Hallo,
da wir demnächst auf unseren Wunsch ein Gespräch mit der Schulleitung unserer Tochter haben, möchte ich mich auf dieses Gespräch vorbereiten und würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere mir zu diesem Zweck sinnvolle Hinweise geben könnte.
Darum geht es:
Im letzten Jahr ist unsere Tochter (wegen Umzug) in die 8. Klasse einer Realschule übergewechselt.
Sie ist eine durchschnittliche Schülerin, bemüht sich aber mit Fleiss und Disziplin beim lernen darum, ihre Noten zu verbessern, da ihr bereits klar ist, das bis zur zehnten Klasse nicht mehr viel Zeit ist und von ihren Noten die Möglichkeiten der Berufswahl abhängen.
Die Klasse, in die sie kam, machte zunächst einen akzeptablen Eindruck - sie wurde von ihren Mitschülern offen aufgenommen und das Klassen- und Lernklima war sehr gut bis gut. Beim Elternabend zum Anfang des Schuljahres hat die Klassenlehrerin das vergangene Schuljahr rekapituliert und das Fazit gezogen, das die Klasse, die sie als als schwierig, laut und problembelastet übernommen habe, sich wunderbar entwickelt habe.
Die Schüler haben diese Frau wirklich geliebt und es war deutlich zu merken, mit welcher Hingabe sich diese Lehrerin um ihre Schüler gekümmert hat.
Eben diese Lehrerin musste leider kurz darauf aus persönlichen Gründen aufhören.
Mehrere Monate wurde die Klasse komissarisch von unterschiedlichen Lehrern geleitet, bis letztendlich ein neuer Klassenlehrer bestimmt wurde.
Seitdem geht's steil bergab.
Dieser Lehrer wird noch vor Ende der zehnten Klasse in den Ruhestand gehen und er steht offen dazu, das er eigentlich keine Klasse mehr übernehmen wollte. Das finde ich verstöndlich, leider steht er aber auch genau so offen dazu, das er ganz speziell diese Klasse nicht haben wollte, da sie immer noch einen schlechten Ruf hat. Er hat uns ins Gesicht gesagt, wie unmöglich er diese Klasse findet und das er keine Lust hat, diese Kinder zu unterrichten.
Diese Einstellung spiegelt er den Schülern auch im Unterricht.
Beliebte Kommentare von ihm sind z.B. "ich kenne Deinen Namen", wenn ein Schüler das Wort "Scheiße" gebraucht. Ein anderer Lieblingskommentar von ihm ist, das sich die Mädchen lieber mit Jungs rumtreiben, anstatt zu lernen.
Zu Anfang hat meine Tochter sich auch noch sehr daran gestört, das er den Mädchen ungeniert tief in den Ausschnitt schaut, eine ganze Weile ist sie nur "hochgeschlossen" zur Schule gegangen. Mittlerweile benutzt sie dieses Verhalten des Lehrers regelrecht, da den Mädchen aufgefallen ist, das er dann eher mal ein Auge "zudrückt", wenn die Hausaufgaben nicht vollständig sind... krass, oder?
Jedenfalls hat sich das Klassenklima dramatisch verschlechtert und der Unterricht bei den Fachlehrern ist wegen der permanenten Unruhe wohl ziemlich chaotisch. Das Lernen fällt ihr dort zunehmend schwer, zuhause arbeitet sie oft erst einmal den Unterrichtsstoff nach, bevor sie mit den eigentlichen Hausaufgaben beginnt.
Nachdem sie anfangs lockere Freundschaften in dieser Klasse geknüpft hatte, haben sich diese durch zunehmend agressives Verhalten der Schüler erledigt. Dafür hat sie in den drei Parallelklassen Freunde gefunden.
Ihr größter Wunsch ist es, in irgendeine der Parallelklassen wechseln zu dürfen, und genau darum soll es in dem Gespräch mit der Schulleitung gehen.
Wir wissen, das wir keinen Anspruch auf einen Klassenwechsel geltend machen können und auf den guten Willen der Schule angewiesen sind.
Für vernünftige Vorschläge, wie wir am ehesten überzeugen können bedanke ich mich jetzt schon herzlich!
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da wir demnächst auf unseren Wunsch ein Gespräch mit der Schulleitung unserer Tochter haben, möchte ich mich auf dieses Gespräch vorbereiten und würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere mir zu diesem Zweck sinnvolle Hinweise geben könnte.
Darum geht es:
Im letzten Jahr ist unsere Tochter (wegen Umzug) in die 8. Klasse einer Realschule übergewechselt.
Sie ist eine durchschnittliche Schülerin, bemüht sich aber mit Fleiss und Disziplin beim lernen darum, ihre Noten zu verbessern, da ihr bereits klar ist, das bis zur zehnten Klasse nicht mehr viel Zeit ist und von ihren Noten die Möglichkeiten der Berufswahl abhängen.
Die Klasse, in die sie kam, machte zunächst einen akzeptablen Eindruck - sie wurde von ihren Mitschülern offen aufgenommen und das Klassen- und Lernklima war sehr gut bis gut. Beim Elternabend zum Anfang des Schuljahres hat die Klassenlehrerin das vergangene Schuljahr rekapituliert und das Fazit gezogen, das die Klasse, die sie als als schwierig, laut und problembelastet übernommen habe, sich wunderbar entwickelt habe.
Die Schüler haben diese Frau wirklich geliebt und es war deutlich zu merken, mit welcher Hingabe sich diese Lehrerin um ihre Schüler gekümmert hat.
Eben diese Lehrerin musste leider kurz darauf aus persönlichen Gründen aufhören.
Mehrere Monate wurde die Klasse komissarisch von unterschiedlichen Lehrern geleitet, bis letztendlich ein neuer Klassenlehrer bestimmt wurde.
Seitdem geht's steil bergab.
Dieser Lehrer wird noch vor Ende der zehnten Klasse in den Ruhestand gehen und er steht offen dazu, das er eigentlich keine Klasse mehr übernehmen wollte. Das finde ich verstöndlich, leider steht er aber auch genau so offen dazu, das er ganz speziell diese Klasse nicht haben wollte, da sie immer noch einen schlechten Ruf hat. Er hat uns ins Gesicht gesagt, wie unmöglich er diese Klasse findet und das er keine Lust hat, diese Kinder zu unterrichten.
Diese Einstellung spiegelt er den Schülern auch im Unterricht.
Beliebte Kommentare von ihm sind z.B. "ich kenne Deinen Namen", wenn ein Schüler das Wort "Scheiße" gebraucht. Ein anderer Lieblingskommentar von ihm ist, das sich die Mädchen lieber mit Jungs rumtreiben, anstatt zu lernen.
Zu Anfang hat meine Tochter sich auch noch sehr daran gestört, das er den Mädchen ungeniert tief in den Ausschnitt schaut, eine ganze Weile ist sie nur "hochgeschlossen" zur Schule gegangen. Mittlerweile benutzt sie dieses Verhalten des Lehrers regelrecht, da den Mädchen aufgefallen ist, das er dann eher mal ein Auge "zudrückt", wenn die Hausaufgaben nicht vollständig sind... krass, oder?
Jedenfalls hat sich das Klassenklima dramatisch verschlechtert und der Unterricht bei den Fachlehrern ist wegen der permanenten Unruhe wohl ziemlich chaotisch. Das Lernen fällt ihr dort zunehmend schwer, zuhause arbeitet sie oft erst einmal den Unterrichtsstoff nach, bevor sie mit den eigentlichen Hausaufgaben beginnt.
Nachdem sie anfangs lockere Freundschaften in dieser Klasse geknüpft hatte, haben sich diese durch zunehmend agressives Verhalten der Schüler erledigt. Dafür hat sie in den drei Parallelklassen Freunde gefunden.
Ihr größter Wunsch ist es, in irgendeine der Parallelklassen wechseln zu dürfen, und genau darum soll es in dem Gespräch mit der Schulleitung gehen.
Wir wissen, das wir keinen Anspruch auf einen Klassenwechsel geltend machen können und auf den guten Willen der Schule angewiesen sind.
Für vernünftige Vorschläge, wie wir am ehesten überzeugen können bedanke ich mich jetzt schon herzlich!