G8 - Versuchskaninchen gefunden!

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-Sehr unüberlegt-
von Lucky@ (Schüler), 26. Jan 18:55
Ich bin selbst im ersten G8- Jahrgang, und finde, man hätte sich das ganze vorher gründlich überlegen sollen. Unsere Lehrer kriegen die Lehrpläne für das erste Oberstufenjahr höchst wahrscheinlich erst kurz vor Beginn des nächsten Schuljahres. Wenn wir unsere zweite Fremdsprache weiterhin haben wollen, werden wir zusammen mit denjenigen Unterricht haben, die diese Sprache schon zwei Jahre länger haben. Und seit einem Jahr haben wir zusätzlich zu dem Nachmittagsunterricht auch noch eine 55- minütige pädagogische Pause. Unüberlegt...
G8 - Schnellschuss mit Folgen
von Mütterchen (Eltern), 02. Aug 05:09
Den meisten Kritikern an G8 muss und will ich Recht geben. Mein Sohn schlägt sich zwar sehr gut (kommt jetzt ins 7. Schuljahr), aber diese "grandiose" Reform war im Grunde nicht vorbereitet und die Schüler (und Lehrer) müssen die Folgen tragen.

Zu Gudrun Schrank: In NRW haben Gesamtschüler bisher kein G8, also auch nicht mehr Stress als vorher.

Zu Kiki1904: Haupt- und Realschüler durchlaufen nach ihrem Wechsel noch drei Jahre (wie bisher) bis zum Abi.

Zu Nattsudare: War ich damals zu dumm? Oder habe ich zu langsam gegessen? Mit einer Stunde für Essen und Hausaufgaben bin ich auch damals nicht ausgekommen. Ich kam zwar auch meistens um diese Uhrzeit nach Hause, hatte aber auch samstags Unterricht. Zwei Stunden Hausaufgaben waren (mit Lernen und Referatvorbereitungen und Lektüren) keine Seltenheit, sondern fast die Regel. Heute haben leider viele Kinder zu viele organisierte Freizeittermine (Judo, Fußball, Musik, ...): das Spielen mit Freunden fällt daher oft aus - und das ist nicht unbedingt eine Folge von G8.

Zu stressedTina: Auch heute noch dürfen Diktate in NRW (weiterführende Schulen) geschrieben werden. Diese dürfen aber nicht als eigenständige Klassenarbeiten gelten. Aber zur Notenfindung dienen sie allemal.

Als damals die Schulpflicht auf zehn Jahre verlängert wurde, (aus arbeitsmarktpolitischen Gründen - wie ich hier jetzt einmal behaupten möchte), gab es kaum Reaktionen. Jetzt wird auch mit dem Arbeitsmarkt (mittlerweile europäisch) für eine Verkürzung der Schulzeit argumentiert. Das ist sehr verwirrend. Der Unterschied zwischen Hauptschulabschluss und Abitur ist auf diese Weise von ursprünglich 4 Jahren (,wenn man die notwendigen Schuljahre zu Grunde legt) auf zwei Jahre reduziert worden.

Liebe Grüße an alle, die sich wegen der Kinder Gedanken um Schulen machen.
Die Arbeit...
von stressedTina (Eltern), 26. Jun 18:47
..relativierte sich bei meiner Tochter dann ab Mitte der sechsten Klasse wieder - allerdings bezahle ich auch, selbst Abiturientin der späten 80er, seit 2,5(!) Jahren eine regemäßige Nachhilfe! Zuerst nur für Französisch engagiert, muss sie mittlerweile sämtliche Fächer betreuen, um meiner Tochter das Gefühl zu vermitteln, stets gut gewappnet zu sein und tatsächlich auch mal Zeit für sich und ihre Freundinnen zu haben; also auch mal noch ein bisschen Kind zu sein! Jetzt ist sie in der 8.Klasse und mitten in der turbulentesten Zeit: Pubertät! Aber auch das darf ein Kind heute ja nicht mehr sein: rebellisch, unangepasst und eben oft uneinsichtig durch Fehlzündungen im Hirn.

Über die Qualität des Englisch-Unterrichtes in der Grundschule mag mich hier schon mal gar nicht äussern, denn das würde den Rahmen sprengen!

Noch soviel: keine Diktate in der weiterführenden Schule um den Kindern mit Migrantenhintergrund die Chance auf eine gute Deutschnote zu ermöglich KANN keine Alternative zur bislang guten deutschen Schulausbildung sein!
Als ich Kind war
von Nattsuddare (Eltern), 25. Jun 10:13
Als ich Kind war (und ich war ein Gym-Kind der 80er), kam ich gegen 14.15 Uhr aus der Schule, aß, machte ein paar Hausaufgaben und spätestens um 15.30 Uhr spielte ich mit meinen Freunden.

Wenn meine Tochter (6. Klasse Gymnasium) nach dem Mittagessen fragt, ob sie spielen kann, beginnen wir, das geeignete Datum dafür zu ermitteln... Wieviel habt ihr auf? Wann steht das nächste Event (Test, Klassenarbeit, Referat) an?

Nein, ich bin nicht überambitioniert! Nein, meine Tochter hat notentechnisch gesehen keine Probleme!

ES IST EINFACH SO UNFASSBAR VIEL ARBEIT!
G8
von Kiki1904 (Ehemalige), 29. Jan 22:59
Meiner Meinung nach wurde G8 nur eingeführt, um von der Regierung aus zu zeigen---hei, wir verändern was nach den Pisa Ergebnissen!!!! Das Problem ist, dass die Politik sich keinen Kopf darum macht, was dann wirklich alles auf die Schulen/Schüler/Lehrer/Eltern zukommt!!!! Hauptsache kurzfristig was geändert und Geld gespart, nachdem man bei der Rechtschreibreform unnötig Geld aus dem Fenster geworfen hat (andere Regeln, damit Schüler nicht mehr so viele Fehler machen, schwachsinn, und dann neue Bücher anschaffen müssen, aber das ist ein anderes Thema)!!!!

Die G8 Kinder haben viel zu viele Nachteile zu bewerkstelligen!!!!
Diese Kinder stehen unter Dauerstress!!! Das Schulsystem in NRW ist gar nicht darauf ausgerichtet worden!!!! In anderen Bundesländern klappt es ja, aber NRW war sich zu stolz deren Lehrpläne zu Hilfe zu ziehen und individuell zu verändern!!!! Das hat zur Folge, das BIS HEUTE noch kein Lehrplan vorhanden ist und teilweise keine Bücher existieren und mit Kopien gearbeitet werden muss!!!! An vielen Schulen existiert auch nicht die Möglichkeit eines Mittagessens, weil keine Mensen oder Cafeterien existieren und aus Mangel an Geldern oder Platz auch nicht gebaut werden können!!! Die Schulen haben teilweise Abkommen mit Imbissbuden, Bäckereien oder Pizzerien und bekommen dann das Essen in die Schulen geliefert!!!! Desweiteren haben diese Schüler/Innen weniger Freizeit!!! In der regel sind diese Schüler 3 Mal in der Woche länger als 6 Stunden in der Schule!!! Wo bleibt denn dann noch die Zeit für Hobbys, wenn man auch noch in jedem Fach HAs aufbekommt (meist keine Doppelstunden).Die Vereine leiden auch darunter, da immer weniger Kinder schon aus Faulheit und nun auch noch aus Zeitmangel nicht mehr dem Sport nachgehen!!!! In anderen Ländern wird diesen Kindern wenigstens noch die Chance, durch ausreichende Sportangebote an den Schulen, geboten sich sportlich zu betätigen!!! Aber so kommen die Kinder oft erst um 4 nach Hause und sind vollkommen ausgepowert!!!

Außerdem verstehe ich nicht, warum die Kinder nach 12 Jahren auf den Arbeitsmarkt bzw. ins Studium geworfen werden sollen!!!! Es wird sich immer darüber beschwert, dass die Schüler/Innen immer weniger wissen und dann kürzt man ihnen die Schulzeit!?!?!?!? Unlogisch!!! Es bleibt für die Lehrer meist gar nicht die Zeit den Stoff zu festigen, es ist schon traurig, wenn Schüler/Innen auch im Mathe LK den TR benötigen, um Aufgaben des kleinen 1x1 zu lösen oder Bruchrechenaufgaben!!!!
Außerdem können die Kinder kaum Deutsch, wenn sie in die Grundschule kommen, dann direkt noch Englisch dabei, in der 6 gibt es dann noch Latein/Französisch und dann vielleicht in der 8 noch eine Fremdsprache!!!!

Vor G8 konnte man in der 11 noch ein schönes Auslandssemester oder -jahr machen, ohne Zeit zu verlieren!!! Die Haupt- und Realschüler hatten Zeit sich heranzuarbeiten und in dieser Zeit konnte man lernen sich zum ersten Mal als STUFE zu fühlen!!!!
Außerdem war es immer möglich in 12 Jahren das ABI zu machen, also die 11 zu überspringen, es haben nur wenige genutzt!!!

2013 wird das reinste Chaos werden!!!! Die doppelte Anzahl an Abiturienten wird auf den Markt geschmissen!!! Welche Firmen sollen die Massen aufnehmen (es gibt doch jetzt schon Ausbildungsmangel), wer schafft es an die UNIs und der Bund wird auch überfüllt sein!!! Und was machen die Schulen nachher mit den dazugewonnen Räumen oder die Unis nach dem Ansturm!?! Bis das ganze in Waage kommt wird es dann noch einige Jahre dauern!!!

Also ich bin froh nicht in G8 gelandet zu sein und auch gerade so noch dem Zentralabi aus dem Weg gegangen zu sein!!!!
Ich weiß nicht, was die da oben noch so vorhaben, auf alle Fälle wäre es sinnvoll sich vorher mal mit Schulen, Lehrern, Eltern und Schülern auseinander zusetzen und dann erst Entscheidungen zu treffen!!!! Oder einfach mal Menschen dahin zu setzen, die mit dem Ganzen auch was zu tun haben!!! Und vor allem sollten auch mal Fehler eingesehen werden und notfalls schnell korrigiert werden!!! Deutschland steckt Millionen in Banken, aber die Bildung ist ihnen verhältnismäßig nix wert!!!
Auf Kosten der Gesundheit
von Gudrun Schrank (Eltern), 26. Apr 21:56
Seit der G8-Einführung haben wir, ein Nachhilfe-Institut, immer mehr jüngere Kinder (5. - 7. Klasse), die einfach mit der Masse an Lernstoff überfordert sind.
Ich beklage mich nicht über die Arbeit *grins*, aber das alles geht auf die Freizeit und damit die Gesundheit der Kinder. Ich habe welche dabei, die ohnehin schon täglich erst nachmittags nach Hause kommen(z.B. Gesamtschule), von nahezu jedem einzelnen Lehrer (offensichtlich bildet sich jeder ein, nur sein Fach sei wichtig) irrsinnige Mengen an Hausaufgaben bekommen, das Ganze nur noch irgendwie abarbeiten und nichts mehr kapieren, weil es keine Zeit hat, im Kopf anzukommen. Und der Kopf ist auch oft für die Nachhilfe nicht frei, obwohl sie den Stoff gern begreifen wollen. Mal ganz abgesehen von immer mehr eingeschänkter bis gar nicht vorhandener Zeit zum Ausspannen.

War das wirklich der Sinn der Verkürzung? Man hätte die 12 Jahre bis zum Abi auf die Kinder beschränken müssen, die bedeutend intelligenter sind als der Durchschnitt - mit der Möglichkeit, bei Überforderung in den normalen Turnus zu wechseln.
Ich entschuldige mich jetzt nicht dafür, dass ich etwas verlange, das Geld kostet. Es wird so viel verschwendet; warum wird es nicht endlich mal wieder in eine vernünftige und den Kindern angepasste (Aus-)Bildung gesteckt? Warum werden Familien dafür bestraft, dass sie ihrem Kind eine gute Bildung zukommen lassen möchten, indem sie Unmengen von Schulbüchern (teilweise wird mitten im Schuljahr auf Kosten der Eltern das Lehrbuch gewechselt) und (oft wirklich überflüssigen) Kopien bezahlen müssen?

Burnout-Syndrom mit 12 Jahren - irre schick. :(
G8 = Gute 8 = Gute Nacht....
von MaxL. (Ehemalige), 23. Apr 09:11
Das "Turboabitur" ist wirklich das letzte, besondern wenn man sich um die Persöhnliche Reife der Schüler Gedanken macht, macht aber offensichtlich fast niemand.

Die 11te Klasse irgendwo, mal ausserhalb
des rheinisch, westfälischen Miefs zu überleben bringt den Kindern die dazu die chance erhalten eine Unendliche Entfaltungsmöglichkeit die sie alle ganz von alleine Wahr nehmen, aber nein jetzt wirds immer schneller, immer härter, wird nicht funktionieren, aber was solls, wir ignorieren ja auch das Kinder in der Pubertät auch erst ab ca. 9 Uhr erst aufnahmefähig sind und beginnen weiter den Unterricht ab 7:30....

Eigentlich könnte man doch Schulstunden gleich von 45 auf 60 Minuten erweitern, dazu kommen nochmal zwei zusätzliche Stunden,die werden dann aber am besten noch vor 8 Uhr gelegt, dann behindern die Kinder wenigstens nicht wirklich den Berufsverkehr.

Und was die Themen betrifft, ausrümpeln ist da glaube ich nur sehr wenig möglich, eher eine frühere spezialisierung, aber dank unserer Regierung gibt es ja nichtmal annährend frei Wahlmöglichkeiten im Abi, schön alles in Blöcken, hey super ich kann auswählen ob ich Pädagogik oder Politik im Abi hab, schade das beides mich nicht interessiert ich hätte lieber Physik, achnein geht ja nicht dann hab ich den Gesellschaftswissenschaftlichen Bereich ja garnicht abgedeckt....

bei uns nicht schlecht
von hermine (Schüler), 17. Apr 23:21
an unserer schule ist alles gut geregelt - angesichts der mittel - ab der 6. klasse haben wir einen nachmittag unterricht bis 16.00 uhr, dafür keine 7. oder 8. stunden - an unserem langen tag gibt es nach der 5. stunde eine pause, wir können in der mensa ein warmes mittagessen einnehmen, danach haben wir noch zeit uns draussen oder drinnen zu beschäftigen -der stoff ist gut zu schaffen, leider haben wir noch nicht in allen fächern angepasste bücher - unsere lehrer versuchen uns an unserem langen nicht zuviele hausaufgaben zu geben
Abi in 12 Jahren
von hoffimiller (Schüler), 11. Apr 17:22
Das Abi in zwölf Jahren zu absolvieren ist keine gute Idee. 13 Jahre haben es genau so gut getan, wenn nicht sogar besser. Der Lehrplan ist nicht neu, neue Bücher und sonstiges Material sind auch noch nicht gegeben. Von der zusätzlichen Belastung der Schüler mal abgesehen.
Man hätte lieber noch ein Jahr dranhängen sollen.
G8 - Turbo-Abi
von Muddi (Eltern), 10. Apr 20:03
Grundsätzlich finde ich es schon gut, dass die Lernzeit zum Abitur verkürzt wird. Allerdings sollte wirklich der Lehrplan neu geschrieben werden. So, wie jetzt, kann es nicht weitergehen. Eine vernünftige Gemeinschafts-Ganztagsschule ab der 1. Klasse fände ich sinnvoll. Meine Tochter gehört zu den Versuchskaninchen im 1. Jahrgang. Sie ist zwar leistungsstark und lernbereit, aber viel Zeit zur Muße bleibt nicht. Mehr und mehr Freizeit bleibt auf der Strecke. Nur Wissen in sich hineinzustopfen halte ich nicht für sinnvoll. Lernen kann sehr viel mehr sein. Und die Kinder sollen auch mal einfach nur nichts tun dürfen. Es sind doch keine kleinen Manager!
G8 - Sparmodell
von gruene (Eltern), 10. Apr 08:07
Ja, da stimme ich Ihnen zu: Vordergründig geht es der Politik ja darum, dass die deutschen Schüler früher fertig sind. Tatsächlich scheint G8 aber doch wieder mal nur eine verklausulierte Form der Sparmaßnahme zu sein. Immerhin braucht man wieder weniger Lehrer - wie auch schon bei der Einführung der "Schuleingangsphase" an den Grundschulen, die mit hanebüchenen pseudo-pädagogischen Argumenten eingeführt wurde (glaubte wirklich jemand, dass durch das Öffnen der Alters- und Leistungsschere in den Klassen besser individuelle Förderung möglich ist?) und nun dazu führt, dass in manchen Grundschulen Klassen eingespart werden - statt zwei mal zwei Klassen braucht man dann ja nur noch drei Schuleingangsphasen. Die Lehrerinnen sind seitdem jedenfalls nur noch überarbeitet, Zeit für Wandertage und Exkursionen gibt's kaum noch.

G8 spart viele Lehrerstellen - und ich denke, dass das in NRW das Hauptargument war. Denn bei pädagogischer Zielsetzung hätte man die Umstellung ja auch durchaus auch vernünftig angehen können: Zuerst in Ruhe passende Lehrpläne entwickeln (die nicht erst in Kraft treten, wenn die Schüler schon zwei oder drei Jahre nach den alten Lehrplänen unterrichtet wurden), die Umstellung zunächst regional beschränkt erproben, ...
G8 - Versuchskaninchen gefunden!
von hemik (Eltern), 09. Apr 08:27
Die Belastung der Kinder und Jugendlichen betrifft nicht nur das 9+3 Modell, auch die Oberstufe ab der 10 Klasse ist schon heute betroffen. Unterrichtstage mit 10 Stunden keine Seltenheit, fehlende oder mangelhafte Infrastruktur - keine Mensa, unzureichende Pausenzeiten, die in einer Firma, die Gewerkschaft auf den Plan rufen würden -. Welche Belastungen werden dann unseren Kinder erst mit dem 9+3 Modell zugemutet.

Was passiert 2013 wenn zwei Jahrgänge das Abitur machen, ein Horrorszenario für Studien- und Ausbildungsplätze die schon heute nur in unzureichender Zahl angeboten werden. Wie denkt die Landesregierung dieses Problem zu lösen? Macht sich die Regierung darüber überhaupt Gedanken? Ich glaube nicht, sonst hätte man sich, bevor man die Änderungen beschlossen hätte zuerst Gedanken über die Schaffung der notwendigen Infrastruktur gemacht.
G8 - Versuchskaninchen gefunden!
von Radarwarner (Eltern), 08. Apr 21:50
Wie geht es Ihnen und Ihrem Kind im "Pilotjahrgang" des verkürzten Gymnasiums? Bisher war die Umsetzung - angefangen von der ohne Not zusammengestauchten Sekundarstufen-I Zeit im 9+3 -Modell- bis hin zu der bis heute nicht bekannten konkreten Ausgestaltung der für unsere Kinder dann erstmals geltenden Oberstufe- übereilt,
und in weiten teilen stümperhaft, ohne die Einrichtung der notwendigen Infrastruktur an den Schulen, ohne die Untersuchung und Berücksichtigung der Auswirkungen auf den Arbeitsalltag der Kinder (mit bis zu zehnstündigen Arbeitstagen) und dem Wegbrechen der
Wahrnehmung anspruchsvoller Freizeitbeschäftigung.
Die Probleme, die sich durch den Doppelabschlussjahrgang 2013 im bevölkerungsreichsten Bundesland ergeben, werden bislang weitgehend ignoriert.

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