das spricht/schreibt mir jemand aus tiefster Seele!
Lehrer haben und bekommen immer Recht, Datenschutz ist für diese Damen und Herren ein Fremdwort.
Stimmt nicht ganz, immerhin schützen diese Leute die unsere Kinder unterrichten, wenigstens ihre eigenen Daten wie Anschrift und Telefonnummern.
Morje,
die Antwort ist "nein", Lehrer halten sich nicht an das Gesetz, sie brauchen es nicht, Datenschutz gilt für sie auch nicht.
Eltern kommen und gehen wieder, wenn man sie wegekelt gehen sie etwas früher.
Das erinnert mich immer an das Motto" Unser Schweigen ist die Macht der Täter".
Unser Schweigen als Eltern, und die leisen Stimmen, die ab und an zu hören sind, denn Eltern resignieren nach einigen Jahren. Doch das Schlimmste, was es gibt für ein Kind ist, wenn es seine Eltern als schwach erlebt !!
Lehrer halten sich nicht an Gesetze, sie fotografieren die Kinder ohne Einwilligung, und benutzen die Fotos anschließend um die eigene Schule zu präsentieren. Sie ignorieren Wünsche der Eltern und Eingaben bleiben am Schulleiter hängen, der sie einfach nicht beachtet!!
Sie geben keine Informationen oder Telefonnummern, sie erscheinen nicht auf dem Elternabend, der doch eine Informationsveranstaltung für die Eltern sein soll, um die Punkte zu besprechen, die in diesem Jahrgang anstehen. Sie verweigern Klassenspiegel, hintertreiben Zusammenkünfte der Eltern, die privat stattfinden.
Schulakten wandern von Schule zu Schule, obwohl das datenrechtlich verboten ist.
Und Lehrer bekomen Recht, wenn man sich im Ministerium beschwert.
Als Eltern gibt man sein Kind am Schultor ab, und hat sich danach bis zur Berufswahl nicht mehr einzumischen....
Info zu "Müssen sich Lehrer an das Schulgesetz halten?"
Der Thread wurde vor dem technischen Ausfall von über 4300 Usern gelesen. (Kurz vor der Wahl im September 2009 verschwand das Thema übrigens aus fünf verschiedenen offiziellen Foren! Des Weiteren wurden etliche Eintragungen betreffend der Vorfälle an diesem Gymnasium von "Geisterhand" aus dem Internet entfernt.)
Auf vielfachen Wunsch und um den wiederkehrenden dubiosen Gerüchten zu widersprechen, wir hätten vermutlich Bestechungsgelder in Form von Schweigegeld angenommen , hier nun die leicht gekürzte Zusammenfassung.
Die Eltern-/Schülerinitiative der Stadt Nienburg ist weder bestechlich noch werden sämtliche Opfer der Schule jemals vergessen, was man ihnen angetan hat! Man kann Verbrechen auf Papier verjähren lassen - man kann heikle Themen wie diese aus öffentlichen Foren löschen so oft man will - in den Köpfen der Opfer werden die erlebten Diskriminierungen, die damit verbundene Not und Verzweiflung jedoch für immer unvergessen bleiben.
Wir bedanken uns bei EMGS herzlichst für die Möglichkeit der Neueinstellung!
Ich kann die Einträge auf EMGS voll und ganz bestätigen! Dort sollte sich jeder das Thema einmal genau durchlesen. Auch was unter Jurathek steht - nämlich: Landesschulbehörde droht Schülern Strafanzeigen an - ist alles wahr! Es kam tatsächlich ein Beamter der Landesschulbehörde in die Schule und hat mit Anzeigen gedroht, wenn wir weiterhin berechtigte Beschwerdebriefe schreiben würden! Jeder, an der Schule weiß, dass jahrelang herumgelogen wurde, was die Benotung betrifft. Doch alle Beweise wurden nicht anerkannt! Auch die manipulierten Klassenarbeiten und Zeugnisnoten spielten keine Rolle bei den Behörden - das alles ist wahr!(und längst noch nicht alles, was an der Schule so abgeht) Da gibt es noch ganz andere Sachen...die Wirklichkeit ist um ein Vielfaches grausamer. Eine riesige Sauerei!!!!! Wir müssen uns alles gefallen lassen. Lehrer dürfen grundlos nach uns treten und herummauscheln, wie es ihnen passt!Dass es uns Schülerinnen und Schüler , die von den ganzen Notenschmiererein betroffen sind, sehr schlecht geht, will niemand sehen. Wenn wir krepieren, ist es doch egal - hauptsache die Lehrer können weitermachen wie bisher. Die Sorge der verantwortungsbewussten Eltern um die Kinder ist mehr als berechtigt, denn es geht ihnen ja deutlich nicht vorrangig um die behördlich genehmigten Falschspielerein der Lehrer, sondern um die verzweifelten Leiden der Schüler, die sich daraus ergeben.!Warum sonst gründen betroffene Eltern und Schüler eine Hilfegruppe für derartige Fälle? Und nur über das Gesetz könnte man etwas machen, daraufhinweisen, was dort passiert und vielleicht die notwendigen Änderungen herbeiführen. Als ehemalige Schülerin war ich selbst ein Opfer und möchte besonders die Art der Notengebung an dem betreffenden Gymnasium dreifach unterstreichen. Schüler, die jahrelang unterdrückt werden, spüren nicht nur täglich den permanenten Hass der Lehrer, sondern werden irgendwann auch von Mitschülern immer tiefer in diese Rolle hineingedrückt - weil diese natürlich Angst haben, dass der Lehrer sonst sie zum Objekt seiner Launen auserwählt! Dass diverse Pauker hier versuchen, die Tatsachen zu verdrehen und natürlich den Eltern für ihre bösen Kinder die Schuld in die Schuhe schieben, kennt man ja leider!Das hilft aber nichts, es zeigt umso mehr, dass die miesen Maschen und Tricksereien der Notengebung auf Volldampf weiterlaufen!! Man muss das aber ja nicht mitmachen und wenn man weiß, was abgeht, kann man sich wirklich schützen - und nur dann!Dann kann man bewusst eine andere Schule wählen.
Es gibt viele gute Lehrer, aber es gibt leider auch die, die den Beruf niemals hätten ergreifen dürfen. Und das Problem dürfen wir Schüler ausbaden, auch wenn wir nicht mehr ein noch aus wissen!
Ich und einige andere Schüler sind heute auf dem sogenannten Konkurrenzgymnasium der Stadt gelandet, weil ich zum Glück wachsame Eltern hatte!
Es ist wirklich erstaunlich in welcher Rechtschreib- und Formulierungsqualität Forenbeiträge veröffentlicht werden.
Hoffentlich entspricht die Leistungsfähigkeit der Beitragsschreiber nicht den Fähigkeiten ihrer Sprösslinge!
Für seine Kinder sollte man als Elternteil die volle Verantwortung übernehmen und diese nicht, wie so häufig an die Lehrerschaft abschieben als beginne die elterliche Verantwortung erst dann, wenn die Kinder nach der Schule wieder zu Hause sind.
Das Benehmen der Kinder in der Schule ist ein Spiegel der erzieherischen Fähigkeiten ihrer Eltern!
Eltern die an ihren Arbeitsstätten ungerechtfertigt unter unangemessenem Leistungsdruck leiden müssen, suchen sich die Lehrerschaft ihrer Kinder als Überdruckventil. Kein Aufwand ist zu hoch und keine Mühen werden gescheut um hier nun die Macht zu demonstrieren, die diesen "schwachen" Menschen am Arbeitsplatz versagt bleibt. Aber schauen Sie sie sich doch einmal auf einem Elternabend um. Dort finden sie immer die gleichen Eltern (eine Hand voll), nämlich die, für die Kindeserziehung aus Eigenverantwortung und Selbstkritik besteht! Deren Kinder sind in aller Regel nicht in ihrem Sozialverhalten eingeschränkt.
Zu meiner Schulzeit haben Eltern für ihre eigenen erzieherischen Fehlleistungen keine Anwaltskanzleien damit beauftragt, Lehrer juristisch zur Rechenschaft zu ziehen. Meine Eltern waren instinktiv dankbar für die erzieherische Unterstützung durch die Lehrer. Denn auch meine Eltern waren Schüler und konnten sich noch bewußt machen von wem Störungen und soziales Fehlverhalten ausgingen, nämlich von den Schülern. Ihre Kinder werden anstatt Erziehung nur die Gewissheit mitnehmen, das Lehrer juristisch belangt werden können. Also werden Grenzen überschritten anstatt diese einzuhalten!
Lehrer machen professionell ihren Job!!! Die Zeit ihre Kinder zu schikanieren bleibt wirklich nicht, machen sie sich nichts vor. Nicht alles dreht sich um ihr Kind. Noch nicht einmal ihnen geht es um ihr Kind, wenn sie juristisch vorgehen. Sie wollen Macht demonstrieren und behindern dadurch die wirklich wichtige Erziehung ihres Kindes statt diese zu fördern.
Ich kann hier nur die Anregung geben, Lehrer als Teil einer notwendigen Erziehung für ihre Kinder anzusehen. Bekämpfen sie diese nicht, sondern unterstützen sie deren Entscheidungen und Maßnahmen. Hören sie auf Pädagogen eines besseren belehren zu wollen. Es sind Profis, die Jahre studiert haben um es besser als sie zu können! Ihr Kind hat garantiert etwas verbrochen wenn es von Lehrern eingebremst wird.
Hören sie auf nach anderen Verantwortlichen zu suchen.
Sehen sie in den Spiegel bevor sie auf Lehrer losgehen oder Anwälte einschalten.
Mischen sie sich nicht in Erziehung ein, wenn sie nicht die Verantwortung dafür tragen wollen. Oder aber tragen sie die Verantwortung und erziehen sie verantwortungsvoll!
Die Generation die jetzt aufwächst ist nicht belastbar und damit zum scheitern verurteilt wenn sie weiterhin den einfachen Weg wählen. Selbstkritik fängt bei ihnen an, nicht bei anderen.
Was macht Sie eigentlich so aggressiv und hasserfüllt, Herr Knatterton? Drei Wutausbrüche hintereinander, jedesmal in einem neuen Kommentar. Es muss Ihnen ja ziemlich schlecht gehen.
Peinlich sind solche unkontrollierten Ausbrüche erst recht.
Wie konnte ich mich so vertun? Datt mit der Brücke war der Meister Böck. Lehrer Lämpel wird mit der Tabakspfeife in die Luft gesprengt! - Oh Gott, der Wilhelm Busch fordert zum Terrorismus auf!
Siehe Wilhelm Busch, Sämtliche Werke Bd. 1
Bertelsmann 1988, 4. Auflage, S. 39 ff
Als Rechtsbeistand von Regina (Eltern) erstatte ich hiermit Strafantrag gegen Wilhelm Busch wegen Beleidigung und Auffoderung zur Selbstjustiz (Gewalt), denn auf schmähliche Weise macht er den Lehrer Lämpel lächerlich und zeigt, wie Max und Moritz (ritze, ratze, voller Tücke - siehe als Beweismittel die Geschichte von Max und Moritz) die Brücke ansägen. Das ist ein feiger Mordanschlag und zudem nicht auf juristische Fakten gestützt, da der Lehrer durch kein Deutsches Gericht verurteilt worden ist. Somit ist Wilhelm Busch noch zusätzlich der Untergrabung der Staatsmoral anzuklagen, dem Fallbeil wird er kaum entgehen.
In unserem schönen Land ist es niemandem peinlich, wenn erbärmliche Dinge geschehen, schon gar nicht denen, die dafür verantwortlich sind. Ist 'n weltweites Phänomen, siehe Bankmanager. Nein, es wird als peinlich erachtet, wenn man nicht kuscht und nicht alles hinnimmt.
In der DDR kam man für derlei Äußerungen in den Knast. Dass die Menschen da Hemmungen hatten, sich zu äußern, ist klar, wird ihnen aber immer wieder hämisch vorgeworfen.
Wie man es allerdings im "Goldenen Westen" mit der ach so freiheitlichen Verfassung hinbekommen hat, dass die Mehrheit sich genauso verhält, wie damals die Menschen in der DDR, ist mir ein Rätsel. Deshalb kann man Misstände auch nicht bekämpfen, weil einem permanent solche "Hach-Wie-Peinlich-Menschen" in den Rücken fallen. Ich habe aber noch nie beobachten können, dass es für so ein Kuschen jemals praktische Vorteile gegeben hätte. Diesen vorauseilenden Gehorsam finde ich peinlich, vor allem vor dem Hintergrund unserer Geschichte!
Ich finde solchen Diskussionsstil eher peinlich.
Weder das Gehetze der emgs, die ja wirklich unter die Bezeichnung hate-platform fallen können, als auch Vorschläge zur Selbstjustiz.
Du liebe Güte...
Meine Großeltern, Jahrgang 1899, haben viel von ihrer Dorfschule erzählt, wo ja alle Klassen in einem Raum unterrichtet wurden und noch der Lehrer die Schüler mit dem Lineal auf die Finger hauen durfte. Also, nicht dass ich das für gut halte, das ist nur der Vorspann.
Ein Lehrer hatte allerdings mehrfach bestimmte Mädels nachsitzen lassen und sich ihnen angenähert. Allerdings war man auf dem Land noch so schlau, sich nicht ans Gericht zu wenden, der Ausgang wäre damals kaum anders gewesen als heute. Nein, in einer mondlosen Nacht wurde der Lehrer kräftig durchgewalkt und damit war diese Form des Nachsitzens auf einen Schlag aus der Mode gekommen.
"Die Art und Weise wie etwas beschrieben wird, wie man gekonnt Spannungsbögen aufbaut und welch Möglichkeiten die deutsche Sprache bietet den Leser zu fesseln, darauf kommt es meiner Meinung nach im Deutschunterricht an Gymnasien an.
Brown bedient sich hier ärmster Methoden.
Dies ist eines von vielen Beispielen, wie das Niveau an deutschen Gymnasien systematisch gesenkt wird, damit auch wirklich jeder Jugendliche irgendwie zu seinem Abitur kommt."
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Ich habe vor dem Journalismus auch Germanistik studiert und kann nur sagen, dass es nicht nur auf Spannungsbögen ankommt im Deutchunterricht, sondern auf das kritische Lesen jeder Form von Literatur, auch der weniger "hohen", um auch diese Strickmuster zu verstehen. A der Universität gibt es hochkomlexe Seminare über Trivialliteratur. Wie man auch jeder anderen Art von Texten, inclusive Sachtexten, Reden, Poetik, analytisch beikomen soll und das auch üben muss. Ich halte es genau so wie es gemacht wird für wichtig. Man muss jede ganz eigene Textart verstehen können. Und zu glauben, 9.klässler könnten das bei Dan Brown so einfach, ist illusorisch. Sie verstehen gerade mal die Oberfläche.
Und dass jeder zu einem Abitur kommt ist derzeit halt der Trend. Da kann man sich gerne die guten alten Bildungsbürgerzeiten zurückwünschen, als das nur 10% der Bevölkerung möglich war. Mir ist es aber lieber so wie heute, angesichts der Arbeitsmarktlage.
Ich habe mich in dieses hier so oft verlinkte emgs Forum jetzt einmal eingelesen und muss sagen, dass mir graust. Das ist ja nun eine Ansammlung von vor Hass schäumenden Kampfeltern. Zu diesen zähle ich mich nicht und glaube auch nicht, dass das für meine Kinder gut gewesen wäre. Da wird genau die Spaltung betrieben, die ich so problematisch finde.
Ich habe bisher über freundlichen Dialog immer etwas erreicht und dem Gegenüber immer den Respekt gezeigt, den ich gern für meine Kinder hätte. Hat immer geholfen. Es kommt auch darauf an, wie man den Menschen gegenüber tritt. Wer gleich loskrakeelt, bekommt das entsprechende Echo. So ist es in unseren Berufen jenseits von Schule ja auch.
Was sagen Ihre Miteltern dazu? Was ergab eine Rücksprache mit dem Elternbeirat? Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass der Elternbeirat eher geneigt ist, dem Lehrkörper zu gefallen um für das eigene Kind eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.
Sebstverständlich ist das Recht auf Ihrer Seite, wenn Sie Ihrem Spross untersagen die Aufgaben in den Ferien zu erledigen. Kein Lehrer dürfte ihm offiziell(hier liegt die Betonung auf offiziell, wie manche Lehrer mit solchen Situationen umgehen, ist bekannt) eine Leistungsverweigerung unterstellen oder einen negativen, schriftlichen Eintrag vornehmen, jedoch ist zu bedenken, dass Ihr Sohn, sollten die Eltern seiner Mitschüler anders als Sie entscheiden, dann deutliche Nachteile haben wird.
Gruß
Hannah
Immer noch keine Antwort auf meine Frage: "Hausaufgaben in den Ferien?????"
Nun, meine eigentliche Frage wurde leider immer noch nicht beantwortet ... Es wäre auch sicherlich interessant, die Meinung eines Lehrers zu hören: Hausaufgaben in den Ferien sind laut Hessischem Schulgesetz nicht erlaubt ... Wenn sie dann doch "verordnet" werden, soll man dies so hinnehmen oder sollte man sich wehren. Wie ist hier die Meinung, auch von Lehrern????
Nicht die Gewalt, sondern die Sprache unterscheidet Dan Brown von Schiller.
Die Art und Weise wie etwas beschrieben wird, wie man gekonnt Spannungsbögen aufbaut und welch Möglichkeiten die deutsche Sprache bietet den Leser zu fesseln, darauf kommt es meiner Meinung nach im Deutschunterricht an Gymnasien an.
Brown bedient sich hier ärmster Methoden.
Dies ist eines von vielen Beispielen, wie das Niveau an deutschen Gymnasien systematisch gesenkt wird, damit auch wirklich jeder Jugendliche irgendwie zu seinem Abitur kommt.
Wenn dann demnächst an einem humanistischen Gymnasium im Musikunterricht Bushido an die Stelle von Bach oder Mozart rückt, wundere ich mich auch nicht mehr.
Wie dem auch sei... Thema war: Hausaufgaben in den Ferien. Das hessische Schulgesetz spricht in diesem Punkt eine eindeutige Sprache und lässt keine Interpretationsmöglichkeiten.
Nun, die Klasse meines Sohnes hat mal im 9. Schuljahr auch für Dan Brown gestimmt, als es darum ging, sich ein Buch selber auszusuchen. Mein Sohn hatte auch keine Lust drauf, aber dem Lehrer ging es um bestimmte Strukturen. Sie haben Unterhaltungslektüre als Phänomen behandelt und zwar sehr gut. Und über Gewalt in der Literatur wurde gesprochen und wir hatten auch am Abendbrottisch kontroverse Diskussionen darüber, warum man Schiller (z.B. in "die Räuber" Mord und Vergewaltigung (sie überfallen ein Kloster und vergewaltigen alle Nonnen) zugesteht, weil es eben hohe Literatur ist und bei Thrillern fällt es plötzlich auf. Literatur ist eben voll Gewalt wie das richtige Leben. Drüber zu sprechen ist in Ordnung. Es wegleugnen nicht. Die Kinder sind nicht blöde, die finden das von alleine raus. Besser mit Begleitung.
Ich würde mir also nicht anmaßen wollen, dem Lehrer hier in die Karten zu schauen nur weil meinem Herrn Sohn die Lektüre nicht passt. Schiller und Frisch und Trakl haben ihm dann später auch nicht gepasst. Eigentlich passt ihm eh nix, was zwischen zwei Buchdeckeln ist. Ich bin also froh um alles, was er zu lesen gezwungen wird. Und da ICH das nicht kann, bin ich dankbar, dass die Schule es tut.
Nun, ob ein Buch, dass für die Schule gelesen werden soll, dem Schüler langweilig vorkommt oder nicht, rührt mich wenig. Die jungen Leute werden sich auch während des Studiums mit Lektüre auseinandersetzen, die sie selbst niemals ausgewählt hätten.
Doch, Schulgesetz bleibt Schulgesetz. Laut dem hessischen sollen bis einschließlich Jahrgangsstufe 9 keinerlei Aufgaben über die Ferien aufgegeben werden.
Geschehen vor den Weihnachtsferien, 8. Klasse, Gymnasium:
In den Ferien musste für das Fach DEUTSCH, das sprachlich völlig anspruchslose, 700 Seiten umfassende Epos „Illuminati" von Dan Brown gelesen werden. Zusätzlich waren Aufgaben zu bearbeiten.
Weder weiß ich so recht, was dieser Kirchenkrimi in James Bond Manier im Deutschunterricht zu suchen hat, zumal laut Lehrplan das Thema „Jugendbuch" für die 8. Jahrgangsstufe vorgesehen ist, noch möchte ich es der Gattung Literatur zuordnen. Bei diesem Buch handelt es sich um trivialste Lektüre.
Die 13- jährigen Schüler waren also an den Weihnachtsfeiertagen mit einem Buch beschäftigt, gespickt mit historischen Verfälschungen und Schilderungen von Vergewaltigung und Mord.
Dazu würde mich Ihre Meinung interessieren, Herr Wahl.
Bei Verstößen muss der Betroffene klagen, und das heißt, er muss alles beweisen. Das dürfte bei Noten und einer Reihe von anderen Fragen recht schwer sein. Zudem ist der Schulapparat inzwischen genauso gut gegen Beschwerden imprägniert, wie das Gesundheitssystem bei Kunstfehlern. Selbst bei groben Verstößen dürfte es Jahre dauern, bis man ggf. Recht bekommt, denn man muss mit massivem Widerstand durch Schulleittung und Schulbehörde rechnen. Diese betrachten sich als "Chinesische Mauer" gegen den Ansturm der Barbaren aud die Hochkultur. Wer Interesse hat, schaue sich die Vorgänge um das Gymnasium Scharnebeck an.
Nun, Herr Wahl, ist mir schon klar, dass Sie, als Lehrer, es natürlich "gut" finden, wenn in den Ferien die Kinder gewissermaßen dazu gezwungen werden müssen, ein Buch zu lesen, welches sie selbst nicht ausgesucht haben und dass völlig langweilig und langatmig geschrieben wurde. Natürlich ist das Lesen wichtig. Aber würden Sie gerne ein Buch lesen, dass Sie absolut nicht interessiert und noch dazu in einer Zeit, die eigentlich als Erholung vom Schulalltag gedacht ist, z.B. in den Ferien??? Warum das Buch nicht während des Unterrichts, zusammen mit den anderen Schülern, lesen??? Ich denke schon, dass das möglich wäre. Aber so ist es halt viiieeel bequemer, also warum nicht noch zusätzlich zu den vielen Hausaufgaben in der Woche auch noch in den Ferien was aufgeben, damit es den Schülern ja nicht langweilig wird??? Tut mir Leid, aber ich finde das absolut unangebracht und unfair den Schülern gegenüber. Kein Wunder, wenn die Lust an der Schule dann vergeht ... Mir ging es bei meiner Frage auch nur darum: Ist es allgemein in Ordnung und wie ist hier die Meinung, dass Hausaufgaben in den Ferien "verordnet" werden?????
ein Buch lesen
von Anonym, 08. Feb 11:42
Selbstverständlich wäre es schön, wenn 'ein Buch lesen' für Kinder eine ganz normale Sache wäre. Meine Kinder lesen immerzu, ein Buch nach dem anderen. Allerdings - und das ist der Unterschied - lesen sie die Bücher, die sie sich selbst ausgesucht haben. Und natürlich schreiben sie dazu kein Lesetagebuch.
Dieses aber in den Ferien zu verlangen, geht eben einfach zu weit. Meine Kinder müssen auch Bücher lesen, die die Schule vorschreibt und sie mussten auch Lesetagebücher anfertigen. Aber eben in der Schulzeit, als Hausaufgabe. In der Regel waren das Bücher, die sie sonst nicht gelesen hätten, Bücher, die sie langweilig fanden, oder uninteressant. Der Gipfel war dann aber, dass man sie auch noch zwang, einen Lob-Brief an den Autor zu schreiben. Damit wurde gelehrt, zu lügen. Das empfinde ich nicht als sonderlich sinnvoll.
Ich nehme mal an, dass Sie im Zweifelsfall Recht bekämen, wenn das hessische Schulgesetz so ist. Aber zu bedenken ist doch das Folgende: 1. Wenn nicht in der unterrichtsfreien Zeit, wann dann? Zu den anderen Hausaufgaben dazu, unter der Woche? Während der regulären Schulzeit? 2. Mit Verlaub, ein Buch zu lesen sollte ganz normal sein für Kinder. Ich bin nicht damit einverstanden, dass "ein Buch lesen" als unangemessene Unterbrechung der Freizeit gesehen wird. Ich denke vielmehr, dass ihr Kind sich die Zeit einteilen kann; dass es also viel mehr lernt, als nur die Inhalte des Buches und dass es sehr rücksichtsvoll ist von der Lehrkraft, die Kinder nicht noch in der laufenden Schulzeit das Buch lesen zu lassen.
Laut Hessischem Schulgesetz sollen in den Ferien keine Hausaufgaben aufgegeben werden. In den Weihnachtsferien musste die ganze Klasse meines Sohnes über 100 Seiten eines Buches lesen und darüber dann auch noch ein ausführliches Lesetagebuch führen. Dazu hatten die meisten Schüler in den Ferien verständlicherweise natürlich überhaupt keine Lust. Was ist mit den Schülern, die in den Urlaub gefahren sind und ihr Buch zu Hause gelassen hatten? Pech gehabt ... Dann muss man halt sehen, wie man das hinbekommt .... Wie sollen wir, als Eltern, uns das nächste Mal verhalten? Sollen wir es einfach so hinnehmen, dass Hausaufgaben in den Ferien "verordnet" werden, oder soll man sich wehren? Dürfen Lehrer überhaupt Hausaufgaben in den Ferien aufgeben?
Ja, und das ist man dann auch, wenn man sich mit Benotungsfehlern beschäftigt hat und es auch noch gewagt hat diese aufzuzeigen und der Schulleitung vorzutragen: Ein Fall für die Klappsmühle. Und das mitten in München. An einer Grundschule. Massive Benotungsfehler in der für Bayern sehr wichtigen Übertrittsklasse. Lehrer, die zu "Verteilungsgehilfen" des Kultusministeriums mutieren und Übertrittsquoten einhalten müssen. Koste es, was es wolle. Die Eltern haben keine Rechte. Nur das Recht zu schweigen!! Die Eltern haben schließlich die Verantwortung für den Lebensweg ihrer Kinder. Die Lehrer, die aber die Übertrittszeugnisse schreiben, die verabschieden sich ohnehin nach der 4. Klasse mit einem Winken von den Kindern und murmeln vor sich hin: "Hauptsache weg. Alle drei Schularten bedanken sich bei mir, dass ich ihnen genügend Schüler geliefert habe. Nur gut, dass ich keine Kinder habe. Will auch gar keine. Denn sonst müßte ich mich mit Schulpsychologie ja auch noch persönlich emotional auseinandersetzen. Nee, nee, is besser wenn ich Psychologie GEGEN die Kinder anwenden kann, denn ich hasse Kinder. Aber von irgendetwas muss man ja leben..." Momentan beschäftigen sich die Rechtsanwälte einiger Elter mit dem Thema. Das Schulamt musste bereits 94 Benotungsfehler zugeben!! Ein Skandal. Diese Machenschaften müssten wirklich einmal ins Fernsehen, damit die Betroffenen erkennen, dass sie kein bedauerlicher Einzelfall sind.
Der Fall, der hier bereits unter "Niedersachsen" eingestellt wurde, wird weiterhin aktualisiert unter:
http://forum.jurathek.de/showthread.php?t=73892
http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=1046
http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=1079
und
http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=1080
Die o.g. Frage ist von den zuständigen Behörden mehrmals eindeutig beantwortet worden, wirft aber nun eine ganz andere Frage auf:
Wie lange können unsere Kinder derartige Manipulationen und die damit verbundenen Diskriminierungen aushalten? Wer schützt unsere Kinder vor solchen Lehrern?
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Aber leider handelt es sich um die Beamte, aber die können nicht entlassen werden!