Dyskalkulie diagnostiziert, was ist von den Schulen zu erwarten?

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erst einmal nachdenken.
von Willichdas (Eltern), 14. Nov 10:19
Macht das, was eure Kinder brauchen privat, es gibt fast keine andere Möglichkeit.
Schul soll aber will nicht, wendet eure Energie anderswo hin...
Ich würde mich über Denkansätze freuen...
Erts einmal den nachdenken
von Willichdas (Eltern), 14. Nov 10:17
Hallo, Schulfrustig,
ich verstehe, wenn Sie als direkt Betroffener sich wehren wollen.
Auch ich nehme selten etwas hin, ohne es zu hinterfragen, so hinterfrage ich auch hier Ihre Aussagen, ich hoffe, Sie haben nichts dagegen.
Ich muß gleich Ihre erste Aussage verneinen. Wir haben uns mit Erfolg gegen die Bevormundung der Behörden und Obrigkeit zur Wehr gesetzt und schon sehr viel geändert, die Liste ist sehr lang, ich möchte jetzt nicht in die Einzelheiten gehen. (Aliche Schwarzer – schwule Politiker)

Doch Schule ist der einzige Bereich, n dem alles noch vom wilhelminischen Geist beflügelt wird.
An unseren Schulen arbeiten Beamte, die es sich gut leisten können, süffisant und ungebildet auf Anfragen von Eltern zu reagieren.
Sie werden unterstützt von Schulpsychologen, die nach dem Gesetz (!) der Schule zuarbeiten müssen und die Eltern weichklopfen und abfüttern sollen, damit die Schule bekommt was sie möchte. Sie dürfen sich nicht auf die Seite von Eltern und Kind stellen, wenn ihre Meinung der der Eltern entspricht halten sie sich raus, sind nicht zu erreichen.
Dann gibt es die Schulsozialarbeiter, die auch eingestellt wurden, um für Ruhe in der Schule zu sorgen, keine Beamte, Angestellte, leicht mundtot zu machen und auf Linie zu trimmen.
Dann das Jugendamt, das sich in den Schulbetrieb nicht einmischen will.
Der Bürgermeister wird sich nie gegen den Schulleiter stellen.

Das Wohl der Kinder haben nur die rebellischen Eltern im Sinn.
Fast immer liefern Eltern der Schule Papiere über Untersuchungen und Tests der Kinder aus, nur um damit von der Schule beworfen zu werden. Die Reue der Eltern ist danach jahrelang.
Doch nichts ist schlimmer, als wenn ein Kind seine Eltern schwach erlebt.
Geben Sie nie Testergebnisse und Gutachten aus der Hand, lassen Sie immer welche von der Schule erstellen, seine Sie nicht zu ehrlich, die Schule ist es auch nicht!
Vergleichen sie anschließend mit dem, was Sie haben, doch lassen Sie nur Teilkopiebn ausgeben.

Wir Eltern sind nicht obrigkeitshörig, wir sehen, wie unsere Kinder dabei unter die Räder kommen und können gar nichts tun. Oft weinen wir in die Kissen, denn es schmerzt, wenn die Selle weint.

Und ich muß Ihnen noch einmal widersprechen,
das System ist gut, wohl sehr gut, doch die Begriffe werden von dummen Personal falsch ausgelesen oder gar nicht zur Kenntnis genommen, denn was kann einem beamteten Lehrer denn schon schlimmes passieren?
„In meiner Klasse bin ich König und die Eltern sind meine unerzogenen Untertanen, doch mit denen werde ich schon noch fertig“, Und sagen Sie mir, das stimmt doch auch! Sie werden fertig mit uns.
Es gibt weder Kamera noch Tonaufzeichnungen, die Klassenraumtür schließt sich und niemand darf mehr fragen, was drinnen passiert.
Die klugen Kinder wehren sich und mucken auf, doch kann man diese sehr schnell separieren und für krank erklären, die Eltern werden schon Material liefern, um den Deckel zu schließen. Geben Sie Ihre testergbnisse nicht raus, lassen Sie die Schule neu testen!
In jeder Förderschule müssen jedes neue Jahr neue Förderkinder kommen, die aber so wie früher nicht mehr nachwachsen, man freut sich über jeden, den man bekommen kann, auch renitente Kinder, ansonsten muß die Schule mit der gleichartigen Nachbarschule zusammengelegt werden.
Warum also soll man als Lehrer nicht süffisant die Nase rümpfen dürfen?

Man hat Rechtsanwälte an der Hand, die man selber nicht bezahlen braucht, bevor man antwortet holt man sich Rat, der Klageweg ist ausgeschlossen, das Kind in 3 Jahren spätestens nicht mehr da….

Ich habe mit meinem charakterfesten Kind eine Reise auch von Stadt zu Stadt hinter mir, habe mich in anderen Städten angemeldet , damit es aus diesem sumpfigen Umfeld herauskommt, die Schulakte sollte nur die Begebenheiten der letzten 2 Jahre beinhalten, doch die ist zentimeterdick, das Kind ist jetzt in der 7. Klasse.
Nach dem Gesetz ist das sogar verboten, doch wie soll ich als Eltern dagegen angehen?

Ich versuchte sie einzusehen, da bekamen wir eine dünne grüne Akte vorgelegt, doch die dicke Akte ist rot, ich bat mal einen Lehrer, sie mitzubringen.
Dagegen kann man gar nichts tun.
Ich habe jetzt eine Schule für mein Kind, der Klassenlehrer hat keine Akte gesehen, die war unterwegs in die Hilfsschule, in die mein gymnasiumempfohlenes Kind schon mit einem Fuß stand.
Der Lehrer ging ganz unbefangen auf das Kind zu, jetzt las er die Akte und der Zirkus geht wieder los, doch hat mein Kind die ersten 1en und 2en geschrieben, da wird es wohl ruhig werden.

Doch, Lehrer dürfen sich zwar nicht süffisant lächelnd zurücklehnen, nach dem Gesetz müssen auch sie jedes Kind nach von dem Platz abholen wo es steht, doch den Platz bestimmen sie und daran ist leider nicht zu rütteln.
Das Gesetz ist super, das System auch, doch die beamteten Lehrer sind ein großes Unglück für unsere Kinder.
Lehrer wollen Wissen eintrichtern, Pädagegen wollen herausholen, was sie in dem Kinde finde, Beamte wollen verwalten und Akten füllen.
Drei Sachen, die absolut nicht zusammen passen. Lehrer sind keine Pädagogen, Pädagogen nicht unbedingt Lehrer.

Solange wir Eltern dem System die Schuld geben und uns Eltern selbst als obrigkeitshörig einstufen, solange werden Lehrer süffisant lächeln über unsere Hilflosigkeit und fragen „was wollen Sie denn eigentlich erreichen Herr Sowieso?“
Wir sollten diese selbstgeschaffene Position als erstes aufbrechen.

Den Ansatz muß man versetzen und nicht nachplappern, was treue Beamte und Bürgermeister vorplappern.
Warum lernen denn die Kinder plötzlich so gut, wenn sie andere Lehrer bekommen?

Mein Kind sagte mir letztens: „sperre zwei Menschen, die sich nicht leiden können für einige Jahre in einen Raum und schließe ab, es wird nur einer überleben“,
das Kind ist jetzt 12 Jahre alt, und es ist nicht zum Lachen, WAS die Aussage alles beinhaltet.
Der der nicht überlebt das ist der Kleinere….
Hoffentlich konnte ich meines retten, denn er darf seine Eltern nicht als schwach erleben.
Warum kann Dyskalkulie nicht anerkannt werden
von samdiegobolto (Eltern), 13. Nov 16:09
Ich bin auch dafür
1. Solidarisieren, aber über bloßen Erfahrungsaustausch und gegenseitige Empathie hinaus
2. Zusammenlegen, die Kräfte bündeln
3. Eine Initiative in die Wege leiten.

Es kann nicht sein, dass Lehrer sich zurücklehnen und süffisant aufklären: "Leider ist Dyskalkulie nicht anerkannt"
Wir dürfen uns nicht ausruhen es wird Zeit dass sich etwas ändert. Wer hat Erfahrung mit dieser Thematik?
Solidarität und Initiative sind erforderlich
von Schulfrustig (Eltern), 09. Nov 10:59
Hallo liebe Leidensgenossen (Eltern),

ich bin ganz neu hier, aber was die Sache angeht, hinsichtlich Dyskalkulie als Vater voll und ganz betroffen und die Schilderungen der anderen hier sind mir aus eigener Erfahrung leider bestens vertraut.

Wenn ich die Beiträge lese, fallen mir die verschiedenen Standorte auf: - -- Manche sind hoffend, abwartend.
- Andere deprimiert, frustriert, verzweifelt.
- Andere haben etwas unternommen, mit mehr oder eher weniger Erfolg
- Bei manchen sieht die Lage nun wohl besser aus (hat sich also von allein irgendwie gelöst)

Aus meiner Sicht ist all dies leider typisch deutsch: Wir sind zu Passivität und Vertrauen auf die "Obrigkeit", Staat, Einrichtungen und Behörden erzogen.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Es gibt in all diesen Institutionen Menschen, die wohlmeinend sind, helfen wollen und dies im Rahmen ihrer Möglichkeit auch aktiv tun.

Das System aber ist krank und in der Praxis auch menschenverachtend. Dies gilt aus meiner Sicht für unser ganzes Schulsystem, das nicht den Menschen dient, sondern den Interessen ganz anderer. Jeder der ein Kind mit diesen Schwächen hat, beginnt (hoffentlich) das zu verstehen.
Die Hoffnung auf Einsicht und Veränderung bei den Verantwortlichen ist meiner Meinung nach naiv.

Was können wir tun:
1. Solidarisieren, aber über bloßen Erfahrungsaustausch und gegenseitige Empathie hinaus
2. Zusammenlegen, die Kräfte bündeln
3. Eine Initiative in die Wege leiten.

Zu Punkt 3 habe ich recht konkrete Ideen:
Wir müssen den Klageweg (z.B. wegen unterlassener Hilfeleistung der Schulbehörden = Länder) beschreiten.

Für mich wäre es hilfreich und ermutigend, hierzu Euere Meinung zu erfahren (ich hoffe, Sie gestatten, wenn ich die legere Form wähle?)
Man sollte sich übrigens nichts vormachen: Falls man Erfolge erzielt, werden diese mit großer Wahrscheinlichkeit unseren Kindern nicht mehr zugute kommen. Aber Unrecht sollte man immer und überall - aus Prinzip und weil es richtig ist - bekämpfen.

Mit freundlichen Grüßen & hoffnungs-/erwartungsvoll
Schulfrustig
Dyskalkulie
von manmarmel (Eltern), 22. Sep 14:44
hallo,
ich glaub von den schulen ist nicht viel zu erwarten.bei meiner tochter wurde nach mehreren fehlversuchen in der grundschule nun doch dyskalkulie festgestellt. mittlerweile ist sie in der 6.klasse. habe alles dem direktor , mathelehrer mitgeteilt. der kommentar dazu war nur das sie das prüfen und auch mit den ärzten reden müssen in wie weit eine dyskalkulie überhaupt vorliegt. hallo ? ich habe den befund schriftlich hier liegen wo es bescheinigt wurde,warum akzeptieren die ihn nicht ? ich bat um erleichterungen für sie im fach mathe. nichts dergleichen passierte bis jetzt null... nun habe ich von der ergotherapie ein tipp bekommen. man sollte doch mal das schulgesetz lesen ( die leherer ) da steht folgendes drinn :
(5) Bestehen bei einem Schüler Beeinträchtigungen, die den Nachweis vorhandener Kompetenzen und Lernergebnisse wesentlich erschweren, kann ihm vom Schulleiter auf Beschluss der Klassenkonferenz Nachteilsausgleich jeweils befristet auf ein Schulhalbjahr gewährt werden. Beeinträchtigungen, die die Gewährung von Nachteilsausgleich rechtfertigen können, sind insbesondere eine Behinderung, massive Beeinträchtigungen der Sprache, der Motorik oder der Sinneswahrnehmung und eine schwere Lese-Rechtschreib-Schwäche. Nachteilsausgleich kann in Form veränderter Modalitäten der Leistungserhebung und des Ablaufs der Leistungserhebung, insbesondere durch
1.Verlängerung des zeitlichen Rahmens,
2.Verwendung technischer Hilfsmittel,
3.mündliche statt schriftliche Leistungsnachweise,
4.veränderte Formen der Aufgabengestaltung oder
5.Leistungsfeststellung in der Einzelsituation

gewährt werden. Die Eltern sind über die Gewährung des Nachteilsausgleichs und dessen Formen zu informieren. Das zuständige Schulamt ist über den gewährten Nachteilsausgleich zu unterrichten.

(6) Auf die Bewertung der Leistungen eines Schülers durch Noten kann aus pädagogischen Gründen in Einzelfällen zeitweilig verzichtet werden; die Entscheidung erfolgt auf Beschluss der Klassenkonferenz durch den Schulleiter. Der Verzicht auf Noten kann auf einzelne Unterrichtsfächer oder Teilbereiche einzelner Unterrichtsfächer beschränkt werden. Das zuständige Schulamt ist über den zeitweiligen Notenverzicht zu unterrichten.


so, ob die es jemals kapieren ??? ich jeden falls werde das schulamt informieren,mal sehen ob da endlich was passiert und meinem kind geholfen wird.
lg
Dyskalkulie
von Willichdas (Eltern), 31. Aug 12:45
Morje,
um meine Kinder muß ich mich selber kümmern, denke ich.
Niemand, ausser mir, hat ein Interesse, das es meinem Kind gut geht.
Nur ich kann und sollte mich darum kümmern, das mein Kind die Förderung bekommt, die es braucht, um morgen kein "Sozialfall" zu werden.
Jeden Monat muß ich dafür ein wenig Geld zur Seite legen, so, wie ich für den Urlaub ein wenig Geld beiseite lege. Reicht das nicht, so wird das Geld für die Urlaubsreise gestrichen, doch nicht das Geld für die Förderung meines Kindes, Fahrtkosten inclusive.

Nur so kann ich dem Versprechen, das ich meinem Kind gab, als es geboren wurde, nämlich es in allen Formen zu beschützen und zu unterstützen, gerecht werden.
Erst, wenn ich einen Teil selber getragen habe und ein positives Ergebnis vorliegt, kann ich um staatliche Hilfe bitten, die mir dann aber in der Regel auch gegeben wird.

Wenn ich nicht bereit bin, mein Versprechen zu halten, sondern erkläre, das ich nicht zuständig bin, also aufhöre für mein Kind zu kämpfen und Kompromisse in seinem Sinne zu machen, erst dann ist mein Kind ein verlorenes Kind.
Denn alleine ist es dem Leben nicht gewachsen.

Dieses Kind geht auf eine Förderschule und braucht zusätzlich nachmittags private Hilfe, es ist meine Aufgabe, mich darum zu kümmern.
Es gibt mehr Möglichkeiten, als man jetzt glaubt, und wenn ich selber die Förderung leite, kann ich auch den Förderer aussuchen, ich kann das, nicht das Amt!
Ich gab meinem Kind ein Versprechen, vor einigen Jahren, als es geboren wurde! Nur weil es schwerer wird als ich daxchte bin ich nicht mehr daran gebunden?
Habe noch etwas vergessen...
von Frinkie (Eltern), 24. Aug 19:17
... was ganz wichtig ist: Es werden gut ausgebildete Dyskalkulietherapeuten (so kann sich heute jeder nennen - die Bezeichnung ist nicht geschützt)benötigt.
Und dass die Dyskalkulietherapien so lange bezahlt werden, wie ein Kind sie benötigt. Sorry, aber wer, außer gut Betuchte, kann sich die Therapeuten leisten? Meistens bewegen sich die Tarife bei bis zu 80/90 €.
Vater Staat sollte auch mal bedenken, dass die Kinder, die nicht rechnen können, später evtl. zum Sozialfall werden. Und das wird viel teurer!
Wir sollten alle auf die Straße gehen!!!
von Frinkie (Eltern), 24. Aug 19:11
Hallo zusammen,

meine Tochter ist absolut dyskalkul (was für ein Wort). Förderung? Tja, sie hat 2 Jahre Förderung (Außerunterrichtliche Lernhilfe) erhalten. Hat kaum geholfen. Nun ist sie auf eier Förderschule, aber bisher hat dies auch nicht geholfen. Alle denken, sie sei nur faul, weil sie manchmal Aufgaben (zufällig? Abgeschrieben? Geraten? Gewusst?) richtig hatte.
Sie geht bereits in die 6. Klasse. Nun, wir müssen schauen, wie es weitergehen kann.
Was mich wahnsinnig wütend macht, ist, wie die Schulen damit umgehen. Nicht bemerken wollen, nicht fördern (weil ja angeblich die Mittel, die Lehrer oder was weiß ich) fehlen.
Die Ausbildung der Lehrer muss auch in diesem Bereich ausgebaut werden. Sicherlich kann ein einzelner Lehrer im normalen Unterricht nicht eine Dyskalkulie beheben (aber vielleicht verhindern!), jedoch erwarte ich
- eine bessere (nein, eine gute) Ausbildung bzgl. Dyskalkulie der Lehrer
- mehr Zuwendung und Hilfestellung
- von den Behörden schnellere, bessere Aufklärung, was mit dem Kind los ist
- die Eltern umfassend zu informieren

Ich finde, man wird absolut allein gelassen, die Jahre gehen ins Land, und irgendwann ist die Schulzeit vorbei, ohne dass die richtige Hilfe da war. Wie heißt es im Schulgesetz? Jedes Kind soll gemäß seinen Fähigkeiten gefördert werden oder so ähnlich. Davon merke ich nicht viel an den staatlichen Schulen. Hier herrscht einfach das Gießkannenprinzip. Ach ja, die Auslese nicht zu vergessen. Es muss ja auch schlechte Schüler geben.

Ist das nicht alles eine Farce?

Hat jemand nicht mal eine zündende Idee, wie man konkret Änderungen zustande bringen kann? Auf die Straße gehen vor den Landes-Schulbehörden? Unterschriftensammlungen?

Bin für jede Anregung dankbar.

Gruß
Frinkie




Mit der Dyskalkulie hat sich die Pädagogik verkalkuliert
von f.j.neffe (Lehrer), 28. Sep 01:06
Auch die sog. Dyskalkulie ist immer zuerst einmal ein LEHRPROBLEM und nicht ein LERNPROBLEM. Es sind nicht wenige Kolleginnen und Kolleginnen, die in ihrem Beruf massive Probleme mit sich selbst haben. Sie stecken oft in Lebenskrisen, die schon seit der Kindheit ungelöst wachsen und wachsen. Und dieser Saftladen Schule ignoriert das und gibt die Förderung, die viel dringender Lehrer bräuchten - schon damit sie wenigstens ausstehlich werden - einseitig vermehrt an die Schüler. Das kann die Probleme nur vergrößern.
Meine erste Klasse als Sonderschullehrer war eine 2.Klasse L. Da ist man gerade ein Jahr mit den Zahlen von 1 bisb 6 zu Tode gelangweilt worden und nun geht es in den 20er-Raum. Man darf ja die armen Kinder nicht überfordern!
Als Ich-kann-Schule-Lehrer sehe ich es allerdings gerade umgekehrt. Ich frage: Wie hält der Mensch so eine Psychofolter aus? Wenn ich die Schulräte dieses Regierungsbezirkes in einen Saal sperrte und zwänge, 200 Stunden - soviel Mathestunden hat ein Jahr etwa - mit den Zahlen von 1 bis 6 zu rechnen, hätten wir da nicht spätenstens nach 100 Stunden die ersten Mord- und Selbstmordversuche? Ich habe in meinen Vorträgen schon vor 30 Jahren gesagt, dass mich wundert, warum bei uns so wenig Lehrer ermordet werden. Man nahm es für Satire.
Nun, ich möchte ein konkretes Lösungsbeispiel zeigen.
Ich schlug meinen 10 Kindern nach den ersten Schulwochen vor, dass ich ihnen zu 100 % auf MEIN Risiko zeige, dass und wie sie schwere Aufgaben aus der 4.KlasseGrundschule richtig rechnen. Und wenn man als Sonderschüler zu Beginn der 2.Klasse Millionenbeträge addiert wie ein Viertklässler GS, dann IST MAN SCHON WER. Das ist der Knackpunkt.
Die Ich-kann-Schule zeigt deutlich: Die Probleme ERSCHEINEN nur als SACHprobleme, in WIRKlichkeit SIND sie aber immer MENSCHLICHE Probleme.
Die Pädagogik löst immer der SCHEINproblem, drum wachsen die Probleme bei ihr ständig. Je besser sie es macht, desto schlechter wird es.
Wenn ich das SEINs-Problem löse und für PERSÖNLICHKEITSWACHSTUM sorge, dann wächst der Mensch über sich und alle Probleme der augenblicklichen Größe hinaus. Dann KANN er nicht nur sehr viel scheinbar ganz von selbst, dann verlangt er auch von sich aus noch ganz gierig nach schwereren Aufgaben.
Ich habe nur an wenigen Beispielen die Addition erst von zwei und dann von immer mehr Millionenbträgen gezeigt, den Zehnerübergang vorgemacht und auf die Fehlerquellen wie undeutliches Schreiben oder nicht genau untereinander schreiben hingewiesen. In der Dreiviertelstunde rechneten alle begeistert und richtig und wollten gar nicht mehr aufhören. Als freiwillige Hausuafgabe rechneten sie noch bis zu 10 Aufgaben mit je bis zu 10 addierten Millionenbeträgen. Richtig.
Warum das klappt, habe ich schon geschrieben. Dyskalkulie ist in fast allen Fällen ein Zeichen der Impotenz nicht bei den Kindern sondern bei den lehrern. Ihre Pädagogik ist schlicht verkehrt, und das merkt man daran, dass dabei die Probleme immer noch größer werden. Der erste Schritt zur Lösung des Problems kann also nur sein, sich geistig von denen, die es nicht können, abzunabeln. Und das ist gar nicht gegen jemand gerichtet sondern nur als Entlastung und Lernvorbild gemeint.
Die Probleme sind lösbar. Ich freue mich auf Eure Erfolge.
Franz Josef Neffe
Dyskalkulie
von Namaris (Eltern), 24. Aug 12:30
Bei meiner Tochter ist ebenfalls Dyskalkulie diagnostiziert worden, als sie in der 3. Klasse war. Von einem Kinderpsychologen nach einer umfassenden Testung, die mehrere Sitzungen dauerte. Leider war die damalige Klassenlehrerin - gelinde gesagt - suboptimal geeignet. Ich selbst hatte keinerlei Probleme mit Lehrern während meiner Schulzeit und hätte es nie für möglich gehalten, dass ein Lehrer so viel kaputt machen kann bei einem Kind, das wie jedes andere auch, mit soviel Freude und Motivation zu Beginn seiner Schulzeit gestartet ist.

Meine Tochter bekommt Lerntherapie bei einer Therapeutin, die sich auf Dyskalkulie und Legastenie spezialisiert hat. Ich habe sie die 3. Klasse wiederholen lassen (trotz eines Notendurchschnitts von 3,3) damit die Therapie Zeit hat zu greifen. Der neue Klassenlehrer ist super! Ich bin so froh über meine Entscheidung.

Eine Lerntherapie kann ich nur empfehlen, da Dyskalkulie-Kinder einen ganz anderen Zugang zu Mathe brauchen. Da kann keine herkömmliche Nachhilfe greifen. Doch man sollte ganz gezielt einen Therapeuten suchen, der sich auf Dyskalkulie spezialisiert hat. Ergotherapeuten bieten auch Förderungen an... wie zu 100 anderen (Teil-)Leistungsstörungen auch. Was mich an der Qualität der Therapie zweifeln lässt.

LG
wenig...
von Legolas (Eltern), 24. Jan 15:00
Hallo Snape,

von den Schulen ist wenig bis gar keine Hilfe zu erwarten, obwohl es inzwischen in einigen Bundesländern entsprechende Erlasse in den Schulgesetzen gibt. Da musst du dich selber informieren und für deine Tochter das Recht einfordern, vieleicht hilft man dir hier weiter:

http://www.bvl-legasthenie.de/index.php5?p=/dyskalkulie

VG Legolas
Was Tun???
von Snape (Eltern), 22. Jan 14:22
Hallo,
bin zur Zeit sehr verzweifelt. Meine jüngste Tochter (4. Klasse) hat Dyskalkulie. Sie ist auch schon in Aachen getestet worden. Es hat sage und schreibe 3 Jahre gedauert, bis die Lehrer auf meine Vermutung endlich eingingen.
Sie steht in Mathe auf 6 und auch die anderen Fächer sind nicht so toll (Durchschnitt 3). Das liegt daran, dass sie viel weint und absolut kein Selbstvertrauen mehr hat.
Aber was wird jetzt nach der Grundschule. Wir haben versucht auf einer Montessorischule in Bad Honnef einen Platz zu bekommen aussichtlos.
Dabei sind doch gerade diese Schulen geeignet. Das Schulamt in RLP hat uns eine Sonderschule in Rheinbrohl vorgeschlagen. Aber selbst die Lehrer sagen, sie ist zu intelligent für eine Sonderschule.
Keine Schule will sie nehmen.
Die ganze Familie ist verzweifelt.
Was können wir nur tun.
Meine Tochter ist 10 Jahre und äußert immer öfter sie will nicht mehr leben.
Hilfen für Sie wurden auch vom Jugendamt abgelehnt.
Was sollen wir nur tun?
Bitte zurück schreiben
von Greta (Eltern), 12. Dez 23:39
Mein Sohn ist gerade in der 2.Klasse und hat Probleme in Mathe. Seine Noten sind zwischen 4-5.Ich hatte schon oft mit der Lehrerin darüber geredet & war auch beim Ergotherapeutin aber gebracht hat es nicht sehr viel.Ich vermute,dass mein Sohn vielleicht auch Dyskalkulie haben könnte,weil er wirklich nur Mathelernschwäche hat und z.b. in Deutsch gut ist. ich würd mich freuen wenn mir jemand mit Erfahrungen helfen könnte. lg
Hilfe!Wo kann man es feststellen?
von lauri206 (Schüler), 25. Jul 12:17
Hallo,
ich gehe auf das Gymnasium und mache derzeit mein abitur. meine mathenoten sind seit je her katastrophal und nach eindringlicher beschäftigung mit dyskalkulie merke ich, dass diese symptome sehr auf mich zu treffen. Doch wo und wie lasse ich wirklich feststellen, ob ich darunter leide? Bitte helft mir, ich möchte mein abitur gut bestehen und endlich wissen, ob ich darunter leide oder einfach nur zu dumm bin.
Bitte helft mir. Vielen Dank Laura
Gute Erfahrung mit Schule und Dyskalkulie
von Lillifee (Eltern), 29. Jun 10:22
Hallo, bei meiner Tochter wurde im März in 2. Klasse Dyskalkulie festgestellt. Dass etwas nicht ganz nach der Norm läuft, habe ich bereits im Kindergarten festgestellt und es wurden dort bereits Tests gemacht. Die Einschulungsuntersuchung war ein Fiasko. Während der 1. Klasse war ich immer wieder mit der Lehrerin im Gespräch, die nicht der Meinung war, dass mein Kind Dyskalkulie habe. Ich habe nicht aufgegeben nachzuforschen und habe Gespräche bei der Caritas geführt, die mich nicht weiterbrachten. Dann jedoch auf Anraten der Kinderäztin habe ich mich im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) hier bei uns in der Stadt angemeldet. Leider ein Jahr Wartezeit. Von November bis März wurden umfangreiche Tests mit sehr netten und kompetenten Fachkräften durchgeführt. Und siehe da: es war tatsächlich eine Dyskalkulie. Wenn eine Teilleistungsstörung von einem unabhängigen Institut, also nicht kommerziell, festgestellt wird, dann wird diese auch anerkannt.Mit diesem Attest habe ich nun an unserer Schule sehr gut Erfahrung gemacht. Die Lehrerin hat die Erlaubnis von der Schulleitung bekommen, meine Tochter von der Benotung in den Tests sowie auf dem Zeugnis zu befreien. Nach den Sommerferien fangen wir mit einer Therapie an. Um diese vom Jugendamt bezahlt zu bekommen, muss die Therapie von jemandm durchgeführt werden, die auch vom Jugendamt anerkannt wurde. Die Bewilligung zur Kostenübernahme kann aber bis zu einem halben Jahr dauern und wird nicht unbedingt genehmigt. Dykalkulie GILT NICHT ALS KRANKHEIT !!! Und es besteht auch keinerlei Rechtsgrundlagen, dass das Kind von einer Benotung befreit werden muss. Dies ist ein reines Entgegenkommen der Schule. Nun hat mein Kind das 1. Zeugnis (2.Klasse) bekommen und wir sind sehr zufrieden: 1x sehr gut, 1x befriedigen, Rest gut, Mathe nicht benotet.
...
von Anonym, 21. Jun 21:31
Bei mir wurde Dyskalkulie in der 4.Klasse diagnostiziert,meine Lehrerin sagte mir daraufhin ich schaffe wahrscheinlich nicht einmal die Hauptschule.Von Förderung keine Rede.Aber jetzt bin ich in der 12. und mir machen die Naturwissenschaften sehr viel Spass,aber den Lehrern habe ich seit der 5.Klasse auf dem Gymnasium nichts von der Dyskalkulie erzählt.Ich wollte nicht anders behandelt werden und natürlich musste ich mehr in Mathe lernen als meine Mitschüler,aber mittlerweile ist Mathe eins meiner Lieblingsfächer.Also nur weil ein Kind Dyskalkulie hat,heißt das noch lange nicht das es auf die Sonderschule gehört und die Lehrer können das oft auch nicht richtig einschätzen.Meiner Meinung nach sollte man den Kindern mit Dyskalkulie mehr zutrauen.
sorry
von Anonym, 13. Mär 13:26
ich glaube ich habe heute ein schreibproblem.statt "ß"schreib ich nur das "s" heute.
hallo
von Anonym, 13. Mär 13:18
ich musste erst mal einer lehrerin erklären was dyskalulie "heist".weil die lehrerin sagte, mein sohn macht in keinem unterrichtsfach mehr mit.ja ganz klar,er sagte sich ich bin blöd warum sollte ich in den anderen fächern dann mitmachen. er hatte überall nur noch fünfen.auserdem wurde noch LRS festgestellt.jetzt ist er an einer förderschule und hätte in einem englichtest,wenn er benotet wäre ein eins bekommen.heute hat er ein mathetest wieder mitgebracht und hat eine eins minus bekommen.darauf bin ganz stolz.und es beweist mir immer wieder das es an den lehrern liegt.
lg




Lehrermangel in Deutschland
von laluna (Eltern), 18. Feb 12:45
Hallo,

Lehrermangel haben wir in ganz Deutschland, ich bin aus Bayern und es schaut bei uns genauso schlecht aus. Wir sind auf alle Fälle dabei, wenn ihr auf die Straße geht was den Lehrermangel angeht. Es ist unzumutbar was für Klassengrößen Lehrer in Deutschland haben.

Dass da Lehrer, Schüler und Eltern unzufrieden sind ist doch klar.

Wir müssen einen gemeinsamen Weg finden, um auf ein offenes Ohr bei den Politikern zu stoßen.

Über Anregungen würden wir uns sehr freuen.

LG
LaLuna
Dyskalkolie
von Sorciere69 (Eltern), 12. Feb 14:12
Was sollen die Lehrer schon machen,sie haben doch keinen Schimmer.Eine Dyskalkolie-Therapie wird auch nicht vom Jugendamt getragen,also selbst bezahlen....
Auf der Förderschule gibt es eine Lehrerin dafür u. bei ihr machte meine Kleine gute Fortschritte.
Ich hab mich auf mein Gefühl verlassen,hab reagiert u. doch nicht viel bewirkt,die Zeit rennt eine´m davon.
Nachhilfe
von Graninibabe (Schüler), 07. Feb 13:08
Man kann kostenlose Nachhilfe beantragen, solange ein ärztliches Attest vorliegt;)
4.Klasse
von lisaco (Eltern), 05. Feb 09:50
Ich habe von der ersten Klasse an vermutet, dass meine Tochter eine Dyskalkulie haben könnte und habe das auch den Lehrern immer wieder mitgeteilt. Immer wieder wurde mir gesagt, dass sie von den Schlechten ja noch eine der Besseren ist!!! Es wurde sogar ein Minitest von einer Lehrerin gemacht, der angeblich bestätigte, dass sie KEINE Dykalkulie hat. Damals war ich erleichtert. Heute ärgere ich mich über mich selbst, da jetzt ein von mir in die Wege geleiteter professioneller Test "meine" Diagnose bestätigt hat. Sie ist jetzt ende 4. Klasse!!!!! Hätte ich doch bloss auf meine Intuition gehört, anstatt mich mit inkompetenten Lehrern rumzuärgern und meine Tochter zur Nachhilfe zu schleppen, dei erstens nicht effektiv und zweitens sehr teuer ist! Warum legen die Lehrer einem Steine in den Weg, anstatt den Kindern bestmöglich zu helfen? Bin jtzt sehr gespannt, was die Schule tut, nachdem Ihr das Gutachten vorliegt!!!
Ich bin Gymniasiastin und habe Dyskalkulie
von Graninibabe (Schüler), 04. Feb 15:57
Denkt doch aber an die Talente der Kinder, ich meine wie gesagt, Dyskalkulierer können besser mit Sprachen umgehen, man sollte da die ganze Kraft reinstecken.
Und Lehrer,gerade hier in Deutschland, sind eh inkompetent.Nicht alle, aber sehr viele.
Es muss sich also nicht nur was am Schulsystem ändern,sondern generell auch an den Arbeitskräften.
Tipp: Lesen Sie alle das Lehrerhasserbuch. Es ist ein Erfahrungsbericht einer Mutter.
Dyskalkolie
von Sorciere69 (Eltern), 03. Feb 17:48
Unsre Schulen sind ganz überfordert wenn ein Kind nicht der Norm entspricht!!!!!!!!!!
Und es ist so schwer zu sehen wie wenig ein Kind mit Zahlen anfangen kann.Aber es sind nicht Menschen zweiter o. dritter Klasse.
Sorry,aber ich hab so viel gegen Wände ankämpfen müßen u. mein Kind bleibt auf der Strecke.
Aber es geht anderen Eltern auch so wie mir u. ob wir etwas bewegen,daß Schulsystem zu ändern????????????
Differenzierte Zensierung
von Graninibabe (Schüler), 30. Jan 18:12
Eine Möglichkeit wäre noch mit den Lehrern zu sprechen und um eine differenzierte Zensierung zu bitten, das müssen sie dann machen, da Dyskalkulie eine Krankheit ist.Verpflichtet sind sie dazu,wenn Sie der Schule ein Attest hinterlegen;-)
Ich persönlich habe dies aber nie verlangt, da ich sehen wollte wie weit ich aus eigenen Kräften komme.
Unverschämtheit!
von Graninibabe (Schüler), 30. Jan 10:30
Das macht mich baff!!!Das ist doch ein gutes Zeugnis und Hauptschule ist völlig fehl am Platz!
Ich hatte eine Gymnasiumempfehlung, ABER die hatten auch diejenigen,die damals überall 4´en hatten, außer in Sport und Musik.
Hören Sie darauf nicht und lassen Sie Ihre Tochter entscheiden.
Das ist einfach unerhört!
Ich persönlich würde als Tochter dann Realschule machen ;-)
vielen dank !!!
von lisaco (Eltern), 30. Jan 09:25
super von jemanden zu hören, der trotz dyskalkulie seinen weg gegangen ist. meine tochter hat im zeugnis sechs zweien, zwei dreien und eine 5 in mathe (dyskalkulie wurde diagnostiziert). ich finde dieses zeugnis super, trotzdem soll sie eine hauptschulempfehleung bekommen!!! für mich unfassbar und super demotivierend für das kind!
Ich bin Gymniasiastin und habe Dyskalkulie
von Graninibabe (Schüler), 29. Jan 17:35
Hallöchen!
Ich besuche die 13. Klasse und hab Dyskalkulie.
Ich möchte nicht behaupten,dass es große Probleme gab, aber die lehrer (ein hoch auf die lehrer xD) wissen damit meist nichts anzufangen und stellen einen als blöd da.
Gerade in Physik gab es da einige Probleme und Auseinandersetzungen mit unkompetenten Lehrern.
Zum Glück konnte ich das ab der 11. Klasse abwählen.
In Mathe gings einigermaßen, gerade mit Wahrscheinlichkeitsrechnung, was nicht viel mit Logik zu tun hat, kam ich gut klar und hatte eine 2.
Mein Tip: Die Eltern sollten den Lehrern klar machen, an was das Kind leidet,damit es nicht als blöd dargestellt wird!
Ansonsten hat man auch auf dem Gymnasium gute Chancen, da Dyskalkulierer meistens mit den Sprachen besser zu recht kommen und genau darauf kommt es auf dem Gymnasium an! Man muss gut schreiben und Texte verfassen können, dann hat man auch gute Klausuren in all den anderen Fächern;)
antwort zum letzten eintrag
von lisaco (Eltern), 29. Jan 15:42
was dyskalkulie ist, weiss ich natürlich sehr genau!ich habe mich selbstverstänlich mit diesem thema befasst! meine tochter ist ansonsten auch gut in der schule.
aus welchem grund sollte da ein sonderschulbesuch nötig sein?!
es gibt schüler die mit dyskalkulie im gymnasium sind.mich interessiert, was ihr für erfahrungen mit lehrern, schulleitung usw. gemacht habt.
Dyskalkulie
von catcaro (Eltern), 29. Jan 13:32
Dyskalkulie ist eine Mathelernschwäche welche noch nicht anerkannt ist.Selbst Kinderärzte und Krankenkassen geben den Hinweis auf eine noch nicht zugelassene Diagnose.
Am besten man übt,übt ,übt mit seinem Kind und ist nicht entäuscht wenn es das gelernte am nächsten Tag wie Neuland betrachtet.Ein Sonderschul besuch ist für diese Kinder nicht aus geschlossen.
Dyskalkulie diagnostiziert, was ist von den Schulen zu erwarten?
von lisaco (Eltern), 29. Jan 09:44
Wer weiß bescheid?
Bei meiner Tochter, 4. Klasse, wurde eine Dyskalkulie diagnostiziert.Wie wirkt sich das auf den Schulalltag,die Bewertung und die Klassenarbeiten aus?
Wär toll, wenn ich schnellstmöglich ein paar Erfahrungen mitgeteilt bekommen würde, da der Schulwechsel und die Schullaufbahnempfehlung bald anstehen.
Vielen Dank!

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