbeitszeiten, an denen nicht zu rütteln ist. Für Behördengänge nehme ich Urlaub, da gibts keine Freistunde oder "mal später kommen" wie in vielen anderen Berufen!
Im Gegensatz dazu hat meine Mutter meist bis 13 Uhr Unterricht, nur einen Nachmittag geht es mal bis vier oder so. Ok, danach muss sie Unterricht vorbereiten (obwohl das ja nur mit neuen Büchern mal ein größerer Akt ist), Arbeiten vorbereiten und nachgucken, Papierkram erledigen. Aber aus der Zeit, wo ich noch bei ihr gewohnt habe, weiß ich, dass das hier und da mal ein paar Stündchen sind, nicht jeden Tag bis abends! Sie kann sich außerdem die Zeit einteilen und muss nicht wie andere jeden Tag quasi pausenlos von morgens bis abends präsent sein.
Sie selber sagt, sie käme trotzdem auf eine 40-Stunden-Woche. Glaube ich nicht, aber wenn doch: sorry, dass das so anders rüber kommt.
Dafür hat sie dann aber im Verhältnis zu meinen fünf Wochen Urlaub über 13 Wochen Ferien, dazu noch bewegliche Ferientage, die je nach örtlicher Gegebenheit noch verteilt werden (langes Wochenende bauen etc. - bei mir im Einzelhandel völlig undenkbar).
Zeiten, wo man sich richtig entspannen kann! Im Einzelhandel gibt es lt. Tarifvertrag auch alle drei bis vier Wochen mal ein "langes Wochenende" - also Samstag und Sonntag frei - aber kaum ein Arbeitgeber hält sich dran bzw. kann er das gar nicht.
Ja, als Kind habe ich darüber nachgedacht, auch Lehrerin zu werden. Nein, heute bereue ich es nicht, später nie wieder einen Gedanken daran verschwendet zu haben. Mir liegt der Umgang mit Kindern nicht.
Noch dazu scheint die Mentalität immer mehr in "die anderen sind immer Schuld" umzuschwenken. Schlechte Noten schreibt sich doch heute kein Schüler mehr selber zu, das sind immer die bösen Lehrer! Dass die Schüler heute (grad auf der Hauptschule) die Mitarbeit schlichtweg verweigern und darin von ihren Eltern auch noch unterstützt werden, das sehen die wenigsten. Ich selber wäre daran zugrunde gegangen: ich mühe mich ab, turne da jeden Tag herum und versuche, dass wenigstens ein bisschen was hängen bleibt - und in den Arbeiten habe ich dann doch wieder reihenweise fünf und sechs vor mir liegen (ist leider tatsächlich so...). Ich würde mir die ganze Schuld zuschieben, aber das Problem liegt woanders...
Lehrer müssen heute in der Schule das ausbügeln, was Eltern über Jahre hinweg verschlampt haben. Aber das ist mit ein paar Stunden am Tag nicht zu schaffen, weil die Grundsteinlegung schon schief gelaufen ist.
Ich weiß, wer zu den o.g. Gruppen gehört, wird jetzt lostoben - aber ich finde, das ist eine realistische Betrachtung aus Schüler- und Lehrersicht. Obwohl es natürlich auch unter den Lehrern "schwarze Schafe" gibt (ich hatte davon auch welche, die gibt es überall).
Viele Grüße und vielleicht denkt mal der eine oder andere drüber nach...
Bezahlung nach Leistung ist nur dann fair, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Lehrer sind Führungskräfte und füllen im günstigsten Fall die Rolle aus. Kein Wirtschaftsunternehmen würde es seinen Führungskräften zumuten, derart intensiv mit mehr als 12 Mitarbeitern zusammen zu arbeiten. Lehrer haben es in den seltensten Fällen mit wenier als 20 Kindern zu tun, oft mit mehr als 30. Dazu kommt, dass Kinder sicherlich herausfordernder sind, als die meisten Mitarbeiter.
Solange strukturell nicht die Rahmenbedingungen geschaffen werden, die einen wirklich guten Unterricht nicht nur den Überfliegern unter den Lehrern ermöglichen, kann man den Gedanken an eine Leistungsbewertung vergessen. Sie wären verloren wie der Vertriebsbeauftragte auf Provisionsbasis mit einem marktfernen Angebot.
Was geht ist der Handschlag zwischen Lehrer und Elternschaft. Gute Zusammenarbeit auf dieser Ebene kompensiert Einiges. Und wenn es dazu führt, dass der Lehrer sich mit der Elternschaft sicherer udn wohler fühlt, profitieren alle Kinder enorm.
In schlechten Zeiten (und ich halte die Bedingungen strukturell für schlecht) hilft Zusammenhalt.
Die Praxis zeigt bei unseren Kindern und deren Lehrern: Das funktioniert gut.
Ich würde gerne, meinetwegen auch bis 17.00 Uhr, einen Arbeitsplatz in der Schule nutzen, wobei aber ein Standardklassenraum wegen der Vertraulichkeit und Diebstahlssicherheit meiner Meinung nach ungeeignet wäre.
Ein Arbeitsplatz, der ein Arbeiten in der Schule möglich macht:
Schreibtisch 0,9m x 1,2m mit abschließbaren Schubladen; Stuhl in Büroqualität, Regalfläche 4m x 0,25m; ein abschließbarer Schrank 0,9m x 1,8m x 0,5m, PC mit Internet und Drucker (mind. 1 PC für 3 Lehrer), Papier und Kugelschreiber, Schulbücher und entsprechende Lehrerausgaben; ca. 8m² pro Lehrer mit Großraumbürostandard
Ich würde auch zwei regelmäßige Sprechstunden am Nachmittag anbieten. Ich befürchte (weiß) bloß, dass kein Schulträger für die Ausstattung eines solchen Arbeitsplatzes zu zahlen bereit ist und das die veranschlagte Zeit nicht ausreicht, so dass man nach 17.00 Uhr auch tatsächlich sagen kann: Feierabend, alles andere morgen, ich fahr nach haus."
da gebe ich heinzerhardt recht sollten sie doch bis uum m 16.30 in der schule bleiben und nicht schon mittags nach hause fahren nebenher könnte man von beruftstätigen eltern die kinder bei den hausaufgaben betreuen aber da haben die lehrer keinen bock drauf ich kenne viele lehrer aber was an unsere gesamtschule abgeht das ist das letzte in einem schuljahr 140fehlstunden von seiten der lehrer da ist noch keine fehlstunde der schüler wenn die das nach arbeiten müßten !!!!!!!!!
Hallo, stehe diesem Thema auch sehr kritisch gegenüber, da ich mein Brot in der freien Wirtschaft auf Provisionsbasis erarbeiten muss. Kein Erfolg, kein Geld.
Möchte folgenden Gedanken zur Diskussion stellen:
Warum arbeiten die Lehrer/innen nicht nach 13:30h in der Schule weiter? Machen dort Ihre Nach- und Vorbereitungen, korrigieren Klassenarbeiten usw.. Das Klassenzimmer steht doch als Arbeitsplatz zur Verfügung. Dann kann man/frau nach getaner Arbeit um 16:30 h, wie die meisten anderen nach Hause gehen und die Diskussionen, ob nach 13:00h oder auch eher noch gearbeitet wird haben ein Ende. Die wöchentliche Arbeitszeit von 40 h sollte in der Schule abgeleistet werden und nirgendswo anders. Dann wird da vieles transparenter werden.
Warum wird die nächste Gehaltsstufe oder ein Teil des Gehalts nicht an Ziele geknüpft, wie Verbesserung des Notendurchschnittes in der Klassen, Sonderprojekte oder Zusatzangeboten. Wer sich engagiert und erfolgreiche Schüler "produziert" soll sicher auch mehr Entlohnung als der Kollege mit Dienst nach Vorschrift erhalten.
auch nicht immer in der Haut von Lehrern stecken. Der Lehrberuf ist ein sicherlich harter. Wie auch alle anderen sozialen berufe, die sehr häufig auch noch unterbezahlt sind. Unterbezahlt deswegen, weil Fehler sich in diesen Berufen besonders drastisch auswirken. Entsprechend wichtig ist es aber, dass Eltern die Möglichkeit bekommen, mehr Einfluss zu nehmen. Wenn eine Lehrerin sich das Recht heraus nimmt, ein Kind der Klasse über Monate hinweg vor allen Schülern mit "Pampersbaby" anzusprechen und dies auch mir gegenüber zugibt, mit der Begründung, ein acht Jahre alter Junge müsste mal langsam abgehärtet werden, weil Jungen in dem Alter nun einmal nicht weinen dürfen, dann ist das einfach nur schlimm. Dass die Schulleitung nicht eingreift, ist viellicht noch schlimmer. Was einem Kind damit für sein weiteres Leben angetan wird, ist einfach nur unverzeihlich.
Watt datt? - Wenn nix haben selbst, dann issich gutes Trix, andere beschulligen, nix haben Niveau, kapische? Steffi (Lehrer) haben das kapitiert unn so halten intelligentes Schüler unter Scheffel von abgschmacktes Menschenverachtung, welches issich Voraussetzung für Karriere Bildungssystemm äßich!
Die Tatsache, das sie meinen uns fällt nichts neues ein, gilt ja nun mal auch für sie.
Es läuft genauso wie immer, die Lehrerseite schiebt den schwarzen Peter immer wieder ausschließlich den Eltern zu.
Anstatt hier auch nur wieder Parolen von sich zu geben wäre es für mich mal Interessant zu wissen,welche neuen Wege sie einschlagen wollen um die Situation zu ändern. Da kommt ja nun auch nicht viel.
Ferner würde mich mal interessieren ob sie selber Kinder haben und Erziehungsarbeit leisten.
Ich hatte doch recht, Ihnen fällt einfach nichts Neues ein? Mehr als Beleidungen kann man in diesem Forum nicht erwarten. Dieses Niveau ist für einfach unerträglich.
...und die Zeit, die Sie in das Lesen der Elternbeiträge hier investieren, sollten Sie lieber in verantwortungsbewusse und leistungsgerechte Vorbereitung Ihres Unterrichts (welche Fächer waren das nochmal?) stecken. Sie glauben ja gar nicht, wie wertvoll das für Ihre Schüler wäre ;-)
Mir kam folgender Vergleich zu Ihrer Stellungnahme in den Sinn:
Der Chef tadelt seinen Verkäufer, dass sich mehrere Kunden über mangelndes Fachwissen und seine Unfreundlichkeit beschwert hätten. Darauf entgegnet dieser "Gucken Sie doch lieber, dass Sie endlich Ihre Kunden richtig einnorden! Dann hätten wir gar keine Beschwerden mehr und ich könnte in Ruhe weiter das tun, was ich für ausreichend halte".
Es ist doch auffällig, dass der größte Teil der Pädagogen imstande ist, vernünftigen Unterricht zu machen und auch noch fair gegenüber den Kindern zu sein. Warum fühlt sich alles, was sich Lehrer nennt, ständig angegriffen, wenn man Missstände zur Sprache bringt? Falsch verstandener Standesdünkel?
Grüße
Danke Lehrer Steffi! Der Beitrag zeigt ganz wunderbar, wie Lehrer denken. Nun stelle man sich mal einen Mitarbeiter vor, bei dem sich der Chef über unzureichende Arbeit beschwert und der sagte: "Statt mit mir rumzumeckern, sollten Sie lieber dafür sorgen, dass genug Geld reinkommt!".
Liebe Lehrer, ihr seid Angestellte des Souveräns, des Volkes. So heißt's doch im Politikunterricht über die Demokratie. Aber ihr betrachtet euch nicht als Volksdiener, sondern als die Zensoren, die über Kritik und Tadel erhaben sind. Leider aber, da ihr nicht wie normale Angestellte in eurer Leistung bewertet und kritisiert werdet, gibt es eine ganze Reihe von Lehrern, die suboptimal arbeiten und denen auch niemand ihren Amtsschlummer stört. Das müsste eigentlich engagierten und aufgeweckten Lehrern auch schon aufgefallen sein, wenn sie z.B. die Klasse eines solchen Kollegen übernehmen. Das kann man auch durch Erziehung nicht ausgleichen, oder ist damit häuslicher Unterricht gemeint?
Wenn ihnen nicht passt, was hier geschrieben wird,warum bewegen sie sich dann auf dieser Plattform?
Auch Eltern haben ein Recht sich auszutauschen.
Ich finde manche Beiträge auch nicht in Ordnung, weil nur auf den Lehrer
eingedroschen wird. Dies führt meines erachtens nicht zu einem Dialog und verhärtet Fronten nur.
Ich zum Beispiel erziehe meinen Sohn dazu, Situationen mit dem Lehrer nach dem Unterricht zu klären und nicht vor der ganzen Klasse.Geht mein Sohn dann zur Lehererin, meint diese, sie hätte nun keine Zeit sie hätte Pause.
Die Situation bleibt ungeklärt und dies führt nun mal zu Frust.
Wenn wir in unserem System etwas ändern wollen, dann geht das nach wie vor nur,wenn wir uns gegenseitig Respektieren und zusammen in einen Dialog treten.
Es wäre zum Beispiel auch mal gut positive Lehrerbeispiele zum besten zu geben. Denn es gibt an der Schule auch Lehrer die sehr guten Unterricht machen und die Kinder führen können.
Lehrer die sich auch Zeit für ein Elterngespräch nehmen, wo man nicht nur den erhobenen Zeigefinger gezeigt bekommt sondern sich ein Dialog und gutes Gespräch entwickelt. Davon brauchen wir noch mehr.
Es ist wirklich bitter, was hier zu lesen ist. Alle Beiträge berichten von bedauernswerten Einzelfällen, die man niemandem wünscht. Es wundert mich, dass noch niemand vorgeschlagen hat, dass Eltern die Entscheidung treffen sollen, welcher Lehrer wie bezahlt wird.
Die Zeit, liebe Eltern, die Sie in die Texte dieses Forums stecken, sollten Sie lieber in eine vernünftige Erziehung Ihrer Kinder investieren. Das ist dann eine sinnvolle und vor allem eine wertvolle Arbeit.
Ich will mal stark hoffen, dass das Verhalten nicht Regel ist und will es auch keinem Lehrer unterstellen.
Gottlob ist es normal, dass jeder Schüler sehr gute, gute und weniger Lehrer hat. Wer allerdings das Pech hat, gleich 2 oder 3 der weniger begabten Lehrer zu haben, der hat echt Probleme! Da ist man manchmal froh, dass eine gewisse Fluktuation existiert und man manche Lehrkraft nach 1 oder 2 Jahren "getauscht" bekommt.
Grüße
Als Mutter zweier fast erwachsenden Kinder und Schwägerin einer Lehrerin glaube ich mit eine Meinung bilden zu dürfen. Meine Kinder haben Lehrer die sehr engagiert sind und die Jugendlichen motivieren können und versuchen ihren Unterrichtsstoff so rüberzubringen, dass die Kids ihn langfristig begreifen und behalten. Andere Lehrer rasseln ihren Stoff herunter, wer es versteht hat Glück und die anderen fallen eben durch. Ich habe schon etliche Male mit den Lehrern meiner Kinder disktuiert und sie geben nicht nur alles herrunterzuleiern. Es gab sogar eine Mathe-Lehrerin die den Kids Aufgaben gestellt hat, die sie meiner Meinung nach selbst nicht verstanden hat. Zugeben kann man das natürlich als Lehrer nicht. Ich also in die Sprechstunde und habe mir versucht die Aufgaben erklären zu lassen, da ich die Aufgabe 6. Klasse in Mathe nicht lösen könnte wie die Lehrerin das wollte und mein Ergbenis stimmt nicht mit dem ihren überein. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst Abitur habe und auch Mathematik mit 2 + im Abi hatte. Die Lehrerin wusste das nicht. Bis heute habe ich die Aufgabe nicht verstanden und mein Mann ebenfalls Mathe im Abi und heute Dip.Ing in Naturwissenschaften versteht sie auch nicht. Mathe hatte er natürlich auch während seines Studiums.Naja, wir wollten den Rechenweg wirklich verstehen um unsere Kids zu unterstützen und ihnen das rechenschema beizubringen.Später an einer anderen Schule habe ich auch laut gefragt, warum ich meinem Kind Nachhilfe gaben muss. Dafür ist meiner Meinung nach doch die Schule da, ansonsten kann ich meine Kinder selbst unterrichten. Lehrer H. erklärte mir, das ich dafür da bin, dass ich ebenfalls berufstätig bin, scheint nicht wirklich zu interessieren. Lehrer die es schaffen die Kids im Unterricht zu begeistern und Wissen zu vermittel bzw. Interesse zu wecken sollten besser bezahlt werden als die beiden Lehrer, die ich eben erwähnt habe, die zwar ihr Pensum schaffen, den Unterrichtsstoff runterleiern und ihn vermutlich selbst nicht verstehen. Hauptsache mittags ist frei. Natürlich müssen auch Klausuren korrigiert werden, keine Frage. Habe als Vollzeitkraft muss ich jetzt auch 40 Stunden die Woche arbeiten! Habe nicht nur alle paar Monate eine Klausurphase. Klausuren müssen auch vorbereitet werde.Gilt allerdings nur für Lehreranfänger. Später hat man seinen Ordner und nimmt die Aufgaben, die man die letzten Jahre bereits geschrieben hat. Verändert den einen oder anderen Aufgabentyp. Wie gesagt meine Schwägerin ist Lehrerin. Mit der Korrektur ist das auch so eine Sache. Selber Schuld wer alleine korregiert. Bei ihr läuft das wie folgt ab: Ich habe sehr viel zu tun, kann an der Familienfeier nicht teilnahmen. Gut bring deine Klassenarbeiten mit, dass machen wir zusammen. Jeder von uns korregiert ein paar Heft und schreibt den Kommentar auf einen Zettel, Frau Lehrerin schreibt nur noch ab. Schon haben wir mit 5- 6 Leuten die 30 Hefte in 2 Stunden korrigiert! Ist vielleicht ein Tipp für Lehrer, die das bisher nicht gemacht haben. Ihr ältester Sohn korrigiert jetzt acuh schon mit. Merken die Eltern sowie nicht. Also so arm sind Lehrer nun auch nicht. Mein frühere Klassenlehrer war begeisterter Segler, in den Sommermonaten hat die Rückgabe der Deutschklausuren locker 5 Wochen gedauert, je nach Wetter auch länger. Der war nur leider nicht verheiratet, sonst hätte er noch ein paar Doofe mehr zum korrigieren gehabt!
In einem Buch habe ich neulich in etwa diese Formulierung gefunden: In Zeugnissen steht immer nur "der Schüler hat das Klassenziel nicht erreicht" wenn er nicht versetzt wird. Warum steht da nicht "Wir haben es nicht geschafft, ihm das nötige Wissen zu vermitteln"?
Es gibt immer 2 Seiten und wenn in einer Klasse so viele Schüler ausscheiden, dann wird es nie alleine an diesen vielen Schülern gelegen haben!
Grüße
an mir geht diese diskusion nicht spurlos vorbei... bei mir in der klasse sitzen 11 schüler und ich zähle mich da schon mit zu... ich bin in der oberstuffe in der berufsschule... in der unterstufe waren wir ca. 35 schüler und nur 11 sind weiter gekommen... traurig aber wahr... die anderen widerholen jetzt... woran das liegt ??? mehrere möglichkeiten... eine davon ist, der schüler war zu faul und hatte keine lust... eine andere wär, der lehrer!!! lehrer die ihren stoff durchziehen, nix erklären und nur wie ein roboter alles widerholen wenn man sagt, man habe es nicht verstanden!!! oder besser noch, es nicht nochmal erklären, weil wenn man es schon beim erstenmal nicht versteht, verstehe man es ja auch beim zweitenmal nicht... ich habe einen echt guten klassenlehrer und auch zwei schlechte lehrer, wo ich sagen muss... lieber blau machen, auf durchzug stellen und nur körperlich anwesend sein... in der hauptschule wo ich vorher war, hatte ich eine lehrerin, die wuste das ich epelepsie habe, die mir in den nacken griff und zudrückte... und warum??? weil ich mich hinstellte um mich etwas zu bewegen... sehr nett... und ich als schüler muss mir sowas gefallen lassen??? wohl eher nicht!!! ich hab das recht mich mal zu bewegen, ich hab das recht, zu lernen was ich will, wann ich will, wie ich will und wo ich will... ich bin 22 jahre alt und gehe freiwillig zur schule... ich MUSS leider nach der schule noch arbeiten, weil ich nicht zu hause wohne und ich muss mich spät abends noch hinsetzen nach der schule und arbeit um zu lernen... warum sollten lehrer das nicht auch mal tun??? ich schaffe es doch auch!!! wenn die soooo überfordert sind, dann sollten die den beruf wechseln... wenn die es nicht schaffen, sollen die das nicht an uns auslassen... ich muss auch meine hausaufgaben machen, das was lehrer so für den untericht vorbereiten, ist nix anderes wie hausaufgaben... ich kann mich nicht vor dem lehrer stellen und sagen, ich hatte keine lust weil ich gestern nach der schule gearbeitet hab!!! der lehrer hustet mir ein... aber wir sollen die lehrer entschuldigen, die es nicht hinbekommen, sich vernünftig auf den untericht vorzubereiten... ich sage NEIN... wenn ich zur arbeit geh, muss ich auch meine sicherheitsschuhe anziehen, da kann ich auch nicht ohne arbeitszeug rumlaufen... warum sollten lehrer mit richtigen arbeitsmaterial im untericht auftauchen???!!!... wofür, ist doch zu umständlich was zu machen oder zu erklären... ich habe das recht auf bildung... wenn der lehrer mich nicht bildet, soll er gehn... unsere klasse will zum abschluss zeugnisse an die lehrer austeilen mit kopfnoten... bei den einen oder anderen lehrer wird das zeugnis mehr schlecht als recht!!!
Ich gebe mal die Äußerung einer befreundeten Lehrerin zum Thema "Der einzige Berufsstand, der 13 Wochen Urlaub im Jahr hat" wieder:
"Das gehört nunmal zum Beruf des Lehrers dazu. Steht ja jedem frei, Lehrer zu werden, der das auch haben will!"
Im weiteren Gespräch wurde den übrigen anwesenden Müttern erläutert "...ist doch nahezu der einzige Beruf, der die gleichen Freizeiten bietet, wie ihn meine Kinder haben. Wenn die schulfrei haben, komm ich auch nach Haue, wenn Ferien sind, habe ich auch frei."
Ich gehöre absolut nicht zu den Leuten, die ständig behaupten, Lehrer seien alle faul und hätten alle nachmittags frei. Natürlich müssen (je nach Fach) Arbeiten korrigiert werden. Je nach Unterrichtsfächern hat der/diejenige auch noch 2 oder 3 Hauptfächer und ist dann echt gebeutelt zu Stoßzeiten, wo viele Arbeiten geschrieben werden.
Manch einer muss auch hin und wieder Unterricht vorbereiten. Und manch einer braucht seit 10 Jahren oder länger dieselben Unterrichtsmaterialien und Kopiervorlagen (da sind in unserer Schule z. B. bei den kopierten "vorbereiteten" Arbeitsunterlagen mit TipEx die Texte der jeweiligen Rechtschreibreform angepasst worden, was schon für ein ein gewisses Alter spricht), dieselbe Literatur für die einzelnen Jahrgänge (auch hier wird die abweichende Seitenzahl der Arbeitsvorlagen den neu aufgelegten Büchern per TipEx angepasst) und schreibt die gleichen Klassenarbeiten im 3-4 Jahres-Tonus.
Da wird sich mit Händen und Füßen gegen ein neues Lehrbuch gewehrt, auch wenn es 10mal besser wäre - aber man müsste dann ja den kompletten Unterrichtsstoff neu vorbereiten. Eine einzige Lehrkraft spricht und kämpft seit Jahren für neue Lehrbücher und die übrigen in der Fachkonferenz stellen sich quer.
Oder ein Lehrer besteht auf einem Arbeitsheft, was überhaupt nicht mehr zum Buch passt - nicht mal aus demselben Verlag ist. Aber er hat seinen Stoff auf dieses Arbeitsheft abgestimmt und alle Vorlagen wären nichts mehr wert - das hat er natürlich nicht öffentlich gesagt, aber einer Mutter am Telefon, die sich weigerte, das Heft anzuschaffen hat er wortwörtlich gesagt "Das ist ein so tolles Heft! Da arbeite ich schon sein über 20 Jahren mit!"
Wenn es darum geht, eine Schulveranstaltung mit angeschlossenem Basar (dessen Erlös in den Förderverein der Schule fließen soll) zu planen, dann wird eher der komplette Basar (der in den Vorjahren nicht wenig Geld eingebracht hat) abgesagt, statt ihn 2 Std. nach hinten zu verschieben, damit auch berufstätige Eltern und Großerltern kommen und kaufen könnten, was die Kinder gewerkelt und gekocht haben. Weil diese 2 Std. unzumutbar für das Lehrpersonal wäre, die dann ja auch länger bleiben müssten, ehe sie in die Weihnachtsferien starten.
Offiziell handelt es sich bei einem Großteil der Ferien lediglich um unterrichtsfreie Zeit, wie von vielen Pädagogen gerne eingeworfen wird. Da ist es nicht möglich, von dieser "Unterrichtsfreien Zeit" 2 Std. für einen Basar zugunsten der Schule abzuzwacken??? Die Schüler bekommen die Zeit doch auch nicht bezahlt und die Eltern, die kommen und kaufen sollen, die kriegen auch keinen bezahlten Urlaub dafür.
Oder Fachkonferenzen, wo sich einige Eltern seit Jahren bemühen, daran teil zu nehmen. Sie werden prinzipiell erstmal auf 13:30 angesetzt, weil dann hat Lehrer ja frei. Ach - die Eltern, die teilnehmen möchten (und auch sollen lt. Schulgesetzt!) sind tatsächlich bis nachmittags berufstätig? Ja die sollten sich doch am besten gar nicht erst für sowas melden. Geht ja gar nicht, dass die Lehrkräfte auf sowas Rücksicht nehmen müssen! Unzumutbar! Da wird lieber der Elternteil mehrfach angerufen, ob es denn nicht gehe, dass man früher könne, oder ob man denn wirklich unbedingt kommen müsse. Schließlich würde da ja eh nichts wirklich Interessantes für Eltern besprochen. Wenn gar nichts mehr geht, kommt der Einwand, dass der arme teilnehmende Schüler dann extra nochmal in die Schule fahren müsse, wo der doch sooo weit weg wohne!
Letztendlich verzichtet nahezu jeder berufstätige Elternteil auf die Teilnahme, weil man sogar befürchtet, dass das eigene Kind das Beharren der Eltern werde ausbaden müssen. Und das, obwohl ein Termin gefunden werden MUSS, wenn einer der Teilnehmer der Fachkonferenz nicht kann. Es hilft nicht mal, wenn die Schulleitung anordnet, dass künftig bei den Listen der Eltern für die Fachkonferenzen die Uhrzeiten erfasst werden sollen, damit die Termine gleich entsprechend angesetzt werden können. Das wird in mancher Klasse einfach übergangen - darauf angesprochen meinte ein Lehrer sogar frechweg "Die Anordnung muss wohl an mir vorbei gegangen sein" - dabei verschmitzt grinsend - und nahm auch dann keine Uhrzeiten mit auf. Bisher hat sich das ja noch immer bei den zahlreichen Anrufen später klären lassen, dass der Elternteil dann doch nicht konnte.
Vielleicht verstehen Sie nach diesen kleinen Beispielen unserer Realschule in Stolberg-Mausbach jetzt, warum einige Eltern auf das Thema "Arbeitszeiten des Lehrkörpers" etwas schwer von Begriff scheinen (in Ihren Augen ;-)
Auch und gerade, wenn das an Ihrer Schule hoffentlich alles ganz anders ist.
Grüße
Ich finde, dass auch Lehrer kündbar sein sollten. Es gibt viele, viele sehr gute Lehrer in unserem Staat. Aber es gibt auch einige, ich habe bisher nur zwei erlebt, die überhaupt nicht als Lehrer taugen. Sie brechen mit einem Nervenzusammenbruch vor einer Grundschulklasse zusammen, gehen in die Psychiatrie, werden jedoch ein halbes Jahr später wieder auf Grundschulklassen losgelassen, obwohl sie noch nicht austherapiet sind. Und die Schulleitung ist dazu gezwungen diese Lehrer in den Unterricht zu schicken,obwohl niemand mit der Situation klarkommt geschweige denn der Lehrer selber. Dieser klammert sich aber an seinem Job des lieben Geldes wegen fest.Und die kleinen Dötze stehen da und wissen nicht was mit ihnen passiert. Überall in der freien Wirtschaft werden Leute die in ihrem Job schlecht sind gekündigtund hier geht man mit Gegenständen um, nur bei unseren Kindern, unserem höchsten Gut ist das anders!!??? Da stimmt doch was nicht!
Der Job als Lehrer ist mit Bestimmtheit kein leichter Job und er ist bestimmt nicht um 13.30 Uhr beendet. Dies wissen auch einige Eltern.
Wenn man mal genauer über die Schlagzeile" Lehrer sollten nach Leistung bezahlt werden" nachdenkt, dann muß man sich die Frage stellen, wie überhaupt soll dies geschehen. Wie kann die Arbeit eines Lehrers bewertet werden und wer soll die Bewertung vornehmen?
Es müssten ja auch erstmal ganz andere Arbeitsbedingungen für Lehrer und Schüler geschaffen werden. Der Leherermangel müsste beseitigt werden.
Die Klassen viel kleiner. Der Lehrer müsste mehr Einfluß auf den Lehrplan nehmen können.
Eine ganz neue Bildungsstruktur müsste erareitet werden.Und wenn wir schon mit der freien Wirtschaft vergleichen dann kämen noch Arbeitsschutzmaßnahmen wie Lärmschutz dazu.
Es gibt also immer noch die Eltern, die glauben, um 13:30 Uhr fällt der Hammer und der Lehrer hat frei... Super, Halbtagsjob...juhuu! Kennen Sie die Realität, liebe Eltern???
Ich verstehe meinen Beruf und meine damit verbundene Arbeitszeit eher als flexibel anwendbar. Natürlich kann ich mir einen Nachmittag "frei nehmen", aber das bedeutet dann lediglich eine Verschiebung meiner Arbeitszeit auf die Abendstunden oder das Wochenende. Punkt.
Es ist soooo einfach, immer nur diese Klischees über Lehrer anzugeben. Es wäre schön, wenn sich die Eltern mal was Neues ausdenken...
ich persönlich find so etwas immer total
lächerlich alle ziehen se über die Lehrer her, aber die wahren verantwortlichen werden nicht erwähnt. Wenn jemand der ständig schreibt "Lehrer sid so schlecht (kein Vorbild..etc)" selbst lehrer wird kriegen solche Leute im Normalfall gar nichts geregelt. Wir sind nun mal von Natur aus egoistisch. willst du 3600 Euro im Monat verdienen und 6 Stunden jeden tag arbeiten? (und dich dementsprechend wenig um Kinder kümmern können) oder willst du jeden Tag für 3600 11 Stunden arbeiten? (damit könnte man ja was bewegen). ohne was vorweg zu nehmen ich glaube die Antwort auf diese Frage ist klar.
Die Überschrift klingt eigentlich fair, oder? In vielen Berufen ist dieses Prinzip Alltag und so sollte es auch sein, denke ich. Im Handwerk oder in den Dienstleistungen werden die Angestellten nach Leistung bezahlt. Wer keine Leistung bringt, der fliegt.
Bei Lehrern ist die Leistung nicht so leicht messbar. Ein Maurer kann sagen, dass er innerhalb von drei Tagen 1 ganzes Haus gemauert hat. Ein Lehrer kann jedoch seinen "Erfolg" nicht von messbaren Dingen abhängig machen. Ein Klassenlehrer hat z.B. 25 bis 30 kleine "Baustellen", die er "bearbeiten" muss und deren Fortschritt er kaum abrufen oder abfragen kann. Arbeiten werden als Leistungsübersichten erstellt, damit wird erkannt welche "Baustelle" noch mehr Arbeit benötigt. Hier müsste ein Lehrer dann besonders fördern (woran man dann seine Leistung messen könnte), doch leider erlaubt ein fest vorgeschriebener Zeitplan diese Förderung nicht. Alle "Baustellen" müssen bis zu einem bestimmten Termin vollständig abgeschlossen sein. Um "Schönheitsfehler" zu beseitigen bleibt da kaum Platz.
Ich sehe das Problem nicht in der Über- oder Unterbezahlung der Lehrkräfte, sondern in dem Lehrplan, oder der dafür vorgesehenen Zeit. Da die Leistung der Lehrer nur schwer messbar ist (auch pädagogische Maßnahmen fließen hier mit ein) sollte einem Lehrer mehr Gelegenheit gegeben werden zu zeigen, dass er sein Geld wert ist. In Nachhilfegruppen am Nachmittag könnte ein Lehrer eben jene "Schönheitsfehler" beseitigen. Ein Maurer muss auch Überstunden machen, sollte er ein Haus nicht fertig bekommen...
Vertrauen ist gut, kontrolle ist besser... Lehrer als Vorbilder ??? Besser nicht!!! Lehrer die über NICHT anwesende Schüler schlecht sprechen!!! Lehrer die ohne rücksicht einfach Ihren " LEHRPLAN " durchziehen!!!
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Übungsaufgaben für Nachhilfe und Förderung
Motivierende Materialien für die Förderung Ihres Kindes in den Fächer Mathe, Deutsch und Englisch. Alle Materialien wurden von Lehrern verfasst und haben sich in der Praxis bewährt.
www.foerdermaterialien.de
Es gibt die, die sich nicht kümmern.
Und es gibt die „Arschkricher“.
Die beiden erst genannten sorgen für die Vorurteile bei den Lehrkräften.
Astra"
SOOO erlebe und sehe ich DAS auch..
Ich ging früher stets zu JEDEM Elternabend, was ich nun nicht mehr tu,da der Klassenlehrer bei jedem Abend die Eltern(welche NOCH kommen)mit NEGATIVINFOS bombardiert und zb bei mir, als ich MAL etwas anmerken wollte, demonstrativ, fast provokativ, auf seine Uhr schaute und gelangweilt an seiner Brille spielte.. Viele Eltern finden (nicht nur) sein"VORBILD-Verhalten"frech, da er SOOO nicht nur Eltern, sondern 100% mit dieser Art auch jeden Schüler ENT-motiviert.. Viele gerade ältere Lehrer haben nach 30J "die Pappe auf", versteh ich ZUM TEIL.. Doch ich habe 2Kinder,bin alleinerziehend (ohne jegliche famil.Unterstützung), d.h.NONSTOP 365Tage incl. Wochenenden Mutter-JOB und das nicht nur 8Std+Arbeiten korrigieren(nach Lehrbuch).. Ich habe KEINE Vorlagen und hatte meine Tochter 22J zu Hause.. Kann/Darf ich da äußern, ich hätt die Pappe auf ??
Man sollte sich vielleicht auch als Lehrer, Erzieher etcpp VORHER bei "Altgedienten"informieren, wie leicht o. schwer dieser sein kann, vor allem, da es hier nicht um Brötchen, sondern Menschen (Kinder+Eltern) geht... Bin selber Lehrertochter und erlebte:so mancher Lehrer wäre bei so manchen "Handlungen+Äußerungen" strafversetzt worden.. Heute liegt die Schuld zu 90% bei den Kindern und deren Eltern, die sich ANGEBLICH zu wenig kümmern etcpp.. Ich erlebe, das die Lehrer auf "HILFE" der Eltern gern verzichten und danach halt kritisieren, Eltern würden die Verantwortung auf die Lehrer abschieben, die Kinder belügen die Eltern usw usf.. Komm mir manchmal vor, als wär mein Sohn nicht unter Lehrern, sondern unter gleichfalls (noch) pupertären Erwachsenen.. Sorry, das ich soo HART kling, aber DAS sind meine GANZ PERSÖNL. Gedanken, die aus genug Ereignissen resultieren!! Möchte jedoch anmerken, das es sicher auch ganz kompetente, NETTE Lehrer gibt.. Jedoch leider zu wenig.. Egal wieviel Geld ich zB im Tierheim verdiene, ich behandle die Tiere trotz allem nett und respektvoll.. Bezahlung hat mir INNERER Einstellung nichts zu tun !! In diesem Sinne wünsch ich mir MEHR ZUSAMMENARBEIT, RESPEKT und Verständniss zwischen allen 3Parteien!! MFG