Keine Lust auf Schüler

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Lehrer eine Spezies für sich
von kabatee (Eltern), 17. Sep 12:44
Habe auch meine verschiedensten Erfahrungen mit Lehrern gemacht.
meine Eigene als Schülerin, wurde in der1. und 4. Klasse vom Lehrer gemobbt, vor der Klasse als Ideot hingestellt, durfte nicht mitsingen usw..
Meine Große wurde wurde von den Mitschülern gemobbt, aber kein Lehrer griff ein. Nur gut das die dann in eine Berufsfachschule ging und dort ihre Leistungen bringen konnte ohne Mobbing.
Dann der eine Bub, bekam in der 2. Klasse eine kron. Gastritis, die er heute noch mit 22 Jahren hat, weil die Lehrerin in auch vor der Klasse vorführte, er kann nichts, sei dumm usw.. Er hat den Gesellenbrief mit 2,00 gemacht als Anlagemechaniker HSK und hatte auch Schwierigkeiten mit den Berrufsschullehrer der zu in sagte, vor der Prüfung: Er solle doch gleich heimgehen, er schaffe es ja nie. Toll!
Dann ein anderer Bub, ein Kind das mit einen strotzenden Selbstbewustsein in die Schule kam und ein Lehrer es in der 5. Klasse tottal brach. Er sagte lauter Namen wie Ideot, Trottel, leerte seinen Ranzen in der Klasse aus. Ich holte diesen Jungen mal zufällig von Schulbus ab, er schrie, weinte fürchterlich, konnte das Kind nicht beruhigen. Hab dann in einer anderen Schule angerufen, die mir dieses Kind sofort aufnashmen.Das Fazit davon, jahrelange Gespräche über diesen Lehrer mit dem Kind und mir, Psychologische Behandlung.
Heute lernt er Industriemechaniker und da kann man bestimmt kein Trottel sein.
Lehrer müßten genau wie jeder normaler Arbeitnehmer, gekündigt werden können.
Au weia
von Anonym, 24. Jul 21:30
Wie ist Hannah denn drauf? Als schlechte Schülerin schwer traumatisiert oder durchs Staasexamen gefallen? Schalte mal 'nen Gang zurück! Ist ja gruselig!
Über einen Kamm scheren
von al-bo (Eltern), 03. Jul 14:11
Ihren Beitrag finde ich sehr treffend.
Es sind nicht alle Lehrer schlecht, aber die paar die es sind sind es besonders gut. Das wiederrum wirft seinen Schatten auf die gesamte Lehrerschaft. Das mit der Erziehung ist aber auch so eine Sache. Zugegeben gibt es Eltern denen die Erziehung ihrer Kinder nicht wichtig ist. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Eltern die dafür schlichtweg keine Zeit haben, weil beide berufstätig sein müssen. Seitens der Politik geht es doch in die Richtung, dass sich die Eltern aus der Erziehung raushalten und die Kinder in Tagesstätten und andere Einrichtungen geben. Erzielt diese Erziehung dann bessere Ergebnisse? Der Fehler an der ganzen Sache liegt im gesamten System. Also Ellenbogen ausfahren, Kopf einziehen und durch.
@hanna
von suora (Lehrer), 27. Jun 14:22
... ich bin Lehrkraft (Berufliche Schule). Auch wenn ich keinen Dipl. oder Dr.-Titel habe, sollte ich nach 24 (!) zentral gestellten Prüfungen im 1. Staatsexamen und dann später noch die Prüfungen des 2. Staatsexamens nicht Akademikerin sein?? Ich brauch den Titel nicht, aber ich wundere mich dennoch über Ihre Auffassung darüber ...
P.S.:
von bubu66 (Lehrer), 26. Jun 20:41
... und von großen Klassenstärken und mangelnder Disziplin habe ich nie gesprochen, da merkt man, dass Sie keine Ahnung haben, wovon hier die Rede ist. DAS sind wohl Nichtigkeiten, Disziplin kriegt meist jeder hin, ohne dass Schüler frühzeitig traumatisiert werden...
P.S.:
von bubu66 (Lehrer), 26. Jun 20:41
... und von großen Klassenstärken und mangelnder Disziplin habe ich nie gesprochen, da merkt man, dass Sie keine Ahnung haben, wovon hier die Rede ist. DAS sind wohl Nichtigkeiten, Disziplin kriegt meist jeder hin, ohne dass Schüler frühzeitig traumatisiert werden...
Schade
von bubu66 (Lehrer), 26. Jun 20:38
...das Sie offensichtlich solche Probleme mit Lehrern haben und sich von einem eher von mir milde gemeinten Kommentar so sehr angegriffen fühlen. Nun, wenn es auf dieser Ebene weiter geht, ziehe ich den Schluss, dass Sie außer persönlichen Angriffen nichts weiter zu sagen haben, "gute Frau" (welch antiquierte Anrede) und ebenso auf einer respektlosen Ebene "argumentieren". Sie haben (und das kann man zwischen den Zeilen lesen) offensichtlich etwas gegen den Berufsstand des Lehrers, haben viell. sehr viele negative Erfahrungen gesammelt und lesen auch nicht wirklich das, was ich hier kund tue. Ich muss mich nicht rechtfertigen - ich bin erst naja, 5 Jahre in dem Beruf tätig (mit Ausnahme des Refs), gehe meist jeden Morgen motiviert in die Schule und kann von mir behaupten (auch aufgrund der positiven Resonanz der Eltern und auch fast ausnahmlos aller Schüler), dass ich eine gute, motivierte und engagierte Lehrerin bin. Und eben solche Menschen, "werte Dame", die so aggressiv rüber kommen wie sie machen den Job in der Gesellschaft kaputt.

Und damit "Tschüssi"
Re bubu66
von Hannah (Eltern), 26. Jun 00:43
Grüße Sie,

Sie antworten mir also mit dem kopierten Einleitungssatz des Artikels „Akademischer Grad" aus der Online Enzyklopädie Wikipedia!?
Verstanden haben sie den Artikel aber nicht wirklich, oder? Hätte Ihnen gutgestanden, hätten Sie ihn weiterverfolgt. Sie könnten dem Text entnehmen, dass Sie nach wie vor keine Akademikerin sind. O.K., Sie sind eine gefühlte Akademikerin.
Natürlich habe ich Ihren Beitrag gelesen, ansonsten hätte ich nicht darauf geantwortet. Ihre Replik an dieser Stelle war überflüssig.
Alle von Ihnen angeführten Probleme Ihres Berufsstandes sind mir bekannt: Verhaltensoriginelle Kinder, große Klassenstärke, Gehaltsdifferenzen zwischen verbeamteten und angestellten Lehrern.......
Nach wie vor verstehe ich diejenigen Lehrer nicht, die in diesem Forum eine pauschalisierende Verurteilung ihres Berufstandes erkennen. Vielmehr scheinen mir hier anwesende Lehrkräfte auf jede Schilderung von Erlebtem eines Elters nahezu aus der Dura heraus mit Abwehr zu reagieren.
Wäre die Bildungssituation und auch die Arbeit von Lehrern in diesem Land zufriedenstellend, gäbe es keine Foren dieser Art.
Zu den Klassenstärken: Zu meiner Schulzeit, 'bin 1963 geboren, war es keine Seltenheit mit weiteren 35 Schülern und mehr in einem Klassenraum zu sitzen, was die Lehrer nicht daran hinderte für Disziplin zu sorgen und Inhalte zu vermitteln.
Zum Verhalten von Schülern: Sokrates bereits bemängelte das Verhalten und die Respektlosigkeit von Jugendlichen.
Verehrte Lehrer, es beinhaltet ihre Arbeitsplatzbeschreibung damit umgehen zu können. In anderen Berufen kam es in den letzten 10 Jahren ebenfalls zu gravierenden Veränderungen, damit musste man lernen umzugehen. Dies wurde und wird verlangt, nennt man wohl berufliche Flexibilität.
Bei der Erwähnung Ihrer unterbezahlten 70 Stunden Woche haben Sie vorsorglich vergessen Ihre 13 wöchigen Ferien zu erwähnen. Auf Brückentage oder pädagogische Tage mag ich gar nicht erst eingehen.
Zu Ihrer bahnbrechenden Anregung in kritik-, oder fragwürdigen Situationen das Gespräch mit dem Lehrkörper zu suchen:
Wieviele von uns Eltern haben in den letzten Jahren höflich und sachlich vorgetragene Einwände oder Fragen an Lehrkräfte in der Bewertung der mündlichen Mitarbeit ihres Kindes wiederfinden müssen???

Was muss ich auch hier, in diesem Forum, sehen?
Zunächst dies:
„Aber dies hat sich jeder selbst ausgesucht und Vergleiche bringen nichts, da niemand wirklichen Einblick in deren Arbeitswelt hat."
Und dann das:
„und eine harte Ausbildung hinter mir habe (mehr SWS absolviert habe, als die sogenannten "Akademiker" und auch mehr Prüfungen abgelegt habe)."

Gute Frau, es scheint Ihnen unvorstellbar, doch in der Welt und in diesem Forum gibt es Menschen, die für die Ausübung ihres Berufes noch drei Staatsexamina bestehen mussten, die promoviert haben und zusätzlich, aus Passion, noch den „Meisterschüler" an einer Hochschule für Musik und darstellende Kunst erlangt haben. Erzählen Sie anderen und mir bitte nichts von Prüfungen!

Gruß
Hannah








Re
von bubu66 (Lehrer), 22. Jun 23:27
Einen schönen Abend,

danke für Ihre aufschlussreiche Antwort. Erst einmal: Akademische Grade sind ein System von Abschlussbezeichnungen, die von Hochschulen aufgrund eines abgeschlossenen Studiums oder aufgrund einer besonderen wissenschaftlichen Leistung vergeben werden. Ein akademischer Grad wird nach einem mit Hochschulprüfung abgeschlossenen Studium durch eine Urkunde verliehen. Ich denke, dass Lehrer zumindest im Bundesland Berlin einen Hochschulabschluss haben (mit zwei Staatsexamen und einer wissenschaftlichen Arbeit im Hauptfach) und daher betrachte ich mich auch laut Def. als Akademikerin. Natürlich gibt es Lehrer, die, falls Sie meinen Beitrag wirklich gelesen haben (ich erwähnte die unterschiedlichen Motivationsgrade)mal weniger mal mehr motiviert sind, Kinder in ihrem Leben in einer wichtigen und prägenden Zeit zu begleiten. ABER: ich las aus purer Neugier diese Beiträge und die direkten Angriffe werden den Eltern nicht helfen, solange sie sich nicht an die betreffenden Lehrer persönlich im Gespräch wenden. Das bringt niemanden weiter - so zumindest meine Erfahrung. Und ich erwähnte, dass auch ich Elter bin, und alles gut aus beiden Perspektiven nachvollziehen kann. Nun, wenn man sich die Frage stellt, was überhaupt zu dieser Situation geführt hat, sollten Sie auch die ganzen Umstände, das Feld, in dem sich Lehrer befinden, berücksichtigen. Es geht nicht nur um "Erziehung" Ihrer Kinder an einer perfekten Umgebung, vielerorts spielen auch die mangelnden Möglichkeiten Unterricht so zu gestalten, dass es wirklich schön ist eine tragende Rolle. Aber das ist nur ein winzig kleiner Aspekt. Ein weiterer ist, dass viele Menschen Lehrer werden, die sonst nicht wissen, was sie anderes studieren sollen und sich eine Beamtenstelle fürs Leben wünschen (nebenbei: viele Lehrer, auch ich, sind "nur" Angestellte und eben auch kündbar und keine Beamten auf Lebenszeit). Das ist sowieso der größte Witz, und auch ich finde es unmöglich, dass es solche Lehrer gibt, denen man auch anmerkt, dass sie keine Kinder mögen. Gebe ich gern zu. Und finde ich vor allem sehr schade. Dann gibt es noch die Schüler, die, und da muss man einfach realistisch sein, nicht alle lieb und nett sind, sondern manchmal eben wirklich (nett ausgedrückt) "Haudegen", die einen persönlich angehen und auch Drohungen gegen die Person aussprechen (von wegen Reifen des Autos aufschlitzen oder "mal allein im Dunkeln begegnen"). Auch die diversen Seiten, auf denen Lehrer unfair weil einseitig und auch manchmal unangemessen benotet werden, gehören dazu. Es geht nicht darum, sich mit anderen Berufsgruppen aus der Wirtschaft zu vergleichen, viell. machen das einige Lehrer, aber man wird von vielen Seiten doch angreifbar und viell. auch angegriffen - und das hebt nicht das Gemüt. Das ist wohl verständlich. Und zu dem Klischee des Firmenwagens - wer kennt nicht das Klischee des Tennis und Golf spielenden Lehrers, der um 13 Uhr Feierabend hat? Aber von einer schlecht bezahlten 70 Stunden Woche will noch keiner was gehört haben?! Und das ist für einen Lehrer, der seinen Job Ernst nimmt durchaus keine Seltenheit. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Ich führe hier kein Klagewort, aber möchte bestimmte Dinge einfach relativieren, weil ich sehr gern Lehrerin bin und diesen Job liebe und eine harte Ausbildung hinter mir habe (mehr SWS absolviert habe, als die sogenannten "Akademiker" und auch mehr Prüfungen abgelegt habe).

Und nun zum Schluss: Jeder Job hat seine Berechtigung, ob in der Wirtschaft, beim Staat oder allgemein im öffentlichen Dienst. Aber dies hat sich jeder selbst ausgesucht und Vergleiche bringen nichts, da niemand wirklichen Einblick in deren Arbeitswelt hat.

Einen freundlichen Gruß an alle und einen schönen Abend


@bubu66
von Hannah (Eltern), 13. Jun 22:40
Grüße Sie,

ich sehe in diesem Forum keine pauschalen Vorurteile gegen Lehrer. Ich sehe Schilderungen von Einzelschicksalen, ich sehe Hilferufe von Eltern und ich sehe realitätsfremdes Anspruchsdenken sowohl von Lehrern als auch von uns Eltern.
Sie beschreiben DEN LEHRER als Menschen mit Fehlern oder besonderen Qualitäten, ganz wie auch alle anderen Berufstätigen. Doch Sie vergessen, dass wir Ihnen das Wertvollste anvertrauen, was wir haben, unsere Kinder. Und leider wird mit denen von einigen Ihrer Kollegen nicht ganz so umgegangen, wie wir uns dies wünschen würden. Häufig stoßen wir auf Arroganz, Ignoranz, Ungerechtigkeit und Nachlässigkeit. Niemand der Eltern in diesem Forum hat bestritten im Laufe der Schulzeit ihrer Kinder auf ganz hervorragende Pädagogen gestoßen zu sein. Doch geraten wir, und das kommt leider häufig vor, auf nicht ganz so qualifizierte Kräfte, möchten Sie doch bitte verstehen, dass man sich als Elter darüber wenig glücklich zeigen kann. Unsere Kinder kommen unglücklich heim und leiden täglich unter der Situation, ohne sich dieser erwehren zu können.
Die Reaktionen so mancher Lehrer in diesem Forum spricht Bände. Jeder fühlt sich angegriffen, vergleicht sich mit wissenschaftlichen Mitarbeitern in der freien Wirtschaft, unterstellt jedem Nichtlehrer einen Firmenwagen und sieht ihn von einer Betriebsfeier zur nächsten wandeln.
Liebe Lehrer,
ja, viele von Ihnen leisten Großartiges, doch die zahlreichen Herren und Damen, welche ihre Arbeit nur halbherzig erfüllen, können Kindern und ihren Eltern das Leben zur Hölle machen. Dennoch werden Sie in Ihrem Soziotop aufgefangen. Gerade jetzt, in einer Weltwirtschaftskrise, sollten Sie Ihren Job doch zu schätzen wissen. Vergleichen Sie nicht ständig mit anderen Berufsgruppen, soetwas lässt leicht ein schlechtes Gewissen vermuten.
Das Lehramtsstudium ist im Übrigen kein wissenschaftliches Studium, insofern wird hier nach Abschluss auch kein akademischer Grad verliehen. Sie mögen das bitte dem deutschen Hochschulgesetz entnehmen.


Gruß
Hannah
Auweia ;o)
von bubu66 (Lehrer), 17. Mai 23:04
Na, da haben wir es ja mal wieder. Ich habe diese "Diskussionsbeiträge" mit mal mehr mal weniger Interesse gelesen und im Laufe der immer aktueller werdenden Beiträge einfach nur noch gelangweilt den Kopf geschüttelt. Schade ist es, dass die "Lehrerschelte" (O-Ton eines ehemaligen Bundeskanzlers:"Lehrer sind alles faule Säcke") - echte Akademiker werden wohl wissen, wen ich meine :o) - einfach kein Ende nimmt und sich die Gemüter immer noch an dem Beruf oder der Profession des Lehrers dermaßen entfachen, dass es schon lächerlich ist. Zum einen werden hier offenkundig reale Lehrer an den Pranger gestellt, ohne sich dessen erwehren zu können (das ist doch recht armselig), zum anderen wird der Berufsstand des "Lehrers an sich im speziellen und allgemeinen" immer wieder gern in den Unrat (nein, nicht der Professor) gezogen, sodass der bereits geplagte Magen noch ein Magengeschwür extra erhält. Das ist doch wirklich schade. Vergessen wird dabei nämlich gern, sowohl von Schülern und Eltern, dass wir "nur" Menschen sind - nicht unfehlbar, aber bemüht (wie viele andere in ihrem Beruf auch), mal mehr mal weniger motiviert, begeistert oder entgeistert über die offenkundig negative Einstellung vieler "Erziehungsberechtigten" gegenüber ihrem Beruf. Denn gern wird die Erziehung der lieben Kleinen an der Schulpforte in die Hände der so unfähigen, fiesen, faulen, bekloppten, ungebildeten, deprimierten oder depressiven, manchmal auch aggressiven und wenig kooperationsbereiten Lehrer gelegt, die natürlich keine Akadmiker sind (HÄH?)!? Wenn man diese vielen Beiträge so liest, dann könnte man meinen, die Eltern wüssten und könnten alles besser (nebenbei, ich bin auch Eltern :o)), vergessen aber, dass es sich um ein komplexes Beziehungsgeflecht handelt und der Lehrer im allgemeinen und speziellen (man könnte meinen, wir wären eine bsondere Spezies Mensch) irgendwie zwischen allen Stühlen sitzt und es eigentlich (und da sind wir mal ehrlich) niemandem Recht machen kann - er ist eigentlich immer der Verlierer. Und was echt frustrierend ist - manche Lehrer machen ihren Job gut und auch sehr gern, aber diese ständige Diskussion und die Hetze gegen diesen eigentlich so schönen Beruf macht es einem schwer, diesen noch genießen zu können. Viele Eltern machen vieles kaputt und man muss sich ja schon fast schämen, wenn man sagt, welchen Beruf man ausübt, so ätzend ist das Verhalten vieler Eltern auch in der Öffentlichkeit.
Mein Wunsch wäre, wenn sich alle ein klein wenig in Zurückhaltungüben würden und offen auf diese Spezies zugehen, denn so wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es auch heraus.

Einen schönen Abend und Danke für die Geduld :o)
?
von MariaS (Ehemalige), 24. Apr 00:40
Dass Lehrer kein Hochschulstudium abgeschlossen haben und daher keine Akademiker sind war mir völlig neu...

Aber wenn die vielen "echten" Akademiker hier, die allesamt jede Woche 147 Stunden in der freien Wirtschaft wahrhaft Großes leisten, sich dadurch besser fühlen, dann gönne ich es ihnen.
Vergleicht man mal ...
von Nick Knatterton (Eltern), 24. Mär 21:50
Vergleicht man mal, dass Lehrer, wenn sie ihren Job aufgeben in der freien Wirtschaft gar nichts sind, dann liegt man damit völlig richtig. Insofern ist es auch nicht angemessen, sie mit anderen Akademikern zu vergleichen.

Allerdings erzählen die Politiker nun schon jahrelang, dass sie gutbezahlten Managern gleichgestellt werden müssten. In beiden Fällen gibt es keinerlei Begründung, aber an einen solchen Zug kann man sich gut ranhängen.

Und wissen Sie, ich müsste eigentlich Herrn Zumwinkel gleichgestellt werden, denn ich hab's faustdick hinter den Ohren! Das ist wenigstens 'ne Begründung!
@Johannes Hafner
von Hannah (Eltern), 24. Mär 18:07
"- Lehrer sind keine viel zu gut bezahlten und obendrein unkündbaren Staatsangestellten. Vergleicht man die Arbeitsbedingungen und Gehälter von Lehrkräften mit denen anderer Akademiker(innen) die ähnlich viel Verantwortung tragen, dann sind Lehrer unterbezahlt."


Lehrer sind keine Akademiker! Es sei denn, sie sind Dipl. Lehrer oder haben vor ihrer Lehramtstätigkeit in einem Fach promoviert.
Mit welchen Berufen möchten Sie gern vergleichen? Das würde mich wirklich interessieren.

Gruß


Hannah


Bin ein Preusse
von Nick Knatterton (Eltern), 23. Mär 14:39
In anderen Foren habe ich schon ähnliches erlebt, aber auch im Alltag in der Auseinandersetzung mit der Schule, mit Lehrern und anderen Eltern, nämlich dass jeder auf jeden sauer ist und kein Gespräch möglich wird.

Fest steht, dass vielen Kindern die Schule keine Freude bereitet, wobei das damit begründet wird, dass die Schüler arbeitsscheu und schlecht erzogen seien.

Vielen Lehrern macht die Schule auch keinen Spaß, sie meinen, dass sie Arbeiten ausführen müssten, für die die Eltern zuständig seien und dass niemand ihre "Bildung" richtig zu würdigen wisse. Tja, unter Bildung verstand man vor 30 Jahren etwas ganz anderes, als heute. Und Arbeiten am Computer und mit modernen Medien sollte auch langsam mal als Lebensrealität anerkannt werden; Die Kinder schreiben sich die Finger wund, und wenn sie erwachsen sind, sprechen sie in ein Mikrofon und der Text wird automatisch generiert.

Dann haben wir noch die Politiker, die ein Konzept nach dem anderen lancieren und damit den Blick davon ablenken, dass abgeshen vom Bewhinderten- und Förderschulbereich die Mittel stetig gekürzt werdem. Die nominale Erhöhung der Bildungsausgaben im letzten Jahr von 1% ist real bei Berücksichtigung der Inflationsrate ein Minus von 1,5%.

So, was nun machen? Klar: Lehrer, Eltern und Schüler hacken aufeinander rum, und die Herren Politiker laufen mit der Flüstertüte rum und dröhnen, dass die Schule mehr machen müsse, als nur Stoff vermitteln (hört! hört!).

Nun muss man aber fairerweise auch zugeben, dass eine ganze Reihe von Lehrern bedingt durch a) Frust und b) mangelnde Rückmeldung (die meiden sie wie der Teufel das Weihwasser) stagnieren bzw. uninspiriert und schlecht unterrichten.

Wo anfangen? Na oben, wo's immer anfängt zu stinken, am Kopf. Nur da steht wieder der Föderalismus davor, und so dreht sich diese tibetanische Genetsmühle auf immerdar. Prost!
Ihr werdet's nicht glauben...
von Johannes Hafner (Ehemalige), 23. Mär 12:18
...aber ich studiere derzeit gymnasiales Lehramt in Bayern. Und zwar nciht, weil man als Lherer (gerade in Naturwissenschafltichen Fächern) recht sicher einen Job bekommt (und verbeamtet wird und somit den Job auch recht sicher behält), sondern weil ich gerne mit Kindern/Jugendlichen zu tun habe und zumindest der Meinung bin, auch in der Lage zu sein, Schülern etwas bei zu bringen. Natürlich weiß ich noch nicht, wie erfolgreich ich darin mal sein werde oder ob ich mich überfordert fühlen werde oder nicht. Was ich aber durchaus weiß ist:

- man muss in Bayern genau 2 Vorlesungen in Pädagogik hören als Lehramtsstudet (zumidnest für Gymnasium, Grundschule, Hauptschule und meineswissens auch Realschule hat etwas mehr), davon nur in einer einzigen eine Prüfung ablegen. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn man die pädagogischen Fähigkeiten eines Lehrers (oder einer Lehrerin) anprangert - er/sie hat's vermutlcih nie besser gelernt. Eine Reform in der Ausbildung ist also hier von nöten, nciht der Rauswurf der Lehrkraft, wenn es ohnehin schon zu wenige gibt.

- Angst vor Überforderung habe ich momentan weniger wegen der Schüler sondern vielmehr wegen der Eltern, die mich für schlechte Leistungen ihrer Schützlinge genauso verantwortlich machen wie für soziales Fehlverhalten - obwohl da oft mals die Schüler(innen) selbst nicht unbedingt unbeteiligt sind. Nicht jede(r) Schüler(in) MUSS gute Noten bekommen und nicht jede(r) KANN sie bekommen. Da kann sich der Lehrer viel bemühen, manche Schüler werden in bestimmten Fächern NIE alles verstehen. Wäre ja auch rech eintönig, wenn jeder Mensch alles gleich gut könnte, oder?
Und den Kindern korrektes soziales Verhalten beizubringen ist Aufgabe der Eltern, Schüler die in eine weiterführende Schule kommen sollten das eigentlcih bereits gelernt haben. Das soll cnith die Verantwortung komplett von den Lehrern nehmen, wenn ich hier lese Lehrer hätten Schülern mit "Man petz nicht" oder ähnlichen Aussagen "geholfen", dann ist das natürlcih alles andere als korrekt. In dem Fall sollten natürlcih Gespräche mit den Eltern aller Beteiligten sowie mit allen Schülern geführt werden. Aber nicht ganz ohne Grund gibt es zu diesem Zweck auch Schulpädagogen, die darin (wie bereits gesagt im Gegensatz zu den Lehrkräften) auch ausgebildet sind.
Und für Mobbing Verantworlcih sind auch die Eltern - nämlich die Eltern derjenigen Schülern(innen), die andere mobben. Da kann ein Lehrer selten viel unternehmen, solange diese Eltern jegliche Schuld von isch weisen - denn wenn das Kind zu Hause nciht lernt, das derartiges Verhalten nicht geduldet wird, dann wird er auf eine "fremde" Person (=Lehrer) erst recht nicht hören, oder?

- vieles von dem, was Lehrern in den Mund gelegt wird, ist übertrieben. Das weiß eigentlcih jeder, der mal Schüler(in) war (und das sollten die meisten gewesen sein): Schüler(innen) drehen Aussagen/Handlungen der Lherer oftmals so hin, dass sie selbst besser darstehen und/oder dem Lehrer "eins auswischen" können. Deswegen sollte man sich, bevor man sich über Lehrer derart aufregt wie das hier der Fall sit, noch mla mit dem eigenen Kind, mit anderen Elern, die Kinder in der gleichen Klasse haben und nicht zuletzt mit der betroffenen Lehrkraft selbst unterhalten - und dabei nicht von vorne herein die Meinung vertreten, dass ale bis auf das eigene Kind lügen, denn was dann das Ergebnis der Gepsräche ist vorhersehbar. Ich weiß, dass das leichter klingt als es ist - aber nicht immer sind die anderen die bösen, gerade ältere Schüler(innen) wissen schon, was sie erzählen müssen. Das macht den Job der Lehrer ja so anstrengend: dass die Eltern immer der Meinung sind (was ja im Prinzip normal udn zu einem gewissen Teil auch volkommen verständlich ist), die eignenen Kinder sein grundsätzlcih immer eher Opfer als Täter.

- Lehrer sind keine viel zu gut bezahlten und obendrein unkündbaren Staatsangestellten. Vergleicht man die Arbeitsbedingungen und Gehälter von Lehrkräften mit denen anderer Akademiker(innen) die ähnlich viel Verantwortung tragen, dann sind Lehrer unterbezahlt. Obendrein kann man als Lehrer oftmals Job und Privatleben deutlich schwerer trennen, als das bei anderen Berufen der Fall ist. Die Arbeit ist emotional Belastend und obendrein anstrengend. Aufgaben, die lästig sind, einach auf Mitarbeiter abwälzen ist auch nicht Möglich. Insofern ist es schn nötig, hier durch verbeamtung ein paar Anreize zu schaffen - schließlich sollen auch ein paar Leute den Beruf ergreifen.

- Lehrermangel IST ein Thema. Aber einfach nur in blaue hinaus mehr Lehrer fordern funktioniert nicht. Wieso? Nunja, woher denn nehmen? Von knapp 300 Studenten/innen in meinem Semester, die Informatik studieren, sind nicht einmal 20 Lehramtsstudenten, diese verteilen sich dann auch noch auf 4 Schularten. Die Hälfte (in etwa) wird Gymnasiallehrer, ein viertel Realschule, der rest verteilt sich auf Grtund- und Hauptschule. Vermutlcih werden einige von ihnen ihr Studium nich abschließen. Macht dann im Schnitt etwa 4 Lehrer pro Schulart im Fach Informatik in meinem Abschlussjahr. Das an der größten der von 9 bairischen Universitäten. Selbst wenn man an den anderen (teils deutlcih kleineren) Unis von ähnlcihen Zahlen ausgeht, macht das jährlich etwa 36 Informatiklehrer pro Schulart. In Physik sieht die Situation ähnlich aus. Da sind die gesamten Studentenzahlen etwas höher, also gibt's auch mehr "Lehramtler(innen)", aber Physik wird mit mehr Stunden unterrichtet als Informatik. Von anderen Fächern kann ich nicht sprechen, aber ich binn mir sicher, dass die Situation dort nciht viel anders ist.
-> woher sollen also bitte die geforderten "Mehr Lehrer" kommen frage ich mich?
Hier müssten also weitere Anreize für den Lehrberuf geschaffen werden, anstatt die wenigen vorhandenen (wie verbeamtung) abgeschafft werden. Oder gibt's hier andere Meinungen?

Fazit: es ist nicht alles so leicht, wie es erscheint. Und bevor man (größtenteils haltlose) Beschuldigungen in den Raum stellt, sollte man sich mal informieren, woher die angeprangerten Misstände rühren KÖNNTEN. Lehrer isnd keine "böseren" oder "dümmeren", "unqualifizierteren" Menschen als andere - aber auch keine "netteren", "intelligenteren" oder "qualifizierteren", wie das (warum acuh immer) von ihnen erwartet wird. Sie haben einfach nur einen Beruf, in dem viele Eltern von ihnen erwarten, perfekt zu sein, was sie natürlcih (wie auch sonst kein Mensch das kann) nicht erfüllen können. Aus kleinsten Fehlern werden sofort Skandale gemacht, der ganze Beruf gerät ins Verruf. Worafhin natürlich erst recht niemand Lehrer werden will, speziell diejenigen nicht, die ihrem Können nach auf besssere Jobs hoffen können. Genau die möchte man aber ja gerne als Lehrer haben. Auf Statistiken, die belegen, dass in erster Linie schlechtere Schüler Lherer werden, wird mit Hasspredigten auf den Lehrberuf geantwortet anstatt zu hinterfrgen, wieso das so ist und wie man das ändern könnte. Sollte sich also jeder mal an die eigene Nase fassen. Danke.
Mir tuts auch leid
von wom69 (Lehrer), 16. Feb 19:50
Mir tuts auch leid. Ich ahbe gerade heute einen Spiegel-Artikel zu diesem Thema gelesen, der sehr interessant war. Dass es bei uns nur noch um Druck, Druck, Druck gehe. Tja, ich versuche immer, meinen Schülern auch noch so was wie Spaß, aber auch Liebe zum Lernen(!)zu vermitteln. Woher kommt dann dieser ganze Druck, unter dem ihr alle ja auch offensichtlich leidet? (Und wir im Übrigen auch...)

Na ja, jedenfalls verabschiede ich mich hiermit ebenfalls aus diesem Forum.

Liebe Grüße!
Tut mir Leid
von Anonym, 16. Feb 08:06
Hallo an alle,

da anscheinend meine Beiträge zu Ärgernissen beigetragen haben, werde
ICH mich verabschieden. Ich möchte keinesfalls dieses ,meiner Meinung nach, wichtige Forum stören. Es tut mir sehr Leid, das ich falsch verstanden worden bin. Vielleicht habe ich es auch falsch geschrieben.
Viele Grüße an alle
Hoffnung
traurig
von laluna (Eltern), 15. Feb 16:50
Hallo an alle,

ich kann mich Lucky nur anschließen. Ich war auch der Meinung hier Leute zu finden, die sas selbe Ziel haben. Ich werde mich von dieser Plattform auch verabschieden. Es stimmt, bei uns haben wir schon was erreicht und wir werden noch mehr erreichen.

Wenn die meisten kein Interesse haben, ist das ok.

Wir werden auf alle Fälle unsere Zeit und Kraft für uns einsetzen.
Gruß L
Schade
von laluna (Eltern), 14. Feb 21:39
SCHADE!!!!!

Dass was hier gerade passiert, ist genau das was wir schon in sehr vielen Schulen haben und genau unter dieser Situation leiden unsere KINDER. Wenn wir lange darauf rumhacken was war, werden wir keine Kraft mehr haben um genau das zu ändern und dafür zu sorgen, dass die ZUKUNFT besser laufen wird. Leider Gottes haben wir keine Zeitmaschine und können daher nicht rückgängig machen, wie es bis jetzt gelaufen ist.

Was wir aber machen können, ist das geschehene geschehen zu lassen und das vor uns zu ändern.

Auf Aussagen zu sitzen die schon passiert sind hat auch keinen Wert.

Ich bitte euch alle, und das meine ich ehrlich, dieses scheiß Kriegsbeil zwischen Eltern und Lehrer zu begraben.

Wir sind alle miteinander nicht ganz unschuldig daran, wie das Schulsystem läuft, weil wir bis HEUTE nichts getan haben.

In vorherigen Beiträgen hatte ich schon geschrieben, dass man es vermeiden sollte die Situation zu verallgemeinern. Dies ist sinnlos, da Schulen, Lehrer, Direktoren, Eltern und Schüler, nicht alle GLEICH sind.
Ich gehe davon aus (und hoffe es auch sehr) dass alle die, die hier lesen und etwas reinschreiben, das selbe erreichen wollen, dass unsere Kinder anständig unterrichtet werden. Und dies können wir am besten erreichen, indem wir (Lehrer und Eltern) zusammenarbeiten.

Wenn wir uns gegenseitig angiften, schaffen wir nur das Gegenteil.

ELTERN HABT EWTAS MEHR VERTSÄNDIS FÜR LEHRER; LEHRER HABT ETWAS MEHR VERSTÄNDNIS FÜR ELTERN.

Merkt ihr es denn nicht?!?!?!?!?!?!?!?!

Wir sind aufeinander angewiesen. Und ich weiß das es geht, denn bei uns in der Schule machen wir ja schließlich auch Fortschritte, seit wir mit den Lehrern zusammen arbeiten.

Ich bitte euch, lasst uns ZUSAMMEN gegen dieses Schulsystem antreten.

LG LaLuna
Da fällt mir nix mehr ein
von Anonym, 14. Feb 14:45
Wom69,
Vielleicht sollten sie auch mal in anderen Foren lesen, was Lehrer so schreiben. Wissen die auch nicht, wovon sie reden?
Ein Beispiel:
Forum Schulwahl
Thema:
Es gibt nicht die "richtige Schule" in unserem Schulsystem
Beitrag von (Joachim Wahl Lehrer) lesen.
Da fällt mir nix mehr ein
von Anonym, 14. Feb 14:05
Hallo WOM69,
ich habe niemals behauptet,das sie unqualifizierten Müll verzapfen. Im Gegenteil: Gerade ihre "bisherigen Beiträge" bewiesen eigentlich, das es durchaus Lehrer gibt, welche sich für die Eltern und Kinder interessieren.
Lesen sie doch bitte genauer was jemand schreibt, bevor sie ihm etwas unterstellen.Nochmal zum Auffrischen:
...das ELTERN unqualifizierten Müll von sich geben.Bitte weiter unten nachlesen. Diese Beleidigung an die Eltern stammt übrigens von einem Lehrer "johannes", weiter unten nachzulesen.
Vielleicht haben ja sie recht, wenn sie sagen, es hätte keine Konsequenzen, wenn sie eine Entscheidung des Rektors nicht mittragen werden.Dann brauchen sie auch keine Angst zu haben, in eine andere Schule versetzt zu werden? Keine Angst vor unerträglichen Arbeitsbedingungen in dieser Schule?
Wenn das so ist, müsste ich mich nochmal ernsthaft mit meinem Bekanntenkreis unterhalten( 3 Grundschullehrer und 2 Fachlehrer leider in einem anderen Ort)!
Warum wurde ein Grundschullehrer( unterrichtet immer 3.-und 4.Klasse)
jetzt 1.Konrektor? Es gibt doch keine Aufstiegsmöglichkeiten!
Aus welchem Grund auch immer, ich werde das Gefühl nicht los, sie haben meinen Beitrag nicht gelesen.
Ich sagte doch ganz klar,das es sehr gute Lehrer gibt. Ich sagte auch klar, das jeder an seiner Schule ein individuelles Problem hat, das ich nicht allgemein auf alle Schulen gleichermaßen umlegen kann. Bei dem einen ist wirklich der Lehrer das Problem, beim anderen die Vorgaben des Rektors, beim dritten von noch höherer Stelle.
Mit jedem Satz, den ich in ihrem Beitrag lese,verstehe ich ihre Aufregung weniger. Ich sagte, ein miteinander Eltern und Lehrer, sie behaupten ein gegeneinander.
Ich möchte sie im Gegenzug nicht beleidigen, darum schreibe ich meine
momentanen Gedanken nicht nieder.
Versuchen sie doch noch einmal, meine Beiträge zu lesen, ohne zwischen den Zeilen etwas zu interpretieren, was ich nie so meinte und auch so nicht geschrieben habe.
Da fällt mir nicht einmal mehr ein Titel ein, so empört bin ich
von wom69 (Lehrer), 13. Feb 21:29
Hallo Hoffnung, obwohl ich deiner Meinung nach nur unqualifizierten Müll von mir gebe, schreib ich hier nun doch noch mal. Na bravo!! Dann hast du ja deine Schuldigen. Super!!

Sollen deiner Meinung nach also alle Schüler nur 1er bekommen, auch diejenigen, die nichts gelernt haben??? Das findest du gerecht? Soll das Abitur mit Geburt verliehen werden? Völlig ohne Anstrengung??? Hast du dich eigetnlich überhaupt schon mal mit der Schule und den Bildugnswegen in Bayern beschäftigt??? Oder schreibst du nur mal so aus Frust über irgendetwas und beleidigst gleich einen ganzen Berufsstand? Na vielen Dank dafür!

Und: Es ist ganz normal, dass an jeder Schule Klassenarbeiten zur Prüfung vorgelegt werden - denn das Niveau sollte ja überall zumindest halbwegs gleich sein... Aber das nur am Rande.

Und hast du schon mal was davon gehört, dass Lehrer in Bayern Beamte sind? Also unkündbar? Wir müssen uns prinzipiell von niemandem das Maul verbeiten lassen!! Das ist der Vorteil eines Beamten. Aber wir müssen auch niemandem nach dem Mund reden. Auch dir nicht. Stichwort: Unbestechlichkeit.

Hast du auch schon mal was davon gehört, dass es an Grundschulen praktisch keine Aufstiegsmöglichkeiten gibt???? Was soll denn daann dieses Geeiere von wegen "Schielen nach Posten". Wo es keine Posten gibt, brauch ich nicht danach schielen. Das ist schlichtweg Unsinn.

Sorry, aber spätestens jetzt ist mir klar, warum hier nicht mehr Lehrer schreiben. Dass ich unqualifizierten Müll verzapfe, hat mir auch noch niemand gesagt. Das nenne ich konstruktive Zusammenarbeit!!! Lies dir lieber mal durch, was andere Eltern hier so schreiben. Wenn du denkst, es geht in der Schule nur ums Gegeneinander-Arbeiten, dann hast du irgendetwas nicht mitgekriegt.



An alle Lehrer
von Anonym, 13. Feb 15:38
Hallo Lucky,

ich kann Dir schon sagen, warum der Lehrer den Eltern erzählt hat, was der Rektor von seinen Lehrkräften verlangt. Er war, wie ich bereits erwähnte nur Aushilfslehrer und vertrat den eigentlichen Klassenleiter während dessen Krankheit.
Dieses Lehrer-Elterngespräch fand erst statt, als er wusste, das der Klassenleiter wieder gesund ist und er wieder an eine andere Schule wechseln musste. Somit hatte er keine Rache des Rektors mehr zu befürchten.
Wir waren natürlich alle froh, das jemand überhaupt mal etwas sagt, aber andererseits doch auch nur, weil er selbst nichts mehr zu befürchten hatte.
Aufruf an alle Lehrer
von Anonym, 13. Feb 09:05
Genauso wie eine Mutter oder Vater nichts im System ändern kann, genauso wenig wird ein einzelner Lehrer etwas bewegen können.Alle Lehrer müssen sich dagegen auflehnen, die Unterstützung der Eltern sei ihnen gewiss.Wenn Eltern alleine auf die Straße gehen, passiert nichts. Wenn aber Lehrer streiken und auf die Straße gehen, bricht das System zusammen.
An alle Lehrer
von Anonym, 13. Feb 08:36
Hallo Lucky,

ich bin nicht der Meinung, das sich die Eltern aus der Verantwortung stehlen dürfen. Ich meinte auch nicht offensichtliche Entscheidungen der Regierung, wie das G8. Ich meinte vielmehr die vielen kleinen Sachen, über die sich Eltern ,verständlicherweise, ärgern.
Schwere Schulaufgaben,schlechte Notendurchschnitte bei Klassenarbeiten in der Grundschule etc. An unserer Schule war ein Aushilfslehrer, der vertraute sich den Eltern an und erzählte uns, wie diese "Politik" an der Schule funktioniert.Bei uns ist es eine Grund-und Hauptschule und genau da liegt das Problem. Bei dem momentanen Hauptschulsterben versucht jeder Rektor, seine Schule zu erhalten. Also dürfen schon von Haus aus nicht zu viele Schüler übertreten.Ungerechtfertigte Notenverteilung schieben wir alle auf den Lehrer, weil er nicht mit uns spricht.Diesem,unserem Rektor, müssen Schulaufgaben in der 4.Klasse vorgelegt werden, wenn der Schnitt zu gut ist. Ein Lehrer ist hier heutzutage nur ein guter Lehrer, wenn der Notendurchschnitt schlecht ist.
Das ist doch absurd.Die Möglichkeit, das der Lehrer vielleicht sehr gut ist und die Kinder deshalb dementsprechend viel bei ihm lernen, wird gar nicht in Erwägung gezogen.
Der Lehrer bekommt Druck vom Rektor bei zu guten Notendurschnitten und Druck von den Eltern bei zu schlechtem.Wenn jetzt Lehrer endlich den Mund aufmachen würden, könnte man ihnen auch helfen.Gemeinsam, Lehrer und Eltern, könnten gegen,wie hier in diesem Beispiel, gegen den Rektor vorgehen.Wenn wir Eltern es nicht wissen, vermuten wir, das der Lehrer unfähig ist, den Kindern das zu Lernende vernünftig zu erklären.Gegen wen soll ich den ankämpfen, bei so vielen verschiedenen Problemen? Soll ich mich grundsätzlich gegen den Lehrer stellen? Oder ist immer der Rektor schuld? Oder ist es vielleicht das Schulamt das schläft? Kann ich für jedes "kleine" Problem die Regierung zur Verantwortung ziehen?
Wenn ich sage, einen Feind den man nicht kennt, kann man nicht bekämpfen, meine ich natürlich die vielen unterschiedlichen Probleme der hier schreibenden Eltern. Es ist doch nicht generell an jeder Schule der Rektor schuld.Es gibt auch wirklich unfähige Lehrer. Es gibt auch ein Schulamt, das einfach wegsieht.Ein Rektor kann nur eine Lehrkraft anfordern, was er bekommt entscheidet das Schulamt.Er hat kein Mitspracherecht.Die Eltern müssen aber speziell für ihr Problem wissen, woher es kommt und dazu braucht es nunmal die Unterstützung der Lehrer.
Zum G8 möchte ich sagen, das ich es nicht be-oder verurteilen kann. Mein ältester besucht das G8 und lernt täglich nicht mehr als 30Minuten. Ich kann nicht beurteilen, ob das G9 wirklich leichter wäre. Ich habe keinen direkten Vergleich dazu. Um das zu beurteilen, müsste ich mein Kind nebenbei noch das G9 machen. Ich kann doch nicht verschiedene Kinder miteinander vergleichen. Vielleicht hätten diese Kinder im G9 genauso Probleme, das weiß doch kein Mensch.
Aufruf NICHT NUR an Lehrer sondern an ALLE!!!!!!
von laluna (Eltern), 13. Feb 08:30
Hallo an alle,

Ich kann Lucky nur recht geben. An erster Stelle liegt es an uns, den Lehrern und Kindern unsere Unterstützung zu geben. Wenn dann Lehrer da sind, und die gibt es bestimmt das will ich gar nicht anzweifeln, die diese nicht annehmen wollen oder sich dagegen sträuben, dann kann ich es auch verstehen, dass Eltern so aufgebracht gegen Lehrer sind. Nichts desto trotz darf man nie vergessen, dass dieses Thema nicht zu sehr verallgemeinert wird.

Unsere Schule ist der beste Beweis dafür. Jetzt wo wir Eltern uns mehr mit einbringen, ist auch die Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Schüler etwas besser geworden. Wir haben im Moment bestimmt nicht das Weltgrößte verbracht, aber dafür ein kleines Stück nach vorne, zum Vorteil für Eltern, Schüler und Lehrer.

Natürlich ist dies nicht eine einmalige Anstrengung, aber unsere Kinder sind das doch wert, oder nicht?

Wenn wir wollen, dass sich etwas ändert, sollten wir als Eltern damit anfangen.
Ich kann mir gut vorstellen, wie jetzt die Reaktion von manchen sein mag, aber vergesst nicht, ich schreibe diese Dinge weil es MEINE Erfahrungen sind und somit natürlich klar ist, dass Ausnahmen die Regel bestätigen.

Versucht zusammen euer Bestes als Eltern, wir werden vielleicht keine Erneuerung von Gesetzen erreichen, aber jeder Schritt, der uns nach vorne bringt, ist es wert.

Mein Aufruf geht an ALLE.

Lasst uns zusammen arbeiten. Das was wir dann erreichen werden, um die Institution „Schule“ zu verbessern, kommt an aller erster Stelle unseren Kindern zu gute, was wir jedoch noch damit erreichen werden ist, dass das Unterrichten für Lehrer etwas einfacher wird und sie ihren erwählten Beruf mit Freude ausüben können, und dies meine lieben Eltern, kommt wieder unseren Kindern zu gute.

ERGO: Alles war wir gemeinsam erreichen, ist zum Vorteil unserer Kinder. Also lasst uns nicht länger warten sondern an die Türen unserer Politiker anklopfen um ihnen mitzuteilen, dass wir nicht mehr länger mit ansehen, wie sie Steine in den Weg der Zukunft unserer Kinder legen.

Ich kann mich nur wiederholen:

WIR WOLLEN:
KLEINERE KLASSEN
MEHR LEHRER
MEHR UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE KINDER
MEHR UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE LEHRER
GEZIELTE FÖRDERUNG FÜR LERNSCHWACHE KINDER/LEGASTHENIE

Meldet euch hier, und wir werden gemeinsam diesen Weg gehen. Ein Zweig kann man ganz leicht in 2 Hälften brechen, aber nicht ein ganzes Bündel.

Ich hoffe sehr damit auf offene Ohren zu stoßen.

LG LaLuna
Aufruf an alle Lehrer
von Anonym, 12. Feb 14:50
Es freut mich einerseits, das Lehrer bereit sind, dieses Forum zu besuchen und sich an Diskussionen zu beteiligen. Andererseits sind leider, teilweise, auch genau diejenigen Lehrer anwesend, welche sich nur in ihrem Glauben bestätigt fühlen möchten, das Eltern unqualifizierten Müll von sich geben. Ich würde mir Wünschen, es wären mehr von denen hier, welche ein ernsthaftes Interesse an den Problemen der Schüler, sowie auch der Eltern haben.Solche Eltern, die sich für ihr Kind nicht interessieren und somit auch nicht für die Schule, werden sie hier ohnehin nicht finden.
Es ist auch ein weit verbreiteter Irrtum, das sich Eltern gegen dieses
Schulsystem auflehnen müssen. Einen Feind, den man nicht kennt, kann man nicht bekämpfen. Es liegt alleine in der Hand der Lehrer,dagegen vorzugehen.Wenn Fluglotsen,die Bahn, die Postboten etc. auf die Straße gehen, dann wissen wir alle warum.
Lehrer beschweren sich nur hinter vorgehaltener Hand, das Eltern die ganze Schuld bei ihnen abwälzen. Fragen sie sich doch einmal warum!
Wenn sie ein Ticket wegen Falschparken bekommen, schimpfen sie doch auch auf die Politesse.
Lehrer müssen endlich den Mund aufmachen und sagen, wer für Entscheidungen, die sie Fällen zuständig ist.Z.B. der Rektor oder das Schulamt.Wenn Eltern wissen, woher diverse Anordnungen kommen, können sie gemeinsam mit den Lehrern gegen die entsprechende Stelle vorgehen.Es nützt niemanden, wenn Eltern und Lehrer sich gegenseitig zerfleischen und den jeweils anderen als unqualifiziert bezeichnen.Die Lehrer verstecken sich lieber,lassen ein paar wütende Eltern über sich ergehen, Hauptsache der ortsnahe Arbeitsplatz und die evtl.Aufstiegsmöglichkeit in eine leitende Position wird nicht gefährdet.
Sprechen sie mit uns Eltern und wagen sie doch endlich den Schritt, an die Öffentlichkeit zu gehen.
ZUSAMMEN
von laluna (Eltern), 11. Feb 14:15
@lucky
Ich finde es super, was du erreicht hast. Wenn wir uns heute Abend sehen, werde ich dich dafür erstmal drücken...*g*

Wir werden es natürlich nie ändern können, dass es Lehrer geben wird, denen die Schüler egal sind. Jedoch denke ich, dass wenn wir so weitermachen, feststellen werden , dass es vielleicht weniger sind als wir vorher dachten.

Bei diesen Fällen kann ich nur sagen, dran bleiben und es sich nicht gefallen lassen. Bei all den anderen, arbeitet miteinander und es wird bestimmt nicht perfekt, aber immerhin besser.

Lucky, ich stehe voll und ganz hinter dir und ich bin froh zu wissen, dass du hinter mir stehst.

Ein dickes Lob an dich, dass du dich so einsetzt, zwar an erster Stelle für dein Kind, aber am Ende werden alle was davon haben, auch die die sich nicht trauen was zu sagen.

Mir soll es recht sein, Hauptsache den Kindern kommt es zu Gute.

Freu mich schon auf später.

An alle anderen Eltern, nicht aufgeben, auch wenn der Weg steinig (was in vielen Fällen bestimmt noch milde ausgedrückt ist) ist.

LG LaLuna
Zum Thema: Reden ist Gold
von xanadu (Eltern), 09. Feb 15:08
Hallo an alle Lehrer sowie Eltern,
leider musste ich als Mutter feststellen, dass Reden eben nicht Gold ist! Zumindest nicht in dieser Grundschule. Dort hält man Eltern die sich um Ihre Kinder kümmern und reden wollen, für Über-Mütter und -Väter.
Paradox nicht wahr?
Seit der ersten Klasse reden wir und reden wir und reden wir - Erfolg gleich null. Man hat uns fast wahnsinnig gemacht. Der eine Lehrer sagte unser Kind sei klug zeigt es aber nicht - Noten waren schlecht. Die andere Lehrkraft "diagnostizierte" ADHS ( frage mich bis heute noch woher sie die Qualfikation hat). Der lieben Ruhe Willen und um ein Papier in der Hand zu haben wurde das Kd. getestet.Ergebniss: kein ADHS sondern überdurchschnittliche Begabung.Jetzt ist unsere Tochter in der dritten Klasse, neue Lehrerin somit neuer Beginn - dachten wir. Noten sind weiterhin schlecht und auch das Benehmen gegenüber den Mitschülern. Das Kind blockt jegliche Gespräche und Hilfestellungen ab.
Mittlerweile habe ich, unter Mithilfe von anderen Müttern, herausbekommen das sie bereits an der Bushaltestelle von vier Mitschülerinnen gemobbt wird.
Diese vier provozieren sie solange bis sie reagiert. Diese Reaktion wird dann in der Schule der Lehrerin gemeldet. Die vier lügen der Lehrkraft wie gedruckt ins Gesicht und diese merkt es nicht einmal. Bzw. es interssiert sie nicht.
Ich habe der Lehrerin mitgeteilt dass wir Mobbing hinter dem Verhalten unserer Tochter vermuten. Geglaugt hat man uns nicht, obwohl ich einige Zeugen angeführt haben.
Wir geben aber nicht auf und versuchen es weiter mit reden, nach dem Prinzip - Platte mit Sprung. In der Hoffnung endlich auf "offene" Ohren zu stoßen.
Herzliche Grüße
Hallo an alle
von laluna (Eltern), 09. Feb 11:46
Bitte beachtet, wenn gewisse Aussagen gegen Eltern bzw. gegen Lehrer gemacht werden, dass eigentlich in diesem Moment eine gewisse Person gemeint ist und nicht alle. Wir dürfen nicht vergessen, dass es bei beiden Seiten, solche und solche gibt. Wenn sich jeder gleich angesprochen fühlt, kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner. Unseren Kindern zu Liebe, bitte ich euch daran zu denken. Wir schaffen nur Vorteile für Schüler uns Lehrer wenn wir gemeinsam was machen. Wenn hier jemand lesen sollte, der bescheid weiß, wie und wo man das ganze am besten anpacken kann, dann schreibt bitte hier.

LG LaLuna
wir würden gerne reden
von meda1209 (Eltern), 07. Feb 18:44
aber leider kommt von der lehrkraft ja nichts
und wenn wird man als lügner hingestellt
ich weiß das sind ausnahmen
aber ich als mutter habe sehr wohl interesse wie mein kind in der schule ist und wie es sich macht
Reden ist Gold!
von wom69 (Lehrer), 07. Feb 14:00
Darin kann ich euch nur bestärken! Redet mit den Lehrern eurer Kinder! Ich ahbe ganz oft den Eidnruck, dass vieeln Etlern ihre Kinder völlig egal sind - wenn ein Kind absolute Schwierigekeiten hat, in mehreren Fächern am Durchfallen ist, kommen in viellicht 10% der Fälle die Eltern in die Sprechstunden! Und sogar wenn man anruft und ein Gespräch anbietet, lehnen sie das ab! Eine Schülerin sagte neulich zu mir: "Mit meiner Mutter brauchen sie gar nicht zu reden, die ist der Schule gegenüber sehr negativ eingestellt." (Das Mädchen bräuchte dringend eine Schullaufbahnberateung...) Da frage ich mich schon, was geht in den Köpfen solcher Eltern vor??? LG
An die Front
von laluna (Eltern), 05. Feb 13:27
Liebe Lucky,

mein Glückwünsch zu deinem 1. Gespräch. Ich bin gespannt wie die anderen ausgehen werden.

Es ist gut zu wissen, dass "Mama" nicht allein da steht und starke Rückendeckung hat.

Vielleicht schaffen wir es noch mehr Eltern zu bestärken.

"RAN AN DIE FRONT" kann ich nur sagen

Wer mitmachen will, meldet euch hier
Miteinander
von laluna (Eltern), 05. Feb 11:34
Hallo,

ich finde es gut, dass sich auch Lehrer zu Wort melden. Ich kann Ihnen eins versichern, viele Eltern sind sich darüber im klaren, dass es, speziell zu dieser Zeit, sehr schwer ist eine Klasse zu unterrichten.

Wir scheren nicht alle Lehrer über einen Kamm, weil es hier genauso gute Mitarbeiter gibt wie auch weniger gute gibt, genauso wie in allen Berufsbereichen.

Eins ist klar, sobald wir aufhören die Schuld beim anderen zu suchen, wird es auch klappen einiges besser laufen zu lassen.

Natürlich muss da Vater Staat schon einiges mithelfen.
Es ist doch das alte Lied. Lehrer bekommen Klassen die nicht überschaubar sind. Und solche Größen kann man nicht ordnungsgemäß unterrichten und Schüler die einfach etwas mehr Zeit und Unterstützung benötigen, bleiben auf der Strecke.

Die Entscheidungen der Politiker, ist doch am Ende die Ursache (zum Teil zumindest) dass sich Eltern und Lehrkräfte so bekriegen.

Und wer trägt es aus???? Unsere Kinder, sonst keiner.

Hier sind alle Eltern, Direktoren, Lehrer, Schulbeiräte, Schulamt...u.s.w gefragt.

Solange wir in kleinen Bündel auftreten, werden die an den höheren Stellen, uns nicht mal beachten. Sollten wir es jedoch wirklich schaffen, so viele Eltern, Lehrer...u.s.w, mobil zu machen, können die uns gar nicht mehr übersehen.

Auch wenn wir uns gegenseitig bekämpfen, am Ende wollen Lehrer (die meisten) und Eltern (die meisten) das selbe.


Miteinander
von laluna (Eltern), 05. Feb 11:22
@meda1209
Ich finde es super, dass sich doch ein paar Eltern gefunden haben die Sache zusammen anzugehen. Bitte vergesst aber nicht, dass es ein Miteinander werden soll in der Schule und nicht ein Gegeneinander.

Setzt euch mit den entsprechenden Lehrkräften zusammen und versucht einen gemeinsamen Weg zu finden.

Wir haben jetzt bei uns festegestellt, nachdem wir als Eltern uns mehr an der Schule beteiligen, es auch ein viel besseres Verhältnis zwischen Lehrer und Eltern und Lehrer und Schüler mit sich bringt.

Ich wünsche euch viel Erfolg









mal was dazu aus Lehrersicht
von wom69 (Lehrer), 05. Feb 11:01
Hallo! Ja, also ich trau mich jetzt mal. Ich bin sehr gerne Lehrer - mir macht es Spaß. Ich habe das Gefühl, meinen Schülern zum großen Teil auch. Jedem kann es nie recht machen. Und - es gibt bessere und etwas schlechtere Lehrer. Oder seid ihr alle Topleute in eurem Beruf?????

Aber ganz ehrlich: Wenn ich solche diffamierenden und herabsetzenden Aussprüche lese, wird mir schlecht. Lehrer sind alle faule Säcke? Die immer unmotiviert sind? Die ihr Geld so oder so kriegen???? Die keinerlei Pädagogik haben? Wenn ihr eure Kinder mit so einer Eisntellung in die Schule schickt, macht IHR das Vertrauensverhältnis kaputt, das WIR tagtäglich versuchen aufzubauen! Dass dann manchen Kollegen der Nerv fehlt, sich mit Eltern auseinanderzusetzen, verstehe ich. Wolltet IHR euch auf so einem Niveau unterhalten????

Trotzdem liebe Grüße an alle!


wir gehen einen schritt weiter nun...
von meda1209 (Eltern), 05. Feb 09:42
hallo
ich habe mit der klassensprecherin geredet und von 13 kinder haben 3 familien insgesamt solche massive probleme
so das wir uns nun zusammen setzten werden und eine lösung suchen werden
notfalls über die schuleitung gehen werden
denn mind. 5 weitere familien können noch bestätigen das keine rückrufe der lehrkarft betätigt wird und auf mitteilungen nur selten reagiert wird

alleine schafft man es nicht aber zusammen ist man stark und wir werden eine lösung suchen und finden
meine aufgabe neben alles andere diesesschuljahr
immer wieder gerne...
von laluna (Eltern), 04. Feb 11:57
@meda1209
Ich würde es sehr traurig und schade finden, wenn die Elternklassensprecherin nicht mehr viel tun würde weil es ihr letztes Jahr ist.

Ich bin 2. Klassenelternsprecherin, natürlich habe ich es an 1. Stelle für meine Tochter getan, jedoch auch für die anderen Kinder der Klasse(wenn nötig auch für den Rest der Schule). Und das bedeutet für mich, dass ich mich für jedes Einzelne Kind einsetze, egal ob ich dieses Amt im kommenden Schuljahr noch weitermache oder nicht.
Ich wünschte Sie hätten Eltern und Elternbeiräte wie wir hier. Es sind zwar nicht viele Mütter die ihre Unterstützung geben, aber zumindest ein paar um einige Dinge anpacken und bewegen zu können.

Unser Elternbeirat hat im Februar ein Treffen, für alle Eltern der Schule (muss dazu sagen, dass unsere Hauptschule gerade mal ca. 145 Schüler hat), mit dem Motto „Eltern im Gespräch“
Wir sind sicher, dass nicht viele kommen werden, jedoch werden wir versuchen die paar Eltern die da sein werden, mobil zu machen um die Kinder und die Lehrkräfte zu unterstützen.

Es gibt natürlich Lehrer die es bis weit über die Grenze treiben, weil sie diesen Posten haben. Es gibt jedoch auch Lehrer die genau das Gegenteil sind. Und wenn man sich mit der „Schule“ etwas intensiver beschäftigt, sieht man, dass es auch stark am Staat liegt, dass unser Schulwesen dass ist was es ist.

Viele Lehrer wünschen sich das selbe wie die Eltern, können es jedoch nicht umsetzen, weil sie wiederum abhängig von höheren Positionen sind (Direktor, Schulamt...usw).

Meine Tochter hat Legasthenie (wie einige andere auch in der Schule), diese Kinder, und natürlich auch alle anderen Kinder mit anderen Arten von Lernschwächen, benötigen nun mal mehr Zeit, andere Beurteilungen/Nachlass/ und vor allem kleinere Klassen, die natürlich für ALLE Kinder vorteilhaft wäre.

In unserer Hauptschule ist es so, dass wir absoluten Lehrermangel haben. Momentan ist es am schlimmsten wegen dieser Grippewelle. Woraus natürlich Fehlstunden/Freistunden entstehen.

Hierfür haben wir jetzt ein Schreiben an alle Eltern mit der Bitte raus, dass wenn jemand Zeit und Lust hat, sich als freiwillige Aufstellen zu lassen, um in den Freistunden die Kinder zu betreuen. Sei es mit Lesen, Hausaufgabenbetreuung o.a.

Feiwillige haben wir schon, was ich persönlich super finde. Ich selber kann leider nicht da ich Vollzeit beschäftigt bin.

Ich wünschte ich könnte Ihnen mehr helfen. Ich wünsche Ihnen Zuversicht, Hoffnung und vor allem Durchhaltevermögen. Für sich, Ihren Mann und vor allem für Ihren Sohn.

Nicht die Hoffnung aufgeben, bleiben Sie am Ball. Sollte ich irgendwelche Lösungen/Wege finden um Ihnen wenigstens ein bisschen Helfen zu können, werde ich es hier rein schreiben.

Wir werden hier auf alle Fälle in Kontakt bleiben.

LG LaLuna
danke
von meda1209 (Eltern), 03. Feb 16:15
wir wissen das auch andere eltern ihre probleme haben
wie nicht rückrufen von eltern oder thearpeuten
dann kein anruf wenn was wichtigis wie die brille verschwand
andersrum wird sich erst nach wochen oder monate gemeldet das das kind keine sachen mehr hat oder das falsche wekrzeug

ich kann mal mit der klassensprecherin mal reden aber ich denke die würde auch nicht viel machen da sie es nun das letzte jahr macht
ich fühle mich von unserer lehrkraft verarscht und das wort wörtlich mittlerweile
ruft man an oder geht am schluß über die schulleitung weil man sich nicht mehr zu helfen weiß
bekommt man von der lehrkraft nur ein meckern das dies ja am kind dann zurückfällt
mal schauen was wir noch tun können
für uns ist nur sicher mein sohn hat diese lehrkraft noch 2 weitere jahre und solange kann ich unterd en umständen auf keinen fall mehr

ich möchte nicht alle 4 monate jeden montag von der ergo hören wieder kein ruckruf wieder kein ereichen denn irgendwann will auch der thearpeut nicht mehr
Nicht aufgeben
von laluna (Eltern), 03. Feb 13:43
Hallo meda1209

ich denke es kommt darauf an wie man die Sache anpackt. Wir hatten das gleiche Problem bei uns und. Auch bei uns haben Eltern sich raus gehalten, damit das Kind nicht doppelt büßen muss. Wir haben es trotzdem versucht.

Was wir getan haben ist, einen gemeinsamen Weg zu finden. Seit dem klappt es mit der Lehrkraft aber auch mit den Schülern besser. Diplomatie ist das A und O bei so einer Sache.


Jede Schule hat Elternklassensprechen und Elterbeiräte die dich dabei unterstützen. Du musst nicht als einzelne Mutter antreten. Hör dich mal um. Andere Mütter sagen bestimmt das gleiche. Die Elternklassensprecher setzen sich dann mit dem Elternbeirat zusammen und besprechen das. Diese gehen dann zu dem jeweiligen Lehrer/in und dem Direktor/in und sprechen im Namen der ganzen Klasse. Es ist natürlich klar, dass man nicht wie eine Herde wild gewordener Tiere antreten braucht, denn dann zieht ihr natürlich den Kürzeren und das Kind muss darunter leiden. Ihr müsst die Sache sachte anpacken und vielleicht etwas Verständnis einigen Lehrkräften entgegen bringen. Wenn ich so die Klasse meiner Kleinen ansehe, ich würde diese nicht unterrichten wollen.


Aus deinem Text ist zu lesen, dass du aufgegeben hast. Mach das nicht. Glaube mir, suche das Gespräche mit dem Elternbeirat und rede auch mit deinem Kind. Rede auch mit anderen Eltern ob sie es genauso empfinden wie du.

Wenn beide Seiten am selben Strang ziehen, wird ein Fortschritt zu erkennen sein.
...
von meda1209 (Eltern), 03. Feb 13:13
hallo
was bringt es sich zu beschweren wenn es am schluß aufs kind wieder ausgeht

wir haben hier riesen probleme mit der lehrern meines sohnes
und was sollen wir machen
geht nichts
wir können nur schwiegen und hoffen das er bald von der schule dann runter kann und in die normale grundschule wechseln kann

so ist es leider
macht man den mund auf schadet man seinen kind

und das ist meine persönliche erfahrung nach nicht mal 1 jahr schule
Gemeinsam
von laluna (Eltern), 03. Feb 10:51
Ich kann Lucky nur zustimmen. Wo sind denn all die Eltern wenn es ernst wird??? Fakt ist, dass wenn sich Eltern zufällig treffen, über dieses und jenes, was die Schule/Lehrer angeht, geschimpft wird. Will man etwas dagegen unternehmen, hat auf einmal keiner mehr Probleme damit. Wenn jeder sagt „na was will man schon als kleiner Teil erreichen??“, da muss ich euch recht geben, „GAR NICHTS“ werden wir dann erreichen. Aber wenn wir uns alle zusammen tun, dann bleibt denen die ganz oben sitzen, nichts anders übrig als etwas zu tun.

WIR WOLLEN:
KLEINERE KLASSEN
MEHR LEHRER
MEHR UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE KINDER
MEHR UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE LEHRER
GEZIELTE FÖRDERUNG FÜR LERNSCHWACHE KINDER/LEGASTHENIE


Für alles mögliche wird Geld ausgegeben, nur nicht für das wichtigste:

U N S E R E K I N D E R!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Überlegt mal, jeder sagt immer „unsere Kinder sind unsere Zukunft“ aber den Weg dahin, müssen wir ihnen ebenen.

Und so holprig wie dieser Weg von vielen Erwachsenen gestaltet wird, können unsere Kinder nur stolpern.

Jeder streikt, wollen mehr Geld. Was wäre denn wenn unsere Kinder mal streiken würden, weil diese mehr Lehrer wollen?!?!?!?!?!?!?

Wenn wir GEMEINSAM was machen, erreichen wir auch was.

Ich schlage ein Mammuttreffen vor. Ein Treffen aller Eltern, denen es nicht egal ist, was aus dem eigenen Kind wird und was für Chancen es mal im späteren Leben haben wird.

Schreibt hier rein, ich bin mir sicher, dass sich die goldene Mitte finden lassen wird um dieses Treffen zu arrangieren.

NUR MUT DENN NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK!!!!!!
An alle Lehrer
von Anonym, 30. Jan 15:21
Die Unfähigkeit der Eltern,ihre Kinder zu Anstand und Respekt zu erziehen, kann ich nicht mehr hören.
Meiner Meinung nach sind 80% der Kinder, welche der Schule mit 6 Jahren anvertraut werden müssen, sehr gut erzogen.
Meine beiden Jungs waren sehr gut
erzogen, bis sie LEIDER in die Schule kamen. Sie wurden herumgeschubst, geschlagen und auch verbal attackiert.
Ich habe beiden(im nachhinein leider)
beigebracht, das schlagen keine Lösung ist und Probleme auch anders geklärt werden können. Zu Hause kamen sie mit Problemen zu mir und in der
Schule sollten sie meiner Meinung nach
zum Lehrer gehen und ihm das sagen.
Welch ein blöder Fehler.Sie bekamen zu hören:
Petzen tut man nicht.
Kläre deine Probleme selber(ein 6Jähriger gegen einen 12Jährigen)
So schlimm wird´s schon nicht gewesen sein.
Da kann ich nichts machen, ich hab nichts gesehen.
Was glauben sie als Lehrer eigentlich,wie lange ihr Kind ihnen noch glauben wird, das man Probleme wirklich anders lösen kann, als mit zurückschlagen. Kein Kind ist heilig und hält bei einer Ohrfeige dann auch noch die andere Backe hin.Heute ist
es so, das meine beiden schlicht und ergreifend zurückschlagen. Ich habe es
sogar in meiner Funktion als Elternbeiratsmitglied angesprochen und anscheinend finden das Lehrer normal. Ich hab gleich betont, das keiner meiner beiden Söhne jemals eine Strafe schreiben wird, weil er zurückgeschlagen hat.Sie als Lehrer sind doch diejenigen, die wahrscheinlich das Wort petzen erst erfunden haben. Es ist sicherlich der bequemste Weg einfach wegzuschauen.
Irgendwann wird im Pausenhof regelmäßig gerauft und die Eltern sind wieder Schuld, weil sie ihre Kinder nicht erziehen können. Selbst das bravste Kind hat auch eine Gedulds-und Schmerzgrenze. Würden die Lehrer Kinder ernst nehmen, würde es erst gar nicht so weit kommen.
Zum Schluss noch eine ganz besondere Ausnahme, welche auch erwähnt werden muß. Ein ehemaliger Lehrer an unserer
Schule wurde von Kindern und Eltern respektiert.Dieser Mann verdiente sich den Respekt dadurch, das er jedes auch noch so kleine Problem, sofort durch ein Gespräch klärte. Andere Lehrer hielten es meist für übertrieben und reine Zeitverschwendung.Aber bei diesem Lehrer gab es keine Ungerechtigkeiten, keine Rauferein und auch kein Gemauschel hinter seinem
Rücken. Dieser Mann darf sich als einer von sehr wenigen als Pädagoge bezeichnen.Leider geht jeder einmal in Pension.
äußerst ungerecht
von Bertl07 (Ehemalige), 30. Jan 00:25
Viele der Beiträge finde ich als äußerst ungerecht, und teilweise auch unqualifiziert. Da wir nur auf den Lehrern rumgehackt - es soll wohl vom eigenen Versagen abgelenken. Da wird Lehrern pädagogische Unfähigkeit attestiert, und Schuld sind immer nur die Lehrer. Haben sich diese Eltern schon mal überlegt, was bei der Erziehung der Kinder eigentlich ihre Aufgabe wäre? Es kann doch nicht sein, dass Lehrer auch die Erziehungsaufgaben der Eltern übernehmen. Welches Kind bekommt denn heutzutage im Elternhaus noch gelehrt, wie es sich in der Öffentlichkeit benimmt, und dass es nicht nur Rücksicht zu erwarten hat, sondern in manchen Fällen auch Rücksicht zu üben hat? Aber der Lehrer wird's schon richten. Und wenn dann der Sprössling nicht die vom Karriere-Vater oder der Karriere-Mutter erwarteten Noten erhält, wird der Lehrer gemobbt. Ich - Vater von 2 Töchtern und 2 Enkeltöchtern - kenne viele Lehrer, die ihren Beruf sehr gerne ausüben würden, dies aber durch die Ignoranz vieler "moderner" Eltern gar nicht können. Und die werden dann auch noch als schlechte Pädagogen bezeichnet. Also liebe Eltern, fasst euch doch bitte erst mal an die eigenen Nase!
An die geschätzten Lehrer
von Schwester Oberin (Eltern), 30. Jan 00:17
Ich freue mich über die Resonanz zu meinem Text! Ich möchte hier nicht behaupten dass alle Beamtenlehrer schlecht sind.Ich ging gern auf meine staatliche Schule!Und ich übe meinen Beruf auch sehr gewissenhaft aus!!Ich habe aber auf dem ehem. Gym meiner Töchter die schlimmen Erfahrungen gemacht die mich dazu gebracht haben, beide auf eine staatl.Wischu zu geben und meine kleine Tochter auf diese private Realschule!Ich wollte diesen aroganten Studienhengsten-und stuten nicht noch ein kind zum Fraß vorwerfen!Meine Kinder wurden nicht gefördert, nicht angehört und vom Namen her noch verarscht! Das reichte aber noch nicht!Meine Große musste von der Lehrerin aus nach einem Kreislauzusammenbruch 1 km zur Schule zurücklaufen.Und die Mittlere wurde von dem Ehemann an den Haaren gezogen! Ich glaube nicht dass Sie als Lehrer das Gut heißen,oder??Ich weiss, dass Lehrer ein schwieriger Beruf ist und ein Lehrer nicht nach Schulschluß Feierabend hat!Und ich möchte mich auch nicht mit diversen assozialen Schülern rumschlagen müssen!Das liegt, wie bemerkt wurde, an deren Elternhaus! Und da müssen ALLE zusammenarbeiten! Ob das klappt?
Ich habs befürchtet
von johannes (Lehrer), 29. Jan 19:49
Ich habe gestern den Bericht in SternTV gesehen und mir nun mal die Seite angeschaut. Was soll ich sagen? Genau wie ichs erwartet habe. Hier jeder noch so peinliche Typ irgendeinen Senf zum Besten geben.
1. Komisch, dass wir in Bayern kaum noch Studienanfänger im Lehramt haben, wenn der Job so genial ist :)
2.Privatschule: Vielleicht vergleichen sie auch mal die Ausstattung, die Schülerzahlen und die Art der Schüler mit einer öffentlichen Schule. Auf eine Privatschule geht halt nicht der 08/15 Schüler mit Migrationshintergrund und bildungsfernem Elternhaus.
3. Wollen sie Verhältnisse wie in den USA? Gute Gegend = Gute Schule = Gute Lehrer
Schlechte Gegend = schlechte Lehrer??
Würde unsere Probleme sicher lösen, oder? Deshalb Beamtentum.

Über einen Kamm scheren
von tgraben (Lehrer), 29. Jan 15:32
Sind alle Postboten gleich? Ist jeder Ingenieur fleißig? Wie engagiert machen Sie Ihren Job eigentlich?
Ich bin sehr gerne Lehrer, ich bin glücklich diesen Beruf gewählt zu haben und natürlich froh Beamter zu sein, gerade in diesen Zeiten. Über den Sinn Lehrer zu verbeamten lässt sich sicher streiten. Mir geht es aber um etwas anderes. Ein Lehrer soll hochmotiviert sein, es stehen ihm aber keine guten Arbeitsmaterialien zu Verfügung. Dafür fehlt das Geld. Ein Lehrer soll seine Schüler verstehen und auf sie eingehen. In diesem Jahr habe ich 129 Schüler. Das sind wenig, da ich vier Klassen in beiden Fächern unterrichte. Um die Schüler zu verstehen und richtig einzuschätzen bedarf es Kontakt mit den Eltern. Ich stehe zur Verfügung, das ist mein Job, wo aber sind die Eltern frage ich mich? Soll ich die Kinder allein erziehen? Viele Eltern nehmen sich viel zu sehr heraus aus der Erziehung ihrer Kinder. Natürlich haben wir uns um diese Kinder dann vermehrt zu kümmern. Natürlich fallen dadurch Kinder aus dem Blickfeld, die weniger Stress machen und deutlich besser gefördert werden könnten. Das ist schlecht , sehr schlecht sogar! Aber ist das die Schuld der Lehrer? Wie gerne würde ich zu schwierigen Schülern manchmal sagen können: "Bitte verlasse jetzt den Unterricht und gehen zu meinem Kollegen, dem Sozialpädagogen und besprich mit ihm einmal dein Verhalten. Du störst die anderen, die lernen wollen. Gerne unterrichte ich auch dich wieder, wenn du dazu bereit bist". Bei vielen Schülern geht es erst einmal gar nicht mehr ums Unterrichten, sondern sie soweit zu erziehen, dass sie in der Schule akzepiert (von Mitschülern) und beschult werden können. Das Schulsystem ist völlig überholt, wir Lehrer nach wie vor auf uns allein gestellt. Aber ist das unsere Schuld? Nicht mehr nicht weniger wie Ihre! Es ist leicht gesellschaftliche Defizite auf eine Gruppe zu schieben. Und das findet zum Teil statt. Scheren Sie nicht alle Lehrer über einen Kamm, sondern helfen Sie das Schulsystem zu reformieren, dass es seinen veränderten Aufgaben gewachsen ist. Und damit auch die Lehrer.
Danke
Faule Beamtenlehrer
von Schwester Oberin (Eltern), 29. Jan 12:44
Ich habe die gleichen Erfahrungen wie angel gemacht! Meine Großen waren auf einem Staatlichen Gym und wurden so schlecht behandelt, dass mir nix Anderes übrig blieb als sie da rauszuholen. Sie gehen jetzt auf die Wirtschaftschule und sind Klassenbeste! Und unsere Kleine hab ich in eine private Realschule! Ich kann nur sagen dass das die Beste Entscheidung war! Die Lehrer kümmern sich, halten Kontakt und wollen den Kindern was beibringen! Das sind halt keine Beamten!! Lob an die Lehrer dieser Realschule!!!!
Hauptschule
von woasnet (Eltern), 29. Jan 07:35
Ja so ne tolle klassen leiterin hatte meine tochter auch. Machte sie seit 2 Jahren nur nieder. Das sie in der 8. nur noch wiederwillig, mit Magenschmerzen und Kopfschmerzen in die Schule ging. Sie meinet immer wenn die Klasse laut war: Kind sei leise, oder wenn es kurz vorm Unterricht war sollte mei Tochter ihre Tasche hoch tragen(lehrerin ist etwas beleibter)oder mal die Kreide vom boden aufheben. Das waren alles so kleinigkeiten. Aber als es dann um die Schulverlängerung ging bekam meine Tochter keinen Zettel(pfingsten). Wir haben natürlich vorher schon mit dem geadnaken gespielt sie auf eine andere schule zu schicken und waren beim Schulpsychologen. Hatten auch ein gespräch mit der Lehrerin und da fiel der satz: Ja ich setzt mich ein das sie die verlängerung bekommt.
Tkja das haben wir ja gesehn.
Jedenfalls bin ich dann mit meiner Tochter vpr den Pfingstferinen in den Unterricht und hab sie vor der Klasse zu rede gestell. Was ich zur antwort bekam hat mich umgehaun, sie dürfe dazu nix sagen! Aber vor dem Psychologen so schleimen.Dann meinte ich nur meine Tochter solle ihre Bücher Dalassen und sind gegangen. Hab sie von heut auf morgen rausgenommen.Wusste ja nach Ferien hat sie eine Gastschule.
3 Tage später flattert mir ein brief ins haus ich hätte Hausverbot und drohten mitr mit ner anzeige wegen beleidigung, ich sagte nur das es dort ein sauhaufen sei.Sie hätten die ganze klasse als zeuge!! löl
Ich schrieb nur zurück , ja die klasse hab ich auch als zeugen!
Komischer weise ist meine Tochter nun in fast allen Fächern um 2 Noten besser und in mathe sogar um 3. Ist doch koisch oder nicht?? Da sag nochmal ein Lehrer es sind die schüler, weil sie nicht wollen!! Da kann ich nur lachen.
Insgesamt haben mit meiner Tochter 5 Schüler diese Schule freiwillig verlassen!!in einem Schuljahr!!
Lehrer überfordert / pädagogischer Auftrag verfehlt
von joschi007 (Eltern), 29. Jan 01:47
Tja, was soll man sagen...
Ich bin auch der Meinung, dass sich die Lehrer überfordert fühlen und es icht sind. Ist ja aber auch irgendwie klar, warum diese Gefühle bestehen. Es wird strikt nach Lehrplan unterrichtet, keine individuelle Förderungen - das macht ja auch alles keinen Spaß, oder liebe Lehrer(innen)??? Ich habe von einem Fall gehört, wo letzte Woche ein 9 Jähriger Schüler von seiner Musiklehrerin vor der ganzen Klasse ins Gesicht geschlagen wurde, weil er an einem Piano Tasten gedrückt hat, als vom Pipi-machen kam. So weit sind wir schon...!
Ich weiss aus sicherer Quelle, welche ehem. Stadträtin von IN das getan hat.
Bin mal auf die Konsequenzen der Eltern gespannt...
Liebe Lehrer: Wenn Sie sich überfordert fühlen, dann sollten Sie im Winter Maurer sein und im Sommer Lehrer, oder sich besser zum Wohle der Ihnen anvertrauten Kinder, beurlauben lassen!!!
Kommt endlich von der "bayerischen Steifheit" runter, geht auf die Kinder zu und vor allen Dingen auf ie ein und lehrt die Kinder, so wie sie es für die Zukunft brauchen!!!
Danke!!!
Keine Lust auf Schüler
von sonne (Eltern), 29. Jan 00:12
Ich bin zwar hier in BW, das Problem ist hier jedoch das gleiche. Die nun 9-jährige Erfahrung mit Lehrern zeigt mir, dass der größte teil keines Falls pädagogisch gebildet sind, vielmehr ihren Frust, woher auch immer an den Kindern auslassen, dementsprechend Reaktionen der Kinder erfahren und dann überfordert sind. Meiner Meinung nach, kommt der pädagogischen Teil der Lehrerausbildung viel zu kurz.
Überfordert?
von writer (Eltern), 07. Jan 09:30
Ich denke, man sollte schon den Unterschied machen, ob Lehrer überfordert sind oder sich für überfordert halten. Letzteres trifft wohl eher zu.
Wenn Lehrer äußern, ihr Job sei es, Noten zu vergeben und nicht den Stoff allen Kindern nahezubringen, dürfte objektiv von Überforderung keine Rede sein.
Keine Lust auf Schüler
von angel (Eltern), 11. Okt 13:27
Das ist keine Seltenheit den die meisten Lehrer sind überfordert und heute sind die meisten Lehrer nicht Qualifiziert genug um Schüler anständig zu unterrichten.Die Lehrer üben ein Machtspiel aus den Schülern und Eltern gegenüber.Die Lehrer verdienen so oder so ihr Geld jeden Monat ganz egal ob die Kinder etwas lernen oder nicht.Auf Privatschulen müssen die Lehrer sich mit den Kindern sehr intensiv beschäftigen das sie lernen und alle mitkommen den die Eltern bezahlen die Schule monatlich,die Lehrer können sich keine Fehler erlauben oder so ein Verhalten den Schüler und Eltern gegenüber erlauben das würde den Ruf der Schule zunichte machen und die Schule könnte sich dann nicht halten.Mein Kind geht auf eine Privatschule und das war die Beste entscheidung die wir gefällt haben.Auf der Schule vorher wurde mein Kind von Lehrern gemobbt und es war nicht harmlos aber der Direktor wollte davon nichts wissen so etwas gibt es bei ihm auf der Schule nicht. Nein,nur wir haben es sehr deutlich zu spüren bekommen.
So einen kenne ich auch
von kabatee (Eltern), 21. Jul 08:25
Er meinte warum sollen Hauptschüler überhaupt Englisch lernen und die Schule solle nur bis 12.00 Uhr gehen.
Tolle Arbeitsmoralvon diesen Beamten!
Keine Lust auf Schüler
von romme (Eltern), 22. Apr 09:13
Haben einen Lehrer an der Schule, der sich so toll findet und seine Schüler für doof hält. Herr .........ist in den Fächern L.Gr.It. abgehoben. Und hat seine Klasse in It. in die Wüste geschickt.

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