Akademie für Kommunikation Stuttgart

« Zurück zum Forum "Baden-Württemberg"
Nicht zu empfehlen.
von Philipp (Ehemalige), 21. Mär 21:50
Individuelle Förderung
Positiv ist, dass die Schule verschiedene Neigungen des Einzelnen mithilfe von entsprechenden Fächern zu fördern versucht. Es gibt viele Richtungen und Kurse, die für die Dauer der Schulzeit belegt werden können. Grafikdesign zum Beispiel, Film und Video sowie Mediendesign, um ein paar Schwerpunkte zu nennen. Das ist erst einmal toll. Doch scheitert dieser durchaus großartige Gedanke daran, dass die Lehrkräfte größtenteils unbrauchbar sind. (Siehe unten.)

Gebäude/Ausstattung
Über das zweite Schulgebäude kann ich wenig sagen; meine Erfahrungen basieren auf dem ersten. Das erste Schulgebäude ist ehemals ein Bürokomplex gewesen, und so sieht es auch aus, wenn man die neu erbaute Glasfront, die wirklich ansehnlich und hübsch ist, außer Acht lässt. Die Gänge sind eng, die Klassenzimmer klein und die Wände extrem schalldurchlässig. Staumöglichkeiten gibt es keine, die Klassenzimmer lassen sich nicht abschließen. Der circa 10x10 Meter große "Pausenhof" ist ein Raucherhof. Hier darf geraucht werden, es ist sogar ausdrücklich von der Schulleitung erlaubt. Dementsprechend sieht es dort auch aus, und da der Hof ringsum vom Gebäude eingegrenzt wird, zieht der Rauchsmog natürlich in die Klassenzimmer, sofern eines der Fenster geöffnet ist. Mit frischer Luft ist also nicht zu rechnen. Und da es keine festen Pausenzeiten gibt, ist immer Rauch in der Luft vorhanden. Somit bleiben die Fenster stets geschlossen. Der "Aufenthaltsraum" bietet jeweils einen Getränke-, Kaffee-, Süßigkeits- und Brötchenautomaten mit Mondpreisen. Wer hier einkauft, muss wirklich reich oder verzweifelt sein. Andere Möglichkeiten zur Nahrungsbeschaffung gibt es keine, nur einen EDEKA, der einen Kilometer entfernt liegt und nur zu Fuß zu erreichen ist. Gut in den Mittagspausen, schlecht während kurzer Pausen. Die AfK ist eine Laptopschule. Das heißt, dass jeder Schüler — sofern einer der entsprechenden Kurse belegt wurde — einen mobilen Rechner bekommt. Dieser Computer ist in den Schulgebühren enthalten und gehört allein dem Schüler selbst. Der Computer darf nach der Schulzeit behalten werden. Mitgeliefert werden alle nötigen Anwenderprogramme für die entsprechenden Kurse, also z.B. die Adobe Suite für Kommunikations- und Mediendesign oder Final Cut für die Film und Video-Klasse. Das ist wirklich herausstechend und lobend zu erwähnen. Das einzige Manko ist jenes, dass die "Dozenten" zumeist eine ältere oder neuere Softwareversion besitzen, und somit ein gemeinsames Arbeiten erschwert möglich ist. (Mal ganz von der Kompetenz der "Dozenten" abgesehen.) Nicht gerade förderlich ist es auch, dass die eine Hälfte der Klasse MacBooks und die andere Windows-Computer bekommen hat. Dies erschwert die gemeinsame Arbeit noch einmal zusätzlich. Es gibt mehrere Computerräume, denn ab und an braucht man eben doch Zugang zum Internet. Informationen sammeln oder Recherchen betreiben. Jedoch durften wir stets nur einen Computerraum benutzen. Einen, der im Keller liegt, keinerlei Belüftung zu bieten und natürlich keine Fenster hat. Die Luft im Raum ist unbeschreiblich. Zwanzig Röhrenrechner aus dem Jahr 2001, Sauerstoffmangel und ein fehlender Luftaustausch führen unweigerlich zu Kopfschmerzen. 1000 kbit/s-Internetleitung, pro Rechner etwa 75 kbit/s. Schulbücher mussten wir größtenteils selbst kaufen, eben so den Taschenrechner, da derlei wichtige Dinge nicht von der Schule gestellt wurden. In der Info-Broschüre jedoch steht etwas anderes.

Lehrkräfte
Die "Lehrer" werden als qualitativ-hochwertige, seltene Prachtexemplare ihres Fachgebiets verkauft, sind jedoch letzten Endes gescheiterte Existenzen, die nicht Fuß in ihrer Branche fassen konnten. Entsprechend ist die Kompetenz der Lehrkräfte, die hier "Dozent" beziehungsweise "Dozentin" genannt werden. In meiner Klasse gab es jedoch zwei Ausnahmen: unser Deutschlehrer und die Lehrerin für Englisch. Hut ab. Diese Beiden sind wirklich gute Lehrer. Haben einen Plan und eine Ahnung davon, was sie unterrichten. Sind interessiert und nehmen sich Zeit für die Schüler, gerade auch für den Einzelnen. Vermitteln den Unterrichtsstoff in einer angenehmen Art und Weise, sind völlig sicher in ihrem Tun. Die "Dozenten" aber, die jene Neigungsfächer unterrichten sollen — also zum Beispiel: Informationstechnik, Kommunikations- und Medientechnik oder Technische Dokumentation — sind vollkommen unzumutbar. Keinerlei Lehrerkompetenzen, kein bisschen Interesse für Schüler und deren Anliegen oder Fragen. Kein Talent in ihrem "Fachgebiet", unsicheres und oberflächliches Handling mit den Anwenderprogrammen. Schlicht und ergreifend unzumutbar. Dies könnte meine eigene Meinung sein, nur ich könnte ich ein Problem mit diesen "Dozenten" gehabt haben, jedoch ist es so, dass meine ganze Klasse unzufrieden mit ihnen war. Durch die Bank, alle. Es ist so sehr traurig, dass die "Aushängeschilder" der AfK, die "Dozenten", vollkommen unfähig sind.

Schulleitung
Die Schulleitung der AfK ist vielmehr eine Unternehmensleitung im klassischen BWL-Stil. Man sucht vergeblich einem pädagogisch-kompetenten Zusammenschluss aus Menschen, die sich wirklich für das Wohl der Schüler interessieren. Wichtiger scheint es zu sein, dass die Einrichtung einen guten Eindruck bei Gästen, potenziellen Schülern und Externen erweckt. Fundiertes Fachwissen und Tiefe in Organisationsfragen erwartet man ebenfalls vergeblich. "Kosten jeglicher Art sparen, Gewinn auf Kosten der Qualität maximieren!.." — Das ist hier das inoffizielle Motto. Die Info-Tage der AfK sind groß angelegtes Marketing. Reinste Werbung, in der Lügen, falsche sowie gezielt verschwiegene Informationen die Botschaft bilden. Einen Interessenten beeindruckt solch eine Veranstaltung natürlich, denn das muss man sagen: die Schule kann sich ausgesprochen gut verkaufen. Das hat sie wirklich gut drauf. Doch die Realität, der Schulalltag, sieht ganz anders aus. Zum Beispiel ist es vollkommen erlogen, dass man einen Bonus von 0,5 Notenpunkten bekommen würde, wenn man sich mit dem AfK-Zeugnis an der HdM ("Hochschule der Medien" in Stuttgart) bewirbt. Dies ist einfach falsch und nicht wahr. Man könnte natürlich vermuten, dass es sich hierbei um ein Versehen handelt, doch nachdem die Schulleitung mehrmals von verschiedenen Schülern zu unterschiedliche Zeiten auf diese Fehlinformation hingewiesen wurde, hat sie auf dem nächsten Info-Tag dieselbe Lüge nochmals verbreitet. Doch dabei allein bleibt es nicht. Ein weiteres konkretes Beispiel, welches geradezu in erschreckender Weise darstellt, wie ignorant und dreist die Schulleitung wirklich ist: fünfzehn (!) Schülerbriefe über dasselbe (!) Thema wurden schlicht und ergreifend ignoriert. Fragen, ob die Briefe schon gelesen worden seien, wurde mit Nichtwissen quittiert. Man wisse nicht, was man meine. Hätte nur ich nach einer neuen Lehrkraft für eines der wichtigsten Fächer für die Fachhochschulreife — sprich: Mathematik — gefragt, könnte ich mir diesen Umstand so erklären, dass der Brief einfach nicht angekommen ist oder verlegt und aus Versehen vernichtet wurde. Doch fünfzehn Briefe von fünfzehn Schülern, die alle einen eigenen Brief geschrieben haben, weil der Mathematik-Lehrer zwar durchaus Experte mit Doktortitel auf seinem Gebiet, aber ganz und gar nicht Lehrer oder auch im Geringsten pädagogisch bewandert ist, KÖNNEN nicht verschwunden sein. Dieses Thema, das für uns alle Schüler wirklich von Bedeutung war, wurde mehrmals, vor und nach der Briefaktion, angesprochen. Doch nichts hat sich geändert. Keinerlei Reaktion. Nichts. Immer nur ein wohlwollendes, geheucheltes Lächeln. Stattdessen haben wir den zweiten Mathelehrer als eine Art Nachhilfe missbraucht, was natürlich nicht nicht dessen Zweck ist. Unterrichtsausfälle wurden kurz vorher, meistens sogar nach dem eigentlichen Unterrichtsbeginn kommuniziert. Ersatzlehrer gab es keine. Falls man also fünf Stunden am Morgen das Fach X gehabt hätte, musste man nun fünf Stunden mit Warten verbringen. Nachgeholt wurden diese Stunden selten bis nie, und falls doch, mittels zusätzlicher Stunden, indem man die Mittagspause ausfallen ließ oder zusätzlich an einem anderen Tag, an dem man Nachmittagsunterricht hatte. Und nun stellen Sie sich einen 10-Stunden-Tag ohne Mittagspause vor, oder eine Schulwoche mit fünf Tagen, an denen man bis 17 Uhr Nachmittagsunterricht hat. (Normalerweise sind es sowieso vier Tage mit Nachmittagsunterricht.) Nicht unerwähnt lassen möchte ich die "Diskussion" über die Assistenten-Ausbildung. Hierbei handelt es sich um eine Art Titel, welchen man parallel zur Fachhochschulreife erwirbt bzw. durch den man erst den schulischen Teil der FHR erwerben kann. Anfangs wurde uns ein völlig anderer Titel kommuniziert, als wir am Ende hatten. Es war von vier verschiedenen Titeln die Rede, und nicht eindeutig klar, welchen wir am Ende bekommen würden. Auf direkte Nachfragen wurde nicht reagiert bzw. auf das Schulministerium hingewiesen und dass der Schulleitung die Hände gebunden seien. Letztendlich ist dieser Titel vollkommen nutzlos. Er wird als "Ausbildung" verkauft, als eine vollwertige Qualifikation, die man an der Schule erwerben kann. Doch damit bewerben kann man sich nirgends, und selbst vom Kultusministerium wird dieser "Titel" als unbedeutend und unbrauchbar angesehen. Keine Uni in Deutschland zieht diese "Ausbildung" in die Bewertung mit ein, denn es handelt sich dabei um keine Ausbildung.

Unterrichtsbegleitende Aktivitäten
Es gab verschiedene SportClubs und AGs, und sogar noch eine ganze Menge mehr an Angeboten. Gerne hätte ich an einigen davon teilgenommen, doch fehlte schlicht wegen der Stundenplan-Zusammensetzung die Zeit dafür. Wenn man an vier von fünf Schultagen Mittagsschule hat, möchte man nicht auch den fünften Tag in der Schule verbringen. Der Stundenplan war die ganze Schulzeit über eine einzige Katastrophe.

Schulklima
Ich habe das Schulklima stets als grau empfunden. Die Lage der Schule — mitten in einem Gewerbegebiet, zu dem nur eine Buslinie fährt und man anschließend zehn Minuten von der Bushaltestelle zur Schule laufen muss — ist nicht gerade förderlich für's Klima gewesen. Der Ausblick aus dem Klassenzimmer auf eine Dixiklo-Sammelstelle war auch nicht besonders toll. Verspätungen aufgrund der Schullage bei Schülern wie Lehrern waren Normalzustand, ob im Sommer oder im Winter. Nach den ersten Monaten hat sich zumindest bei mir ein neutrales Gefühl zur Schule entwickelt. Die anfängliche Euphorie war verschwunden, die Monotonie des Alltages hatte man zu spüren bekommen. Im zweiten Jahr habe ich die Schule und besonders die Schulleitung gehasst, so wie meine Klassenkameraden es auch getan haben. Es wurde niemals gut über die Schule geredet, denn es gab nichts Gutes. Die Akademie für Kommunikation ist für all jene eine Enttäuschung, die sich mit dem Glauben, endlich eine tolle Schule mit interessanten Fächern gefunden zu haben, dort angemeldet haben. Abmeldung oder das Verlassen der Schule ist nur unter einer Bedingung möglich: die Schulkosten müssen vollständig bezahlt werden. 7200 Euro, selbst wenn man nach der ersten Schulwoche wechseln möchte. Ein sich Freikaufen. Hätte es diese Bedingung nicht gegeben, wäre ich nach den ersten drei Monaten gegangen. Denn so lange habe ich gebraucht, um mir selbst zu gestehen, dass es sich ganz und gar nicht gelohnt hat, meinen Eltern Tag und Nacht die Ohren voll zu quasseln. Diese Schule ist eine Enttäuschung mit Knebelvertrag. Es gibt kein Entkommen, und besser wird's mit der Zeit auch nicht.
diese Schule finde ich toll
von koko77 (Eltern), 27. Jul 20:38
Also ich wurde von der Schule toll beraten. Ich hatte viele Fragen bzgl. der Möglichkeiten für meine Tochter,die den Realschulabschluss hinter sich hat. Außerdem habe ich einiges von Bekannten und Freunden über die Akademie gehört, diese konnten die Schule auch nur empfehlen. Wahrscheinlich ist es wie überall, wenn jemand auf der staatlichen Schule nicht klarkommt, hat er einfach ein Problem, welches auch die Private nicht immer lösen kann.
thx.
von valkyrja (Schüler), 11. Mai 20:19
Danke für eure Beiträge. Die Akademie hat sich für mich erledigt. Stattdessen schwank ich zwischen zwei anderen Gymnasien.
Schule lehrt kein gutes Deutsch
von Kinokino (Eltern), 18. Mär 21:10
Also, ich kenne diese Schule nicht, aber Beitrag 3 zeigt deutlich, dass auf Deutschkenntnisse kein großer Wert gelegt wird. Also hat die Schule für den Schreiber von Beitrag 2 auch wenig Sinn, weil der meiner Meinung nach dringend Grammatik und Rechtschreibung lernen müsste. Das Geschreibsel von beiden ist ja grausam.
AFK
von tingsing (Ehemalige), 18. Mär 03:54
Hey also ich bin ehemaliger der Schule! 1. Die Schule ist reinste Geldverschwendung! Begründung: Was man danach erreicht hat = 0! Wenn man nur wegen dem Fachabitur hingeht kann man 7000€ sparen indem man auf eine Stattliche Schule geht! Die Assistenz Ausbildung wird auf der Schule sehr wichtigtuerisch gepuscht! Nach aussagen mancher unabhängigen Lehrer die ich persönlich gefragt habe ist die Assistenz Ausbildung völliger Humbug! (Ich teile diese Meinung), denn Sie bringt einem rein Garnichts!!
2. Die angeblichen Lehrer sind in Wirklichkeit keine ausgebildeten Lehrer sondern gescheiterte experten. Das bedeutet, dass das "etwas beibringen" was ein Lehrer können sollte auf der Strecke bleibt!!! Und das finde ich ist das Fatalste! ( keine Frage, Sie wissen was Sie reden! können es aber nicht übermitteln!)
3. Diese Schule ist Zeitverschwendung, sowie Geldverschwendung!!! (Von der Elternperspektive mag dies eine Perspektive für Ihr Kind sein!)
Es soll ja auch nicht seine Bildungszeit mit Ausländern und Schlägereien vergeuden.

Doch bevor man dieser Schule Geld in den Arsch pumpt (Der Chef fährt einen BMW Z4 M) sollte man sich wo anders erkundigen.

Mein Name ist natürlich falsch (Aus haftungsgründen!)

Aus diesen Gründen rate ich ausdringlich von dieser Schule ab (einfach nur Geld Schrädern macht einen Glücklicher!!!
AfK STUTTGART !?
von Askimsinn44 (Schüler), 09. Feb 20:02
hey :)
also ich geh wahrscheinlich auch dieses Jahr auf die AfK in stuttgart
aber aufs TG.
Also die Schule kostes soweit ich weis um die 300 euro pro Monat.
Ich bin mir nicht sicher wie die Schule an sich so ist...
Also schön ist sie zwar aber wie die bildung etc ist... Ich mein jeder kommt auf die schule... und wen du noch auf einer privaten schule davor warst wie ich (realschule) dann ist es umso besser. Und wenn deine erltern paar gute conections hat ;)
Auf der schule sind die meisten leute reich,also kommen zumindest aus der höheren geselschaft...
Deswegen hat die schule einen guten ruf...
Aber wie gesagt ich hab einen durchschnitt von 1,9 in meinem Hlbjhres zeugniss und meine freundin (in der gleichen klasse/schule) hat einen durschnitt von 4,0.
und der wurde die schule auch schon zu 50 % versichert wegen den eltern.
Akademie für Kommunikation Stuttgart
von valkyrja (Schüler), 02. Jan 19:12
Hallo,
dieses Jahr absolviere ich meinen Realschulabschluss und möchte danach aufs Gymnasium gehen.
Da ich mich sehr für Sprachen usw. interessiere, wollte ich bei der Akademie für KOmmunikation in Stuttgart Infos anfordern. [Bereich Journalismus & Literatur]
Diese haben mir jedoch nur eine Standartinfo über einen Tag der offenen Tür geschickt und ich wollte jetzt wissen, ob und wie viel Schulgeld dort anfällt.

Schulsuche

Merkliste

  • Um Ihre Merkliste zu sehen, müssen Sie sich einloggen.

Übungsaufgaben für Nachhilfe und Förderung

Motivierende Materialien für die Förderung Ihres Kindes in den Fächer Mathe, Deutsch und Englisch. Alle Materialien wurden von Lehrern verfasst und haben sich in der Praxis bewährt. www.foerdermaterialien.de