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ich denke, JEDER hat in seinem Leben die Erfahrung gemacht, dass er/sie von einem Lehrer mehr oder weniger gemocht wird - dies gilt sicherlich selbst für Lehrer, denn auch sie waren irgendwann Schüler.
Erst später - wenn man dann erwachsen und auch reifer geworden ist und möglicherweise auch eigene schulpflichtige Kinder hat - kann man beurteilen, ob ALLE Noten gerechtfertigt waren.
Auch ich habe einige lehrerähnliche Funktionen ausgeübt, z.B. Fußballlehrer. Und auch dort kam es vor, dass ich manche Spieler lieber mochte oder sympathischer fand und sie deshalb bevorzugt behandelt habe. Ich habe mir immer gesagt, dass ich das eigentlich nicht machen möchte, aber gegen Sympathie und Antipathie ist der Mensch häufig machtlos. Und Lehrer bilden diesbezüglich KEINE Ausnahme.
Und auch den Schülern geht es da nicht anders. Warum sollten sie also Ihre Meinung über ihre persönliche Sympathie/Antipathie den Lehrern gegenüber nicht zum Ausdruck bringen dürfen?
Nur eines sollte man gewiss nicht tun:
Diese Bewertungen der Schüler über die Lehrer auf die "Goldwaage" zu legen, denn schließlich handelt es sich dabei um äußerst subjektive Bewertungen und ist sicherlich auch von der Leistungsfähigkeit des Schülers in dem jeweiligen Fach abhängig.
In diesem Sinne - ein Hoch auf die freie Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG !!!