Ich hatte das grosse Glück, meine drei
Kinder in der Grundschule in die Bodenseeschule schicken zu können.
Diese Schule wurde letztes Jahr zu Recht für den deutschen Schulpreis nominiert.
Jahrgangsübergreifender Unterricht bedeutet dort Jahrgangsstufe 1 und 3
(je 13 Schüler) in einer Klasse.Diese
Klasse wird im folgenden Jahr zu einer
"2-4erKlasse.Die neu hinzukommenden
Erstklässler bekommen einen Drittklässler als Paten zur Seite
gestellt, der sie das erste Jahr
ein wenig begleitet und Ansprechpartner bei Fragen ist.
Das entlastet die Lehrkraft, die
"Neuen" fühlen sich willkommen und
die "alten Hasen" können sich richtig
gross fühlen.
Eingeschult wurde nur einmal pro Jahr.
Was das Lernen betrifft, enthält das
Klassenzimmer das gesamte Lernmaterial
der KLasse 1-4, jeder lernt in seinem
Tempo. Je nach Lehrkraft wird mehr
oder weniger darauf geachtet, dass dennoch alle einen gewissen Stand haben.Mein Ältester hat die Grundschule ganz normal durchlaufen und ist (fachlich) gut vorbereitet ins
Gymnasium gegangen, mein Mittlerer
konnte seine Grundschule in drei
Jahren bewältigen ohne dafür seine
KLassengemeinschaft verlassen zu müssen.
Der Jüngste braucht womöglich ein Jährchen mehr, wir werden sehen.
Insgesamt sind meine Erfahrungen
sehr gut. Mit dem passenden pädagogischen Konzept halte ich den
jahrgangsübergreifenden Unterricht für eine tolle Sache.
Unser Sohn war in einer Montessori-Grundschule mit jahrgangsübergreifendem Unterricht. Unsere Erfahrung war sehr gut. Die Kinder hatten durchaus unterschiedliche Voraussetzungen und sehr unterschiedliche Interesse. Unser Sohn war besonders mathematisch interessiert. Unsere Erfahrung war: Unser Sohn konnte sein Interesse voll "ausleben" und niemand kam auf die Idee, ihn deswegen schräg anzusehen. Es gab keine Bewertung versus Abwertung und deshalb war es in Ordnung, in bestimmten Bereichen mehr zu machen, als andere. Und das wurde ohne große Geste ganz selbstverständlich gefördert. Duch den jahrgangsübergreifenden Unterricht fiel auch niemand extrem auf: der Unterricht war ja nicht in einer homogenen Gruppe, in der sich alle miteinander vergleichen. Hilfsbereitschaft war selbstverständlich und förderte das Selbstvertrauen. - Ich denke, die individuelle Förderung in einer jahrgangsübergreifenden Klasse hängt sehr von pädagogischem Konzept und den Methoden ab. Vor allem von durchdachter professioneller Begleitung von Selbstvertrauen und dann der Übernahme von Selbstverantwortung der Kinder für das Lernen.
Wer hat Erfahrung mit jahrgangsübergreifendem Unterricht in der Eingangsstufe
An der Grundschule bei uns haben wir jahrgangsübergreifenden Unterricht in der Eingangsstufe. Individuelle Förderung in Klassen mit 24 bis 26 Kindern bei 2 Einschulungen im Jahr für viele Kinder funktioniert das bei uns nicht. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
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Übungsaufgaben für Nachhilfe und Förderung
Motivierende Materialien für die Förderung Ihres Kindes in den Fächer Mathe, Deutsch und Englisch. Alle Materialien wurden von Lehrern verfasst und haben sich in der Praxis bewährt.
www.foerdermaterialien.de
Kinder in der Grundschule in die Bodenseeschule schicken zu können.
Diese Schule wurde letztes Jahr zu Recht für den deutschen Schulpreis nominiert.
Jahrgangsübergreifender Unterricht bedeutet dort Jahrgangsstufe 1 und 3
(je 13 Schüler) in einer Klasse.Diese
Klasse wird im folgenden Jahr zu einer
"2-4erKlasse.Die neu hinzukommenden
Erstklässler bekommen einen Drittklässler als Paten zur Seite
gestellt, der sie das erste Jahr
ein wenig begleitet und Ansprechpartner bei Fragen ist.
Das entlastet die Lehrkraft, die
"Neuen" fühlen sich willkommen und
die "alten Hasen" können sich richtig
gross fühlen.
Eingeschult wurde nur einmal pro Jahr.
Was das Lernen betrifft, enthält das
Klassenzimmer das gesamte Lernmaterial
der KLasse 1-4, jeder lernt in seinem
Tempo. Je nach Lehrkraft wird mehr
oder weniger darauf geachtet, dass dennoch alle einen gewissen Stand haben.Mein Ältester hat die Grundschule ganz normal durchlaufen und ist (fachlich) gut vorbereitet ins
Gymnasium gegangen, mein Mittlerer
konnte seine Grundschule in drei
Jahren bewältigen ohne dafür seine
KLassengemeinschaft verlassen zu müssen.
Der Jüngste braucht womöglich ein Jährchen mehr, wir werden sehen.
Insgesamt sind meine Erfahrungen
sehr gut. Mit dem passenden pädagogischen Konzept halte ich den
jahrgangsübergreifenden Unterricht für eine tolle Sache.