Das Klassenziel nicht erreicht!!!

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Eltern graben das Kriegsbeil aus!
von Anonymus (Ehemalige), 24. Jun 09:22
Es ist wirklich erstaunlich in welcher Rechtschreib- und Formulierungsqualität Forenbeiträge veröffentlicht werden.
Hoffentlich entspricht die Leistungsfähigkeit der Beitragsschreiber nicht den Fähigkeiten ihrer Sprösslinge!
Für seine Kinder sollte man als Elternteil die volle Verantwortung übernehmen und diese nicht, wie so häufig an die Lehrerschaft abschieben als beginne die elterliche Verantwortung erst dann, wenn die Kinder nach der Schule wieder zu Hause sind.

Das Benehmen der Kinder in der Schule ist ein Spiegel der erzieherischen Fähigkeiten ihrer Eltern!

Eltern die an ihren Arbeitsstätten ungerechtfertigt unter unangemessenem Leistungsdruck leiden müssen, suchen sich die Lehrerschaft ihrer Kinder als Überdruckventil. Kein Aufwand ist zu hoch und keine Mühen werden gescheut um hier nun die Macht zu demonstrieren, die diesen "schwachen" Menschen am Arbeitsplatz versagt bleibt. Aber schauen Sie sie sich doch einmal auf einem Elternabend um. Dort finden sie immer die gleichen Eltern (eine Hand voll), nämlich die, für die Kindeserziehung aus Eigenverantwortung und Selbstkritik besteht! Deren Kinder sind in aller Regel nicht in ihrem Sozialverhalten eingeschränkt.
Zu meiner Schulzeit haben Eltern für ihre eigenen erzieherischen Fehlleistungen keine Anwaltskanzleien damit beauftragt, Lehrer juristisch zur Rechenschaft zu ziehen. Meine Eltern waren instinktiv dankbar für die erzieherische Unterstützung durch die Lehrer. Denn auch meine Eltern waren Schüler und konnten sich noch bewußt machen von wem Störungen und soziales Fehlverhalten ausgingen, nämlich von den Schülern. Ihre Kinder werden anstatt Erziehung nur die Gewissheit mitnehmen, das Lehrer juristisch belangt werden können. Also werden Grenzen überschritten anstatt diese einzuhalten!
Lehrer machen professionell ihren Job!!! Die Zeit ihre Kinder zu schikanieren bleibt wirklich nicht, machen sie sich nichts vor. Nicht alles dreht sich um ihr Kind. Noch nicht einmal ihnen geht es um ihr Kind, wenn sie juristisch vorgehen. Sie wollen Macht demonstrieren und behindern dadurch die wirklich wichtige Erziehung ihres Kindes statt diese zu fördern.
Ich kann hier nur die Anregung geben, Lehrer als Teil einer notwendigen Erziehung für ihre Kinder anzusehen. Bekämpfen sie diese nicht, sondern unterstützen sie deren Entscheidungen und Maßnahmen. Hören sie auf Pädagogen eines besseren belehren zu wollen. Es sind Profis, die Jahre studiert haben um es besser als sie zu können! Ihr Kind hat garantiert etwas verbrochen wenn es von Lehrern eingebremst wird.
Hören sie auf nach anderen Verantwortlichen zu suchen.
Sehen sie in den Spiegel bevor sie auf Lehrer losgehen oder Anwälte einschalten.

Mischen sie sich nicht in Erziehung ein, wenn sie nicht die Verantwortung dafür tragen wollen. Oder aber tragen sie die Verantwortung und erziehen sie verantwortungsvoll!
Die Generation die jetzt aufwächst ist nicht belastbar und damit zum scheitern verurteilt wenn sie weiterhin den einfachen Weg wählen. Selbstkritik fängt bei ihnen an, nicht bei anderen.
Klassenziel plötzlich doch erreicht!!!
von happyfeet (Eltern), 13. Jun 11:41
Hatten vor ein paar Tagen ein Gespräch mit der Klassenlehrerin unseres Sohnes. Dabei ging es u.a. um ihre Aussage, dass unser Sohn das Klassenziel wegen der 23 Krankheitstage nicht erreicht habe. Plötzlich ruderte die liebe Frau zurück und meinte, ich solle doch Dinge, die sie mir gegenüber am Telefon geäußert hätte, nicht wortwörtlich nehmen und sie würde sich auf irgendwelche Äußerungen dahingehend nicht "festnageln" lassen ..... Ist mal wieder typisch. Da wird was in den Raum geworfen, was uns als Eltern und natürlich auch unseren Sohn total verunsichert und dann noch nicht mal im persönlichen Gespräch zugegeben, dieses so gesagt zu haben ... Plötzlich ist das alles ja gar nicht so schlimm und es ist absolut nicht die Rede davon, dass unser Sohn nicht versetzt werden soll ... Was soll man dazu nun noch sagen ... ???

Ohne Worte!!!!
RE
von astra150 (Eltern), 03. Jun 09:29
Hallo,

http://www.hessenrecht.hessen.de/gesetze/7_Kultus/72-123-schulg/paragraphen/para75.htm


§ 75
Versetzungen und Wiederholungen

(1) Soweit in diesem Gesetz oder aufgrund dieses Gesetzes nichts anderes bestimmt ist, wird die Schülerin oder der Schüler in die nächste Jahrgangsstufe versetzt, wenn

1. die Leistungen in allen Fächern mindestens mit ausreichend bewertet werden oder

2. trotz nicht ausreichender oder nicht erbrachter Leistungen in einzelnen Fächern eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht des nächsthöheren Schuljahrgangs unter Berücksichtigung der Lernentwicklung der Schülerin oder des Schülers zu erwarten ist.

Über Fehlzeiten habe ich nichts gefunden.

Viel Erfolg

Astra

Klassenziel nicht erreicht?
von happyfeet (Eltern), 02. Jun 18:29
@Brigitte

Was hat das mit Vorrücken auf Probe zu tun???
Es ging um das nicht versetzt werden bzw. das nicht erreichen des Klassenzieles!


@astra150

Das Bundesland ist Hessen


LG
RE
von astra150 (Eltern), 31. Mai 10:07
Hallo,

das ist vom Bundesland abhängig.

Astra
Klassenziel nicht erreicht
von Brigitte (Eltern), 30. Mai 17:07
Es gibt die Möglichkeit des Vorrückens auf Probe.
Das Klassenziel nicht erreicht!!!
von happyfeet (Eltern), 15. Mai 08:15
Mir wurde von der Klassenlehrerin meines Sohnes (5. Klasse Gesamtschule) "angedroht", dass mein Sohn evtl. das Klassenziel nicht erreicht, d.h. nicht versetzt wird, weil er im letzten Halbjahr wegen Krankheit (23 Tage) und in diesem Halbjahr 5 Tage bisher krankheitsbedingt gefehlt hat. Er würde so viel versäumen und ihm würde so viel fehlen. Dabei hängt mein Sohn absolut im Stoff nicht hinterher und hat bisher auch immer alles was ihm fehlte nachgeholt (Hausaufgaben usw.). Sicher, er ist nicht der Klassenbeste, allerdings auch nicht der schlechteste Schüler (hatte im Zeugnis 3 Vieren), allerdings hat das für mich absolut nichts mit den Krankheitstagen zu tun sondern eher damit, dass er eben manchmal etwas "faul" ist ...
Ich bin nun sehr schockiert und habe Angst, meinen Sohn überhaupt noch zu Hause zu lassen, wenn er krank werden sollte. Hat jemand einen Rat für mich, was ich in unserer Situation tun kann und ist es überhaupt rechtens, ihn nicht zu versetzen, nur weil er 23 Fehltage in einem Halbjahr hatte?

Gruß

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