Geburtenrate und das liebe Geld

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Und das ist der Beweis:
von Nick Knatterton (Eltern), 10. Apr 07:40
Was man schon auf den Straßen sehen kann, nämlich dass für viele das Auto wichtiger ist, als die Kinder, das ist jetzt durch die Abwrackprämie bewiesen.

Die Schule gehört allen, deshalb muss die verrotten. Aber das Auto vor der Tür sieht jeder, das muss top sein!

Es wäre ja auch wirklich ein entsetzliches Diskriminierungs-Geheule ertönt, hätte man die 5 Milliarden an Familien mit Kindern verteilt. Oder aber man hätte damit Schulen saniert oder Lehrer eingestellt!

Das dämliche Arbeitsplatzargument, das immer eingesetzt wird, wenn man ein krummes Ding macht, gilt doch ebenso für Sanierung oder mehr Lehrer.

Der Nation liebstes Kind ist nun offiziell auf den Sockel gehoben, Kinder, ihr könnt einpacken!
Elterngeld
von gesche (Eltern), 08. Apr 11:02
Tja, das hochgelobte Elterngeld ist ja auch nur eine weitere Mogelpackung zu Lasten derer, die sowieso nicht so viel haben.
Vor dem Elterngeld gab es Erziehungsgeld, im besten Falle zwei Jahre. 'Hausfrauen-Mütter', die zu Hause waren, bekamen also zusätzliches Geld. Jetzt sind genau diese Mütter angeschmiert, denn das Elterngeld gibts jetzt für 'Hausfrauen-Mütter' nur noch ein Jahr. Faktisch wurde ihnen das Geld weggenommen, um es arbeitenden Müttern zu geben. Erziehung durch Mütter ist eben nicht mehr wirklich gewünscht. Geschiedene Frauen MÜSSEN jetzt ihre Kinder mit drei Jahren dem Staat (=KIGA) geben, damit sie arbeiten können. Und das wird sich über kurz oder lang noch mal ändern, wenn nämlich die vielen Krippenplätze geschaffen sind. Dann werden Mütter ihre Kinder schon nach einem Jahr in Fremderziehung geben müssen, wenn sie alleinerziehend sind. Im Anschluss kommen Ganztagsschulen, Mami kann zur Arbeit gehen (falls sie einen Job findet), die Kinder werden staatlich erzogen (zu arbeitssamen, angepassten, funktionierenden Singles).
Unter solchen Bedingungen möchte ich dann auch keine Kinder bekommen.

Im übrigen hat Frau v.d.L. einfach mal nicht bedacht, dass es schlicht und einfach nicht genug potientelle Mütter/Eltern gibt, die die gewünschten Kinder gebären können (geburtenschwache Jahrgänge lassen grüssen).

Geburtenrate und das liebe Geld
von Nick Knatterton (Eltern), 07. Apr 18:38
Alle haben gewiss heute in den Nachrichten gehört, dass die Geburtenrate nochmals gefallen ist. Das widerspricht dem Gesäusel von Frau von der Leyen, die ob des Elterngeldes jubiliert hatte, eine Trendwende sei eingetreten.

Und welchen Vorschlag macht man nun? - Klar: mehr Elterngeld, denn was bisher nicht geklappt hat, warum soll das nicht jetzt klappen? -

Ich meine: so lange
a) Kinder ein lästiger Kostenfaktor sind
b) man an der Ausbildung der Jugend spart
c) Kinder nicht umfassend und kompetent betreut werden können
d) Eltern von der Erziehungsarbeit nicht entlastet werden
e) Mütter (alleinerziehende besonders) als Dummerchen angesehen werden
f) Familien mit Kindern benachteiligt werden
g) Eltern mit mehreren Kindern als Karnickel betrachtet werden
h) Familie und Kinder Karrierehindernisse sind
i) Singles und andere Spielarten von Nicht-Familien im Vorteil sind (Altersvorsorge etc.) - man denke hier an mehrere nicht beachtete Urteile des Verfassungsgerichtes, die immerhin 0,25% (hohoh!) Erleichterung bei der Pflegeversicherung bringen

wären die Frauen/Familien ja auch dämlich, wenn sie zum Nutzen aller anderen und zu ihren eigenen Lasten mehr Kinder bekommen würden. Und mit Geld kann man soziale Missachtung nicht ausgleichen, Bäuche kann man nicht kaufen und Kinderfreundlichkeit kann man nicht herbeireden.

Test: steigen Sie in ein öffentliches Verkehrsmittel und betrachten Sie die Gesichter, wenn in dem Wagen eine Mutter mit einem plärrenden Kind ist oder mit mehreren unruhigen Kindern. Oder schauen Sie mal an Treppen, wieviel Beachtung Mütter mit Kinderwagen finden. - Klar, ich bin ein ganz böser Mensch, so schlimme Sachen zu behaupten, oder? Aber die Zahlen, die lügen nicht!

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