Der Rücken unserer Kinder

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Super Babara ( Lehrerin )
von Mister.@ (Eltern), 05. Sep 11:48
Ich gehe davon aus das Sie wirklich Lehrerin sind. Ein gefrustetes Subjekt das über Schönheit Op`s und Navi`s oder Psychopharmaka besser bescheid weiß als über ihren Job.
Solche Menschen wie Sie belasten den Rücken der Gesellschaft
Dann auch noch Verbeamtet und zur Rektorin weggelobt und auf unsere Kinder losgelassen.Da ist der Menschliche verfall doch schon vorprogramiert.
Ich hab noch drei Geiseln in der Schule.
Doppelsportstunden
von Mütterchen (Eltern), 08. Jun 01:24
sind aus packtechnischer Sicht sicherlich sinnvoll, doch scheint es mir (wenigstens in der Grundschule) sinnvoll zu sein, dass der Sportunterricht nicht im Block unterrichtet wird. Mehrere Einzelstunden auf verschiedene Schultage verteilt, sind gerade für die Kleinen sehr vorteilhaft. Nicht mehr alle Kinder sind heute noch außerhalb des Schulsports sportlich aktiv.

Doppelstunden in der Grundschule sind als Regel nicht günstig. Aber das können Grundschullehrer bestimmt aus ihrer Praxis her besser begründen. Kleinere Lerneinheiten in verschiedenen Fächern scheinen mir den Möglichkeiten der Kleinen eher gerecht zu werden.

In meiner Hauptschulklasse haben wir zwar in manchen Fächern auch mal Doppelstunden (Mathe, Physik, Chemie, Sport, Wahlpflicht, Kunst...). Meine Schüler müssen ihr Geschichts-, Erdkundebuch oder auch den Atlas bestimmt nicht immer mit nach Hause nehmen. Oft genug gibt es Hausaufgaben, für die man das Buch oder den Atlas nicht benötigt. Dann bleiben die Bücher in der Schule. Das gilt auch immer mal wieder für U-Reihen im Deutschunterricht.

Ein weiteres Problem ist das Mitschleppen von Dingen, die in einer Schultasche eigentlich nichts zu suchen haben. Oft haben auch unsere Schüler noch Mappen, Bücher in der Tasche, weil sie keine Lust haben, ihre Tasche täglich neu zu packen. Aber was sollen: Spielkarten, viele verschiedene Freundschaftsbücher, Malbücher, 15 CDs, Schülerkalender (schwerer als das Mathebuch), 100 Filzstifte, Vorratspackungen von Heften (10 Stück)-zweiter Zirkelkasten-Straßenmalkreide, Tauschkarten, ...
Das alles ist kein Witz - ein 8er Schüler packte seine Schultasche aus, weil er sein Mathebuch vergeblich gesucht hat. Er begründete dann das fehlende Buch mit dem Gewicht der Schultasche!

Ich wünsche mir von allen an Schule Beteiligten Rücksichtnahme auf die Rücken der Kinder.
1. Lehrer sollen nichts mitbringen lassen, was nicht unbedingt nötig ist. Bücher sollten auch in der Schule deponiert werden können.
2. Schüler sollen ihre Taschen täglich neu packen (auf Vollständigkeit überprüfen und Nebensächlichkeiten zu Hause lassen)
3. Eltern sollen (im Grundschulbereich) mit ihren Kindern die Tasche packen (gemeinsam üben und Notwendigkeiten besprechen)

Mein Sohn ist sehr klein und zierlich gebaut, für ihn wäre ein voll gepackte Schultasche (auch mit 13 Jahren) kaum tragbar - er hat das Glück eines Tagesinternates, d. h. er bringt ganz selten Bücher mit nach Hause, und hat für den Schulweg in der Regel einen kleinen Rucksack für Etui, Pausenbrot und die Dinge, die spontan oder zusätzlich mal mitgebracht werden müssen.

An unserer Schule können die Schüler einen Schrank mieten, jedes Kind hat aber auch ein eigenes Fach im Klassenraum um Dinge zu deponieren (z. B. auch die Kunstsachen).
gute Organisation
von Anonym, 06. Jun 10:10
Es gäbe für die aktuellen Problematiken sicherlich gute Lösungsmöglichkeiten.

Eine größere Bündelung der einzelnen Fächer, hätte z.B. zur Folge, dass das Gewicht des Ranzens geringer wäre. In der Grundschule, wäre hierzu natürlich auch eine genaue Festlegung der Stunden des Grundunterrichtes erforderlich.

Darüber hinaus sind Doppelsportstunden wesentlich sinnvoller als Einzelstunden, unsere Kinder müssen sich ja umkleiden für den Sportunterricht.

Das Ausfallenlassen des Sportunterrichtes als Massenstrafe müsste verboten werden, auch Sportsachen müssen ja mitgeschleppt werden.

Eine stärkere Bündelung der einzelnen Fächer würde sich auch positiv auf den Lernerfolg auswirken.

So wie diese gäbe es viele Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Problematiken. Hierzu wäre aber ein gewisses Umdenken erforderlich und vor allem Veränderungen in der Organisation des Schulunterrichtes.

Um ein Problem lösen zu können, müsste man es natürlich mal angehen.
Eine Alternative
von Anyone (Eltern), 16. Nov 06:54
Mein Sohn ist auch zierlich gebaut und der Schulranzen wiegt 20% seines Körpergewichts. Deshalb hat er jetzt einen Trolli bekommen. Damit kann er die Last hinter sich herziehen. Ich kann zwar auch nicht verstehen, warum Lehrer und Schulen so überhaupt kein Interesse an der Gesundheit unsere Kinder zeigen, aber damit muß man sich anscheinend abfinden.
zum Rücken zurück
von schulfairsuch (Eltern), 11. Nov 11:52
Ich mache mir in den Sommerferien mit meiner Tochter immer die Mühe, alle Schulbücher zu photographieren und digitalisieren,dann kann sie am PC die Aufgaben machen. Sie muss dann nur noch Arbeitshefte und Stiftezeugs mitnehmen, die Bücher liegen in der Schule, werden nicht herumgeschleppt, die Banknachbarin freut sich, die Ecken bleiben ganz (können dann noch weitergegeben werden), im Zug ist es nicht ganz so eng. Bei allen Vorteilen lohnt sich die Arbeit, manche Bücher reichen ja auch über zwei und mehr Jahre, sodass gar nicht jedes Jahr alles dran ist.
Wenn ich bedenke, dass in den Schulbuchausschüssen auch Eltern sitzen, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wieso manche Bücher über 2-3 Jahre reichen und dann noch das dicke Papier und den dicken Einband haben.
Wir fahren mit unserer Methode gut. Nebeneffekt: ich schaue mir die Bücher beim Blättern auch noch an.
Stimmt!
von Nie-Auslernerin (Eltern), 06. Nov 17:26
Lieber Herr Wahl,
ich muss Ihnen in diesem Punkt wirklich Recht geben! Diese platten Vorurteile treffen m. E. überhaupt nicht den Kern der Sache. Es gibt solche Lehrkräfte sicherlich, aber es ist ebenso sicher eine deutliche Minderheit.
Allerdings mache ich hier in der Realschule auch immer wieder die Erfahrung, dass kaum ein Pädagoge bereit ist, auch nur 30 Minuten zusätzlich zu investieren, die er nicht bezahlt bekommt.
Nehmen wir die Fachkonferenzen, wo der überwiegende Teil der Lehrer nicht bereit ist, die Termine so zu legen, dass die interessierten Eltern auch wirklich unterstützend und beratend teilnehmen können. Es muss um 14 Uhr sein, wo kein Berufstätiger Zeit haben wird.
Oder die Elternsprechtage. Bisher war Freitagnachmittag und Samstagvormittag Zeit - da klagten die Lehrer verständlicherweise, wie anstrengend es doch sei, nach 6 Std. Unterricht noch Elternsprechtag zu haben. Jetzt plötzlich wird der Samstagvormittag gestrichen und zum Freitagnachmittag dazu gepackt, nur um nicht auch noch am Samstag kommen zu müssen. Die offizielle Begründung lautet selbstverständlich anders. Jedenfalls ist es jetzt plötzlich egal, dass der Freitagnachmittag noch länger dauert - nun beklagt sich auch keiner mehr darüber (weil sie es ja jetzt selbst so wollten).
Oder die Renovierung der Schule: Die Eltern haben die Materialien gestellt - die Schüler und Eltern haben feste gearbeitet - die Lehrer haben zu 90 % delegiert und beaufsichtigt - sogar am Samstag wurde gearbeitet, dass alles fertig wurde. Und das Ende vom Lied: Wie selbstverständlich bekamen die Lehrer ihren unterrichtsfreien Ausgleichstag dafür (die Schüler natürlich auch). Die einzigen, die auf ihre Kosten - teils unter Opferung von Urlaubszeiten und Überstunden - tätig waren, waren die Eltern. Um die Arbeitsplätze der Lehrerschaft zu verschönern, wenn mal es mal genau nimmt.
Die Krönung dessen war noch, dass dann alle einen Schrieb bekamen mit Einladung zum Abschlussgrillen, wo die Eltern doch bitte für die Pädagogen jeweils das Grillgut mitbringen sollten - denn ohne den Einsatz der Lehrer wäre das ja alles nicht möglich gewesen! Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum lachen!

Sie sehen - es gibt auch genügend andere Pädagogen ;-)
Übrigens bedienen Sie sich in Ihrem statement ebenfalls eines Vorurteils, dass vornehmlich in Lehrerkreisen zu finden ist: Eltern erwarten, dass Lehrer in den paar Schulstunden die Erziehungsarbeit nachholen, die sie selbst versäumt haben.
Da machen Sie es sich wirklich etwas zu einfach, auch wenn es verführerisch scheint, sich diese Einstellung als Lehrer zu eigen zu machen - schiebt man doch auf diese Weise die Verantwortung an den nächsten weiter. Beruhigend ist nur, dass auch Lehrer des öfteren Eltern sind. Besonders beruhigend ist zu beobachten, dass auf Elternabenden gerade diese Eltern besonders kritisch und missbilligend von den Lehrern behandelt werden. Sieht man in ihnen doch gleich eine Konkurrenz zur eigenen Befähigung. Und schließlich kann man denen gegenüber o. g. Sprüche nicht mal anbringen - ein Lehrer wird doch zu Hause garantiert seinen erzieherischen Pflichten nachkommen. Und wissen Sie, was einhellige Meinung in der Elternschaft ist: Kinder von Pädagogen und Erziehern, die sind noch schwieriger als Kinder von Normalerziehenden. Tja... alles nur Vorurteile???
Grüße
Nie-Auslernerin
Schulbücher
von Joachim Wahl (Lehrer), 01. Nov 10:24
Vorab an: von jessejames (Eltern), 27. Mai 16:27
"die werte Lehrerschaft hat nur eins im Sinn: wie kann ich mich am meisten vor der Arbeit drücken, wann kann ich wieder krankmachen damit ich meinen zahlreichen Nebenbeschäftigungen widmen kann. Ansonsten ist leeres Gesülze an der Tagesordnung."
Das haut rein. Viel Frust und Hass, aber sicher eine unzutreffende Wahrnehmung.
Im Gegenteil: Trotz sinkender Reallöhne seit 15 Jahren und zeitgleich ständig steigernder Arbeitszeit bei qualitativer Verbesserung der Betreuungsangebote und Individualisierung des Unterrichts sind die meisten Lehrer äußerst engagiert.
Nicht ohne Grund herrscht in Deutschland Lehrermangel; seit vor einigen Jahren die Praktikumspflicht eingeführt wurde (Baden-Württemberg), habe ich bei der Betreuung der Praktikanten mindestens 30% Abmeldungen. Man studiere dann doch lieber etwas anderes; die Arbeitszeiten seien unzumutbar insbesondere dann, wenn man Korrekturfächer habe, das Gehalt theoretisch akzeptabel, aber die Verantwortung viel zu groß. Vor allem aber: Man sei allein, da man Erziehung, Sozial-, Familientherapie machen müsse. Viele Kinder seien nicht mehr sozial fähig, einfache Strukturen des täglichen Zusammenlebens zu bewältigen und so würden - sagen viele Praktikanten - einerseits die Eltern von der Lehrerschaft verlangen, in ein paar lumpigen Unterrichtsstunden das zu richten, was manchmal in Jahren zuhause versäumt wurde und andererseits die Regierungen, die Politik allgemein und vor allem die Oberschulämter keinerlei Rückendeckung geben bei schwierigen Fällen.
Im Ganzen deckt sich diese Erfahrung mit der meinen.
Dennoch gibt es immer noch Lehrer. Wohl weil das der schönste Beruf ist; für mich jedenfalls. Dann einen solchen Kommentar eines Elternteiles zu lesen, tut nicht nur weh, sondern ist auch sachlich absolut unzutreffend und basiert auf inkompetentem Umgang mit den Grundregeln des Kommunizierens. Schwamm drüber.
Zum Thema "Schulbücher": Ich habe mit einigen Eltern den Versuch gemacht, in sechsten Klassen die Kinder ihr Zeug packen zu lassen und am Morgen in der Schule nachgeschaut. In nahezu allen Fällen waren locker bis zu 40% überflüssig.
Da, wo die Eltern zuhause am Abend den Ranzen packen helfen, gab es keine Probleme.
In den Klassenzimmern kann man wegen der Wanderklassen nichts lassen; auch nicht eingeschlossen, weil man ja nicht rankommt, wenn andere Klassen Unterricht in diesem Raum haben.
Ein Buch pro Tisch hört sich gut an und wurde eine Zeitlang von mir akzeptiert. Mittlerweile nicht mehr, denn nahezu jedwede Stillarbeit war nicht mehr möglich, Leistungsdifferenzierung gar nicht mehr. Ich wusste fast zu keinem Zeitpunkt, wessen Leistung das nun ist, was da im Heft steht. Dazu kam das Problem, dass die Kinder nicht in der Lage sind, zu organisieren, dass sie bei Krankheit ihrem Kollegen / ihrer Kollegin Bescheid geben, man möge das Buch mitnehmen. Es hieß dann immer, das Buch habe xy, der/die sei nun aber krank. Folge: Mehrere Dreiergruppen an einem Tisch (wenn nur 2 oder 3 Kinder krank waren; in einer sechsten Klasse mit 30 bis 33 Kindern fast der Regelfall). Die Unruhe und ungünstige Lernsituation kann man sich leicht vorstellen, meine ich.
Aber all das sind Nebenschauplätze der Tatsache, dass es zunehmend viele Familien gibt, in denen einfache Strukturen einer (beginnenden) Eigenverantwortung (auch der Kleineren) nicht mehr geübt, geschweige denn vorgelebt werden. Wohlgemerkt, das ist eine MInderheit. Aber diese verschafft sich immer mehr Gehör un die Mehrheit der Elternschaft sieht dem Treiben zu, ohne Einhalt zu gebieten. Insgesamt scheint man Lehrer nicht als Fachleute wahrzunehmen, die als Erziehungspartner zusammen mit den Eltern verstanden werden, sondern als Gegenspieler, denen unter allen Umständen und a priori in einem Schulterschluss mit den Kindern Paroli geboten muss; egal warum und gleich in welchem Zusammenhang. Auch ich würde gerne den Kindern helfen, weniger tragen zu müssen und alles andere, wovon hier in den Foren die Rede ist. Aber, und das ist die Realität, die meiste Zeit muss ich mit Disziplinierung verbringen, mit Beachtung von Paragraphen, der Einhaltung irgendwelcher pädagogischer oder struktureller Erfindungen der Politik, Umsetzungen von Ideen von Politikern, die sich nach der Legislaturperiode wieder ändern,... Ach ja, Unterricht. Stimmt. ;-)
Liebe Grüße, Joachim Wahl
schwere Bücher
von Birgit-Katharina (Ehemalige), 01. Nov 02:05
Und es sind nicht nur Lehrer, die selber Kinder haben. Ich denke, es ist wichtig, eine gehörige Portion Empathifähigkeit zu besitzen - und sich an seine eigene Schulzeit zu erinnern. Ich hatte damals auch schon Rückenschmerzen von den schweren Büchern...
"Rückgrat" der Lehrer
von conny (Eltern), 22. Jul 16:20
Jetzt muss ich doch mal ein paar Worte
für die Lehrkräfte los werden.
Es gibt sie doch, die Lehrkräfte, die
Rücksicht auf die geplagten Rücken unserer Kinder nehmen. Es sind genau die
Lehrkräfte, die selbst Kinder im Schulalter haben. Da reicht dann auf einmal ein Buch pro Bank, oder es wird
ein Schlüssel für den Schrank im KLassenzimmer gefunden. In seltenen Fällen wird auch schon mal ein zweiter
Satz Bücher organisiert, der in der Schule deponiert wird.
Bei den anderen Lehrkräften redet man
allerdings tatsächlich an eine Wand hin.


Schulen
von Meistertroll (Eltern), 04. Jul 15:38
Es fehlen Ganztagsschulen mit Hausaufgabenbetreuung!
Unsere Kinder müssten dann viel weniger Schulmaterial mit nach Hause nehmen!
Rücken
von Tina13 (Eltern), 12. Jun 10:42
Auch meine Kids schleppen viel zu viel Gewicht mit sich rum. Es gibt zwar die Möglichkeit, einige Schulbücher im Klassenraum zu lassen, aber inzwischen verzichten wir darauf. Als meine Tochter krank war, wurde ihr Atlas an einen anderen Schüler verliehen und ist seit dem verschollen. Der Lehrer weiß auch nicht mehr, wer den Atlas hatte. Fragen an die Eltern brachten keinen Erfolg. Erst wird zu den Kids gesagt, dass bestimmte Bücher in der Schule bleiben sollen. Kaum verschwindet was, heißt es, die Bücher werden auf eigene Verantwortung dort gelassen. Dieser Atlas sollte bis Klasse 10 benutzt werden. In der 5. ist er verschwunden. Ich werde auch keinen neuen kaufen.
Aber zurück zu Thema: Abschließbare Schränke für die Kids wäre die beste Lösung. Aber für so was wird ja kein Geld ausgegeben. Da werde lieber Rückenprobleme rangezüchtet und die Ärzte freuen sich später....
Kein Platz für Schließfächer
von Opal36 (Eltern), 30. Mai 09:41
Auch meine Kinder leiden unter Rückenschmerzen. Grundschüler sollten ja bekannter Weise nicht mehr als 10% ihres Körpergewichtes tragen. Meine Tochter zB. ist klein u. zierlich. Sie ist aber genötigt fast täglich die Hälfte ihres Körpergewichtes zu tagen. Meinen anderen beiden Kindern geht es da auch nicht viel besser.
Seitens mehrerer Eltern wird schon seit Jahren angeregt Schließfächer anzuschaffen. Sowohl die Grund als auch die Realschule haben angeblich keine Möglichkeit außreichend Platz für Schließfächer zur Verfügung zustellen. Doppelte Anschaffung der Bücher ist leider auch aus Platzmangel Seitens der Schule nicht oder nur bedingt möglich.
@jessejames (Eltern)
von nikiundmario (Eltern), 28. Mai 09:50
Mit den Worten haben sie leider Gottes recht ich finde es nur noch beschämend und diese Lehrkräfte wollen unsere Kinder Unterrichten????
lehrer mit courage?
von jessejames (Eltern), 27. Mai 16:27
die werte Lehrerschaft hat nur eins im Sinn: wie kann ich mich am meisten vor der Arbeit drücken, wann kann ich wieder krankmachen damit ich meinen zahlreichen Nebenbeschäftigungen widmen kann. Ansonsten ist leeres Gesülze an der Tagesordnung.
@Libero (Eltern)
von nikiundmario (Eltern), 27. Mai 13:43
Ich stimme ihnen da vollkommen zu selbst wir als eltern werden selbst von dem Schuleiter wie auf gut deutsch (dreck)behandelt sobaldd wir mal nicht die meinung der Lehrer vertreten und uns dagegen währen.
Es uns selber passiert und wir versuchen jetzt alles daran zu setzen das unser Sohn dort von dieser Schule runter kommt da wie ich es finde schon fast Mobbing dort ist.
Alle Kinder die auch eine eigene Meinung haben und auch mal das sagen was sie denken werden dort in der Schule als Schwere fälle bezeichnet und sollen auf eine E-schule oder auf einer Sonderschule da sie ja einfach nur DUMM seien laut aussage der Lehrer und dem Schuleiter und würden den RUF der Schule zerrstören
Lehrer mit Rückgrat?
von Libero (Eltern), 07. Mai 08:19
Lehrer mit Rückgrat, gibt es die noch? Aus meiner Schulzeit weiß ich noch, daß Lehrer mit Rückgrat eher selten bis verschwindend gering sind und seit meine Kinder die Schule besuchen ( Klasse 7 Realschule, Klasse 11 Gymnasium ), ist mir noch keiner begegnet,. Jede Zusammenarbeit mit den Eltern wird verweigert, solange die Eltern nicht unreflektiert die Meinung der Lehrer annehmen. Meine Kinder und ich leisten aktiven Widerstand, indem ich den mangelhaften Unterricht nachmittags zuhause aufarbeite, was sich in den guten Noten meiner Kinder widerspiegelt. Leider ist niemand bereit, mir auch das entsprechende Gehalt zu zahlen, im Gegenteil: Meine Tochter hat gerade einen Tadel bezüglich ihrer Arbeitseinstellung bekommen und zwar in einem Fach, in dem sie seit Besuchen dieser Schule durchweg "gut" steht und diese Leistung gerade erst wieder in einer Klausur bestätigt hat. Das ist doch einfach nur krank und ich versuche es jetzt mal auf dem Weg der Dienstaufsichtsbeschwerde. Solchen Leuten muß man doch Einhalt gebieten!!!
.
von MaxL. (Ehemalige), 23. Apr 17:48
Ich bin der Meinung das es :

a) für jeden Schüler ein Schließfach geben sollten damit er nicht alles immer hin und herschleppen muss

b) wenn möglich alles an Aufgaben, Literarischem, oder Fachliterarischem online zugänglich sein sollte( ich weiß für 6. Klässler noch seltsam, aber die Oberstufe wirds euch danken)

c) Man den Kindern viel mehr Gehör schenken müsste, und das nichtnur von Seiten der Schule, sondern auch einige Eltern die ihren "Ich kenne mein Kind ach so toll"-Weg verlassen sollten und sich selbst klar machen sollten das ihre Kinder nichtnur eine Reflextionsfläche für ihre Wünsche und Bedürfnisse sind.
so gesehen...
von Muddi (Eltern), 19. Apr 13:51
Es gibt leider zu viele Menschen ohne Rückgrat.
rücken der kinder -rückgrat der lehrer
von ernibert (Eltern), 18. Apr 19:24
also ich finde man könnte das rückenproblem der kinder hinnehmen,wenn es dafür mehr lehrer mit rückgrat geben würde!
Apell an die Uninteressierten
von Muddi (Eltern), 18. Apr 19:14
Ich finde es sehr schade, dass einige Forenbenutzer nicht die Gelegenheit einer ernsthaften Diskussion nutzen wollen oder können. Hier und da mal ein Wort oder Satz in den virtuellen Raum geschossen bringt nichts. Normalerweise ignoriere ich solche sinnlosen Sprüche und werde auch in Zukunft darüber hinwegsehen. Dennoch möchte ich diversen Schreiberlingen einmal mitteilen, wie ihr Verhalten bei mir ankommt.

Der Titel dieses Threads lautet:

Der Rücken unserer Kinder.

Gemeint ist damit die Belastung der Kinder im doppeldeutigen Sinn. Darüber könnten wir uns austauschen. Wer das nicht mag, der kann es lassen und den Raum für diejenigen frei halten, die ihn als Basis für ernsthafte Diskussionen nutzen wollen.

Vielen Dank für das Verständnis.
*
von -~Mc Solaar~- (Lehrer), 18. Apr 12:51
Mein Beileid
Wenn!!!
von Pu T. (Eltern), 17. Apr 14:36
..Es wirklich Lehrer sind, dann hoffe ich nur, das sie nicht an unserer Schule aggieren..andernfall, spiegelt dieses Verhalten, das hier disskutierte dar...Gratuliere!!
Der Rücken
von Muddi (Eltern), 17. Apr 14:23
Ich hatte neulich eine Diskussion mit Menschen der Aufbau-Generation. Es wurde u.a. geschildert, wie sehr sie als Kinder auch körperlich belastet waren. (Holz, Schutt, Steine schleppen usw.) Deshalb wären heute auch viele Rücken kaputt. Auch wenn der Vergleich jetzt etwas weit hergeholt ist, finden sich gewisse Parallelen zu dieser Generation. Nur, dass wir heute mehr für den Schutz der Kinderrücken tun könnten.
Schade,
von Sabine (Eltern), 17. Apr 08:52
dass hier interessante Diskussionen auf diese Art und Weise untergraben werden.

Ich denke, Beiträge wie die von "SuperBarbara" sollte man ignorieren.
Frage
von anker (Eltern), 16. Apr 15:37
@ super-Barbara (Lehrer) und -~Mac Solaar~- (Lehrer):

Gestatten Sie mir die Frage: Sie sind wirklich beide Lehrer von Beruf?
..
von Super-Babara (Lehrer), 16. Apr 15:28
Was fürn Boot?!
Will auch eins haben, woher bekommt man sowas`?
°!°
von -~Mc Solaar~- (Lehrer), 16. Apr 13:46
Also ich finde diese Seite echt derbe!
alle inb einem Boot
von SupaMom (Eltern), 16. Apr 08:10
Eben das meine ich. Wenn wir nicht aufhören, uns gegenseitig Löcher ins Boot zu hauen, freut sich die Politik, denn so bleibt Bildung schön billig und hat keine Lobby. Eltern und Lehrer sind ja damit beschäftigt sich gegenseitig fertig zu machen. Und Schüler haben eh nix zu sagen.

Schöne neue/ alte Welt.
Alle im selben Boot
von Muddi (Eltern), 15. Apr 21:49
Ja, wir sitzen alle im selben Boot. Wenn wir uns dann noch auf einen Kurs einigen könnten, wäre alles in Ordnung, und wir würden uns dem Ziel nähern. Wenn...!!!
Ich mag nicht mehr
von Supervater (Eltern), 15. Apr 21:23
Schade... ich fand Schulradar und die Idee ganz gut aber ich habe keine Lust mit Spinnern zu diskutieren deshalb werde ich mich jetzt nicht mehr melden... Tschüß
zu "regt euch ab"
von anker (Eltern), 15. Apr 19:45
[Zitatanfang] Ausserdem gibts heutzutage so viele Schönheits Operrationen die so eine Krümmung wieder gerade kriegen! [Zitatende]

Na, wenn das ernst gemeint ist, und es in der Tat Leute geben sollte, die so über unsere Kinder (= unsere Zukunft) denken, dann Prost Mahlzeit!!!

'tschuldigung, aber für sowas hab ich kein Verständnis....

Als ironischen Beitrag, würde ich es hingegen unterstützen und im Gegenzug dazu sagen: >>30 und mehr pubertäre Schüler unterrichten, na und... wo ist das Problem?! Das ist die Pflicht, und danach könnt Ihr Euch alle erholen (irgendwann mal, nachdem Ihr bitte alle noch genügend Zeit hattet für die übrigen Anliegen ALLER Schüler, Eltern, Behörden, und natürlich auch erst nach den Tagungen, Versammlungen, Korrekturen usw....) ...<<

Sitzen wir (d.h. Schüler, Lehrer UND Eltern!!) nicht alle irgendwie im selben Boot?
Meiner Meinung nach sollten wir zusehen, dass wir gemeinsam rudern, um aus diesen Problemen herauszukommen.
regt euch ab^^
von Super-Babara (Lehrer), 15. Apr 19:35
Also ich sage nur, erst die Schule dann das vergnügen.
Ausserdem gibts heutzutage so viele Schönheits Operrationen die so eine Krümmung wieder gerade kriegen!


auf dem Rücken unserer Kinder
von anker (Eltern), 15. Apr 13:09
Ich stimme dem ebenfalls zu. Entweder man hat das nötige Kleingeld, oder man kann sich nur auf waghalsige Kompromisse einlassen, die am Ende dem Kind schaden. D.h. ich verzichte auf die Technik, oder auf den kostenpflichtigen Laptop für die Schule, oder auf das zu mietende Schulfach, oder auf den zweiten Satz Bücher (ggf., wenn es ganz eng ist mit den Finanzen) auf eben alles (auch alles Zusätzliche, wie Ausflüge, Klassenfahrten, Sportvereine, andere Fördermöglichkeiten für die Kinder). Und das ist doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Es muss, denke ich, nicht nur seitens der Eltern mehr in Bildung investiert werden. Wir Eltern zahlen in den Schulverein, damit der Schulhof gereinigt und modernisiert wird. Wir zahlen die Bücher und mit der angeblichen Lernmittelfreiheit finanzieren wir die Anschaffung neuer Bücher für die Schule. Wir zahlen jedes einzelne Blatt, was unsere Kinder in der Schule erhalten (sollten, manchmal ist leider selbst das nicht der Fall, so dass wir gegenseitig ggf. Kopien nachmachen lassen müssen). Es fehlt nur noch, dass in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten die Rechnung für Strom, Heizung und Wasser -was in der Schule verbraucht wird- auf dem Tisch bei uns zu Hause landet.
So kann es eben nicht weiter gehen!!

Es besteht die Frage, wie man am besten dagegen vorgeht.
In unserem Bundesland ist im Übrigen vor wenigen Tagen eine Initiative gescheitert, die für besseren Unterricht und der gleichen Dinge mehr eintreten wollte. Schade, dass für solche Initiativen das Limit so hoch angesetzt wird, dass die gute Idee am Ende wieder vor tauben Ohren landet!!
@Sabine
von Muddi (Eltern), 15. Apr 11:43
Nur leider leben wir schon seit Jahren mit diesen Kompromissen. Und das muss endlich aufhören. Sonst erreichen wir nie unser Ziel.
volle Zustimmung
von Sabine (Eltern), 15. Apr 11:25
Absolut richtig, eine für alle Kinder aus allen Bildungsschichten und mit jedwelchem finaziellen Hintergrund wirklich gleichberechtigte Bildung sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Ich denke, hier erübrigt sich die Diskussion, weil wir das doch nun wirklich alle wollen, allein der Weg dorthin ist diskussionswürdig.

So lange es aber so nicht ist, und ohne das "große Ziel" aus den Augen zu verlieren, muss ich doch hier und jetzt und mit der Situation, in der mein Kind und ich nunmal stecken, nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Die sind dann selbstverständlich Kompromisse und nicht der Weisheit letzter Schluss. Trotzdem hilft es mir zu erfahren, welche Lösungen andere Eltern/ Schulen in der gleichen (miesen) Lage haben.

Kinderrücken
von Muddi (Eltern), 15. Apr 11:05
Ein online-fähiger PC war bei meinen jetzt erwachsenen Kindern in der Schule noch nicht wichtig. Unser Nesthäkchen dagegen benötigte ihn schon in der Grundschulzeit. Denn die Hausaufgaben beinhalteten hier schon Internet-Recherche. Jetzt im Gymnasium geht es nicht mehr ohne. Sonst können manche Arbeiten nicht erledigt werden. Mittlerweile ist auch noch eine Flatrate nötig. Ich fände es besser, wenn auch diese "Unterrichtsmittel" in jeder Schule in ausreichender Menge zur Verfügung stehen sollten.
@Sabine
Ich bin Ihrer Meinung, dass Prioritäten gesetzt werden müssen. Aber eben NICHT auf den Rücken der (oder einzelner) Kinder. Es geht nicht darum, als Eltern auf diverse Technik zu verzichten, um einen zweiten Satz Schulbücher kaufen zu können. Die ganze Gesellschaft ist angesprochen, wenn es um den Nachwuchs der Menschheit geht. Sie haben ALLE das gleiche Recht auf bestmögliche Bildung.Und die Umsetzung ist sehr wohl vom Einkommen der Eltern und deren Kinderzahl abhängig. Deshalb mein Hinweis auf die Dringlichkeit einer VERNÜNFTIGEN (Gemeinschafts)-Ganztangsschule für alle.Und zwar aus verschiedenen Gründen. Einer davon ist der, dass die Kinder aufgrund des Schulsystems zu viele und zu schwere Bücher mit sich herumschleppen müssen. Aber die Doppeldeutigkeit bezüglich der Belastung der Kinderrücken ist nicht zu übersehen.
Der Trend scheint jedoch in eine andere Richtung zu gehen. Ob doppelte Schulbücher, zusätzliche Lernhilfen, Schülerhilfe, Nachhilfe usw. sind nicht notwendige Ausgaben - unabhängig von der Finanzierungsmöglichkeit der Eltern - unabhängig der Prioritätenliste. Auch die individuelle häusliche Förderung, wie an anderer Stelle erwähnt,können nicht alle Eltern aus verschiedenen Gründen leisten. Ich fände es gut, wenn wir die Dinge nicht nur aus eigenen Blickwinkel betrachten würden. Anstatt jeder nur nach seiner eigenen (Not)lösung handelt, sollten wir gemeinschaftlich versuchen,unser Schulsystem entsprechend positiv zu verändern. Wie genau das grundsätzlich geschehen soll, muss unser aller Thema sein.
Computer und Co
von anker (Eltern), 15. Apr 10:31
Natürlich muss man da Prioritäten setzen, was die technischen Geräte und deren Nutzung angeht.
Jedoch erlebe ich es bei meinen Kindern immer wieder, dass Hausaufgaben mittels Internetsuche Pflichtprogramm sind. Es ist hier also keine KANN-Bestimmung, sondern ein MUSS. Für die spätere Perspektive finde ich selbst das ein praktisches Mittel. M.E. sollte aber auch in der Schule mehr Unterricht in Sachen PC (also Informatik) angeboten werden. Im Kindesalter lernt man bekanntlich am besten. Warum sollte das nicht ausgenutzt werden.
Derlei Sachen müssen die handschriftlichen Aufsätze und HA ja nicht gleich ausschließen.
Ein Handy auf dem längeren Schulweg finde ich ganz praktisch. Leider ist es nicht erlaubt, Handies mit in die Schule zu bringen.

Ob Kinder nun zu Hause einen PC haben, einen Fernseher benützen dürfen oder welche Spiele sie spielen dürfen, ist m.E. einzig und allein Sache und Aufgabe der Eltern. Man kann ob mit oder ohne technische Geräte sehr wohl Einfluss auf die Aktivitäten der Kinder haben. Diese Aufgabe würde ich aber nicht auch noch den Lehrern übertragen wollen.

Wichtig ist, dass die Kinder jedoch alle Dinge des täglichen Bedarfs (Schulbücher, -materialien usw.) jederzeit zur Verfügung haben.

Für die Schule selbst befürworte ich nach wie vor gute Informatikkurse und die Erteilung des Unterrichts im Maschinenschreiben (nun nicht gerade in der ersten Klasse, aber aufgrund der Notwendigkeit des PCs im Berufsleben wird dies künftig ein wichtiges Feld sein).

[Rechtschreibkontrolle ist im Übrigen auch per Hand möglich: man nehme den neuen Duden und schlage nach. Da sich gerade in den letzten Jahren die Rechtschreibregeln unserer Sprache gravierend verändert haben, erachte ich die Rechtschreibkontrolle -sei es per PC oder auch von Hand- als ein gutes Hilfsmittel. Es sollten folglich beide Methoden /je nach Alter und Bedarf/ ausreichend geschult werden.]
Entschuldigung...
von Sabine (Eltern), 15. Apr 09:34
...für die Tippfehler - es sollte dringend eine Korrekturfunktion eingeführt werden!
Nix gegen Elektronik
von Sabine (Eltern), 15. Apr 09:33
Dass unsere Kinder in einer technisch anders gearteten Welt groß werden als wir, steht ja wohl außer Frage.

Allerdings bewegen sich unsere Kinder auch mit einer gänzlich anderen Selbstverständlichkeit in diese Welt als wir. Mein Sohn hat ein Händi (langer Schulweg), wir haben als Familie einen Computer (mein Sohn hat zwei Computerspiele) und wir beitzen einen Fernseher, der am Wochenende angeht. Hausaufgaben werden mit der Hand ins Heft und nicht am Bildschirm erstellt (allerdings auch erst 5. Klasse). Verglichen mit den meisten Haushalten leben wir ohne Nintendo, Play Station und Co. also quasi im medialen und digitalen Entwicklungsland (mein Sohn würde sofort eifrig nichken *gg*). An dem Gymnasium meines Sohnes taucht der Computer als Arbeitsmittel in der 5. Klasse nicht auf, es gibt höchstens mal den ein oder anderen Rechercheauftrag, der im Internet erledigt werden KANN.

Und trotz all dieser gravierenden "Behinderungen" bringt mein Sohn ein Händi in Nullkommanix ans Laufen, würde er binnen weniger Minuten begreifen, wie man ein Dokument anlegt etc. Ich bin mir sicher, dass unsere Kinder spielend und "nebenbei" lernen, mit der Technik ihrer Umwelt umzugehen, ohne dass man hier in der Unterstufe oder gar in der Grundschule technisch top ausgestattete Computer-Arbeitsplätze braucht.

Ob unsere Kinder noch eine Handschrift entwickeln und lernen, ohne Rechtschreibkontrolle einen Aufsatz als Hausaufgabe zu schreiben, halte ich für wesentlich unwahrscheinlicher.

Was ich aber eigentlich meinte, war der Schwerpunkt, den manche Eltern setzen. Über die Anschaffung der neusten technischen Spielereien, die ja nun wirklich nicht gerade billig sind, wird nicht diskutiert, aber für Bücher, Eigentumskisten (oder auch ein verkehrstüchtiges Fahrrad/ den Sportkurs) ist kein Geld da. Diese Prioritäten finde ich merkwürdig.
Stichwort 'Computer'
von anker (Eltern), 15. Apr 09:17
An manchen Schulen gibt es ein paar Computer. Andere Schulen machen das Laptop für die Schüler zur Pflicht, aber an wieder anderen Schulen gibt es kaum Computer. Und letzteres finde ich nicht gut. Später in der Ausbildung werden PC Kenntnisse vorausgesetzt, aber wenn in der Schule kein Informatik angeboten wird, und der künftige Lehrling dem Ausbilder sagen muss: 'ich kann diese Datei nicht öffnen, weil ich nicht weiß was >word< überhaupt ist' -- na, dann könnt Ihr Euch doch alle die Zukunftsaussichten unserer Kinder leicht ausrechnen!
Dass ein Kind mit dem PC/Laptop arbeiten kann, finde ich persönlich und in Anbetracht der Tatsache, dass solche Kenntnisse eine Voraussetzung für die Ausbildung sind, sehr wichtig.

Ein Handy muss nicht immer als negativ ausgelegt werden. Auch diese Geräte können zweckdienlich eingesetzt werden.

Grundvoraussetzung sind natürlich in erster Linie die vorhandenen Schulbücher und -materialien (u.a. Dinge des täglichen Bedarfs). Dem möchte ich damit nicht widersprechen. Ich will hiermit lediglich aufzeigen, dass es auch gute Seiten an den zuvor erwähnten technischen Geräten gibt (und dass sie -gerade eben PC und Laptop- nicht immer nur das Spielzeug der Kinder sind).
Prioritäten
von Sabine (Eltern), 15. Apr 08:59
@Muddi:
Natürlich wäre es wünschenswert, wieder zur tatsächlichen und real existierenden Lernmittelfreiheit zurückzukehren. Diese würde dann auch die kostenlosen Schließfächer, Essen, Hausaufgabenbetreuung etc. beiinhalten. Wer möchte das nicht? Aber in der Zwischenzeit muss ich Kompromisse und Notlösungen erarbeiten, damit die miese Finanzlage im Bildungssektor eben so wenig wie möglich "auf dem Rücken meines Kindes" ausgetragen wird.

Und da wundert es mich angelegentlich schon, welche Prioritäten manche Eltern setzen. Da ist kein geld für ein Schließfach oder einen zweiten Satz Bücher übrig, aber Kind hat das allerneuste Händi, eine PSP und einen Computer im Zimmer sowieso.

Es ist also nicht nur eine Frage des Geldbeutels.
Rückengesundheit ja, schlechtere Bildung nein
von anker (Eltern), 14. Apr 20:09
Natürlich gibt es die Möglichkeit ein Buch doppelt zu kaufen, sofern es das Buch überhaupt noch im Handel gibt. Was tut man, wenn es das nicht ist???

Die Betreuung der HA am Nachmittag in der Schule mag eine gute Idee sein. Aber wie viel Ruhe herrscht dort, wenn die Klassen ohnehin schon zu groß sind? Wie gut sind dann die Betreuungskräfte ausgebildet, wenn es bislang schon in der normalen Schulausbildung einige Probleme gibt?
Derzeit ist es mir in jedem Falle lieber, wenn meine Kinder die HA zu Hause machen können. Dort ist es ruhig und wir können sie individuell fördern. Ob letzteres in einer Nachmittagsbetreuung der Schule möglich wäre, bliebe abzuwarten. So lange aber noch diskutiert werden muss, ob und wie viel Geld überhaupt für die Bildung verfügbar ist und ausgegeben wird, würde ich meine Kinder nicht freiwillig in eine Nachmittagsbetreuung geben.

Gerade jetzt ist es doch noch so arg, dass ein hoher Prozentsatz der Schüler eine Nachhilfeorganisation aufsuchen muss. Wären die Problem in unserem gesamten Bildungssystem nicht wirklich im Argen, dann würde nur ein ganz verschwindend geringer Teil der Schüler solche Nachhilfen in Anspruch nehmen müssen.

Zu den Schließfächern usw. meine ich nach wie vor, dass sie schon überall angeboten werden sollten. Ein günstigerer Standort wäre m.E. jedoch in den Fluren der Schulgebäude (als eben sichere, abschließbare Fächer), so dass ggf. auch nachmittags jedes Kind alle Bücher und Materialien verfügbar hätte. Dahingehend finde ich die Lösung, die eine unserer Schulen hier anbieten kann sehr praktisch!!
Rückengesundheit erkaufen???
von Muddi (Eltern), 14. Apr 19:32
Letzten Endes läuft doch alles wieder aufs liebe Geld aus. Schränke und Kisten etc. werden gemietet oder gekauft. Wer es sich leisten kann, kauft die Bücher seines Kindes doppelt. Was machen kinderreiche und/oder arme Familien? Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen endlich aufwachen. Also: Selbstverständlich kostenlose Aufbewahrungsmöglichkeiten für alle Kinder jeder Klasse an allen Schulen. Wie an anderer Stelle schon erwähnt, erübrigt sich die Schlepperei ohnehin bei Einrichtung einer vernünftigen Ganztagsschule, in der die "selbständige Vertiefung des Unterrichtsstoffes" (sprich: Hausaufgaben) eben nicht zu Hause sondern als Schulaufgaben in der Schule gemacht werden.
Bücher in der Schule
von Sabine (Eltern), 14. Apr 16:33
Auf dem Gymnasium meines Sohnes kann man für die Kinder sog. Eigentumskisten kaufen. Diese stehen in der Klasse, werden von den Kindern angemalt und beinhalten neben den Büchern, die nicht jeden Tag gebraucht werden, alles mögliche, was das Herz eines 10-jährigen so höher schlagen läßt (*wink rüber zum Supervater*). Allerdings habe ich die Bücher, die fast jeden Tag gebraucht werden (Franz., Engl., Mathe, Deutsch), doppelt gekauft, damit sie nicht immer hin und her geschleppt werden müssen. Das ist teuer und auch sicher nicht der Weisheit letzter Schluss aber sicher "billiger" als ein Rückenschaden.
*
von -~Mc Solaar~- (Lehrer), 13. Apr 16:26
Wenn ich mir den Bauchnabel zu halte, kann ich immernoch Atmen!
Schließfächer
von Pablo (Lehrer), 11. Apr 20:05
An dem Gymnasium, an dem ich in RP unterrichte, gibt es seit Jahren Schließfächer in den Klassen. Jeder Schüler kann sich für 2 € pro Schuljahr in seinem Klassenraum ein solches Fach mieten, so dass viele Bücher, die zu Hause nicht benötigt werden (oftmals: Atlas, Religionsbuch, Arbeitshefte, div. Bücher aus Nebenfächern), dort abgelegt werden können. Meiner Erfahrung nach wird dies sehr intensiv genutzt - es hat auch noch nie größere Probleme a la "Ich konnte den Text nicht lesen, da mein Buch im Fach war." gegeben.

Wieso viele Schulen keine Fächern anschaffen ist mir ein Rätsel.
*
von -~Mc Solaar~- (Lehrer), 11. Apr 15:02
Meine Kinder machen nie ihre Hausaufgaben, aber ich finde, dass es ihre Entscheidung ist.
zu Bücher in der Schule
von anker (Eltern), 10. Apr 20:28
In den Schulen meiner Kinder gibt es diverse Möglichkeiten: in einer Schule kann man für das Kind einen Spint mieten, wo die Bücher etc. darin lagern. Der Spint ist abschließbar und steht im Flur des Schulgebäudes, wäre auch ggf. nachmittags gut erreichbar (falls man mal ein Buch vergisst oder so).
In einer anderen Schule dürfen die Kinder die Bücher und Materialien teilweise im Klassenzimmer liegen lassen. Nur haben wir das Problem, dass Lehrer ja vollbezahlte Halbtagskräfte sind. d.h. nachmittags an ein Schulbuch zu gelangen ist nahezu unmöglich (es sei denn man kennt die Privatadresse der Putzfrau, die den Schlüssel hat).
Und dennoch gibt es trotzdem Lehrer, die meinen, dass die Kinder sinnloserweise diverse Bücher jeden Tag mit nach Hause und wieder in die Schule schleppen sollen.
Es wäre günstig in allen Schulen eine Art Spint für jeden Schüler zur Verfügung zu stellen. Und außerdem wäre es günstig div. Lehrkräfte in Sachen 'gesunder Rücken' zu schulen.
HA's können von mir aus ruhig zu Hause erledigt werden (so lange die nötige Erklärung -wie bereits erwähnt- auch tatsächlich im Unterricht gegeben wurde, und sich das Ausmaß der HA's im erträglichen Rahmen hält). So hat man als Eltern dann auch wenigstens eine Kontrolle darüber a) was in der Schule gelehrt wird und b) wie weit das Kind es begreift.
Bücher in der Schule
von Muddi (Eltern), 10. Apr 19:40
Es wäre wirklich super, wenn alle Kinder alle Bücher und sonstiges Schulmaterial immer in der Schule lassen könnten. Dann könnten sie auch dort die Hausaufgaben machen und hätten keine Rückenprobleme. Es könnte alles so einfach sein. Wann wacht Deutschland endlich auf?
Regale?
von Supervater (Eltern), 10. Apr 18:58
An unserer Schule 8. Klasse Gemeinschaftsschule sind in den Klassen Regale von den Schülern gebaut und aufgestellt worden. Funktioniert ganz gut. Nur wenn es HA gibt müßen die Kinder darauf achten die richtigen Dinge mit nachhause zu nehmen. Außerdem bin ich immerwieder Überrascht wenn ich in die Schule komme. Was ich im Regal alles von meinem Sohn finde.....
Rückenschmerzen
von anker (Eltern), 10. Apr 08:31
Es wird in der Schule so viel von Gesundheit erzählt, dass man durchaus fast daran glauben könnte, die meinten das ernst. Aber wenn ich sehe, dass Lehrer fordern, dass Kinder -sinnloser Weise- Bücher mitnehmen, die eigentlich an jenem Tage/Woche/Monat gar nicht gebraucht werden, dann frage ich mich, ob hier Schikane im Spiel ist. Kann ein Lehrer wirklich heutzutage nicht mehr sagen, welches Fach er/sie wann unterrichten wird, und wann dazu welches Buch benötigt wird?
Glauben Lehrer wirklich und allen Ernstes, dass ein Kind mehr liest, wenn es das halbe Bücherregal auf seinem Rücken herumschleppt?
In ein paar Jahren werde ich mit meinem Kind die Krankenkasse um eine Rückenschulung bitten, und das wird wohl dann das Fazit aus diesem angeblichen 'Gesundheitstick' in der Schule sein. -- Wenn man in der Schule schon so umfangreich über Gesundheit redet, warum wird dann nicht endlich mal was dafür getan (auch im Sinne des oben Genannten)?!
Der Rücken unserer Kinder
von Muddi (Eltern), 09. Apr 19:48
Es hat mich immer wieder geärgert, wie schwer die Schultaschen der Kinder sind. Über Jahre hinweg müssen sie immer mehr und dicker werdene Bücher sowie Hefte, Kladden etc. mit sich herumschleppen. Und dann wundern wir uns über die "Volkskrankheit Rückenschmerzen"!

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