Hilfe! Fächer werden gestrichen.

« Zurück zum Forum "Bildungspolitik"
Die schönen Fächer fallen weg, die wichtigen bleiben!
von greymouse (Ehemalige), 23. Apr 09:09
Leider fällt nicht nur Technik aus. Das selbe Schicksal treffen die Fächer Sport und Politik (Aber unsere "tollen" Politiker behaupten am Schluss, das unsere Jugendlichen zu dick und politikverdrossen wären)!

Das ist ab und an auch so, aber nicht weil sie die Schüler/innen es von vornherein sind, sondern deswegen weil, darauf von den Kultusministerien immer wieder anscheinend verzichtet wird.
Technikunterricht nicht erwünscht und zu teuer
von Vater (Eltern), 21. Apr 19:26
Es ist sehr schade, dass in einer Welt, die ohne Technik nicht mehr auskommt das Fach Technik nur an sehr wenigen Schulen gelehrt wird. Die meisten Elternhäuser haben die Spielzeuge umgestellt vom Baukasten zum Computer. So haben die Kinder kaum noch technischen Grundkenntnisse. Für das Handwerk ein Segen (viele Aufträge), für die Industrie ein Fluch (keine Lehrlinge, keine Ingenieure). Dafür haben wir dann bald viele Banker, Dolmetscher, Germanisten und Naturwissenschaftler aus den Gymnasien.
es ist diskutabel
von Anonym, 24. Feb 21:58
welche fächer denn jetzt überhaupt eigentlich als wichtig und unwichtig einzuordnen sind.
ich persönlich empfinde Kunst als ein wichtiges Fach, das leider von vielen Lehrer, gerade in der Sek 1 oder der Grundschule sehr langweilig gestaltet wird.

Kunst kann für die Kinder sehr entspannend sein und ihnen vllt. ein neues Gebiet eröffnen, auf dem sie gut sind.

Auch lässt sie sich gut mit anderen "wichtigen" Fächern wie Geschichte in Einklang bringen und so Verbindungen herstellen.

Ich selbst habe Kunst als LK und kann versprechen es ist kein Zuckerschlecken, mit Deutsch hätte ich es wesentlich einfacher (das Bildungsministerium sieht aus irgendeinem Grund vor, dass Schüler mit LK Kunst und einem weiteren LK aus Fachbereich I 7 Klausuren schreiben statt wie sonst üblich 6 und verpflichtet die 3. schriftl. Prüfung in Mathematik machen müssen.)

Zumindest sollte den Schüler die Möglichkeit gegeben werden es als Wahlpflichtfach anzuwählen.
Auch Mathematik kann rein theoretisch nach der 10. Klasse abgeschafft werden, denn sofern ein Schüler nicht Architekt abstrakter gebäude oder Brückenbauer werden will nützt der Stoff ihm rein gar nichts.
(und ich denke, dass mehr Schüler später was mit Design oder Kultur allg. machen als mit abstrakten Berechnungen)

Gegen Religion als Wahlpflichtfach habe ich nichts, slange es objektiv unterrichtet wird und sich nicht nur auf den Standardbereich konzentriert.
Zu Prioritäten
von Nena84 (Eltern), 18. Sep 21:35
Prioritäten zu setzen ist ja nicht schlecht und zu glauben das etwas besser wird auch nicht.
Die höchste Priorität sollte aber darin liegen, das unsere Kinder später ohne große Wissenslücken in die Arbeitswelt entlassen werden können.
Die Politik redet immer gerne von Frühförderung, am besten schon im Kindergarten. Es werden Gelder in Betreuung gesteckt und wenn es wirklich Ernst wird,dann fehlt es an allen Ecken und Enden.

Ich denke es müssen wieder Vorausstzunegen geschaffen werden, das unsere Kinder wieder entspannter lernen können und das Wissen auch nachhaltig haften bleibt.

Meine Vorstellung wäre ja, kleinere Klassen, mehr Lehrer und Wiedereinführung des Samstagsunterricht. Mann könnte auch auf Ganztagsschulen setzen, dann sind die Kinder mit allem durch und hätten
noch Zeit für sich selbst.

So wie es zur Zeit läuft kann es ja unmöglich weitergehen.
Ich ahbe das Gefühl,dass unsere zu Teil auch als Versuchskaninchen herhalten, damit unsere gute Frau Sommers ein super Pisaergebnis vorweisen kann.
Bei dem Weg der jetzt eingeschlagen ist, kann dies nur in die Hose gehen.
Prioritäten
von Nie-Auslernerin (Eltern), 18. Sep 09:55
Hallo,
da muss man schon Prioritäten setzen. Religion z. B. ist nach Stundentafel für die Realschule Pflicht! Das darf auf keinen Fall ausfallen zugunsten verzichtbarer Fächer wie Physik oder Chemie.
Das bereitet die Kinder auf ihr späteres Leben vor. Was nützen sie die Fachkenntnisse, wenn sie arbeitslos sind. Da hilft der Glaube, dass irgendwann alles besser wird, doch erheblich besser ;-)
Ich hatte übrigens sogar jeden Samstag Schule und definitiv genügend Zeit für nachmittägliche Treffen mit Freundinnen oder Spiele mit meinem Bruder. Aber wir haben noch das Meiste in der Schule gelernt und nur bei den Hausaufgaben das Erlernte trainiert. Heute ist es vielfach so, dass die Kinder anhand von Büchern oder Internet versuchen, sich den nötigen Stoff selbst beizubringen, weil er im Unterricht nicht vermittelt werden konnte. Deswegen sind die Hausaufgaben für viele Kinder auch so anstrengend und kräftezehrend.
Ich stelle es gerade bei einem meiner Söhne wieder fest. Er hat jetzt Spanisch. Es gibt aber kein Lehrbuch - lediglich vereinzelte Blättchen mit Vokabeln bekommen die Kinder kopiert und ausgeteilt und auch mal ein Arbeitsblatt, wo die Hausaufgaben drauf stehen. Für mich ein Unding! Aber vermutlich ist kein Geld für Bücher da und man scheint es noch nicht mal für nötig zu befinden, zumindest das Lehrbuch zu erwähnen welches zugrunde liegt, dass man es selbst beschaffen könnte, wenn man denn will. Er sitzt also vor Hausaufgaben, die er kaum lösen kann, weil er die grammatikalischen Regeln nicht vorliegen hat, um sie anzuwenden. Wenn er nicht alles im Unterricht verstanden hat, muss er bis zur nächsten Stunde warten, wo dann natürlich keine Zeit ist, alles nochmal zu erläutern. Denn natürlich geht es nicht nur ihm so, sondern auch etlichen anderen Schülern - der eine hat das nicht verstanden, der andere dies.
Und ich beiß mir auf die Zunge, setz mich auf die Finger und denke nur immer "Du darfst nicht anrufen und nachfragen, weil die ihn sonst womöglich direkt auf dem Kieker hat, weil sie ihre pädagogischen Fähigkeiten infrage gestellt sieht".
Dann merkt Mutter, wie kurz doch letztendlich der Hebel ist, an dem sie sitzt. Auch Eltern lernen in der Schulzeit ihrer Kinder eben noch dazu.
Grüße

Nie-Auslernerin
@Nie-Auslernerin
von Nena84 (Eltern), 17. Sep 13:51
Cool wäre das wenn ich noch Schüler wäre.
wir mussten alle Fächer büffeln und hatten sogar noch jeden 2. Samstag Unterricht und in der Woche noch Zeit für Freizeit.

Heutzutage geht irgenwie einiges Verkehrt.

Kann man dann nicht wenigstens bedeutungslosere Fächer wie Kunst und
Religion aus dem Programm nehmen und
die wichtigen und Sinnvolleren Fächer unterrichten.?
Das ist normal
von Nie-Auslernerin (Eltern), 17. Sep 12:29
Es gibt da so schöne Stundentafeln, auf denen nicht mehr die eigentlichen Fächer, sondern nur noch "Gebiete" vorgegeben sind mit einer Mindeststundenzahl. So kann es durchaus vorkommen, dass eine Klasse vom 5. bis zum 10. Schuljahr ohne eine einzige Physik-, Geschichts- oder Erdkundestunde gehabt zu haben einen Abschluss macht. Cool, oder?
Bin ich froh, dass das bei Mathe, Deutsch und Englisch nicht geht!
Grüße

Nie-Auslernerin
Hilfe! Fächer werden gestrichen.
von Nena84 (Eltern), 29. Aug 10:06
Da macht uns Pisa Angst und Bange und dann muss ich feststellen das in der Klasse meines Sohnes ( Realschule 6. Klasse) 3 Fächer wegfallen.

Das sind im einzelnen Musik( kann man ja drauf verzichten) aber auch noch Erdkunde und Informationstechnik.
Informationstechnik sollte eigentlich noch auf dem Plan stehen.

Dann wundert man sich das in unserer technisierten Welt die Kinder nicht arbeitsmäßig mit Computer und alles was dranhängt umgehen können.

Erdkunde ein Fach, das heute im Zuge der Globalisierung auch eine Rolle spielt.

Da wundern sich die Schulministerien, das es zu Wissenslücken kommt.

Schulsuche

Merkliste

  • Um Ihre Merkliste zu sehen, müssen Sie sich einloggen.

Übungsaufgaben für Nachhilfe und Förderung

Motivierende Materialien für die Förderung Ihres Kindes in den Fächer Mathe, Deutsch und Englisch. Alle Materialien wurden von Lehrern verfasst und haben sich in der Praxis bewährt. www.foerdermaterialien.de