Cato Bontjes van Beek-Gymnasium

Bergstraße 26
28832 Achim
Tel.: 04202-96940
Gymnasium
Schüler: ca. 1880
Lehrer: ca. 140
Schüler pro Lehrer: 14
Ganztagsbetreuung: Nein

Schülerbewertungen

Qualität der Lehrer
3,4
Schulgebäude
4,1
technische Ausstattung
3,6
Stimmung unter Mitschülern
2,6
Fächer/AG-Angebot
3,1
Schulleitung
3,6
Sportmöglichkeiten
3,2
Unterrichtsausfälle
3,3
Essensmöglichkeiten
3,8
Mitbestimmungsmöglichkeiten
4,1

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Lobeshymne auf das Cato
von MaBo89 (Schüler), 08. Feb 21:31
Lobeshymne auf die Schulausbildung am
Cato Bontjes van Beek Gymnasium Achim

Ein Schülerrückblick auf fast 7 Jahre Gymnasium im niedersächsischen Schulsystem

Bereits von außen macht das Schulgebäude des Cato Bontjes van Beek Gymnasiums einen äußerst einladenden Eindruck. Die moderne Waschbetonoptik vermittelt sofort Geborgenheit und schon als 7. Klässler fühlt man sich in den übersichtlichen in klassischem Hellgelb gehaltenen Gängen wie zu Hause. Hier sind einer excellenten Schulbildung in angenehmer Atmosphäre keine Grenzen gesetzt.
Ist erst einmal ein passender Klassenraum, in dem genug Stühle und Tische für die übersichtlichen Klassen von anfangs mindestens 30 Schülern und Schülerinnen gefunden, unterstützen modernste Unterrichtsmaterialien den Lernprozess vorausgesetzt der Biofilm aus den 50er Jahren ist kompatibel mit dem überaus modernen Fernseher, der die Lehrer schon einmal überfordert und die Schüler bei der Inbetriebnahme aktiv einbindet.

Während andere Schulen sich mit Hightech-Tafeln herumplagen müssen, wird am Cato bewusst auf traditionelle Materialien Wert gelegt, die, sollte eventuell sogar farbige Kreide vorhanden sein, der Kreativität der Schüler keine Grenzen setzen.

Gutausgebildete motivierte Lehrkräfte animieren jeden Tag aufs Neue die Schüler zu Höchstleistungen, vergessen dabei aber nicht die Bedeutung von ausgedehnten Pausen und kommen deswegen auch schon einmal 10 bis 15 Minuten zu spät. Tutoren, die verkünden nie wieder eine Oberstufe unterrichten zu wollen, geben sich trotzdem die Mühe, sich den geforderten Lehrstoff, von dem sie eigentlich keine Ahnung haben, anzueignen, und so die Schüler mit geballten Fachwissen optimal auf das Zentralabitur vorzubereiten.

Durch solch sinnvolle Schulreformen, wie dem Zentralabitur stehen einer gerechten, vom Lehrer unabhängigen Bewertung nichts mehr im Wege.

Abwechslungsreicher Unterricht findet bis zur 10. Klasse vor allem im Sport statt, wo Fußball mal mit und mal ohne Leibchen gespielt wird. Fächerübergreifend wird diese Vielfalt aber auch in anderen Gebieten angewandt und so Lerninhalte aus den 60er Jahren übernommen. Schüler kommen so mit ihren Eltern ins Gespräch, die zum Teil die gleichen Klausuren geschrieben haben, wenn sie nicht wortwörtlich aus der aktuellen Ausgabe der Königserläuterung entnommen werden.

Nach einem Austauschjahr in den USA ist mir die Bedeutung des ausgeprägten Zusammenhalts und „School-Spirits“ an unserer Schule und die Förderung gemeinsamer Aktivitäten zur Ausbildung wichtiger sozialer Kompetenzen vor Augen geführt wurden. Ich bin dankbar an einer Schule zu sein an der Schüler durch Institutionen wie der SV immer wieder die Möglichkeit erhalten maßgebend an der zukünftigen Schulpolitik mitzuwirken. So wurde dem Begehren der Schüler die Pause vor dem Nachmittagsuntericht nicht zu verlängern so gut wie zugestimmt.

Heutzutage ist im Berufsleben zudem vor allem ein hohes Maß an Flexibilität gefordert. Diese Kompetenz wurde uns unter anderem dadurch vermittelt, einen von uns selbstgestalten Aufenthaltsraum nach kurzer Zeit wieder zu schließen und die logistische Herausforderung, die von uns besorgten Möbel in der Abstellkammer der Sporthalle unterzubringen, zu bewältigen. Damit unser Gymnasium mit dem Motto „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ hinter dem alle Schüler hundertprozentig stehen und bei dem nur ausversehen ab und zu die Worte „ohne und „mit“ vertauscht werden, auch in Zukunft für alles offen ist, so auch für die Volkshochschule.
Nachdem das Engagement der Schüler auf diese Weise vortrefflich gefördert wurde, sind wir froh uns wieder in den ansprechenden Pausenhallen zu treffen, wo Nachmittags bewusst auf ein warmes Mittagessen verzichtet wird, um bei unserer jetzt so genannten „Ganztagsschule“ die Ursprünge als Halbtagsschule nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. All dies könnten nun leider in Gefahr geraten, da nach dem herausragenden Ergebnissen im Pisa-Ländervergleich, die nur von unseren Nachbarn Bremen und Hamburg getoppt werden, erneute Schulreformen anstehen, die diesmal bestimmt entgültig sind und nicht nach 1-2 Jahren ad Acta geführt werden.

Danke Cato

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