Pädagogen wollen die Persönlichkeit der Kinder herausarbeiten und zum Guten führen.
Beamte wollen Akten führen und Fehlverhalten dokumentieren und bewerten, doch nicht lösen.
Das sind 3 Sachen, die ganz schwer zusammenzuführen sind und daran scheitern viele.
Leiter von Förderzentren schreiben ihre Beurteilungen der Kinder, die Ihnen vorgestellt werden selber.
Sie haben ein Interesse daran, neue "Krankheiten" wie die meines Vorschreibers zu erfinden, damit die Kinder in die eigenen Förderzentren überstellt werden können.
Lehrer überstellen gerne, weil sie sich dann mit diesen, oft schwierigen, weil unglücklichen Kindern nicht mehr abgeben müssen, sie stören den Fluß des "Stoff-eintrichterns".
Jedes Jahr müssen ein gewisser Prozentsatz von solchen "förderbedürftigen" Kindern produziert werden, um die Daseinsberechtigung der Förderschulen zu beweisen.
Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter sind vom Gesetz verpflichtet, die Schulen, nicht die Eltern, (!) zu unterstützen, auch wenn in den jeweiligen Flyern etwas anderes steht, der Gesetzestext ist eindeutig.
Eltern sind da hilflos.
Intelligente Kinder verweigern die Mitarbeit im Unterricht, wenn ihnen der Lehrer "zu blöd" ist.
Damit beginnt das Spiel, denn das Kind ist- laut Lehrer- eindeutig nicht fähig, dem Unterricht zu folgen.
Das es nur einfach verweigert paßt da nicht hinein.
Nun beginnt eine Spirale, die sich einige Jahre, oft bis zum nicht erreichten Schulabschluß hinzieht.
Für das kluge Kind fatal, für die Eltern ganz schrecklich.
Selten gelingt es, das Kind zu retten, es geht einfach unter.
Später zur Abendschule zu gehen ist aus finanziellen Gründen kaum möglich.
Beamtete Lehrer haben den "gefährlichsten" Anteil in diesem System.
Und sie werden durch den Beamtenstatus dafür sorgen, das sich in den nächsten 30 Jahren daran nichts ändern wird.
Förderschulen müssen geschlossen werden, sind nicht jedes Jahr wieder zum Schulanfabng förderwürdige Kinder da. Die Lehrer wären arbeitslos.
Mit Formalitäten lassen sich menschliche Probleme weder verstehen noch lösen. In der neuen Ich-kann-Schule gilt: Probleme ERSCHEINEN als SACHprobleme, aber sie SIND immer PERSÖNLICHE Probleme.
Wir sollten also endlich aufhören, immer an den SCHEINproblemen rumzuackern, und uns den SEINSproblemen zuwenden. Das bedeutet konkret: grundsätzliche Förderung des Persönlichkeitswachstums. Wenn ich Pädagogik konkret untersuche, erlebe ich sie fast immer als versuchte Persönlichkeitsunterdrückung. Sie verhindert genau das Wachstum der Kräfte, die allein die Probleme lösen können. Unser deutsches Schulwesen ist KEIN SCHULWESEN. Wir haben ein LEHRPLAN- und UNTERRICHTSVOLLZUGSWESEN mit Strukturen noch aus Zeiten der Leibeigenschaft. Niemand lässt in Deutschland sein Auto so behandeln wie er seine Kinder in der Schule behandeln lässt. Dem Automechaniker würde man ggf. ANGST machen; vor der Schule haben alle ANGST.
In dem Saftladen, den wir irreführend Schule nennen, werden die Ergebnisse immer katastrophaler aber alles wird akzeptiert. Ich nenne als Beispiel nur die Verkrankheitisierung des rechtschreibproblems. Unsere Lehrer können unübersehbar klar nicht RECHTSCHREIBEN LEHREN. Das darf aber nicht thematisiert werden und so macht man ein RechtschreibLERNproblem daraus und erfindet eine Kunstkrankheit: Legasthenie. Seit 33 Jahren wird diese "Legasthenie" gefördert und wir schreiben schon lange mehr als doppelt soviele Rechtschreibfehler wie vor Beginn dieses Unsinns. Kann man Unfähigkeit noch deutlicher demonstrieren? Wir aber tun alle geradezu hysterisch so als sei mit der Pädagogik alles in Ordnung und Millionen von Kindern müssen sich dafür als Defektwesen behandeln lassen.
Es ist wie in Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern: Alle machen jeden Blödsinn mit, weil sie Angst haben, dass herauskommt, dass sie nicht für ihr Amt taugen.
Sie taugen nicht für ihr Amt. Alle.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
Die Arbeitsbedingungen sind für Schüler und Lehrer teilweise katastrophal und liegen meist weit unter den folgenden, meiner Meinung nach durchaus vernünftigen und maßvollen, Überlegungen.
Minimalforderung für Schüler:
Ein Stuhl und ein Tisch in körpergerechter Größe, wobei der Tisch so groß sein sollte, dass ein aufgeschlagenes A4-Heft, ein aufgeschlagenes A4-Buch, ein A4-Arbeitsblatt sowie eine geöffnete Federtasche so auf die Arbeitsfläche gelegt werden können, dass diese sich nicht überlappen. (minimal 0,9m x 0,9m)
Ein ausreichend großer Unterrichtsraum: 2m² pro Schüler für den Tisch und ausreichend Abstand zum Nachbarn (minimal 0,3m); pro Schüler 0,5m² um Wege frei halten und Gruppentische bilden zu können; 2,5m² für Schränke, Regale und ein Waschbecken; 3m² für den Lehrertisch inklusive Lehrer; 10m² an der Tafelwand um diese öffnen zu können und einen OHP abzustellen. Da mittlerweile bis zu 34 Schüler in einer Klasse sind, sollte ein Klassenraum also ca. 100m² haben, um ein zielgerichtetes Arbeiten auch in Kleingruppen zu ermöglichen.
Der Unterrichtsraum sollte grundlegende Schalldämmmaßnahmen haben, um ein ruhiges Arbeiten zu ermöglichen. Er sollte mit Jalousien oder dichten Vorhängen gegen Sonnenstrahlung, einer regelbaren Heizung, guter Beleuchtung sowie ausreichenden Lüftungsmöglichkeiten ausgestattet sein. (Großraumbürostandard)
Ein abschließbares Fach oder abschließbaren Spind auf dem Flur um Wertsachen, Helme und Mäntel halbwegs diebstahls- und beschädigungssicher unterzubringen.
Altersgerechte Pausenmöglichkeiten z.B. Klettergeräte (bis Klasse 7) und Sitzecken (ab Klasse8).
Ausreichend viele und saubere Toiletten mit Toilettenbrille und Toilettenpapier. (pro Klasse 1 Toilettenschüssel)
Ausreichend große Innenbereiche / Pausenhalle (ca. 1m² pro Schüler) und ausreichend große Außenbereiche (Schulhof) mit ca. 5m² pro Schüler.
Ein Schulkiosk mit günstigen und gesunden Angeboten.
Minimalforderungen für Lehrer:
Ein Arbeitsplatz, der ein Arbeiten in der Schule möglich macht: Schreibtisch 0,9m x 1,2m mit abschließbaren Schubladen; Stuhl in Büroqualität, Regalfläche 4m x 0,25m; ein abschließbarer Schrank 0,9m x 1,8m x 0,5m, PC mit Internet und Drucker (mind. 1 PC für 3 Lehrer), Papier und Kugelschreiber, Schulbücher und entsprechende Lehrerausgaben; ca. 8m² pro Lehrer; Großraumbürostandard
Lehrerzimmer (3m² pro Lehrer) mit nicht öffentlich zugänglichen Toiletten und Garderoben; Ein Sitzplatz und ca. 1m² Tischfläche; Postfach A4 mit 15cm Höhe; vollständiger Küchenbereich;
Viel wird hier darüber geschrieben, Jedem wird der Schwarze Peter zugeschoben, wenns um Probleme der Schüler oder/und der Lehrer geht. Dabei denke ich an meine 10-jähr. Schulzeit. Auch ich war kein fleißiger Schüler, auch meine Eltern hatten Probleme mit mir.
Warum versagen Lehrer und Schüler, ist hier die Frage. Die Anwort ist nicht leicht, aber es gibt eine!
Unter dem Strich kann man von einem Bildungsnotstand in D sprechen:Der Berufsstand Lehrer steckt in der Krise:
Die Ausbildung ist mangelhaft und praxisfern, Es werden zu wenig neue Lehrer ausgebildet, die alten gehen frühzeitig in Rente, weil sie den Horror nicht mehr ertragen können. Die Schüler spüren das natürlich und das zehrt an der beiderseitigen Motivation. Das wiederum spüren die Eltern und diese bekommen Angst um ihr Kind: ,,ist es in der richtigen Schule, hat es den richtigen Lehrer usw."
Bei all den Problemen ist der Staat gefordert:
Kleinere Klasse, Die Kinder müssen länger in einer Klasse zusammen bleiben, Lehrerausbildung muss verbessert werden usw...
Alles das kostet natürlich Geld- Steuergelder, die lieber nach Griechenland verschoben werden- scheint ja wichtiger zu sein. Sollte es wirklich wichtiger sein, warum dann dieses Forum?
Fragt sich Sigi
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Übungsaufgaben für Nachhilfe und Förderung
Motivierende Materialien für die Förderung Ihres Kindes in den Fächer Mathe, Deutsch und Englisch. Alle Materialien wurden von Lehrern verfasst und haben sich in der Praxis bewährt.
www.foerdermaterialien.de
Lehrer wollen Wissen vermitteln, Pläne erfüllen, vorgeschriebenes Soll erfüllen.
Pädagogen wollen die Persönlichkeit der Kinder herausarbeiten und zum Guten führen.
Beamte wollen Akten führen und Fehlverhalten dokumentieren und bewerten, doch nicht lösen.
Das sind 3 Sachen, die ganz schwer zusammenzuführen sind und daran scheitern viele.
Leiter von Förderzentren schreiben ihre Beurteilungen der Kinder, die Ihnen vorgestellt werden selber.
Sie haben ein Interesse daran, neue "Krankheiten" wie die meines Vorschreibers zu erfinden, damit die Kinder in die eigenen Förderzentren überstellt werden können.
Lehrer überstellen gerne, weil sie sich dann mit diesen, oft schwierigen, weil unglücklichen Kindern nicht mehr abgeben müssen, sie stören den Fluß des "Stoff-eintrichterns".
Jedes Jahr müssen ein gewisser Prozentsatz von solchen "förderbedürftigen" Kindern produziert werden, um die Daseinsberechtigung der Förderschulen zu beweisen.
Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter sind vom Gesetz verpflichtet, die Schulen, nicht die Eltern, (!) zu unterstützen, auch wenn in den jeweiligen Flyern etwas anderes steht, der Gesetzestext ist eindeutig.
Eltern sind da hilflos.
Intelligente Kinder verweigern die Mitarbeit im Unterricht, wenn ihnen der Lehrer "zu blöd" ist.
Damit beginnt das Spiel, denn das Kind ist- laut Lehrer- eindeutig nicht fähig, dem Unterricht zu folgen.
Das es nur einfach verweigert paßt da nicht hinein.
Nun beginnt eine Spirale, die sich einige Jahre, oft bis zum nicht erreichten Schulabschluß hinzieht.
Für das kluge Kind fatal, für die Eltern ganz schrecklich.
Selten gelingt es, das Kind zu retten, es geht einfach unter.
Später zur Abendschule zu gehen ist aus finanziellen Gründen kaum möglich.
Beamtete Lehrer haben den "gefährlichsten" Anteil in diesem System.
Und sie werden durch den Beamtenstatus dafür sorgen, das sich in den nächsten 30 Jahren daran nichts ändern wird.
Förderschulen müssen geschlossen werden, sind nicht jedes Jahr wieder zum Schulanfabng förderwürdige Kinder da. Die Lehrer wären arbeitslos.
Eltern stören da nur....